DE328196C - Verfahren und Maschine zum Schleifen und Polieren von Rakeln fuer Tiefdruckmaschinen - Google Patents

Verfahren und Maschine zum Schleifen und Polieren von Rakeln fuer Tiefdruckmaschinen

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DE328196C
DE328196C DE1916328196D DE328196DD DE328196C DE 328196 C DE328196 C DE 328196C DE 1916328196 D DE1916328196 D DE 1916328196D DE 328196D D DE328196D D DE 328196DD DE 328196 C DE328196 C DE 328196C
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polishing
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DE1916328196D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B3/00Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
    • B24B3/36Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades
    • B24B3/40Processes or apparatus specially adapted for sharpening curved edges

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Verfahren und 1Vlaschine zum Schleifen und Polieren von Rakeln für Tiefdruckmaschinen. Rakelschleifmaschinen, bei welchen die Rakein geradlinig fest eingespannt und in Ruhelage- verbleiben, während -die Schleif- bzw: Poliermittel als sich drehende Scheiben an ihnen längsverschoben werden, sind bekannt. Derartig geschliffene Rakeln-konnten wohl bei den alten Druckmaschinen mit tiefen Eingravierungen in der Kupferwalze zum Abstreifen der Farbe verwendet werden, sind aber wegen mangelnden Feinschliffes bei den neuen-Druckwalzen für Tiefdruck unanwendbar, da deren Ätzung nur bis zu Hauchtiefe geht.
  • Bei den bekannten Rakelschleifmaschinen mit geradlinig fest eingespannter Rakel hinterlassen die sich drehenden Schleifscheiben stets einen rauhen Grat an der Rakelkante; welcher durch besondere Handarbeit, z. B. durch Abziehen mit einem Ölstein, entfernt werden muß. Diese Handarbeit ist für den Arbeiter gefährlich und ergibt auch keine scharfe und geradlinig verlaufende Rakelschneide. Ein weiterer Nachteil dieser Rakelschl@ifmaschinen liegt darin, daß diese infolge -der in ihrer Längsrichtung eingespannten Rakeln eine störende Baulänge besitzen.
  • Den Gegenstand der Erfindung- bildet nun ein Verfahren und eine Vorrichtung, durch welche die oben genannten Übelstände behoben werden. Der neue Vorschlag geht dahin, eine im Kreisbogen gespannte und in diesem Kreise umlaufende Rakel. einstellbaren, aber sonst festgelagerten Schleif- und Poliermitteln auszusetzen. Auf diese. Weise ergibt sich eine geradlinige, scharfe Rakelschneide, die geeignet ist; mit der empfindlichen Oberfläche- geätzter Tiefdruckmaschinenwalzen zusammenzuarbeiten. Die ferner den Gegenstand der Erfindung bildenden Ausführungsformen der Vorrichtung gewährleisten eine gute Durchführung des Verfahrens. .
  • Die zeichnerische Darstellung veranschaulicht in Fig. i eine Seitenansicht der Rakelschleifmaschine in teilweisem Schnitt, und in Fig. a eine Vorderansicht. . Fig. 3 zeigt den linken oberen Teil der Fig. i in vergrößertem Maßstabe.
  • Auf der von dem- Vorgelege a, b angetriebenen. Welle c sitzt die Hohlscheibe d; in welche die Rakel e zum Kreisbogen gespannt eingelegt ist. Auf der Nabe f der Hohlscheibe d ist eine Scheibe g mit Stiften 1z längsverschiebbar. Diese Stifte k greifen in Öffnungen des Bodens der Scheibe d ein und stoßen gegen den hinteren Rand der Rakel e, welcher dadurch die richtige Lage und jeder gewünschte Vorschub gegeben werden kann.
  • Innerhalb der Hohlscheibe d sind Segmentstücke i vorgesehen, welche für gewöhnlich-von Federn k, die an Zapfen l der Scheibe d sitzen, nach innen gezogen werden. Diese Segmente können durch die konische Scheibe m nach außen, also: gegen den inneren Ring der Hohlscheibe d gepreßt werden. Zu diesem Zwecke ist die konische Scheibe 3n auf der Nabe f der Scheibe d längsverschiebbar. Der Vorschub wird - unter Zwischenschaltung einer Platte n durch die Mutter o bewirkt, welche auf dem als Schraubenzapfen ausgebildeten'' Ende p der Welle c verschraubbar ist.
  • Der Vorderkante der eingespannten Makel e: gegenüber sind die Schleif- bzw: ..Poliermittelkälter y und s vorgesehen. Diese sind um Bolzen t bzw. .u gegen die Rakel schwingbar sowie nach Art eines Drehbanksupportes vor-und zurückschiebbar und in der Höhe einstellbar.
  • Bei dem zur Darstellung gewählten Ausführungsbeispiel sind- die Schleif- bzw. Poliermittelkalter r und s vermittels der Schlitten v bzw. w unabhängig voneinander gegen die Räkel vor- und zurückschiebbar, während beide Vorrichtungen zusammen mittels der Schlittenkonsole x in der Höhe einstellbar sind.
  • Die Wirkungsweise. der neuen -Vorrichtung ist die folgende: .
  • Die noch nibht geschärfte, ein langes, biegsames Band darstellende Rakel ist leicht von vorn in , die Hohlringscheibe d einzusetzen. Durch Verschiebung der Stiftscheibe g, h wird die Rakel - so eingestellt, daß sie um das gewünschte Stück aus der Hohlscheibe d herausragt, alsdann wird die Mutter o angezogen und drückt mittels der Platte n die konische Scheibe m in das Innere der Hohlscheibe d hinein und damit gegen die Segmentstücke i, welche- nach außen und gegen die Rakel d gepreßt werden.
  • Nun können die Schleif- bzw. Poliermittel= kalter y und s durch Schwingen um ihre Bolzen t und zt bzw. durch Verstellen der Schlitten v, w und x der Rakelvorderkante gegenüber in die richtige Stellung gebracht werden.
  • Der Schleif- bzw. Poliervorgang erzeugt dann mit Sicherheit und in, kürzester Zeit eine absolut gerade und scharfe Vorderkante der Rakel, welche nun wieder aus. der Hohlscheibe d entfernt wird.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRLI-CHE: i.- Verfahren zum maschinellen Schleifen und Polieren von Rakeln für Tiefdruckmaschinen; dadurch gekennzeichnet, daß eine im Kreisbogen gespannte und in diesem Kreise umlaufende Rakel einstellbaren, aber sonst festgelagerten Schleif-- und Poliermitteln ausgesetzt wird.
  2. 2. Rakelschleif- und Poliermaschine zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch r, gekennzeichnet durch eine Hohlringscheibe (d) zur Aufnahme der zum Kreisbogen gespannten Rakel (e), mit einer konzentrisch zur Scheibe (d) verschiebbaren Fingerscheibe (g, @k) zum Vorschieben und Einstellen sowie mit - inneren auseinandertreibbaren Segmentstücken (i) zum Festklemmen der Rakel. 3.. Rakelschleif- und Poliermaschine nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch vor der im Kreisbogen eingespannten Rakel (e) um Bolzen (t und 2t) gegen die Rakel schwingbare sowie vor- und- zurückschiebbare und in der Höhe.einstellbare Schleif- und Poliermittelhalter (r, s) zum Innen- und Außenschleifen und Polieren der vorderen Rakel -kante.
DE1916328196D 1916-03-23 1916-03-23 Verfahren und Maschine zum Schleifen und Polieren von Rakeln fuer Tiefdruckmaschinen Expired DE328196C (de)

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