DE507152C - Entaschungsvorrichtung am Ende der Bahn eines Wanderrostes - Google Patents

Entaschungsvorrichtung am Ende der Bahn eines Wanderrostes

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Publication number
DE507152C
DE507152C DEB143346D DEB0143346D DE507152C DE 507152 C DE507152 C DE 507152C DE B143346 D DEB143346 D DE B143346D DE B0143346 D DEB0143346 D DE B0143346D DE 507152 C DE507152 C DE 507152C
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DE
Germany
Prior art keywords
grate
slag
traveling grate
removal device
ash removal
Prior art date
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Expired
Application number
DEB143346D
Other languages
English (en)
Inventor
Bernhard Meinen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Borsig GmbH
Original Assignee
Borsig GmbH
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Publication date
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Publication of DE507152C publication Critical patent/DE507152C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J1/00Removing ash, clinker, or slag from combustion chambers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J2700/00Ash removal, handling and treatment means; Ash and slag handling in pulverulent fuel furnaces; Ash removal means for incinerators
    • F23J2700/001Ash removal, handling and treatment means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gasification And Melting Of Waste (AREA)

Description

  • Entaschungsvorrichtung am Ende der Bahn eines Wanderrostes Die Erfindung betrifft eine Entaschungsvorrichtung, welche am Ende der Bahn eines Wanderrostes angeordnet ist und welche derart wirkt, daß Schlacke und Asche aufgefangen und selbsttätig aus dem Rost herausbefördert werden, so daB der zurücklaufende Teil des Wanderrostes weder verschmutzt noch verstopft werden kann.
  • Vorrichtungen dieser Art sind bekannt und bestehen meist aus kippend bewegten Auffangplatten in Form von eckigen oder auch runden Abführungstrommeln, welche die aufgefangene Schlacke durch eine Spalte zwischen den zurückkehrenden Roststabkolonnen hindurchgleiten lassen. Bei dieser Arbeitsweise muß sich die Kippbewegung genau in dem einmal bestimmten Verhältnis zur Bewegung des Wanderrostes vollziehen, weil die Schlacke sonst von der Auffangplatte abrutscht, bevor oder nachdem die Spalte zwischen den Kolonnen in den Weg der fallenden Schlacke tritt.
  • Es sind auch bei Unterwindwanderrosten unter der oberen Rostbahn in Mulden arbeitende Förderschnecken und nach der Seite geneigte Böden von Unterwindkästen zur Abführung der Asche aus diesen bekannt, um ein Zusetzen der Unterwindkästen mit Asche zu verhindern.
  • Erfindungsgemäß wird am hinteren Ende des Wanderrostes zwischen der oberen und unteren Bahn eine Auffangmulde angeordnet. Diese besitzt an der Seite des Wanderrostes liegende Abfallkanten und wird so breit ausgeführt, daß sie alle Schlackenabfallstellen unterfängt.
  • Durch diese Einrichtung vollzieht sich die Beseitigung der Schlacke unabhängig von einem bewegten Teil, und die Auffangmulde wird zu jeder Zeit und bei jeder Stellung des Wanderrostes entleert.
  • Die Auffangmulde kann dabei als quer zum Rost angeordnete Rutsche ausgeführt und es kann für die Mündung eine Ausfallöffnung in der Seite des Rostgestelles vorgesehen sein.
  • Dadurch ist erreicht, daß der Schlackenauswurf selbsttätig wirkt, da die Schlacke durch ihr Eigengewicht über die Rutsche an der Seite des Wanderrostes ausfällt.
  • Die Rutsche kann auch dachartig geformt sein, wobei dann beide Seiten des Rostgestelles je eine Ausfallöffnung erhalten, die die Enden der Dachrutsche aufnehmen. Hierdurch kann der Auswurf unter Sicherung der für das Abrutschen erforderlichen Neigung auch für Roste verwendet werden, die bis zur doppelten Breite der Roste mit einfacher Rutsche ausgeführt sind.
  • Die Auffangmulde kann auch waagerecht angeordnet sein, ist aber dann mit einer die Schlacke seitlich auswerfenden Schubeinrichtung zu versehen. Dadurch ist ebenfalls ein zwangläufiger Schlackenauswurf geschaffen, und es kann der Rost beliebig breit ausgeführt werden.
  • Die Schubeinrichtung kann dabei aus einer auf der Welle der Wanderrosttriebräder befestigten, nach einer oder beiden Rostgestellseiten wirkenden Förderschnecke bestehen. Auf diese Weise ist der Antrieb des Wanderrostes als Bewegungsmittel für die Schubeinrichtung ausgenutzt und so der Aufbau des Schlackenauswurfs wesentlich vereinfacht.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht, auf der Abb. x die Seitenansicht einer Wanderrostwende mit dem Schlackenauswurf und Abb. 2 ein Schnitt nach Linie 2-2 der Abb. _ darstellt.
  • Auf der Zeichnung ist i die Triebwelle des Wanderrostes, 2 sind die Triebräder, 3 ist die Förderschnecke, 4 die Schlackenauffangmulde, 5 sind die Roststäbe, 6 und 7 die schräg nach unten abgebogenen Enden der Auffangmulde, 8 die Ausfallöffnungen, 9 und io die Seiten des Rostgestelles, ii ist die Abschlußplatte des Wanderrostes, 12 die auf den Roststäben sich bildende Schlackenschicht, 13 die erste Rostspalte an der Wende des Wanderrostes, 14 sind die Roststabträger und 15 die Rippen eines Roststabes.
  • Bei der gezeichneten Ausführungsform der Erfindung ist auf der Welle i der Triebräder 2 des Wanderrostes die nach beiden Seitenwirkende Schnecke 3 aufgesetzt. Unterhalb der letzteren ist die Auffangmulde 4 so um die Schnecke 3 herumgebogen, daß alle von den Roststäben 5 des Wanderrostes an der Wende herabfallende Schlacke unbedingt auf sie fallen muß. Die Enden 6 und 7 der letzteren sind winklig steil nach unten abgebogen und an den Rand der Ausfallöffnungen 8 in den Seiten 9 und io des Wanderrostgestelles angeschlossen. Die Innenkante der Auffangmulde 4 faßt entweder unter die Abschlußplatte ii des Wanderrostes oder ist mit dieser zur Bildung eines Luftabscblusses fest verbunden.
  • Im Betriebe reißt die auf der Fläche der Roststäbe 5 entstandene Schlackenschicht 12 an der Stelle, an der die Wende des Wanderrostes bzw. das Kippen des Roststabes 51 beginnt. Hier wird schon ein Teil der Schlacke durch die Rostspalte 13 hindurch in die Mulde 4 herabfallen. Bewegt sich der Roststab 51 weiter, so fällt wieder Schlacke über die rechte Kante dieses Stabes in die Mulde 4, der zurückbleibende weiter mitgenommene Schlackenrest dagegen rutscht in der Stellung des Roststabes 52 nach unten vom Wanderrost ab. Die geschlossenen Roststabträgeri4verhindern, daß inderStellung des Roststabes 52 Schlackenteile zwischen die Rippen i5 der Stäbe 5 gelangen können, sondern lenken die etwa in der Stellung des Roststabes 52 auftreffenden Schlackenteile in der Richtung nach der Mulde 4 ab.
  • Es ist ersichtlich, daß kein Teil der an der Wende des Wanderrostes abfallenden Schlacke von innen zwischen die rückkehrenden Roststäbe 5 und in die Spalten der Kolonnen gelangen kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Entaschungsvorrichtung am Ende der Bahn eines Wanderrostes, dadurch gekennzeichnet, daßzwischen der oberenund unteren Rostbahn eine querliegende Mulde (4) angeordnet ist, aus welcher die herabfallende Asche nach der Seite entweder infolge einer entsprechenden Neigung des Bodens der Mulde oder durch eine Fördervorrichtung abgeführt wird.
  2. 2. Entaschungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Mulde (4) unterhalb der Achse (i) der hinteren Umführung angeordnet und konzentrisch zur Achse gebogen ist und auf der Achse eine nach einer oder beiden Seiten wirkende Förderschnecke (3) angeordnet ist.
  3. 3. Entaschungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Mulde (4) dachartig geformt ist.
DEB143346D 1929-04-27 1929-04-27 Entaschungsvorrichtung am Ende der Bahn eines Wanderrostes Expired DE507152C (de)

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DE507152C true DE507152C (de) 1930-09-12

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