DE32602C - Schiffchenantrieb für Nähmaschinen - Google Patents
Schiffchenantrieb für NähmaschinenInfo
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- DE32602C DE32602C DENDAT32602D DE32602DA DE32602C DE 32602 C DE32602 C DE 32602C DE NDAT32602 D DENDAT32602 D DE NDAT32602D DE 32602D A DE32602D A DE 32602DA DE 32602 C DE32602 C DE 32602C
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- shuttle
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- sewing machines
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B15/00—Machines for sewing leather goods
- D05B15/02—Shoe sewing machines
- D05B15/04—Shoe sewing machines for lock-stitch work
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
1pĥeNtamt.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 52: Nähmaschinen.
SOCRATES KEATS in LEIPZIG. Schiffchenantrieb für Nähmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. März 1885 ab.
In der Zeichnung giebt Fig. 11 die allgemeine Disposition der bekannten Wachsfaden-Nähmaschine
an, in der sich das Schiffchen g in dem Schiffchenhalter G über der auf dem
Horn K ruhenden Arbeit dreht.
Das Schiffchen ist ein horizontal liegendes, cylindrisches Gehäuse, das den gewachsten
Faden enthält. Der Antrieb dieses Schiffchens ist nun so angeordnet, dafs in einer auf dem
Umfange des Schiffchens eingeschnittenen verticalen Nuth fortwährend ein vertical stehender
Stift sich befindet, der excentrisch an seinem Treiber befestigt ist. Der Stift ist in seinem
Querschnitt so bemessen, dafs seine Seitenkanten die sich gegenüberstehenden Nuthenwände
niemals gleichzeitig berühren, dafs also an einer Seite desselben immer genügend Raum
vorhanden ist, damit die Schlinge des Nadelfadens an beiden Seitenkanten des Stiftes vorbeischlüpfen
kann.
Der Stift kann nun auf beliebige Weise durch seinen Treiber in solche Drehung versetzt werden,
dafs er das Schiffchen mit intermittirender Bewegung immer in - einer und derselben Richtung
weiter dreht, oder aber es kann der Stift durch seinen Treiber eine vor- und zurückgehende
Bewegung erhalten, durch welche er das Schiffchen so weit in einer Richtung dreht,
dafs letzteres in die Nadelfadenschlinge ein- und austritt, worauf die Rückbewegung erfolgt.
Die dicht über dem Schiffchen genommenen Horizontalschnitte, Fig. 1 und 2, zeigen die
Stellung des rotirenden Schiffchens g in seinem Schiffchenhalter G, in welchem das Schiffchen
durch die mit entsprechendem Ausschnitt versehene Unterplatte H, Fig. 4 und 5, gehalten
wird, i ist der in der Nuth des Schiffchens permanent befindliche Stift, der, ebenso wie
das Schiffchen, in den Fig. 1 und 2 in verschiedenen Stellungen gezeigt ist; e giebt den
Faden der Nadel an, dessen Schlinge in Fig. 1 eben von dem Schiffchen erfafst wird, während
er in Fig. 2 von dem rotirenden Schiffchen verlassen wird, nachdem er den Schiffchenfaden
gefangen hat. Fig. 3 ist ein Horizontalschnitt durch den Treiber des Stiftes z; Fig. 4
und 5 sind Verticalschnitte, rechtwinklig zu einander genommen. Der Stift i sitzt excentrisch
an dem büchsenartigen Treiber /, der mit dem inneren Bolzen /* fest verbunden ist; letzterer
steht von einer Platte I1 von unten ab, die wiederum auf einer Platte i* ruht, welche den
Treiber I in dem Schiffchenträger G hält. Nach oben setzt sich Platte I1 in einen excentrisch
oder concentrisch angeordneten Zapfen i1 fort, welcher mittelst geeigneter Mechanismen dem
Treiber und seinem Stifte i Drehbewegung nur in einer Richtung oder in entgegengesetzten
Richtungen ertheilt.
In den Fig. 6, 7, 8 und 9 ist das Schiffchen mit den Hauptorganen zur Schlingenbildung
theils in Ansicht, theils in Oberansicht angegeben, e ist die Hakennadel, welche die Fadenschlinge
von unten durch den Stoff geholt hat, welche Schlinge von dem Theiler / dem Schiffchen
zugeführt wird, so dafs dieses bei seiner Drehung durch den Stift i in die Schlinge
eintritt. Da der Stift in dieser Stellung an der entgegengesetzten Seite der Schiffchennuth zum
Treiben des Schiffchens anliegt, so kann die Schlinge hier (Fig. 6, Grundrifs) hinter dem
Stifte über das Schiffchen gleiten. Ist das
Schiffchen durch i genügend gedreht, so hält i in seiner Drehbewegung an und der Stichspannapparat
zieht das Schiffchen dann so viel vorwärts und vom Stift i ab, dafs die Schlinge
vor dem Stift i vom Schiffchen abgleitet, welcher Moment eintreten wird, wenn das Schiffchen
durch i noch etwas weiter gedreht ist, als die Stellung im Grundrifs, Fig. 8, zeigt.
Als eine geeignete Einrichtung zum Treiben des Schiffchens kann die in Fig. ι ο im Grundrifs
und in Fig. 11 in Seitenansicht dargestellte bezeichnet werden. Der Stift i1 ist hier mit
einem Zahnrädchen P versehen, in welches das Zahnsegment P greift; der Arm des letzteren
ist an einem vertical stehenden Zapfen drehbar gelagert; das an seinem anderen Ende angebrachte
Antifrictionsröllchen greift in die Daumennuth /8 auf der Fläche der Scheibe I9,
welche sich mit der Hauptwelle B der Maschine dreht. Die Form der Nuth ist so gewählt,
dafs die Bewegung des Stiftes i im Schiffchen ruht, wenn sich die übrigen Nähoperationen
vollziehen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:In einer Wachsfaden-Nähmaschine die Einrichtung zum Treiben eines rotirenden Schiffchens in einer Richtung oder in entgegengesetzten Richtungen durch einen excentrischen Stift i, der continuirlich in eine verticale Aushöhlung an dem Schiffchenumfange eingreift und welcher Stift ein derartiges Spiel innerhalb dieser Aushöhlung hat, dafs die Nadelfadenschlinge zwischen ihm und dem Schiffchen hindurchschlüpfen kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE32602C true DE32602C (de) |
Family
ID=308607
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT32602D Expired - Lifetime DE32602C (de) | Schiffchenantrieb für Nähmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE32602C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4896250A (en) * | 1988-02-12 | 1990-01-23 | Emerson & Cuming, Inc. | Solvent-processible electrically conductive coatings |
| DE10239395A1 (de) * | 2002-08-28 | 2004-03-11 | Zf Friedrichshafen Ag | Vorrichtung zur Verbindung eines elektrischen oder elektronischen Bauteils mit wenigstens einem elektrischen Leiter |
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- DE DENDAT32602D patent/DE32602C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4896250A (en) * | 1988-02-12 | 1990-01-23 | Emerson & Cuming, Inc. | Solvent-processible electrically conductive coatings |
| DE10239395A1 (de) * | 2002-08-28 | 2004-03-11 | Zf Friedrichshafen Ag | Vorrichtung zur Verbindung eines elektrischen oder elektronischen Bauteils mit wenigstens einem elektrischen Leiter |
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