AT220082B - Rechenreinigungsanlage für Gerinne aller Art - Google Patents

Rechenreinigungsanlage für Gerinne aller Art

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AT220082B
AT220082B AT45561A AT45561A AT220082B AT 220082 B AT220082 B AT 220082B AT 45561 A AT45561 A AT 45561A AT 45561 A AT45561 A AT 45561A AT 220082 B AT220082 B AT 220082B
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channels
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Purator Klaeranlagen Grosshand
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Description


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  Rechenreinigungsanlage für Gerinne aller Art 
Die vorliegende Erfindung betrifft eine   Rechenreinigungsanlage für   Gerinne aller Art, wie sie im we- sentlichen bei Werkskanälen, Abwasserkanälen und sogar auch bei kleineren Wehranlagen zu verwenden möglich ist. Die Rechenreinigung geschieht auf die an sich bekannte Art mittels einer Rechenharke. wel- che maschinell über einen Rechenrost gezogen wird. Den Transport der Rechenharke übernimmt hiebei eine endlos umlaufende Kette   od.   dgl. 



   Die Rechenreinigungsanlagen dieser Art weisen weiterhin für die Rechenharke ganz bestimmte Fah- rungskurven und Führungseinrichtungen auf. Auch sind   Stangenführungen   und Parallelführungen bekannt, welche die Rechenharke zwingen, am Unterteil des Rechens zum Einsatz zu kommen. Es sind auch lose auf der umlaufenden Kette pendelnde Rechen bekannt, welche als Abstreifer über den zu reinigenden Re- chen gezogen werden. Die erstgenannten durch Gestänge geführten Harken weisen meist den Nachteil auf, dass sie einen umständlichen Führungsmechanismus besitzen müssen.

   Die zweitgenannte lose hängenden
Harken, die tiber den Rechen gezogen werden, erfassen durch ihre lose pendelnde Aufhängung meist nicht vollständig das am Unterteil des Rechens sich reichlich ansammelnde Rechengut, so dass eine volle Wirkung der gesamten Rechenanlage meistens in Frage gestellt ist. 



   Bei der erfindungsgemässen Rechenreinigungsanlage sollen nun die oben genannten Mängel zum Grossteil vermieden werden. Sie vermeidet wesentliche, sperrige Führungsgestänge und weist anderseits Vorrichtungen auf, welche die Harke zwingen, fest in das Rechengut einzuhaken und mit straffer Führung über den Rechen zu ziehen. Des weiteren wird das Rechengut durch zwangsweisen Schub von der Rechenharke in eine Wanne befördert. 



   Die erfindungsgemässe Rechenreinigungsanlage kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, dass einerseits die Harke an der Rückseite ihres Schaftes einen konsolartigen Kragarm aufweist und dass am Aufhängebolzen ein über diesen nach oben frei herausragender Schaft gelagert ist, der über den Harkenzähnen eine Abstreifplatte trägt, die mittels Federwirkung an den Harkenschaft angepresst liegt. Als zweites wesentliches Kennzeichen ist andererseits im Abstand vom unteren Ende der Umlaufbahn der Triebkette, beiläufig über dem unteren Ende des Rechenrostes, eine schräge Gleitbahn angeordnet, die ein Auflaufen des Kragarmes und ein Aufkippen der Harke. aus der vertikalen Pendellage bewirkt.

   Im Abstand vom oberen Ende der Umlaufbahn, etwa über der vorzusehenden Rechengutwanne befindet sich eine ähnliche Gleitbahn, wie zuvor beschrieben, auf die der frei auskragende Teil des Schaftes der Abstreifplatte aufläuft und eine Abhebung der Abstreifplatte, entgegengesetzt zu der Federwirkung. über den Zahnkamm der Harke bewirkt. 



   Die zuvor beschriebenen Anordnungen haben nun folgende Wirkung : Durch das Auflaufen des Kragarmes der Harke auf der unteren Gleitbahn wird die Rechenharke gezwungen, aus ihrer Vertikallage eine nahezu horizontale Lage einzunehmen. Durch das Weiterlaufen der Kette wird die Harke wieder von der Gleitbahn gezogen, so dass sie. nach Freiwerden von der Gleitbahn durch ihr Gewicht ruckartig in das unten liegende Rechengut einschlägt. Dieses Einschlagen der Harke in das unten liegende Rechengut ist so heftig, dass sie meist dichteres Rechengut durchschlägt und mit ihren   Zähnen   in die   FQhnmgMchienen,   die durch den Rechen gebildet sind, einsetzt. Das Rechengut wird nun, wie bekannt, über den Rechenrost aufwärts gezogen, bis es das Ende des Rechenrostes erreicht.

   Bei diesem Ende läuft aber auch schon der erwähnte, frei ausragende Schaft der Abstreifplatte auf der oberen Gleitbahn auf, so   dass   die Abstreif- 

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 platte gezwungen wird, über den Zahnkamm der Harke zu gleiten. Hiedurch wird zwangsläufig das Rechengutauch vom Kamm abgestreift und mit kräftigem Schwung in die Rechengutwanne befördert. Durch Weiterlaufen der Förderkette wird die Harke nun wieder in ihre Vertikallage gebracht und fährt frei pendelnd am oberen Trumm der Umlaufkette nach abwärts. 



   Durch diese Anordnungen und den zuvor beschriebenen Vorgang wird entgegen den bisherigen Vor- 
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   In der Zeichnung ist in einer beispielhaften Seitenansicht die erfindungsgemässe Vorrichtung gezeigt. 



   Die Rechenharke ist in ihren charakteristischen Wirkungslagen A, B, C und D gezeigt. 



   Über einem Rechenrost 1 sind auf einem Gestell 2 Rollen 3, 3'angeordnet, welche endlose Ketten 4 befördern. Mit 5 ist der Antrieb dieser Kettenförderung gezeigt. Die Harke 6 besteht aus einem Schaft t der an seiner Rückseite einen konsolartigen Kragarm 8 mit einem Führungsbolzen 9 aufweist. Die Harke 6 ist an den Triebketten 4 mit einem Gelenkbolzen 10 verhängt. An diesem Bolzen 10 ist ebenfalls der Abstreifschaft 11 gelenkig gelagert, welcher über diese Lagerung hinausragend einen Fortsatz 12 aufweist. 



  Am unteren Ende dieses Abstreifschaftes 11 ist eine Abstreifplatte 13 angeordnet, welche durch eine Feder 14 an den Schaft 7 angepresst wird. Mit 15 ist der Zahnkamm der Harke bezeichnet. Das Gestell 2 weist gegenüberliegend den Rollen 3, 3' Gleitbahnen 16 und 17 auf. Durch Auflaufen des Bolzen 9 des Kragarmes 8 auf die Gleitbahn 17 wird die bisher in pendelnder Lage abwärts fahrende Harke 6 in nahezu horizontale Lage gebracht, wie Lage B zeigt. Die Harke 6 fliegt nun nach Freiwerden des Bolzens 9 von der Gleitbahn 17 mit scharfem Schlag auf der Grundplatte 18 des Rechenrostes 1 auf. Die Grundplatte 18 trägt Führungsschienen 19, in welchen die Zähne des Harkenkammes 15 eingreifen. Die Lage C. der Harke 6 zeigt die Arbeitsstellung der Harke.

   In D ist die Abstreiflage gezeigt, bei welcher der   Abstreifschaft   11 durch die Gleitschiene 16 entgegen der Federwirkung der Feder 14 nach vor gedrückt ist. Hiedurch ist es möglich, dass das Rechengut vollständig von der Harke abgeworfen wird und in die Rechengutwanne 20 gelangt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Rechenreinigungsanlage für Gerinne aller Art, mit einer auf endlos umlaufenden Ketten od. dgl. gelenkig, pendelnd aufgehängten Harke, dadurch gekennzeichnet, dass einerseits die Harke an der RUcksei- te ihres Schaftes einen konsolartigen Kragarm aufweist.
    und dass im Aufhängebolzen ein über diesen nach oben frei hinausragender Schaft ist, der aber den Harkenzähnen eine Abstreifplatte trägt, die mittels Fe- derwirkung an den Harkenschaft angepresst liegt und dass anderseits im Abstand vom unteren Ende der Umlaufbahn der Triebketten eine schräge Gleitbahn angeordnet ist, die ein Auflaufen des Kragarmes und ein Aufkippen der Harke aus der vertikalen Pendellage bewirkt und im Abstand vom oberen Ende der Umlaufbahn eine ähnliche Gleitbahn angeordnet ist, auf die der frei auskragende Teil des Schaftes der Abstreifplatte aufläuft und eine Abhebung der Abstreifplatte entgegengesetzt der Federwirkung aber den Zahnkamm der Harke bewirkt.
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