DE32922C - Neuerung an Jalousien - Google Patents
Neuerung an JalousienInfo
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- DE32922C DE32922C DENDAT32922D DE32922DA DE32922C DE 32922 C DE32922 C DE 32922C DE NDAT32922 D DENDAT32922 D DE NDAT32922D DE 32922D A DE32922D A DE 32922DA DE 32922 C DE32922 C DE 32922C
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- Germany
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- blinds
- recess
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- metal
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Links
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 8
- 239000000969 carrier Substances 0.000 claims 1
- 238000009435 building construction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B9/00—Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
- E06B9/24—Screens or other constructions affording protection against light, especially against sunshine; Similar screens for privacy or appearance; Slat blinds
- E06B9/26—Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds
- E06B9/28—Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds with horizontal lamellae, e.g. non-liftable
- E06B9/30—Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds with horizontal lamellae, e.g. non-liftable liftable
- E06B9/303—Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds with horizontal lamellae, e.g. non-liftable liftable with ladder-tape
- E06B9/308—Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds with horizontal lamellae, e.g. non-liftable liftable with ladder-tape with coaxial tilting bar and raising shaft
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Blinds (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 37: Hochbauwesen.
ALOIS MÜHLBAUER in MÜNCHEN. Neuerung an Jalousien.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. Februar 1885 ab.
Die Rouleaustange A wird aus einem Metallrohr hergestellt und erhält, um es der
Fensterbreite entsprechend länger oder kürzer machen zu können, eine Mittelrnuffe b (Fig. 1,
Längenschnitt), oder es sind die beiden Endmuffen c mit darin befestigter Achse c1 mittelst
Gewinde und Stellschraube befestigt.
Der Traggurt d wird, wenn er aus Metall ist, mit der Rouleaustange dadurch verbunden,
dafs sich in derselben ein Schlitz befindet, Fig. 2, und ihr Ende mit einer' Oese versehen
ist, durch welche ein Dorn durchgesteckt ist.
Bei Leinen- etc. Gurten wird das Ende derselben einmal um das Rohr gewunden und
vernäht. Damit -sich dieselben nicht drehen können, werden sie mittelst Schräubchen mit
dem Rohr verbunden oder in Löchern desselben durchgenäht.
Zum Tragen und Befestigen der Stellgurte wird die aus Fig. 1 und 2 ersichtliche Anordnung
getroffen: Das Metallrohr erhält auf die Breite der Träger e eine Vertiefung, in welcher
derselbe mit seinen beiden Seitenringen läuft.
Der Träger ist aus zwei Theilen hergestellt,, einer oberen und einer unteren Hälfte, welche
durch den Flantsch e1 (Fig. 1 rechts, Ansicht,
Fig. 2, Querprofil) verbunden werden. Der Flantsch ist so weit hinausgesetzt, dafs sich
der Traggurt zwischen ihm und der vertieften Metallwandung vollständig aufwickeln kann.
Die Traggurte e2 sind zwischen die Flantschen eingelegt und diese alsdann verschraubt, so
dafs sie fest in dem Träger e hängen.
Der letztere hat in der Metallrohrvertiefung so viel Spielraum, dafs sich das Metallrohr
leicht drehen kann, ohne dafs e die Drehung mitmacht. Infolge dessen werden für ge-,
wohnlich die Brettchen horizontal stehen, zum Schrägstellen wird eine bekannte Zugvorrichtung
angewendet.
Um die Jalousien in jeder Höhe beliebig feststellen oder beim Herablassen bremsen zu
können, wird am Ende der Rouleaustange eine Scheibe f befestigt. Mit dieser Scheibe
ist gleichzeitig die Spule f1 befestigt, in welcher
die Schnur und die Achse c1 sich aufwickeln. In f befindet sich das Zahnrad g
und concentrisch mit demselben die Vertiefung i. An dem daneben liegenden Jalousie-,
lager / ist der um h1 drehbare, mit einem durch den Schlitz ^1 des Lagers in die Vertiefung
der Scheibe f hineinreichenden Ansatz /z2 (Fig. 3 und 5, Ansicht der Scheibe f)
versehene Hebel h gelagert (Fig. 4, Seitenansicht des Lagers /), so dafs die Feder hä
den Ansatz h2 für gewöhnlich in einen Zahn
des Zahnrades drückt. Wird der Hebel etwas 'angezogen, so dafs /z2 zwischen die Zahnspitze
und die äufsere Wand der Vertiefung zu liegen kommt, so kann die Jalousie schnell
herabgelassen werden; soll dies jedoch langsam geschehen, so kann man bremsen, indem
man den Hebel etwas stärker anzieht, so dafs sich /j2 an der äufseren Wand der Vertiefung
mehr oder minder stark schleift.
Statt der in Fig. 3 gekennzeichneten Anordnung kann das Bremsrad auch in der aus
Fig. 5 ersichtlichen Weise angeordnet werden. Hier wird /z2 durch eine Feder nach aufwärts
geprefst, hebt sich beim Herunterziehen aus der Verzahnung aus oder es bremst beim stärkeren
Anziehen auf der inneren Cylinderfläche /.
Claims (2)
1. Die Rouleaustange A aus Metallröhren mit der Mittelmuffe b und Endmuffe c cl.
2. Die Anordnung der Träger e, welche in einer Vertiefung des Metallrohres A leicht
drehbar sind, zwischen deren Seitenwänden die Tragschnur sich aufrollt und welche
mittelst Flantschenverbindung e1 die Stellgurte tragen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE32922C true DE32922C (de) |
Family
ID=308908
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT32922D Expired - Lifetime DE32922C (de) | Neuerung an Jalousien |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE32922C (de) |
-
0
- DE DENDAT32922D patent/DE32922C/de not_active Expired - Lifetime
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