DE328030C - Schraubenzieher mit verschiebbarer Griffeinrichtung zum Festhalten der Schraube an der Schneide des Schraubenziehers - Google Patents

Schraubenzieher mit verschiebbarer Griffeinrichtung zum Festhalten der Schraube an der Schneide des Schraubenziehers

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DE328030C
DE328030C DE1919328030D DE328030DD DE328030C DE 328030 C DE328030 C DE 328030C DE 1919328030 D DE1919328030 D DE 1919328030D DE 328030D D DE328030D D DE 328030DD DE 328030 C DE328030 C DE 328030C
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DE
Germany
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screwdriver
jaws
screw
bracket
lugs
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DE1919328030D
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Lania Navigations Instr A B
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B23/00Details of, or accessories for, spanners, wrenches, screwdrivers
    • B25B23/02Arrangements for handling screws or nuts
    • B25B23/08Arrangements for handling screws or nuts for holding or positioning screw or nut prior to or during its rotation
    • B25B23/10Arrangements for handling screws or nuts for holding or positioning screw or nut prior to or during its rotation using mechanical gripping means
    • B25B23/101Arrangements for handling screws or nuts for holding or positioning screw or nut prior to or during its rotation using mechanical gripping means for hand-driven screw-drivers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Spanners, Wrenches, And Screw Drivers And Accessories (AREA)

Description

  • Schraubenzieher mit verschiebbarer Griffeinrichtung zum Festhalten der Schraube an der Schneide des Schraubenziehers. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf solche Schraubenzieher, die zur Erleichterung des Einschraubens von Schrauben, deren Köpfe mit einem Einschnitt versehen sind, wie z. B. die . Holzschrauben, eine verschiebbare Festhaltevorrichtung besitzen, wobei sich die Schraubenzieherschneide in dem Einschnitt des Schraubenkopfes befindet.
  • Die Erfindung bezweckt eine Verbesserung dieser bekannten -Schraubenzieher und soll der Schraube eine feste Stütze verleihen, so daß der Schraubenzieher auch für lange Schrauben mit Vorteil brauchbar ist und solche Schrauben eingeschraubt werden können ohne umzukippen, auch wenn während des Einschraubens ein starker Druck auf die Schraube ausgeübt wird.
  • Die Zeichnungen zeigen -zwei etwas verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung, und zwar Fig. i, 2, 3 und 4 das eine Ausführungsbeispiel und Fig.5, 6, 7 und 8 das andere.
  • Gemäß des in Fig. i bis 4 veranschaulichten Ausführungsbeispiels ist der Schraubenzieherschaft i mit einem Flansch 2 versehen, gegen den das eine Ende einer den Schaft umgebenden Schraubenfeder 3 anliegt, deren anderes Ende gegen den Boden eines längs des Schraubenziehers verschiebbaren U-förmigen Bügels 4 wirkt. Die Schenkel dieses Bügels werden oben von einem Steg 5 zusamrnengeh, halten, der einen länglichen Ausschnitt 6 des Schaftes i und ähnliche Ausschnitte 7 zweier in ihrer Mitte etwas eingebogener Backen 8 durchsetzt: Durch die Ausschnitte 7 des Backenstückes ist auch ein weiter, hinten am Bügel 4 befestigter, etwas gebogener Steg 9 hindurchgeführt. Die Backen 8 .sind durch Niete (nur die Köpfe io sind in der Zeichnung sichtbar) mit einer U-förmigen umgebogenen Blattfeder i i verbunden, die derart angebracht ist, daß sie die äußeren -Enden der Backen 8 auseinanderzutreiben sucht. Diese Enden sind etwas nach innen gebogen und so geformt, daß sie zusammen die einzuschraubende Schraube r2 ergreifen können (s). Fig.2). Die Backen 8 werden von einem U-förmigen Teile gebildet, dessen gebogenes Ende von der Blattfeder i i bedeckt ist. Für den Durchtritt des Schraubenziehers ist in dem U-Stück der Feder i i eine Öffnung 23 vorhanden. Am Steg 5 sind zu beiden Seiten des Schaftes zwei Führungsknöpfchen oder kleine Flanschen 14 angeordnet.
  • Die Vorrichtung wirkt in folgender Weise: In der in Fig. 3 veranschaulichten Lage werden die Backen 8 von der Feder 3 vom Ende des Meißels entfernt gehalten, so daß ' sie die Verwendung des Werkzeuges als gewöhnlichen Schraubenzieher gestatten. Wenn eine Schraube 12 ergriffen werden soll, wird der Bügel 4 gegen die Wirkung .der Feder 3 nach oben geschoben, wobei der Steg 5 die Oberkanten der Schlitze 7 trifft und die Bakken 8 nach aufwärts mitnimmt, bis sie in die in Fig. i veranschaulichte Lage gelangen. Dabei öffnet die Feder i i die Backen, so daß der Schraubenkopf zwischen sie und mit seinem Einschnitt 13 gerade vor die Schraubenzieherschneide gebracht werden kann. Ist das geschehen und wird nun der Bügel 4:losgelassen, so wird er von -der Feder 3 etwas zurückgeschoben, wobei der Steg 9 auf die untere Kante der Ausschnitte 6,'7 trifft und dadurch die Backen 8 mit der Schraube 12 nach unten in die durch Fig.2 veranschaulichte Lage zieht. Dabei liegt die Schneide im Ausschnitt 13 und der Kopf der Schraube 12 wird gegen die Schneide gedrückt. Die Schraube 12 wird somit festgehalten und kann ohne vorherige A,nbohrung eingeschraubt werden. Gleichzeitig wird verhütet, daß die Schneide aus dem Ausschnitt 13. herausgleitet und das Werkstück beschädigt,. was besonders bei der Einschraubung in empfindliche Gegenstände, wie Möbel o.dgl., wichtig ist. Die Spannung der Feder 3 hält den Schraubenzieher sicher in der Schraubenrille 13, und es wird dadurch für das Einschrauben nur so viel Kraft nötig, wie die Umdrehung der Schraube erfordert. Besondere Aufmerksamkeit auf das Beiheliä.lterr des. Schraubenziehers in der Rille 13 braucht nicht aufgewandt zu werden.. Wenn dIe, Schraube 12 so- weit eingeschraubt ist, daß die Enden der Backen 8 den Gegenstand 22, in, den die Schraube eingeschraubt wird; berühren", öffnen sie s.ich@ ganz von selbst und werden durch die Feder 3 in die in Fig. 3 veranschaulichte Lage zurückgeführt.
  • Das. in. den rig. 5 bis 8 veranschaulichte Ausfu°hruiigsbeispiel unterscheidet sich von dem. oben. besch=riebenen besonders dadurch; daß@ die- Backen & mit zwei oder mehr Paaren hintereinander angeordneter Ansätze oder #,Viderlagei' für das Festhalten der Schraul)e versehen sind, von denen es hinterste Paar bzw. irgendeines. der hinteren. Paare ('en Scliraubenl;;opf'während des ersten. Teiles des Einschraubens festhält, während gleichzeitig das vorderste oder ein vorderes Paar um den Schraubenschaft greift. Hierdurch wird die Schraube arr. zwei oder mehreren Stellen gehalten und sie besitzt somit eine sehr feste Führung, was besonders. für 1"ang.e. Sehrauben von großer Wichtigkeit ist. Wenn- das. Einschrauben so weit- getrieben ist, daß. die Schenkelenden des Schraubenziehers den Gegenstand, in- den die Schraube eingeschraubt wird, berühren, gibt das, den Schraubenkopf umfassende innere Ansatzpaar den Schraubenkopf selbsttätig frei; und dieser Wird sofort von dem nächsten Ansatzpaar erfaßt, bis schließlich auch das äußerste Paar bei fast vollendetem Einschrauben den Schraubenkopf freigibt und das vollständige Einschrauben der Schraube gestattet. ° In dem auf der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispiel sind die Backen 8 mit zwei solchen Ansatzpaaren versehen, und zwar einem vorderen oder äußeren Paar 15 und einem inneren Paar 16. Die Außenseiten der Backen 8 haben mit Schrägflächen 17 versehene gegen welche die gebogenen Enden des von der Feder 3 beeinflußten Bügels 4 anliegen, so daß die Backen 8 entgegen der Wirkung der U-förmigen Blattfeder i i zusammengedrückt werden. - Diese Feder ist durch Niete 24 an den Backen 8 befestigt und ist bestrebt, die Backen 8 zu spreizen. Die Feder i i -liegt mit ihrem nach innen gebogenen Teil 19 am Schaft i an und bremst somit die Backen B. Der Bügel 4 ist auf seinem nach dem Handgriff 2o gewandten Ende mit einer Platte 21 versehen. Wenn der das Werkzeug Handhabende sein Daumenende gegen diese Platte drückt, so wird der Bügel q. vorn Handgriff weg nach außen geschoben, so daß der im Bügel befestigte Steg 5 das äußere Ende der Schlitze 6, 7 trifft, die Backen 8 mitnimmt, sie nach außen schiebt und in die zum Ergreifen der .Schraube 12 geeignete Lage bringt.
  • Diese Vorrichtung wirkt überhaupt in derselben Weise wie das oben beschriebene Ausführungsbeispiel. Infolge des bremsenden Druckes der Feder i i gegen den Schraubenzieherschaft wird zunächst während der Verschiebung des Bügels 4 die Verschiebung der Backen 8 nach außen verhindert. Die Enden des Bügels 4 können daher zunächst längs der Schrägflächen 17 vorwärts gleiten, ohne das Öffnen der Backen 8 unter dem Einfluß der Feder i 1 zu hindern. Läßt dann der Handhabende den Bügel 4 los, so wird er von der Feder 3- zurückgeschoben und drückt dabei mit seinen Enden auf die Schrägflächen 17. Hierdurch werden die Backen 8- zusammengeklemmt, so daß- ihre äußeren Haken 15 um den Schraubenschaft greifen. Gleichzeitig greifen die inneren Ansätze 16 um den Schraubenkopf: Wenn die Schraube. nachher im Gegenstand 22 so weit eingeschraubt ist, daß die Enden. der Backeng die Oberfläche des Gegenstandes treffen, so werden die Bakken 8 beim weiteren Einschrauben durch den Druck der Ansätze 16 gegen die Kegelfläche des Schraubenkopfes- so weit auseinanderge= preßt, däß die Ansätze 16 am Schraubenkopf abgleiten und dieser nun sofort von den äußeren Haken 15 ergriffen wird, wie aus Fig.6 hervorgeht. Dabei kommen die Dakken 8 außer --Berührung mit. dem Gegenstand. Bei fortgesetztem Mnschräüben treffen die Backenenden noch einmal den Gegenstand 22 und werden jetzt durch den Druck der Haken 15 gegen die kegelförmige Außenfläche des Schraubenkopfes aufs neue auseinandergespreizt, so daß auch die Haken 15 am Schraubenkopf abgleiten, wie in Fig. 7 angedeutet ist, und die Schraube ganz loslassen. Alsdann zieht die Feder 3 die Backen 8 zurück, so daß die Schneide vor ihren Enden vorragt. Somit kann das Einschrauben ohne Unterbrechung von Anfang bis zu Ende durchgeführt werden.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i i. Schraubenzieher mit.einer aus zwei federverbundenen Backen bestehenden und von einem längs des Schraubenziehers federnd verschiebbaren Bügel o. dgl. beeinflußten verschiebbaren Griffeinrichtung zum Festhalten der Schraube an der Schneide des Schraubenziehers, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel (q.) mit den Backen (8) durch zwei zwischen den Schenkeln des Bügels (q.) angebrachte Stege (5 und g) verbunden ist, die längliche Löcher (6, 7) im Schraubenzieherschaft (i) und in den Backen (8) durchsetzen und` im Zusammenwirken mit diesen Schlitzlöchern die Backenbewegung steuern. -
  2. 2. Schraubenzieher nach- Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Backen (8) zwei oder mehr Paare einwärts gerichteter Ansätze oder Haken (i5, 16) besitzen, von denen die inneren Ansatzpaare (i6) den Schraubenkopf während des ersten Teiles des Einschrauben.& festhalten und die äußeren Ansatzpaare (i5) gleichzeitig den Schraubenschaft greifen, und die so angeordnet sind, daß; wenn die Enden der Backen den Gegenstand, in den die Schraube eingeschraubt werden -soll, treffen, die Greifvorrichtung sich selbsttätig so weit öffnet, daß der Schraubenkopf aus dem inneren Ansatzpaar losgelassen und von dem nächstfolgenden Ansatzpaar ergriffen wird, alles zum Zwecke, der Schraube eine feste Lage im Schraubenzieher zu verleihen, bis sie soweit eingeschraubt worden ist, daß sie dadurch eine zuverlässige Führung erhält.
  3. 3. Schraubenzieher nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Backen (8) mittels einer Feder (i i) vereinigt sind, die als Reibfeder einen gewissen Druck auf den Schaft (i) des Schraubenziehers ausübt, um die Backen (8) auf dem Schaft (i) festzuhalten, während,dem der Bügel (q.) vorgeschoben wird, damit sich die Backen (8) dabei öffnen können. q.. Schraubenzieher nach Anspruch @ i, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (5) mit zwei Knöpfchen öder kleinen Flanschen (i4) zur Führung des Schaftes (i) versehen ist.
DE1919328030D 1917-03-09 1919-01-25 Schraubenzieher mit verschiebbarer Griffeinrichtung zum Festhalten der Schraube an der Schneide des Schraubenziehers Expired DE328030C (de)

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SE328030X 1917-03-09

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DE1919328030D Expired DE328030C (de) 1917-03-09 1919-01-25 Schraubenzieher mit verschiebbarer Griffeinrichtung zum Festhalten der Schraube an der Schneide des Schraubenziehers

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DE (1) DE328030C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1059367B (de) * 1955-05-21 1959-06-11 Siemens Ag Werkzeug zum Festschrauben von Einbauteilen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1059367B (de) * 1955-05-21 1959-06-11 Siemens Ag Werkzeug zum Festschrauben von Einbauteilen

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