DE33298C - Apparat für überwendliche und Kreuzstichnaht an Elastik-Cylinder-Nähmaschinen - Google Patents

Apparat für überwendliche und Kreuzstichnaht an Elastik-Cylinder-Nähmaschinen

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DE33298C
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Germany
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sewing machines
cross
elastic cylinder
overcast
stitch seams
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Expired - Lifetime
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DENDAT33298D
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A. WEDERMANN in Wien
Publication of DE33298C publication Critical patent/DE33298C/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B15/00Machines for sewing leather goods
    • D05B15/02Shoe sewing machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 52: Nähmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. Mai 1885 ab.
Diese Erfindung bezieht sich auf Neuerungen an Elastik-Cylinder-Nähmaschinen, und zwar auf eine Vorrichtung, welche es bewirkt, dafs die periodisch wiederkehrenden,- auf einander folgenden Stellungen des Stoffschiebers oder Transporteurs sich kreuzen, infolge dessen die Nadel im Stoffe Kreuzstiche ausführt, die sich zur Herstellung einer überwendlichen Naht eignen.
Die Erfindung wird in folgendem mit Hülfe der beiliegenden Zeichnung erklärt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht des Obertheiles einer mit dieser Neuerung ausgestatteten Elastik-Cylinder-Nähmaschine.
Der gröfseren Deutlichkeit und Einfachheit halber ist der vordere Lagerständer weggelassen und der Hauptarm der Maschine sowie der Nadelstangenhebel nur flüchtig angedeutet.
Fig. 2 ist ein Grundrifs desselben.
Fig. 3, 4 und 5 sind Details, und zwar ist Fig. 3 eine Kopfansicht des Cylinders, seines Zahnrades und des Zahnradsegmentes.
Auf der Treibriemscheibenwelle α, welche ihre Lager im Hauptarm der Maschine hat, ist ein Zahnrad b aufgesetzt, welches in ein zweites Zahnrad c. von doppelt so grofsem Umfang eingreift, dessen Welle d ihre Lager in den beiden Ständern e hat.
Dieses obere gröfsere Rad ist an seiner . inneren Seitenfläche mit einer Curvenführung oder Nuth f versehen, in welcher die Rolle g einer mit Bügel h versehenen Stange i läuft, welche um die in oben erwähnten Ständern b gelagerten Körner k drehbar ist. Mit dieser Stange i ist eine Zugstange I mittelst des Gelenkes m verbunden, welches bei jw1 hülsenförmig gestaltet ist und eine Verschiebung längs der Stange i gestattet, während bei m2 ein einfaches Scharnier der Zugstange / die nöthige Beweglichkeit gewährt. An ihrem entgegengesetzten Ende ist die Zugstange / mittelst Drehbolzens η mit einem um den Drehzapfen ο drehbaren Zahnradsegment ρ verbunden. Dieser Drehzapfen 0 ist an einem eigenen, an der CylinderhUlse q der Maschine angebrachten Träger r angeordnet, Fig. 3. Das Zahnradsegment ρ greift in ein Zahnrad s ein, das auf dem· Cylinder oder Kopf t der Maschine aufgekeilt ist, mit welchem der Stoffschieber oder Transporteur u starr verbunden ist und welcher Kopf oder Cylinder in der am Arm ν der Maschine angeordneten Cylinderhülse drehbar gelagert ist.
Die Wirkungsweise des Apparates ist nun folgende:
Wird die Treibriemscheibe A und mit ihr das Zahnrad b in der durch den Pfeil 1 angedeuteten Richtung herumgedreht (was durch Tritt, Handrad, Dampf- oder Wasserkraft u.s.w. bewirkt werden kann), so wird das obere Zahnrad c sich in entgegengesetzter Richtung drehen und mittelst seiner Curvenführung oder Nuth f auf die Gleitrolle g der Stange i derart einwirken, dafs diese sich in der durch den Pfeil 2 daselbst angedeuteten Richtung (in der Zeichnung nach rechts) bewegt und somit auch die Zugstange / in dieser Richtung fortbewegt, und zwar so lange, als das untere Rad eine volle und das obere Rad
eine halbe Umdrehung machen, bei der zweiten vollen Umdrehung des unteren und zweiten halben Umdrehung des oberen Rades wird jedoch infolge der eigenthümlichen, dem Zwecke angepafsten Form der Führungsnuth/ der ganze Mechanismus (mit Ausnahme der beiden Zahnräder b und c) in entgegengesetzter Richtung bewegt, d. h. in der Richtung des Pfeiles 3 zurückgezogen. · .
Infolge dessen wird der Sector ρ, der in das Cylinderrad ί eingreift, während zweier Umdrehungen der Treibriemscheibe den Stoffschieber oder Transporteur in zwei auf einander folgende, sich kreuzende Stellungen gebracht haben, wie in Fig. 4 gezeigt, infolge dessen die Nadel im Stoffe einen sogenannten Kreuzstich, Fig. 5, ausführt, der sich zur Herstellung einer überwendlichen Naht besonders eignet.
Es ist selbstverständlich, dafs der Winkel, den die beiden auf einander folgenden Stellungen des Stoffschiebers mit einander einschliefsen, durch Verstellung oder Verschiebung des Verbindungsgelenkes m an der Stange i nach Belieben adjustirt und somit die Form der Stiche, Fig. 5, nach Belieben gewählt werden kann.
Es ist ferner selbstverständlich, dafs die Details der Construction mannigfach geändert werden können, ohne vom Wesen dieser Erfindung abzuweichen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Apparat für überwendliche und Kreuzstichnaht an Elastik - Cylinder - Nähmaschinen, der.es bewirkt, dafs die periodisch wiederkehrenden, auf emander folgenden Stellungen des Stoffschiebers sich kreuzen, infolge dessen die Nadel im Stoffe Kreuzstiche ausführt, die sich zur Herstellung einer überwendlichen Naht eignen, und welcher Apparat im wesentlichen besteht aus dem Zahnrade b, dem mit Curvenführung oder Nuth f versehenen Zahnrade c, der mit Führungsrolle g und Bügel h versehenen, um Körner k drehbaren Stange z, welche mittelst Gelenkes rnm^m2 mit Zugstange I verbunden ist, die an ihrem anderen Ende mit dem um 0 drehbaren Zahnrad segmentρ verbunden ist, welches seinerseits in das Zahnrad s eingreift, das auf dem Cylinder der Maschine aufgekeilt ist, welcher in einer cylindrischen Hülse q drehbar gelagert und mit dem Stoffschieber u starr verbunden ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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