DE325207C - Schuettelmaschine mit Schuettelnadeln zum Lockern und Reinigen von Faserstoffen - Google Patents

Schuettelmaschine mit Schuettelnadeln zum Lockern und Reinigen von Faserstoffen

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DE325207C
DE325207C DE1918325207D DE325207DD DE325207C DE 325207 C DE325207 C DE 325207C DE 1918325207 D DE1918325207 D DE 1918325207D DE 325207D D DE325207D D DE 325207DD DE 325207 C DE325207 C DE 325207C
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needles
needle
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DE1918325207D
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C A GRUSCHWITZ AKT GES
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G11/00Disintegrating fibre-containing articles to obtain fibres for re-use
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W30/00Technologies for solid waste management
    • Y02W30/50Reuse, recycling or recovery technologies
    • Y02W30/66Disintegrating fibre-containing textile articles to obtain fibres for re-use

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Schüttelmaschine mit Schüttelnadeln zum Lockern und Reinigen von Faserstoffen. Die Erfindung betrifft eine Schüttelmaschine mit Schüttelnadeln und Nadelrost und dient zur Lockerung und Reinigung von Faserstoffen.
  • Eine durchaus gründliche Bearbeitung des Fasergutes und eine sofortige Entfernung der Abfallstoffe wird in neuer Weise durch einen in wagerechter Richtung hin und her bewegbaren, mit Durchtrittsschlitzen für die Abfallstoffe versehenen Nadelrost mit schräg zur Förderrichtung stehenden Nadelreihen herbeigeführt, in deren Zwischenräumen die in üblicher Weise auf wagerechten Wellen oberhalb des Nadelrostes schwingbar gelagerten Schüttelnadelreihen hin und her schwingen. Diese Nadelreihen werden durch ein nachstellbares Schubmittel von der Antriebswelle aus in der Weise in Schwingbewegungen versetzt, daß sie sich bei der Arbeitsleistung in kurzen Ausschlägen durch dieZwischenräume der Nadelreihen des Nadelbettes hindurchbewegen und in der anderen Richtung zum Zwecke der Förderung des gereinigten Faserstoffes in größeren Ausschlägen ausschwingen. Durch diese Gegeneinanderbewegung der Nadeln des Nadelrostes und der Schüttelnadeln wird eine langsame Förderung des Fasergutes unter fortwährender Bearbeitung und sofortiger Abscheidung der Abfallstoffe bis zum Ausgange der Maschine herbeigeführt.
  • Das Abscheiden der Abfallstoffe kann noch durch senkrechte Stöße gesteigert werden, die dem Nadelbett in regelmäßiger Zwischenfolge verliehen werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
  • Fig. 1 zeigt die Maschine in einem senkrechten Längsschnitt nach Linie A-B der Fig. 2 Fig.2 im Grundriß und Fig. 3 im Querschnitt nach Linie C-D der Fig. 1.
  • Fig. d. veranschaulicht Querschnitte der Nadelleisten des Nadelrostes.
  • Auf dem Gestell a der Maschine sind nach der Zeichnung (Fig. 1 und 2) sieben Wellen h gelagert, deren Schwingarme c durch einen Stab d miteinander verbunden sind. An der mittleren Welle ist noch ein besonderer Schwingarm e, s. auch Fig. 3, vorgesehen, an den eine von der Scheibe f angetriebene Kurbel- oder Exzenterstange g angeschlossen ist. Die Länge der Stange g läßt sich unter Vermittlung eines Schraubenschlosses 1i für einen gewollten Schwingungswinkel des Schwingarmes e verändern. Die Befestigung der Schüttelnadeln i in den Wellen b erfolgt in der aus der Fig. i ersichtlichen Weise mittels Muttern k, nach deren Lösung sich die .Nadeln leicht auswechseln lassen.
  • Unterhalb der Schüttelnadeln ist der Rahinen l eines Schüttelrostes auf Rollen liz. hin und her bewegbar gelagert. An diesen Rahmen greift auf beiden Seiten der Maschine je eine Zugstange ia an, die von je einer Zapfenscheibe o der von der Scheibe f angetriebenen Welle p betätigt wird. Der Rahmen ist mit Leisten q besetzt, in die etwa im Winkel von 45' kurze Nadeln r in der aus Fig. d. ersichtlichen Weise eingesetzt sind. Die Leisten q sind zweckmäßig derart auf dem Nadelrost verteilt, daß ihre Zwischenräume auf der Einschüttseite größer gehalten sind als an der Ausgangsehe, um die Absonderung der Abfallstoffe zu erleichtern. Zweckmäßig sind die Nadeln der aufeinanderfolgenden Nadelleisten gegeneinander versetzt angeordnet. Am Rahmen befinden sich Hubnasen s, die beim Auflaufen auf die Rollen dem Rahmen eine senkrechte Schlagbewegung, erteilen.
  • Unter dem Rahmen, mit diesem verbunden, ist ein Sieb t angeordnet, das sich mit dem Rahmen bewegen oder fest angeordnet- sein kann Lind dazu dient, die durch den Schüttelrahmen mit den Abfallstoffen mitgerissenen Fasern zurückzuhalten.
  • Die ArbeitsWeise derMaschine ist folgende: Das zu reinigende Fasergut wird dem Rahmen l durch den Zuführtisch u zugeleitet, von den Nadeln r des Nadelrostes er faßt und unter Einwirkung der hin und her schwingenden Nadeln i auseinandergezogen. und gelockert. Hierbei wird das Fasergut hei der Schwingung der Schüttelnadeln i nach rechts (Fig. 1) von den Rostnadeln r gehalten. Bei der Schwingung der Schüttelnadeln i nach links geben die Rostnadeln r das Fasergut frei, und die Schüttelnadeln i fördern es langsam gegen den Ausgang der Maschine. Durch dieses Zerreißen und Lockern des Faserguts und das Schlagen des gleichmäßig sich hin und her bewegenden Nadelrostes werden die Absallstoffe, z. B. die Schüben aus dem zu reinigenden Werg, gründlich entfernt und fallen durch die freien Spalten zwischen den Nadelstäben q hindurch. Die Schüben können von der Maschine abgesaugt oder seitwärts abgezogen werden. Das unter dem Nadelrostrahmen angeordnete Sieb t dient zum Auffangen von etwa durch den Rahmen fallenden Fasern. Am Ausgang der Maschine fällt das gereinigte Fasergut auf eine schräge Rutschev, die als hölzerner Schrägrost ausgebildet sein kann, damit etwa den Fasern noch anhaftende Schüben durchfallen können.
  • Durch Einstellen des Schraubenschlosses h der Kurbelstange g ist es möglich, den Nadelausschlag nach der einen Seite zu vergrößern und nach der andern zu verringern. Das zti reinigende Fasergut kann durch diese Art der Nadeleinstellung längere oder kürzere Zeit in der Maschine gehalten und daher der Reinigungsgrad des Materials geregelt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schüttelmaschine mit Schüttelnadeln zum Lockern und Reinigen von Faserstoffen, gelzenazeichnet durch einen in wagerechter Richturig hin und her bewegbaren, mit Durchtrittschlitzen für die Abfallstoffe versehenen Nadelrost mit schräg zur Förderrichtung stehenden Nadelreihen, in deren Zwischenräumen die Schwingbahnen der Schüttelnadeln liegen, die sich in der Arbeitsrichtung in kurzen Ausschlägen .gegen die Nadelreihen des Nadelrostes hin bewegen und in größeren Ausschlägen zur Förderung -des gereinigten Faserstosses nach der- Förderrichtung hin ausschwingen.
  2. 2. Schüttelmaschine- nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine die Schwingungseveiten der Schüttelnadeln veränderbare Schubstange (g). -3. Schüttelmaschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein unterhalb des Nadelrostes (L) angeordnetes herausnehmbares Sieb (t). Schüttelmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufschienen des Nadelrostes .Vorsprünge (s) besitzen, welche beim Lauf über die Tragrollen des Rostes diesem kurze senkrechte Erschütterungen erteilen.
DE1918325207D 1918-04-20 1918-04-20 Schuettelmaschine mit Schuettelnadeln zum Lockern und Reinigen von Faserstoffen Expired DE325207C (de)

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