DE326140C - Sicherheitsvorrichtung fuer Vergaser - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung fuer Vergaser

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DE326140C
DE326140C DE1913326140D DE326140DD DE326140C DE 326140 C DE326140 C DE 326140C DE 1913326140 D DE1913326140 D DE 1913326140D DE 326140D D DE326140D D DE 326140DD DE 326140 C DE326140 C DE 326140C
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DE
Germany
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carburetor
float housing
fuel
lever
pipe
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Expired
Application number
DE1913326140D
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English (en)
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GEORG HOLT THOMAS
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GEORG HOLT THOMAS
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M1/00Carburettors with means for facilitating engine's starting or its idling below operational temperatures
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M2700/00Supplying, feeding or preparing air, fuel, fuel air mixtures or auxiliary fluids for a combustion engine; Use of exhaust gas; Compressors for piston engines
    • F02M2700/43Arrangements for supplying air, fuel or auxiliary fluids to a combustion space of mixture compressing engines working with liquid fuel
    • F02M2700/4302Arrangements for supplying air, fuel or auxiliary fluids to a combustion space of mixture compressing engines working with liquid fuel whereby air and fuel are sucked into the mixture conduit
    • F02M2700/4323Throttling devices (not control systems thereof)
    • F02M2700/4326Means for preventing back-fire

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Temperature-Responsive Valves (AREA)

Description

  • Sicherheitsvorrichtung für Vergaser. Die Erfindung hat den Zweck, die häufigen, durch Entzündung des Brennstoffes oder des brennbaren Nebels bei Vergasern von Verbrennungskraftmaschinen, besonders an Flugzeugen und Luftschiffen eintretenden Unfälle zu verringern oder ganz zu verhüten. Dies wird dadurch erreicht, daß bei einer solchen Entzündung die Zufuhr des Brennstoffes zu dem Vergaser abgeschnitten wird und gleichzeitig die in dem Vergaser enthaltene Flüssigkeit in die Atmosphäre entleert wird.
  • Zu diesem Zweck ist gemäß der Erfindung ein Hahn vorgesehen, der einerseits bei normaler Stellung die Verbindung zwischen Brennstoffbehälter und Vergaser herstellt und eine Ablaßleitung vom Vergaser zur Atmosphäre abschließt, während er anderseits in seiner ungewöhnlichen Stellung die Verbindung zwischen Brennstoffbehälter und Vergaser unterbricht und die Ablaßleitung mit dem Vergaser verbindet, so daß der flüssige Brennstoff aus dem Vergaser entweichen kann. Der Hahn wird, einem Federzug entgegen, durch einen Hebel in normaler Stellung gehalten. Der Hebel liegt an einem Anschlag an, der aus einem leicht schmelzbaren Metall oder einem Thermostaten besteht oder durch einen solchen gesteuert wird. Der Anschlag ist der durch die Entzündung des Vergaserinhalts oder der durch das Zurückschlägen der Explosionsflamme der Maschine entstehenden Hitze ausgesetzt. Bei einer im Vergaser öder in der Brennstoffzuleitung über ein vorgeschriebenes Mag hinaussteigenden Temperatur wird der Anschlag den Hebel freigeben. Letzterer wird sich infolge der Federkraft drehen und den Hahn in der oben beschriebenen Weise umschalten. Der Hahn kann ein einfacher Dreiwegehahn sein, der in die den Brennstoffbehälter mit dem Vergaser verbindende Leitung eingeschaltet ist, oder sein Küken kann auch zwei annähernd senkrecht zueinander laufende Durchlässe haben, von denen der eine den Brennstoffbehälter mit dem Vergaser verbindet, während der andere ein zweites Rohr des Vergasers mit der Ablaßleitung verbindet oder absperrt. In beiden Fällen wird der Steuerhebel durch. eine Feder in seine ungewöhnliche Stellung gezogen. Da der Hahn dicht in seinem Sitz aufsitzen muß und deshalb zum Drehen desselben eine ziemliche Kraft. nötig ist, kann der Hebel durch Zahnradgetriebe so mit dem drehbaren Hahn verbunden sein, daß die von der Feder ausgeübte Kraft vervielfältigt wird.
  • In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele dargestellt, Fig. z ist eine Seitenansicht und Fig. a ein Grundriß eines Vergasers, bei dem nur ein Rohr zur Zu- und Ableitung des Brennstoffes zu und von dem Vergaser dient. Fig. 3 und 4 zeigen in vergrößertem Maßstabe das Küken des Dreiwegehahnes in seinen beiden Stellungen.
  • Fig. 5 und 6 sind den Fig. I und 2 ähnliche Ansichten, bei denen getrennte Rohre für die Zu- und Ableitung des Brennstoffes vorgesehen sind.
  • Fig. 7 und 8 zeigen in vergrößertem Maßstabe das Küken des Hahnes in den beiden Stellungen, wobei die obere und die untere Ansicht Zufluß und Abfluß getrennt zeigen.
  • In den Fig. I bis 4 ist iI die Mischkammer des Vergasers. Das Rohr I4 führt den Brennstoff von dem nicht dargestellten Brennstoffbehälter nach dem Schwimmergehäuse I2 und besitzt einen Dreiwegehahn I5.
  • In der in Fig. I bis 3 gezeigten Stellung verbindet der gerade Durchlaß I7 des Kükens I6 die beiden Teile des Rohres I4 und läßt den Brennstoff vom Vorratsbehälter zum Schwimmergehäuse I2 fließen, während die Verbindung zwischen dem Gehäuse I2 und dem Ablaßrohr Ig abgesperrt ist. Nimmt dagegen» das Küken I6 die Stellung nach Fig. 4 ein, so wird die Verbindung zwischen den beiden Teilen des Rohres I4 abgesperrt und eine Verbindung durch einen Zweigdurchlaß I8 und den Durchlaß I7 des Kükens I6 zwischen dem Schwimmergehäuse I2 durch den reit diesem verbundenen Rohrteil I4 und einem Zweigrohr I9 hergestellt, das seinerseits zu irgendeinem sicheren und geeigneten Punkt für den Auslaß des Brennstoffes führt. Die Drehung des Kükens I6 erfolgt durch einen Hebel 2o, der unter dem Einfluß einer Feder 2I steht und gewöhnlich entgegen diesem Federzug durch das Anliegen seines äußeren Endes an einem Anschlag aufgehalten wird. Dieser Anschlag besteht im vorliegenden Fall aus einem schmelzbaren Stift z2, der an einem Arm 23 sitzt und sich über der Schwimmernadelöffnung im Deckel des Schwimmergehäuses befindet, so daß er sofort von der aus letzterem tretenden Flamme getroffen und zerstört wird.
  • Wie aus Fig. 3 und 4 zu ersehen ist, dreht sich das Küken I6 bei seiner Umschaltung aus der gewöhnlichen in die ungewöhnliche Stellung nach links, während der Hebel 2o durch die Feder 2I nach rechts gezogen wird. Zur Übertragung dieser Bewegung des Hebels 2o auf die gewünschte Linksdrehung des Kükens I6 ist der Hebel nicht unmittelbar an dem Küken befestigt, sondern er dreht sich um eine besondere Achse 25 und ist durch ein Paar Zahnräder 26, 27 mit dem Küken in Eingriff. Im vorliegenden Beispiel sind die Zahnräder 26, 27 vors gleichem Durchmesser, sie können aber natürlich so gewählt werden, daß sie irgendein gewünschtes Übersetzungsverhältnis zwischen den Bewegungen des Hebels 2o und dem Küken I6 herstellen, z. B. um einerseits die durch die Feder 2I ausgeübte Zugkraft zu vervielfachen oder anderseits um eine sonst nötige große Bewegung des Hebels 2o zu vermeiden.
  • In den Fig. 5 bis 8 ist getrennt von dem Zuflußrohr I4 ein zweites Rohr 28 zum Entleerende Gehäuses I2 vorgesehen. Die Rohre I4 und 28 liegen, wie Fig. 6 zeigt, nebeneinander, so daß sie durch einen einzigen Hahn 29 gesteuert werden können.
  • In der in Fig. 5 bis 7 gezeigten normalen Stellung des Kükens 3o stellt ein Durchlaß 3I in dem Küken eine Verbindung zwischen den beiden Teilen des Rohres I4 her. Dagegen ist die Verbindung zwischen den beiden Teilen des Ablaßrohres 28, wie im unteren Teil der Fig. 5 angegeben, unterbrochen. Wird das Küken 3o durch den Hebel 2o in die in Fig. 8 dargestellte Stellung gebracht, so ist die Verbindung zwischen den beiden Teilen des Rohres I4 abgesperrt, während der Durchlaß 32 eine Verbindung zwischen den beiden Teilen des Auslaßrohres 28 herstellt, so daß das Gehäuse I2 seinen flüssigen Inhalt abgeben kann.
  • Im vorliegenden Fall kann sich das Küken 3o in der gleichen Richtung wie der Steuerhebel 2o drehen, so daß dieser Hebel unmittelbar an dem Küken befestigt sein kann. Im übrigen ist die Anordnung der Ausführungsform nach Fig. 5 bis 8 die gleiche wie die bereits beschriebene nach Fig. I bis 4.
  • Der schmelzbare Anschlag zz kann natürlich durch eine von einem Thermostaten gesteuerte Klinke ersetzt werden. Der Thermostat kann beispielsweise aus einer Metallstange bestehen, die au einem Ende fest ist, am anderen an der Klinke sitzt und wie im Falle des schmelzbaren Anschlages der Flamme ausgesetzt ist.
  • Der Punkt, an dem der flüssige Brennstoff aus dem Vergaser in die Atmosphäre abgegeben wird, muß besonders bei Luftfahrzeugen von jedem feuergefährlichen Teil möglichst weit entfernt liegen. Bei Flugzeugen o. dgl., bei denen es nicht angängig ist, während des Fluges den schmelzbaren Anschlag zu ersetzen, kann an dem Steuerhebel 2o eine Schnur o. dgl. befestigt sein, mittels welcher er von Hand zum Wiederanlassen der Maschine betätigt werden kann, .so @daß die gewähnJiche. Vet -bindung zwischen dem BTenpstoffbehältef und dem. Vergaser nach Erlöschen der Flamme wieder hergestellt wird..

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCII .Sicherheitsvorrichtung für Vergaser, da ,-durch gekennzeichnet, daß eine unter der Wirkung der auftretenden Explosionshitze stehende Umschaltvorrichtung :(z. B. ein Dreiwegehahn I6) oder ein mit zwei senkrecht zueinander stehenden Durchlässen versehener Hahn (3o) vorgesehen ist, welche in ihrer gewöhnlichen Stellung eine Verbindung zwischen. dem Brennstoffbehälter und dem Schwimmergehäuse herstellt und gleichzeitig eine vom Schwimmergehäuse in die Atmosphäre führende Leitung absperrt, während sie beim Auftreten eines Vergaserbrandes die Brennstoffzufuhr zum Schwimmergehäuse unterbricht und das Schwimmergehäuse selbst entleeren hilft.
DE1913326140D 1913-05-28 1913-06-29 Sicherheitsvorrichtung fuer Vergaser Expired DE326140C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB326140X 1913-05-28

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DE1913326140D Expired DE326140C (de) 1913-05-28 1913-06-29 Sicherheitsvorrichtung fuer Vergaser

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