DE32609C - Stoffrückvorrichtung für das Nähen von Knopflöchern auf Nähmaschinen - Google Patents
Stoffrückvorrichtung für das Nähen von Knopflöchern auf NähmaschinenInfo
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- DE32609C DE32609C DENDAT32609D DE32609DA DE32609C DE 32609 C DE32609 C DE 32609C DE NDAT32609 D DENDAT32609 D DE NDAT32609D DE 32609D A DE32609D A DE 32609DA DE 32609 C DE32609 C DE 32609C
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- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B3/00—Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
- D05B3/24—Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing formed by general-purpose sewing machines modified by attachments, e.g. by detachable devices
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- D—TEXTILES; PAPER
- D10—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
- D10B—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
- D10B2501/00—Wearing apparel
- D10B2501/06—Details of garments
- D10B2501/062—Buttonholes
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.\%
Die vorliegende Erfindung betrifft Stoffrückvorrichtungen
zum Nähen von Knopflöchern, bei welchen die Verschiebung des Stoffes durch eine unrunde Scheibe, eine sogenannte Herzscheibe,
bewerkstelligt wird, und hat den Zweck, diese Vorrichtungen derart zu gestalten,
dafs Knopflöcher verschiedener Gröfse unter Zuhülfenahme einer und derselben Herzscheibe
genäht werden können. Es bildet daher bei der vorliegenden Stoffrückvorrichtung die
Herzscheibe einen permanenten, nicht auszuwechselnden Bestandtheil, der jedoch, wie nachfolgend
beschrieben wird, verstellbar ist, um Knopflöcher verschiedener Gröfse nähen zu
können. Aufserdem umfafst die vorliegende Erfindung noch einige nachfolgend beschriebene
Mechanismen zur Ausführung der erforderlichen Nebenoperationen.
In den beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι eine perspectivische Ansicht der vollständigen, von der Nähmaschine abgenommenen Stoffrückvorrichtung;
Fig. ι eine perspectivische Ansicht der vollständigen, von der Nähmaschine abgenommenen Stoffrückvorrichtung;
Fig. 2 eine Oberansicht derselben;
Fig. 3 ein verticaler Längsschnitt durch dieselbe;
Fig. 4 eine Seitenansicht, wobei einzelne Theile abgebrochen sind;
Fig. 5 eine Oberansicht der Bodenplatte der Vorrichtung mit Sperrrad, Sperrklinke, Hebel
und Stiftenrad;
Fig. 6 gleichfalls eine Oberansicht eines Theiles der Bodenplatte und gewisser Details
des Mechanismus;
Fig. 7 eine Unteransicht des Rades H1';
Fig. 8 eine Oberansicht desselben;
Fig. 9 eine Oberansicht des Rades H'2 mit der Herzscheibe und dem geschlitzten Bügel in
ihrer relativen Stellung;
Fig. io eine Oberansicht des Rahmens U;
Fig. 11 eine Seitenansicht des Hebels, durch
welchen von den arbeitenden Theilen einer Nähmaschine die Bewegung auf den Stoffrückermechanismus
übertragen wird.
Fig. 12 und 13 sind Ober- bezw. Unteransicht
des Rahmens B.
Fig. 14 ist ein verticaler Längsschnitt des Rahmens B.
Entsprechend ihrem Zwecke mufs die vorliegende Stoffrückvorrichtung zum Nähen von
Knopflöchern auf Nähmaschinen dem Stoffe erstens eine hin- und hergehende Längsbewegung
in der Richtung des Knopfloches ertheilen, damit die auf einander folgenden, von
der Nadel hervorgebrachten Stiche in der Naht neben einander liegen; zweitens mufs sie dem
Stoffe eine zum Knopfloch senkrechte schwingende Bewegung ertheilen, damit der erforderliche
Zickzackstich gebildet werden kann.
Es soll zunächst die Art und Weise beschrieben werden, in welcher die Verschiebung
des Stoffes in der Richtung des Knopfloches hervorgebracht wird.
Auf einer Platte A, Fig. 1, 2 und 3, die an
der Arbeitsplatte der Nähmaschine festgemacht wird, ist ein Ständer C angebracht, in dem ein
Winkelhebel C1 gelagert ist. Der horizontale
Arm c des Winkelhebels ist an seinem Ende mit einem Schlitz c1 versehen, in welchen ein
Zapfen oder Stift auf der Nadelstange eingreift. Der verticale Arm c2 dieses Winkels ist am
unteren Ende gleichfalls gabelförmig ausgeschnitten und umfafst einen.Hebel C2, Fig. 2,
an dessen freiem Ende sich eine Rolle k oder eine vorstehende Schraube befindet.
Wenn die Nadelstange hinaufgeht, so wird der Hebel C2 horizontal gegen die Nadel bewegt;
dabei stöfst die Rolle k gegen das Ende eines Winkelhebels /z5 und bewirkt hierdurch
die Verschiebung des Stoffes um den Abstand zweier Stiche in der Richtung des Knopfloches
durch Vermittelung des folgenden Mechanismus:
Auf der Platte A ist ein Klotz D festgemacht,
Fig. 3, auf dem ein Rad H2 mit breitem, herabhängendem Flantsch fr3 frei drehbar ist. Auf
der nach abwärts verlängerten Nabe h2 des Rades H2 ist ein gespaltener, elastischer Reifen fr6
frei drehbar, der einen gleichfalls gespaltenen Ring fr4 trägt. Der Durchmesser des Ringes fr4
ist nur sehr wenig kleiner als der lichte Durchmesser des Flantsches fr3. Der oben erwähnte
Winkelhebel fr5 ist an dem Reifen Tz6 eingelenkt,
Fig. 7, so dafs sein kurzes Ende gegen einen gleichfalls an diesem Reifen, jedoch auf
der anderen Seite des Spaltes im Reifen, angebrachten herabhängenden Stift z1 stöfst.
Wenn nun der längere Arm des Hebels fr5 durch den verticalen Arm c2 des Hebels C1
beim Herabgehen der Nadelstange gegen die Nadel bewegt wird, stemmt sich der kürzere
Arm des Hebels fr5 zunächst gegen den Stift i1,
wodurch der Reifen he und mit ihm der Ring fr4
ausgedehnt wird; der letztere legt sich hierbei fest gegen den Flantsch fr3 des Rades H2, und
dieses bildet dann zusammen mit dem Ring fr4, Reifen h6 und Hebel fr5 ein starres, um den
Zapfen D drehbares System, so dafs das Rad H2 den Rest der Bewegung des Hebels fr5 mitmachen
mufs, indem es sich um ein Stück um den Zapfen D in der Richtung des Pfeiles,
Fig. 8, dreht.
Die Nadelstange geht dann wieder hinauf und mit ihr der Hebel C1; der Hebel hs wird
durch eine Feder P in seine Ausgangsstellung zurückgezogen, dabei zieht sich zuerst der
Reifen fr6 mit dem Ringe Tz4 wieder zusammen
und die Verbindung zwischen diesen und dem Rade H2 wird gelöst, so dafs das Rad H2
nicht gezwungen ist, sich mit dem Hebel fr5 zurückzudrehen. Sobald die Nadelstange zum
nächsten Stich herabgeht, wird auch der Hebel h5 wieder gegen die Nadel bewegt, und
das Spiel wiederholt sich; das Rad H2 dreht sich, wie man sieht, bei jedem Stich um ein
bestimmtes Stück und stets in einer und derselben Richtung, und bewirkt hierdurch die
Vorschiebung des Stoffes in der Richtung des Knopfloches durch Vermittelung der auf ihm
befindlichen stellbaren Herzscheibe H. Diese Herzscheibe ist auf einer bei fr geschlitzten
Schwalbenschwanzschiene H3 festgemacht oder mit derselben aus einem Stück hergestellt. Die
Schiene gleitet in einer einen Durchmesser des Rades H2 bildenden Nuth / und kann nach
erfolgter Einstellung durch Anziehen der durch den Schlitz fr gesteckten Schraube i in der
Nuth fixirt werden. Ein Schlitz fr1 im vorderen Theile des Bügels H1 umfafst die Herzscheibe
, Fig. 2, und da dieser Bügel an der Stoffrückerplatte B1 befestigt ist, die in Führungen
B2 im Rahmen B gleitet, so sieht man, dafs durch Drehung des Rades H2 der Stoffrückerplatte J51 und der Stoffklemme -B3 eine
hin - und hergehende Bewegung ertheilt wird, vermittelst welcher der Stoff parallel zur Richtung
des Knopfloches verschoben wird.
Da das Rad H2 sich bei jedem Niedergange der Nadel, also bei jedem Stich, um ein bestimmtes
Stück dreht, so wird auch der Stoff nur um ein bestimmtes Stück (absatzweise) vorgeschoben,
was zur Folge hat, dafs die auf einander folgenden Stiche in der Richtung des
Knopfloches neben einander liegen.
Die Länge des vom Stoffrücker in einer Richtung durchlaufenen Weges, d. i. die Länge
der Stoffvorschiebung während einer halben Umdrehung des Rades H2, welche der Länge
des zu nähenden Knopfloches gleich sein mufs, läfst sich nach Wunsch durch Verstellung der
Herzscheibe H in der Nuth / reguliren, so dafs man mit einem und demselben Apparate
Knopflöcher von verschiedener Länge nähen kann.
Um den Abstand der Stiche von einander in der Richtung des Knopfloches den jeweiligen
Bedürfnissen entsprechend reguliren zu können, ist folgende Einrichtung getroffen:
Der Arm fr5, der in der vorstehend beschriebenen Weise dem Rade H2 eine intermittirende
Bewegung ertheilt, stöfst bei seiner durch das Hinaufgehen der Nadel erfolgenden Rückwärtsbewegung gegen eine Stellschraube I2, Fig. 2
und 4, die in einem Ständer i2 auf der Platte A
festgemacht ist. Wird nun die Schraube I2 weiter eingeschraubt, so wird dadurch die
Gröfse der Schwingung des Hebels fr5 verringert
und es dreht sich das Rad H2 bei jedem Niedergange der Nadel um ein kleineres
Stück als früher, so dafs die Zahl der Stiche auf einer Knopflochseite gröfser wird und die
Stiche dichter an einander liegen.
Die zur Stichbildung erforderliche schwingende Bewegung des Stoffes senkrecht zur
Knopflochrichtung bringt man in folgender Weise hervor: .
Der Rahmen B, in welchem der Stoffrücker B\
mit Stoff klemme B3 in Führungen B2 in der
vorstehend beschriebenen Weise in der Richtung des Knopfloches hin- und herbewegt wird,
ist durch eine Schraube b mit glattem Ende a, Fig. 3, drehbar mit der Platte A verbunden.
Auf dem bereits früher erwähnten, auf der Platte A festgemachten Zapfen D sitzt lose das
sechszähnige Sperrrad D1, welches das dreizähnige Stiftenrad D2, Fig. 3, 5, 6 und 12,
trägt. Die am bereits früher erwähnten, vom Hebel C1 bethätigten Hebel C'2 befestigte Sperrklinke
C3 greift in die Zähne des Sperrrades D1, und somit wird bei jedem Hinaufgehen der
Nadelstange das Sperrrad D1 um einen Zahn vorgedreht; es macht daher auch das dreizähnige
Stiftenrad D 2 bei jedem Hinaufgehen
der Nadelstange eine Drehung um 60 °. Dieses Stiftenrad befindet sich zwischen zwei am Rahmen
B befestigten Armen E E, deren Enden entsprechende Einkerbungen ddl für die Aufnahme
der Stifte des Rades D2 besitzen. Die Arme werden durch eine Feder E2 gegen einander
gezogen, doch wird ihre Annäherung durch Anschlagstifte e begrenzt.
Wird nun beim Nähen das Zahnrad D1 und damit auch das Stiftenrad D2 intermittirend
gedreht, so stofsen die Stifte des letzteren ab1 wechselnd gegen die Arme E; dieselben wirken
in ähnlicher Weise wie eine Gabel, in welcher sich ein Excenter (hier durch das Stiftenrad Z)2
ersetzt) um eine feste Achse dreht, und es wird daher der Rahmen, an welchem diese Arme
angebracht sind, in Schwingungen um den Stift α versetzt, so dafs· der Stoff in der Stoffklemme
B3 senkrecht zur Richtung des Knopfloches hin- und herbewegt wird. Aus der
Anordnung der Stifte am Stiftenrade und aus dessen intermittirender Bewegung ergiebt sich,
dais der Rahmen B bei jeder Aufwärtsbewegung der Nadel eine halbe Schwingung macht, wo-,
durch der Stoff so unter der Nadel weggeführt wird, dafs die letztere einmal durch das Knopfloch
und das nächste Mal durch den Stoff sticht und auf diese Weise der zum Nähen
von Knopflöchern erforderliche Zickzackstich gebildet wird.
Um die Verstellung des Stoffrückers am Ende seiner Bewegung in der Richtung des Knopfloches
derart zu bewirken, dafs beide Seiten des Knopfloches und die Riegel an dessen Enden in einem Zuge genäht werden können,
ist folgende Einrichtung getroffen:
Die nach abwärts verlängerte Nabe. des Rades H2, Fig. 3, ist am unteren Theile be-,
hufs Aufnahme eines Ringes F ausgenommen. Dieser Ring ist oben bei A:2, Fig. 7, ausge-■
schnitten, so dafs sich ein an der Nabe befestigter Stift k1 im Ausschnitt des Ringes mit
einigem Spielraum bewegen kann. Eine kleine Feder k3 verbindet den Stift kl mit dem
Ring F, der daher mit geringfügigen Abweichungen
die Drehung des Rades H2 mitmachen mufs. Das untere Ende des Ringes ist zur
Hälfte ausgeschnitten (/, Fig. 3 und 13), so
dafs die Hälfte des Umfanges des unteren Theiles des Zapfens D, auf welchem der Ring
mit dem Rade H2 steckt, freiliegt. Im Rahmen B und in gleicher Höhe mit dem Ausschnitt
f des Ringes F sind zwei Stellschrauben gg1, Fig. 10, angebracht, die den zur
Knopflochrichtung senkrechten Durchmesser des Zapfens D bilden. Der Ring F ist so gestellt,
dafs der Durchmesser, nach welchem er unten ausgeschnitten ist, senkrecht steht auf
der Richtung der Nuth / im Rade H2. Die Maschine sei im Gange und es drehe sich das
Rad H2 in der in Fig. 2 durch Pfeile angedeuteten
Richtung; dabei möge der Ausschnitt/ des Ringes F nach links oben gekehrt sein.
Es stöfst demnach bei' den Schwingungen,
welche der Rahmen B beim Gange der Maschine in der oben beschriebenen Weise ausführt,
die Schraube g1 des Rahmens B gegen den Zapfen D, während die Schraube g gegen
den Ring F stöfst; die Folge davon ist die, dafs der Rahmen B nach unten, Fig. 2, frei ausschwingen
kann, während er bei der darauf folgenden Aufwärtsbewegung dadurch aufgehalten
wird, dafs die Schraube g gegen den Ring F stöfst und nur so weit aufwärts geht,
dafs das Knopfloch gerade unter die Nadel kommt. Es wird somit der nach Fig. 2 oben
gelegene Knopflochrand genäht; dies währt so lange, bis die Naht bis zu einem Ende des
Knopfloches fortgeschritten ist, bis also die. Nuth / im Rade H2. nach Fig. 2, horizontal
steht. Es stofsen dann bei den Schwingungen des Rahmens B die Spitzen der beiden Schrauben
g und g1 gegen die verticalen Ränder des'
Ausschnittes f im Ringe J% und da dieser, wie
vorstehend bemerkt, im Rade if einen geringen Spielraum hat, so wird er durch die Schrauben
bei Seite gedrängt, so dafs die Spitzen beider Schrauben erst am Zapfen D aufgehalten werden
, der Rahmen kann daher nach beiden Seiten (nach Fig. 2 nach oben und unten) frei
ausschwingen, und es wird abwechselnd der eine und der andere Knopflochrand unter die
Nadel geführt, so dafs der Riegel am Ende des Knopfloches genäht wird. Dies dauert
jedoch nur so lange, bis die Spitze der Schraube g1 nicht mehr auf den Rand des
Ausschnittes, sondern auf den massiven unteren Theil des Ringes F stöfst, wo dann die Spitze
der Schraube g erst vom Zapfen D aufgehalten wird; der Rahmen B kann daher jetzt nach
oben, Fig. 2, frei ausschwingen und es wird somit der untere Rand des Knopfloches genäht;
ist dieser beendet, so wird wie oben
der Riegel am anderen Ende des Knopfloches genäht, und dann wieder der obere Rand, so
dafs das Knopfloch in einem Zuge und ohne weiteres Hinzuthun fertig gemacht wird.
Zur Regulirung der Stichlänge sind durch die Ständer e4, die an der Bodenplatte A befestigt
sind, Schrauben e3 geschraubt, gegen deren Enden der Rahmen B bei seinen Oscillationen
senkrecht zur Knopflochrichtung stöfst, so dafs seine Bewegung nach jener Richtung,
nach der er infolge der Stellung des Ringes F frei ausschwingen könnte, durch die Schrauben
ei beschränkt wird; man kann daher durch Nachstellen dieser Schrauben die Schwingungsweite
des Rahmens beliebig reguliren und so die dem jeweiligen Bedürfnisse entsprechende
Stichlänge erhalten.
In den Fig. ja bis ioa sind einzelne Modificationen
und Nebentheile der vorstehend beschriebenen Mechanismen dargestellt, die im Nachfolgenden beschrieben werden sollen.
Um zu verhindern, dafs das Rad H2 (das
in Fig. ιa bis ioa mit c4 bezeichnet ist) durch
seinen Antriebsmechanismus zu weit gedreht oder zurückgedreht werde, bringt man eine
Bremse an, bestehend aus dem auf der Platte B β
(in Fig. ι bis 14 mit A bezeichnet) befestigten
elastischen Ständer A2, Fig. 2a, 5a, 6a, ja
und 8 a, der einen mit dem Rade c4 concentrischen Bremsschuh b trägt und ihn an dieses
Rad andrückt; die hierdurch hervorgebrachte Reibung genügt, um ein Ubermäfsiges Verdrehen
oder ein Zurückdrehen des Rades zu verhindern.
Um zu verhindern, dafs der in Fig. 1 bis 14
mit ft-4, in Fig. ia bis ioa mit C3 bezeichnete
Ring aus dem Rade c4 (in Fig. 1 bis 14 mit H2
bezeichnet) herausfalle, versieht man denselben ■mit einer Nuth c5, Fig. 9 a, in welche zwei in
das Rad c4 eingeschraubte Schräubchen C4 eintreten; wie ersichtlich, wird hierdurch an
der Wirkungsweise des sich erweiternden Ringes C5 nichts geändert. Was die Art der Feststellung
der Herzscheibe K (in Fig. 1 bis 14 mit H bezeichnet) auf dem Rade anbelangt, so
kann man dieselbe auch dadurch bewerkstelligen, dafs man eine Schraube k*, Fig. ia
und 2 a, durch die Herzscheibe und den Schuh L, der in -der Nuth des Rades gleitet,
hindurchsteckt. Zieht man die Schraube an, so wird die Herzscheibe festgeklemmt. In
Fig. ioa hat die Schraube k* ein konisches
Ende; der Schuh L ist vom Schraubenloch aus bis zu einem Ende gespalten; zieht man die
Schraube an, so wird der Schuh L aus einander geprefst und die Reibung zwischen dem
Schuh und den Nuthrändern genügt, um die Herzscheibe festzuhalten.
Einige weitere Modificationen betreffen das Sperrrad und das Stiftenrad (in Fig. 1 bis 14
mit D1 bezw. D2 bezeichnet).
Nach der mit Bezug auf Fig. 1 bis 14 dargestellten
Anordnung beginnt die Drehung des Sperrrades in dem Augenblick, in welchem die
Nadel hinaufzugehen beginnt, und es beginnt daher auch in diesem Augenblick die schwingende
Bewegung des den Stoffrücker tragenden Rahmens, was bei feineren Arbeiten stören kann.
In einem solchen Falle empfiehlt es sich, dem Sperrrade zehn Zähne und dem Stiftenrade
fünf Stifte zu geben, wie in Fig. 5a und ja
dargestellt; dabei macht die Sperrklinke, welche das Sperrrad bethätigt, dieselbe Bewegung, als
ob dasselbe nur sechs Zähne hätte. Diese Anordnung hat zur Folge, dafs beim Herabgehen
der Nadelstange die Sperrklinke um ein Stück über den Zahn hinausgeht, den sie erfassen
soll, und daher beim Beginn der Aufwärtsbewegung der Nadel um ein Stück leer zurückgeht,
bevor sie den Zahn erfafst; sobald das letztere geschieht, ist die Nadel bereits aus dem
Stoff getreten, und die dann erfolgende Schwingung des Stoffrückers bringt keinerlei Störung
mehr hervor. Die Sperrklinke H* wird in diesem Falle nicht durch eine Feder, wie in
Fig. ι bis 14 dargestellt, in die Zähne des
Sperrrades gedrückt, sondern durch einen Stift z'4, der auf der Bodenplatte B6 (in Fig. 1
bis 14 mit A bezeichnet) angebracht ist. Der Hebel i?5, der diese Sperrklinke trägt (dem
Hebel C2 der Fig. 1 bis 14 entsprechend) hat
eine Einkerbung p, Fig. 5 a, damit er nicht an den Stift z'4 stofse. Das Stiftenrad ist, wie in
Fig. 5 a und ja gezeichnet, mit den Ansätzen d3
aus einem Blechstück ausgeschnitten oder ausgeschlagen. Diese Ansätze ersetzen die Stifte
des Stiftenrades D2, Fig. 1 bis 14, vollständig
und dabei wird die Herstellung des Stiftenrades billiger und einfacher.
Die in Fig. 1 bis 14 mit EE bezeichneten
Arme, die durch eine Feder E2 mit einander verbunden sind, kann man in der Weise modificiren,
dafs man sie selbst elastisch macht und dadurch die Feder E2 entbehrt. Diese Modification
ist in Fig. ia, 3a, 4a und ja dargestellt.
Die elastischen Arme F1F1 (welche die
Hebel E E in Fig. 1 bis 14 ersetzen) sind durch Schrauben f2 an den Seiten des Rahmens
G (in Fig. ι bis 14 mit B bezeichnet)
befestigt. Die vorderen Enden dieser federnden Arme greifen unter den Rahmen und erfahren
seitens der Stifte des Stiftenrades dieselbe Einwirkung wie die Arme EEm Fig. 1
bis 14, und wirken daher auch in derselben Weise wie die Arme EE, um den Rahmen
in Schwingungen senkrecht zur. Knopflochrichtung zu versetzen.
Fig. ι a zeigt die Anordnung der Stoffrückvorrichtung
auf einer Nähmaschine.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Stoffrückvorrichtung zum Nähen von Knopflöchern auf Nähmaschinen, bei welcher die Verschiebung der Stoff klemme in der Richtung des Knopfloches durch eine auf dem Rade H2 stellbar festgemachte, im Schlitz des Bügels H1 eingeschlossene Herzscheibe H, Fig. ι bis 14, so bewirkt wird, dafs durch Verstellung der Herzscheibe auf dem Rade die Verschiebung der Stoffklemme der Länge des jeweilig zu nähenden Knopfloches gleich gemacht werden kann und bei welcher die zur Stichbildung erforderliche oscillirende Bewegung der Stoffklemme senkrecht zur Knopflochrichtung durch das Zusammenspiel des Stiftenrades D2 mit den federnden Armen EE, Fig. 1 bis 14, bezw. F1 F1, Fig. ι a bis ioa, bewerkstelligt werden kann.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE32609C true DE32609C (de) |
Family
ID=308614
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT32609D Expired - Lifetime DE32609C (de) | Stoffrückvorrichtung für das Nähen von Knopflöchern auf Nähmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE32609C (de) |
-
0
- DE DENDAT32609D patent/DE32609C/de not_active Expired - Lifetime
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