DE328577C - Wellenanordnung an Walzwerksballen - Google Patents

Wellenanordnung an Walzwerksballen

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DE328577C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B27/00Rolls, roll alloys or roll fabrication; Lubricating, cooling or heating rolls while in use
    • B21B27/02Shape or construction of rolls
    • B21B27/03Sleeved rolls

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  • Geometry (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Wellenanordnung an Walzwerksballen. Es ist bekannt, die Welle im Walzwerksballen derart zu lagern, daß die Wellenzapfen nahe dem Ende des Ballens im Innern desselben freiliegen, was durch entsprechende Ausnehmungen an der Innenseite des Ballens erreicht wird. Damit wurde zwar erzielt, daß die Zapfenenden je nach: Wünsch besonderer, vornehmlich thermischer Bearbeitung unterzogen werden konnten, ohne daß der Ballen nachteilig -beeinflußt wurde. Dieser Vorteil mußte jedoch mit dem durch das Freiliegen der Zapfenenden verbundenen Nachteile in Ansehung der größeren Biegungslänge in Kauf genommen werden.
  • Diesen Nachteil zu beheben ist der Zweck der vorliegenden' Erfindung; welche darin besteht, in die bekannten inneren Ballenausnehmungen, vorteilhaft auswechselbar, Füllstücke einzusetzen, so daß die Biegungslänge der Zapfen auf ihre sonst normale Abmessung eingerichtet -wird.
  • Weiter bezieht sich die Erfindung auf die Anordnung von Schlitzen in der Welle, um diese in radialer Richtung nachgiebig, in gewissem Sinne elastisch zu gestalten, was insbesondere nicht nur beim Umgießen der Welle mit dem Material des Ballens oder dessen Einschrumpfen, sondern auch bei der Walzenarbeit eventuell vorkommendes Verziehen und Risse im Ballen, welche Vorgänge auf Wärmeunterschiede zurückzuführen sind; vermeidet.
  • Auf der Zeichnung ist eine Wellenanordnung für Walzwerksballen gemäß der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel in Fig. i im Längsschnitt und in Fig. a im Querschnitt dargestellt.
  • In der Walze a ist eine beispielsweise aus hartbarem Stahl hergestellte Zapfenwelle b befestigt (eingeschrumpft oder eingegossen): Die Walze a besitzt an den Stirnseiten die konzentrischen Ausnehmungen c, welche einen Teil der innerhalb der Walze a. liegenden Welle b freilegen. Dadurch wird in bekannter Art ermöglicht, daß die Zapfenläufe b1 und b2 z. B. auf Rotglut erwärmt und behufs Härtung abgeschreckt werden können, ohne daß die Wärmedehnung oder Härtespannung auf die Walze a übertragen werden.
  • Da sich zufolge der Freilegung der Wellenenden das Biegungsmoinent in den Zapfen vergrößert, werden nach dem Ende der Bearbeitung gemäß- der Erfindung in die Ausnehmungen c Ringeinlagen d eingesetzt, welche die Zapfen gegen die Walzenenden zu versteifen. Im Falle erforderlichen Nachglühens können diese Ringeinlagen wieder entfernt werden.
  • Um entsprechend den einleitenden Ausführungen ein Verziehen oder das Auftreten von Rissen im Ballen zu verhüten, wird dessen Verbindung mit der Welle durch in dieser vorgesehene radiale Schlitze e nachgiebig bzw. elastisch gestaltet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wellenanordnung an Walzwerksballen mit nahe den Enden des Ballens in diesem freiliegenden Zapfen, dadurch gekennzeichnet, daß in die Ballenausnelimungen Füllstücke (Ringe d) eingesetzt sind, welche die Erhaltung normaler Biegungslänge bezwecken. a. Wellenanordnung für Walzwerksballen nach Anspruch z,- dadurch gekennzeichnet, daß in der Welle radial liegende Längsschlitze vorgesehen sind, welche die Schrumpfspannungen in der Walze auszugleichen vermögen.
DE1919328577D 1919-04-12 1919-04-12 Wellenanordnung an Walzwerksballen Expired DE328577C (de)

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