DE328458C - Vorrichtung zur Herstellung der Kronenhuetchen fuer zahntechnische Zwecke - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung der Kronenhuetchen fuer zahntechnische Zwecke

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DE328458C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/12Tools for fastening artificial teeth; Holders, clamps, or stands for artificial teeth
    • A61C13/18Presses for flasks
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C5/00Filling or capping teeth
    • A61C5/70Tooth crowns; Making thereof
    • A61C5/77Methods or devices for making crowns

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  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Herstellung der Kronenhütchen für zahntechnische Zwecke. Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zur Herstellung der für die Anfertigung von Zahnkronen gebrauchten Blechhütchen. Es sind Vorrichtungen dieser Art bekannt, bei denen die für die -Ausbildung der Blechhütchen benutzten Stanz- und Ziehwerkzeuge an der Ober- und Unterseite eines gemeinsamen in einem senkrechten Rahmen geführten Schlittens angebracht sind, durch dessen Auf-und Abbewegung die Stanz- bzw. Ziehstempel mit den zugehörigen Gegengesenken irr- Eingriftl gebracht werden. Bei derartigen Vorrichtungen besteht der Übelstand, daß die Ziehstempel, die in großer Anzahl vorhanden und daher in mehreren. Reihen hintereinander auf den Schlitten angeordnet sein müssen, bei dem geringen zür Verfügung `stehenden Raume schwer zugänglich sind, so daß es sehr umständlich und zeitraubend ist, die zu bearbeitende Hülse jeweils auf den nächst kleineren Ziehstempel aufzusetzen, abgesehen davon, däß man sich bei der Unübersichtlichkeit der Stempel leicht bei der Auswahl des in Frage kommenden nächsten Stempels irrt.
  • Diese Übelstände werden gemäß der Erfindung in einfacher Weise dadurch vermieden, daß die Ziehstempel nicht fest mit dem auf- und abbeweglichen Schlitten verbunden sind, sondern auf einem besonderen Schlitten sitzen, der nach Art einer Schublade nach vorn aus dem die Führungen des Hauptschlittens enthaltenden Rahmenherausgezogen werden kann, so daß die Stempel bequem übersehen werden können und das der Bearbeitung unterliegende Hütchen leicht auf den nächsten Stempel aufgesetzt werden kann. Die Erfindung ist in der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht; und zwar zeigt Fig. i die Vorrichtung in Ansicht von vorn, wobei einzelne Teile geschnitten gedacht sind. Fig.2 veranschaulicht die Vorrichtung in Aufsicht, während -Fig. 3 eine Ansicht von der rechten Seite darstellt.
  • Das die eigentlichen Werkzeuge aufnehmende Gestell der Vorrichtung besteht aus zwei Seitenständern i, i, die, durch eine Kopfplatte 2 und eine in der Nähe des unteren Endes vorgesehene Tischplatte 3 mittels versenkter Schrauben i9 zu einem geschlossenen Rahmen verbunden sind. In den Seitenständern ist ein Schlitten q. geführt; der mittels eines Zahntriebes 5, der in eine entsprechende, auf der Rückseite des Schlittens vorgesehene Zahnung 6 eingreift, in seinen Führungen auf-und abbewegt , werden kann. Der Trieb sitzt auf einer Welle 6', die in ebenfalls auf der Rückseite des Rahmens angeordneten Lagern 7, 7 ruht und sich durch einen Handhebel 8, der mittels einer Schraube 9 in verschiedenen Lagen in einem auf der Welle 6' sitzenden Kopfe io festgestellt werden kann, in beiden Richtungen drehen läßt.
  • Der Schlitten q. trägt auf der Unterseite die einen Teil derDoppclstempelwerkzeuge bildenden Obergesenke i i, I i', die mittels der Schrauben 12,-r2' im Schlitten befestigt werden. In Fig. i ist das linksseitige Werkzeug, das den größeren Durchmesser besitzt, in Ansicht, das rechtsseitige kleinere im Schnitt dargestellt. Die Stempel i i, i i' sind hohl ä.usgehildet und, enthalten in ihrer Bohrung einen weiteren Stempel i3, der durch eine Schraubenspindel: i4'geführt ist und durch eine Feder 15 nach unten gedrückt wird. Gegenüber dem Kopf des Stempels 13 befindet sich die Bohrung des-singförmigen Teiles 16 des Untergesenks 17. Dieser ringförmige Teil, der sich auf der Innenseite an dem mit-einer Grundplatte fest in die Tischplatte 3 eingelassenen Ziehstempel 18 führt, und außen von dem ebenfalls ringartig gestalteten Schnittgesenk 17 umgeben wird, ist.ebenfalls nachgiebig gelagert, indem er sich auf drei Stifte 20 stützt (in der Zeichnung sind nur zwei dargestellt), die ihrerseits auf einer unter der Wirkung einer kräftigen Schraubenfeder 21 stehenden, an einer in die Tischplatte 3 eingelassenen Spindel 22 geführten Scheibe 23 ruhen.
  • Der innere abgerundete Rand des Hohlstempels i i und der entsprechend abgerundete Rand des Kernstempels 18 bilden die Ziehkanten des Werkzeuges, der äußere Rand des .Stempels i i und der innere Rand des ringförmigen Untergesenks 17 die Schnittkanten, deren Durchmesser also demjenigen der aus dem betreffenden Blechstreifen ausgestanzten Scheibe entspricht. Um den Stanzvorgang zu .erleichtern, was in Anbetracht des Handbetriebes von Bedeutung ist, liegen die Schnittkanten nicht in einer Ebene; vielmehr ist das Untergesenk in der aus.Fig. i ersichtlichen Weise schwach dachförmig verlaufend gestaltet, so daß die Schnittkanten nicht auf dem ganzen Umfange zu gleicher Zeit zur Wirkung kommen, der Schnitt vielmehr :ein mehr scherenartiger ist. Das linksseitige Werkzeug -i1', 17' ist in genau gleicher Weise ausgeführt, nur daß die Durchmesser überall größer sind.
  • Nachdem sich der Arbeiter für die Wahl des einen oder des anderen Doppelstempels entschieden hat, wobei ihm die Angaben zweier im untern Teil der Ständer i angebrachter Tabellen zur Richtschnur dienen, führt er den Blechstreifen zwischen die betreffenden Gesenke und legt den Handhebel B nach vorn, auf sich zu, um. Dadurch wird der Werkzeugschlitten 4 nach abwärts bewegt. Der Stempel i i klemmt zunächst den Blechstreifen zwischen sich und dem gegenüberliegenden nachgiebigen Druckringe 16 fest und stanzt dann in Zusammenwirkung mit der Schnittkante des äußeren Gesenks 17 eine kreisrunde Blechscheibe aus, die sich bei . weiterer Senkung des Schlittens auf die Oberseite des Kerngesenks 18 legt und, immer zwischen den Ringteilen ix und 16 eingeklemmt gehalten, durch die inneren abgerundeten Kanten des Obergesenks i i über den Kopf 18 gezogen wird, wodurch die Scheibe die Form eines flachen Näpfchens mit faltenlosen Rändern erhält. Diese Form ermöglicht die weitere Bearbeitung in den Ziehwerkzeugen ohne besondere Zentriereinrichtungen: Die Ziehwerkzeuge, von denen eine größere -Anzahl, im dargestellten Beispiele 15 Stück, vorgesehen sind, bestehen aus den Stempeln 25 und den zugehörigen Matrizen 26: Die betreffenden Bohrungen sind in der den oberen; Abschluß des Gestellrahmens bildenden Platte 2 vorgesehen, während die Ziehstempel 25 auf einer Platte 27 sitzen, die einen im Werkzeugschlitten 4, und zwar quer zu dessen Bewegungsrichtung geführten besonderen Schlitten bildet, der nach vorn aus dem Rahmen herausgezogen werden kann, um die Ziehstempel 25 bequem zugänglich zu machen. Diese Bewegung wird durch einen federnden Stift 28 begrenzt, der in .der in den Fig. 2 und 3 dargestellten Lage, wo der Schlitten 27 nach vorn aus dem Gestellrahmen herausgezogen ist, in eine Bohrung der Schlittenführung eingreift. Die rückwärtige Bewegung des Schlittens 27 wird durch einen an der Hinterseite des Gestellrahmens vorgesehenen Anschlag 29 begrenzt, und die Lage des Schlittens 27 in' der Arbeitsstellung dadurch gesichert, daß ein an der Führung des Werkzeugschlittens 4. vorgesehener Stift 30 in der betreffenden Stellung in die Bohrung 31 einer Blattfeder 32 einschnappt, die in einer Ausnehmung 33 auf der Unterseite des Schlittens 27 befestigt ist und durch einen. vorn herausragenden Knopf 34 ausgelöst werden kann.
  • Die Durchmesser der einzelnen Ziehstempel 25 und der zugehörigen Ziehlöcher 26 der Matrizenplatte 2 sind derart abgestuft, däß sie bei den stärkeren um i mm, bei den schwächeren um % mm von einander differieren. Der Durchmesser des stärksten Stempels beträgt 1q., der des schwächsten q.,5 mm, wodurch allen praktischen Erfordernissen. Rechnung getragen ist.
  • Für die =weitere Bearbeitung des durch die Einwirkung eines der unteren Werkzeuge gewonnenen Blechnäpfchens wird dieses auf einen passenden Ziehstempel gesetzt, und der Schlitten 4 durch Ausschwingen des Handhebels 8 nach hinten angehoben. Der betreffende Stempel drückt dabei das Blechnäpfchen durch die zugehörige Bohrung 26 der Platte 2, wobei die Höhlung des Näpfchens vertieft und der Durchmesser entsprechend verringert wird: Durch die weitere Bearbeitung auf den nächstfolgenden Ziehstempeln bildet sich das Werkstück allmählich zu einem tiefen Hütchen aus, wie es für die -Kronenarbeiten in der Zahntechnik gebraucht wird' Dabei erscheint das Hütchen beim j edesmaligen Durchgange durch -- die 1Vlatrizenplatte auf deren Oberseite, wo es leicht vom Stempel abgehoben werden kann. Nach Herausziehen des die Stempel tragenden Schlittens 24 kann es bequem auf den nächsten Stempel aufgesetzt werden, worauf nach .dem Zurückschieben des Schlittens in die Arbeitsstellung das Ziehen durch die nächst kleinere Bohrung erfolgt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRueH:. " Vorrichtung zur Herstellung der für die Anfertigung von Zahnkronen gebrauchten Blechhütchen mit an der Ober- und Unter-Seite eines gemeinsamen, auf- und abbeweglichen Schlittens angebrachten Stanz-und Ziehwerkzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Oberseite des Schlittens (q.) vorgesehenen Ziehstempel (25) nicht unmittelbar mit diesem verbunden, sondern auf einem zweiten quer zur Bewegungsrichtung des Hauptschlittens beweglichen besonderen Schlitten (27) angebracht sind, der aus dem Gestellrahmen der Vorrichtung herausgezogen werden kann, um die Ziehstempel (25) bequem zugänglich zu machen.
DE1919328458D 1919-08-14 1919-08-14 Vorrichtung zur Herstellung der Kronenhuetchen fuer zahntechnische Zwecke Expired DE328458C (de)

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