DE32639C - Automatischer Abstellapparat für Motoren dynamo-elektrischer Maschinen - Google Patents
Automatischer Abstellapparat für Motoren dynamo-elektrischer MaschinenInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02H—EMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
- H02H7/00—Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions
- H02H7/08—Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for dynamo-electric motors
- H02H7/09—Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for dynamo-electric motors against over-voltage; against reduction of voltage; against phase interruption
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Description
■■■.:-:i.i ^.^/KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. Februar 1885 ab.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein automatischer Abstellapparat, der nahe
am Motor in den Stromkreis einer Dynamomaschine eingeschaltet wird, um die Zerstörung
der Dynamomaschine, wenn Unterbrechungen oder kurzer Schlufs der Leitung
eintreten, dadurch zu verhüten, dafs der Motor augenblicklich abgestellt wird.
Der Apparat ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt, die eine Seitenansicht des Abstellapparates
giebt.
Der Apparat wird in die Leitung der Dynamomaschine eingeschaltet, indem man seine Polklemmen
mit den Hauptleitern A und B verbindet. An der Polklemme A theilt sich der
Strom und geht durch die zwei Elektromagneten C und D, vereinigt sich wieder bei E
Und der ganze Strom fliefst durch die isolirten Schienen F und G zur Polklemme B.
Die Leitung zwischen den Schienen F und G wird dadurch geschlossen, dafs jede Schiene
an ihrem Ende ein Stück H trägt, das in ein Quecksilbergefäfs I taucht. Das Gefäfs / befindet
sich am oberen Ende einer verticalen Stange iC Diese Stange geht durch zwei Oesen L und
wird von denselben geführt, am unteren Ende ist sie mit einer Platte M versehen, deren Rand
gegen den Kopf N einer Schraube im Anker O des Elektromagneten D stöfst. Dieser Anker
wird von einer Feder P vom Magneten abgezogen. Die Feder ist hinreichend kräftig, um
der Anziehung des Magneten zu widerstehen, bis der Strom so weit angewachsen ist, dafs
sowohl für die Dynamomaschine als auch für die Leitungen eine hohe Gefahr besteht.
Der Anker des Elektromagneten C besteht aus einem zweiarmigen Hebel Q., der gegenüber
den Polen des Elektromagneten Metallschrauben R trägt, um die Wirkung des remanenten
Magnetismus zu verringern. Es ist auch ein Haken S angebracht, um den Hebel
in seiner normalen Lage festzuhalten, wenn kein Strom durch den Apparat hindurchgeht.
Am entgegengesetzten Ende des Hebels ist ein Gewicht J aufgehängt. Von diesem Gewicht
läuft eine Schnur über Scheiben zum Rad U, das auf die Stange des Absperrventils in der
Weise aufgekeilt ist, dafs das Gewicht beim freien Fall das Ventil schliefst.
Der Apparat wirkt in der folgenden Weise: Wenn der Strom durch den Elektromagneten C
hindurchgeht, wird der Anker Q angezogen, so dafs der Haken 5, dessen man nicht weiter
bedarf, ausgelöst wird. Wenn nun die Leitung unterbrochen wird, verschwindet der Magnetismus
sofort, worauf das Gewicht / sofort herabfällt, nachdem es den kurzen Arm des
Hebels Q. niedergedrückt hat. Hierdurch wird der Motor abgestellt. Wäre dieser Apparat
nicht vorhanden, so würde die Dynamomaschine und ihr Motor bei einer Unterbrechung der
Leitung ihre Ganggeschwindigkeit erhöhen, da die mechanische Energie nicht mehr in Elektricität
umgesetzt wird, und wegen der grofsen Geschwindigkeit könnte die Maschine leicht
Schaden leiden.
Eine andere Gefahr für die dynamo-elektrische Maschine könnte im Falle eines kurzen Schlusses
eines Theiles der Hauptleitung entstehen. In einem solchen Falle vermindert sieh der Widerstand
und die Intensität des Stromes wird
erhöht, so dafs die Isolation der Maschine und die Leitung zerstört werden könnte.
Wenn bei der vorliegenden Anordnung ein kurzer Schlufs erfolgt und demzufolge die
Intensität des Stromes zunimmt, so wird auch die Anziehungskraft des Magneten D erhöht
und die Armatur O wird angezogen; sie bewegt sich gegen den Magneten; hierdurch wird
die Stange K frei und fällt mit ihrem Quecksilbergefäfs / herab und unterbricht die Verbindung
zwischen den Schienen F und G. Der Elektromagnet C verliert dann seinen Magnetismus.
Das Gewicht / fällt herab und bringt den Motor zum Stillstand.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein automatischer Abstellapparat für Motoren dynamo-elektrischer Maschinen, bestehend aus zwei Elektromagneten C und D, die in die Hauptleitung eingeschaltet sind und von denen jeder auf seinen Ankerhebel wirkt, in Combination mit einer Schnur und einem Gewichte /, Schienen F und G und einem beweglichen Quecksilbergefäfs /, dessen Bewegung von einem der Magneten controlirt wird, wobei dieser Abstellapparat automatisch das Abstellen des Motors der Dynamomaschine bewirkt, wenn eine Unterbrechung der Leitung oder ein kurzer Schlufs derselben erfolgt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE32639C true DE32639C (de) |
Family
ID=308642
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT32639D Expired - Lifetime DE32639C (de) | Automatischer Abstellapparat für Motoren dynamo-elektrischer Maschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE32639C (de) |
-
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- DE DENDAT32639D patent/DE32639C/de not_active Expired - Lifetime
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