DE326341C - Verfahren zum UEbertragen des Rasters auf Tiefdruckformen - Google Patents

Verfahren zum UEbertragen des Rasters auf Tiefdruckformen

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F5/00Screening processes; Screens therefor
    • G03F5/20Screening processes; Screens therefor using screens for gravure printing

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Manufacture Or Reproduction Of Printing Formes (AREA)

Description

  • Verfahren zum Übertragen des Rasters auf Tiefdruckformen. Bekanntlich ist zur Wiedergabe von Halbtönen bei jedem Druckverfahren eine Körnung oder Rastereinteilung desjenigen Metalls notwendig, von welchem man die Druckabzüge abnimmt. Bei Lichtdruck nützt man den Umstand aus, daß die Chrom-Gelätinesehicht beim Abkühlen keine glätte Oberfläche, sondern eine körnige Oberfläche bildet. Bei der Heliogravüre erzeugt man ein Raster durch Aufstreuen- vbn syrischem Asphaltstaub. Bei Autotypie oder Tiefdruck muß auf photochemischem Wege ein. Raster eingeätzt werden. "Für Tiefdruck insbesondere geschieht dies dadurch, daß das mit dem zu reproduzierenden-Bild fertige Pigmentpapier nochmals in den Kopierrahmen mit einer Rasterplatte-zusammen, einer Lichtquelle ausgesetzt wird. Auf diese Weise wird dann in das Papier der Raster einkopiert und erscheint nach Übertragung und Ätzung der Kupferplatte als das bekannte Rastermuster der Kupferplatte. Das Hineinkopieren des Rasters bedeutet aber stets einen Zeitverlust und außerdem einen gewissen Kostenaufwand, da in der Regel das Kopieren bei elektrischem Licht geschieht, um stets die gleichenArbeitsbedingungen zu haben und die erforderlichen 6oo bis 8oo Hefnerkerzen eine ansehnliche Strommenge verbrauchen. Man kann aus bekannten Daten über das -optische Sehvermögen unserer Augen berechnen, daß die einzelnen Rasterpunkte höchstens einen Abstand von o;z mm .besitzen dürfen, wenn wir sie nicht als zwei diskrete Punkte beobachten wollen. Da man bei der graphischen Reproduktion naturgemäß das Interesse hat, das Raster im Bild nicht zu sehen, da dasselbe eine gewisse Unruhe und Zerrissenheit in das Bild hineinträgt, so kann man voraussagen, daß die Rasterlinien so eingeteilt sein müssen, daß mindestens ro Linien auf i mm entfallen. Diese Zahl entspricht auch der Größenordnung nach den tatsächlich verwendeten Rastern. - .
  • -Das Verfahren gemäß der Erfindung besteht nun darin, das Rasternetz nicht auf photochemischem, sondern auf rein mechanischem Wege in die Kupferplatte oder den Kupferzylinder einzuwalzen. Dies geschieht dadurch, daß man eine Stahlwalze in der Breite der Kupferplatte oder des Kupferzylinders verwendet, deren Oberfläche nachArt der Retouchierroulettes aufgerauht ist. Die Aufrauhung muß natürlich so fein sein, daß ungefähr wieder ro Linienzüge auf den Milli= meter entfallen. Sie kann gleichmäßig sein, so däß also ein quadratisches Netz.- an der Walzeriöberfläche zu sehen ist, was einem Kreuzraster im Tiefdruck entsprechen würde, sie kann aber auch willkürlich sein, das würde einem Kornraster entsprechen. Die technische Herstellung dieser aufgerauhten Stahlwalzen ist die gleiche wie die bekannten Roulettes aus Stahl mit ähnlich feinem Muster für Retouchierzwecke.
  • Die Ausführung des Verfahrens ist vorteilhaft folgende. Die Stahlplatte oder der Stahlzylinder werden in einem zu diesem zwecke hergerichteten Gestell, welches insbesondere eine vollkommene - - gleichmäßige Druckverteilung auf der ganzen, Erete und" Länge der Kupferplatte oder des Zylinders gewährleistete der Stahlwalze überstrichen,;:.w,ƒZ#ief -in bekannter Weise das Pigmentpäpieetüit°dem darauf kopierten Bild aufgelegt und geätzt wird. Der Vorteil dieses Verfahrens liegt in der wesentlichen Zeitersparnis und in- der Ersparnis von elektrischem Strom für die Exposition.

Claims (1)

  1. PATFNT-ANSpRUCH: Verfahren zum übertragen des für den Druck notwendigen Rasters auf Tiefdruckplatten oder -Zylinder, dadurch gekennzeichnet, daß das Raster statt auf photochemischem Wege, auf rein mechanischem Wege durch Einwalzen mittels eines zu diesem Zwecke in bestimmter Korngröße aufgerauhten Stallzylinders erzeugt wird.
DE1919326341D 1919-08-14 1919-08-14 Verfahren zum UEbertragen des Rasters auf Tiefdruckformen Expired DE326341C (de)

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