AT140996B - Kolben für Brennkraftmaschinen. - Google Patents

Kolben für Brennkraftmaschinen.

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AT140996B
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Ferdinand Steinkellner
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Ferdinand Steinkellner
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kolben filr Brennkraftmaschinen. 



   Die Erfindung betrifft einen Kolben für Brennkraftmaschinen, dessen Kopf aus Leichtmetall und dessen Lauffläche aus Stahl, Gusseisen oder einem andern gute Laufeigenschaften aufweisenden Metall besteht, wie solche bekannt sind. 



   Es war schwierig, die verschiedenen Metalle, die sich bekanntlich physikalisch nicht verbinden, so zu vereinigen, dass ein Lockern auch nach langem Betriebe ausgeschlossen ist. Dies wird durch ein geeignetes   Giess-und entsprechendes Pressverfahren erreicht,   wozu infolge der besonderen Konstruktion des Kolbens die verschiedenen Ausdehnungswerte der verwendeten Metalle sowie deren Elastizität 
 EMI1.1 
 
Ein   Ausführungsbeispiel   ist auf der Zeichnung dargestellt. Die beiden Bolzenaugen A des Kolbenkopfes 1 sind von   hülsenartigen Ansätzen   B des eisernen Laufmantels 2 eingeschlossen. Oberhalb dieser Ansätze B sind Federhände C vorgesehen, die unter Vorspannung eingegossen werden und in diesem Zustande dauernd vom Leichtmetall   umschlossen   bleiben. 



   Die Konstruktion des eisernen Laufkörpers ist so gewählt, da ss sowohl im kalten als auch im warmen Zustande eine Pressung der Metalle aufeinander stattfindet, wodurch ein Lockern verhindert und absolutes Festhalten gewährleistet wird. 



   Zufolge des Eingiessens des Leichtmetallbolzenauges   A   in den hülsenartigen Ansatz B des eisernen Laufkörpers, also unmittelbar dort, wo die Kräfte angreifen, erfolgt bei   Betriebserwärmung infolge de- !     grösseren   Ausdehnungswertes des Leichtmetalles eine Pressung auf die   Innenfläche   des   Bolzenauges. ss   des eisernen Laufkörpers, die aber   bei Abkühlung aufhort.   



   Um nun auch im kalten Zustande die nötige Bindung zwischen den beiden Kolbenteilen zu erhalten, wie es beim Anlaufen des Motors erforderlich ist, sind die vorerwähnten   Federhände   C vorgesehen, die bei kaltem Zustand des Kolbens zufolge der stärkeren Zusammenziehung des Leichtmetalles von diesem fest umschlossen werden. 



   Da die Ausdehnung der Metalle von der Höhe der Temperatur abhängt und mit dieser ungefähr gleich verläuft, würde es im Bolzenauge bei Betriebstemperatur nie zu einer Pressung, Festhaltung 
 EMI1.2 
 zusammenzieht, als die niedrigere Betriebstemperatur es ausdehnt. 



   Um dieses   stärkere   Schwinden des Bolzenauges   A   zu verhindern, wird während des Giessens ein Dorn in die Bohrung des   Bolzellauges eil1gefüllrt,   der erst bei einer bestimmten Temperatur entfernt wird. 



  Zum gleichen Ergebnis gelangt man, wenn man nach dem Giessen das   Leiehtmetallbolzenauge   A um das   Schwindmass   aufpresst. 



   Zur weiteren Sicherung der Verbindung der beiden Kolbenteile sind die   nmgossenen Federhiinde C   federnd ausgebildet ; sie   ermöglichen   so eine Deformierung (Verspannung) während des Giessens und bleiben nach durchgeführten Guss dauernd im gespannten Zustande eingegossen. 
 EMI1.3 
 so geringem Spiel oder mit Schlitzen der Fall ist. Dies wird dadurch erreicht, dass der eiserne Laufkörper nur bei den Bolzenaugen festgehalten ist, woraus folgt, dass bei der Erwärmung des Kolbens im Betriebe der eiserne elastisch geformte   Laufkörper   nur in der   Längsrichtung   des Kolbenbolzens durch den grösseren Ausdehnungswert des Leichtmetallkolbenkopfes um den   Ausdehnungsunterschied   der verwendeten 

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 EMI2.1 
 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kolben für Brennkraftmaschinen, bei dem ein die Bolzenaugen tragender Leichtmetallkopf mit einem stählernen oder gusseisernen Laufmantel durch den Gussvorgang vereinigt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Bolzenaugen (A) in hülsenartige Ansätze (B) des Mantels   (2)   eingegossen werden, so dass die bei   Erwärmung   im Betriebe sieh stärker dehnenden Bolzenaugen (A) sieh fest gegen die Hülse   (B)   pressen und somit den Laufmantel festhalten.

Claims (1)

  1. 2. Kolben nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Giessen der Durchmesser des Leiehtmetallbolzenauges (A) durch Aufpressen um das Sehwindmass wieder vergrössert wird.
    3. Kolben nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verringerung des Durchmessers der Leichtmetallbolzenaugen (A) beim Erkalten des Gusses durch Einsetzen eines Dornes beim Giessen verhindert wird. EMI2.2 der hülsenartigen Ansätze Federhände (0) besitzt, die unter Spannung eingegossen werden, um ein Lockern der Verbindung zu verhindern.
    5. Kolben nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der durch die Bolzen- augen (A) an zwei diametralen Stellen festgehaltene Laufmantel im kalten Zustande derart unrund geformt ist, dass der bei Betriebstemperatur infolge des Ausdehnungsunterschiedes der beiden verwendeten Metalle kreisrunde Form annimmt und sich dem jeweiligen Zylinderdurchmesser anpasst.
    6. Kolben nach den Ansprüchen l bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei Herstellung des Kolbens EMI2.3 EMI2.4
AT140996D 1933-09-26 1933-09-26 Kolben für Brennkraftmaschinen. AT140996B (de)

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