DE3256C - Vorrichtung zur Bewegung des Dochtes in Petroleum-Taschenlaternen - Google Patents

Vorrichtung zur Bewegung des Dochtes in Petroleum-Taschenlaternen

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DE3256C
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Germany
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Original Assignee
J, ORTMANN & C. DIETERLE in Hamburg
Publication of DE3256C publication Critical patent/DE3256C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21LLIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
    • F21L21/00Non-electric pocket lamps, e.g. lamps producing sparks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

1878.
Klasse 4.
JOHN ORTMANN und CONRAD DIETERLE in HAMBURG. Vorrichtung zur Bewegung des Dochtes in Petroleum-Taschen-Laternen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ii. Januar 1878 ab.
Diese auf den beiliegenden Zeichnungen in Verbindung mit der Lampe dargestellte Brennervorrichtung besteht aus einem Messingrohr B, welches in den Hals eines Petroleumbehälters A hineingesteckt ist und auf einer mit dem oberen Ende an dem Gefäfs A befestigten Feder D ruht. Das Rohr B ist die Dochthülse für den aufzunehmenden Docht, welcher in den Petroleumbehälter hineingeführt ist. Da unsere Taschenlampe durch einen Deckel F mit Bajonnetverschlufs h 0 geschlossen wird, wobei die Messinghülse B von dem Deckel in den Petroleumbehälter hineingedrückt wird, bis der Verschlufs r des Deckels die obere Oeffnung des Behälters A dicht verschliefst, so darf der Docht nicht über die obere Kante des Rohres B heraustreten, weil sonst ein dichter Abschlufs des Petroleumbehälters nicht erzielt werden würde. Um nun dennoch ein Brennen des Dochtes an der Mündung des Rohres B zu erzielen, ist das Rohr oben ausgezackt, wie in der Zeichnung ersichtlich ist. Hierdurch wird ein genügend helles Brennen des Dochtes erreicht.
Der Docht kann durch die kleine mit i bezeichnete Vorrichtung gehoben werden und zwar in folgender Weise; ein kleiner Stift, welcher um einen an der äufseren Wand des Rohrs B angelötheten federnden Draht drehbar befestigt ist, geht durch eine Durchbohrung der Rohrwand mit dem einen Ende in das Rohr hinein und kann durch einen schwachen Druck auf das äufsere Ende gegen den Docht gedrückt werden, Wird der Stift nun gleichzeitig an dem äufseren Ende etwas niedergedrückt, so dreht er sich um den oben genannten Draht und hebt dabei den Docht um ein entsprechendes Stück in die Höhe. Sobald man den Stift losläfst, trennt er sich wieder von dem Docht, indem der äufsere Draht ihn durch die federnde Wirkung von dem Docht trennt. Die Vorrichtung i darf nur wenig nach aufsen an der Hülse B vortreten, damit dieselbe beim Verschlufs der Lampe in den Hals des Petroleumbehälters mit hineingehen kann.
Zum Schutz der Flamme hat unsere Lampe noch einen Glascylinder H, welcher von einem, auf einer Spiralfeder ί ruhenden Blechmantel / getragen wird und beim Verschlufs der Lampe in den äufseren Mantel G mit hineingedrückt wird, m und η sind ein Paar Handgriffe, während C ein in den Petroleumbehälter hineinragender Blechcylinder ist, welcher zur Aufnahme von Zündhölzern oder Zündkerzen dient und durch die Verschlufsplatte E abgesperrt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die vorstehend beschriebene und in beiliegender Zeichnung dargestellte Brennervorrichtung für Petroleum-Taschenlampen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT3256D Vorrichtung zur Bewegung des Dochtes in Petroleum-Taschenlaternen Active DE3256C (de)

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