DE328557C - Verfahren zur Herstellung einer farbenempfindlichen Masse fuer photographische Zwecke - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer farbenempfindlichen Masse fuer photographische Zwecke

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DE328557C
DE328557C DE1919328557D DE328557DD DE328557C DE 328557 C DE328557 C DE 328557C DE 1919328557 D DE1919328557 D DE 1919328557D DE 328557D D DE328557D D DE 328557DD DE 328557 C DE328557 C DE 328557C
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    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/005Silver halide emulsions; Preparation thereof; Physical treatment thereof; Incorporation of additives therein
    • G03C1/06Silver halide emulsions; Preparation thereof; Physical treatment thereof; Incorporation of additives therein with non-macromolecular additives
    • G03C1/08Sensitivity-increasing substances
    • G03C1/28Sensitivity-increasing substances together with supersensitising substances
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Description

  • Verfahren zur Herstellung einer farbenempfindlichen lasse für photographische Zwecke. Die Erfindung bezieht sich auf ein verbessertes Verfahren zur Herstellung farbenempfindlicher photographischer Silbersalzemulsionen, -welche eine andere oder eine größere Farbehempfindlichkeit haben sollen, als .bisher erreicht werden konnte.
  • In dem Patent 32,8558 ist ein Verfahren beschrieben worden, Silbersalzemülsionei für das blaue Ende des Spektrums mit der Auraminklasse angehörenden Farbstoffen zu sensibilisieren. .
  • Die chemische Formel des Hauptvertreters dieser Klasse ist N (CH,), (C, HJ, = C = NI-I, und es ist zu bemerken, daß eine oder beide der beiden Dimethylamidogruppen ersetzt werden' können durch Wasserstoff oder organische Radikale, und daß jedes einzelne öder mehrere der verbleibenden neun Wasserstoffatome in dieser typischen Verbindung ersetzt werden können.
  • Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung besteht nun in einem Verfahren zur Herstellung photographischer farbenempfindlicher Emulsionen, bei dem ein oder mehrere Farbstoffe der Isocyaninklasse, wie beispielsweise Pinacyanol, bekannt als »Sensitolrot«, neben einem Vertreter der Auraminklasse der Emulsion hinzugefügt werden. Das Erzeugnis dieses Verfahrens besitzt wertvolle photographische Eigenschaften, wie eine verbesserte Farbenempfindlichkeit und Schleierfreiheit.
  • Die Auswahl der Isocyaninfarbstoffe, welche dem aus der Auraminklasse zugefügt werden sollen, hängt ab von der gewünschten Wirkung. Z. B. wird mit Pinacyanöl verbesserte Rot- und. Grünempfindlichkeit erreicht und außerdem eine zusätzliche Empfindlichkeit für Dunkelrot, welche mit Pinacyanol allein niemals erreicht werden kann,.
  • Die Mengenverhältnisse der verwendeten Farbstoffe sind ähnliche wie bei den bisher für die Farbenempfindlichmachung von photographischen Massen verwendeten. Wenn beispielsweise eine Trockenplatte durch einen Badprozeß sensibilisiert werden soll, kann sie für drei oder vier Minuten in ein Bad eingetaucht werden, das aus zoo 1 Wasser, 2 g Auraminfarbstoff und 2 g Isocyaninfarbstoff besteht.
  • Wenn°die Farbstoffe mit der geschmolzenen Emulsion vermischt werden sollen, werden für jeden Liter der Emulsion o;005 bis 0,025 g jedes Farbstoffs verwendet.
  • In manchen Fällen kann es wünschenswert sein, den Farbstoff der Auramin- oder Iminodiphenylmethanklasse in so großen Mengen, beispielsweise 2o g auf roo 1 Badflüssigkeit, statt 2 g, oder 0,7,5 g auf den Liter Emulsion statt 0,005 bis 0,025 g zu verwenden, um eine. Filterwirkung zusätzlich zu erreichen. In diesem Falle erfüllt das Iminodiphenylmethanderivat beide.Aufgaben, d. h. die Filterwirkung in bekannter Art, und zugleich die sensibilisierende Wirkung auf den Isocyaninfarbstoff. Es hat sich.ergeben, daß, wenn die Farbflüssigkeit der Auraminklasse in Verbindung mit dem xsocyaninfarbstoff und in: so großer Menge verwendet wird, sie sowohl als Filter wie als Sensibilisator wirkt, sie noch wesentlich die FarbenempfindliehlWe we=bSS pund -gleichzeitig diegewünschte@ Fflterlng"auübt.
  • Nat&hcb qg tn' ' @b& Nn Bädprozeß die übhchen'--Väriätiönen "anwenden, wie beispiels- _ weise den Ersatz eines Teiles des Wassers durch Alkohol oder die Hinzufügung von Ammoniak.
  • Die Verwendung der Farbstoffe der Isocyaninklassefür die Herstellung -farbenempfindlicher photographischer Massen ist bekannt; der-Vorschlag, Auramin zum Sensibilisieren photographischer Emulsionen zu verwenden, ist in. dem _Patent 328558 bereits enthalten.
  • Nenn zwei Farbstoffe gemeinsam verwendet werden, so ergibt sich eine Emulsionsplatte, deren Eigenschaften im besten Fall denen der beiden Farbstoffe entsprechen, obgleich die Wirkung des einen oder des anderen auch oft wesentlich verringert wird. Nach der Erfindung aber werden durch die Kombination von Auramin und Pinacyanol oder andere Kombinationen der gleichen beiden Klassen die sensibilisierenden Eigenschaften verbessert, und zwar in einer Weise, die nicht vorher gesehen werden konnte, und die gewöhnlich von der Summe der -Wirkungen der einzelnen Farbstoffe wesentlich verschieden und erheblich größer als sie ist: ,

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: -Verfahren zuin Sensibilisieren photographischer Silbersalzemulsionen, gekennzeich= net durch Verwendung= eines oder mehrerer Farbstoffe der Isocyäninklasse, wie beispielsweise Pinacyanol, zusammen mit einem solchen der Auraminklasse.
DE1919328557D 1918-10-15 1919-10-10 Verfahren zur Herstellung einer farbenempfindlichen Masse fuer photographische Zwecke Expired DE328557C (de)

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