DE325042C - Schloss mit drehbarem Schluesselzylinder - Google Patents

Schloss mit drehbarem Schluesselzylinder

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DE325042C
DE325042C DE1919325042D DE325042DD DE325042C DE 325042 C DE325042 C DE 325042C DE 1919325042 D DE1919325042 D DE 1919325042D DE 325042D D DE325042D D DE 325042DD DE 325042 C DE325042 C DE 325042C
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Germany
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lock
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tumblers
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rotatable key
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DE1919325042D
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B29/00Cylinder locks and other locks with plate tumblers which are set by pushing the key in
    • E05B29/0013Cylinder locks and other locks with plate tumblers which are set by pushing the key in with rotating plate tumblers
    • E05B29/002Cylinder locks and other locks with plate tumblers which are set by pushing the key in with rotating plate tumblers rotating about an axis perpendicular to the key axis

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein- Schloß mit drehbarem Schlüsselzylinder und Stecherzuhaltungen, das sich durch seine große Einfachheit und die Möglichkeit, trotz ganz geringer Abmessungen eine große Zahl von Zuhaltungen anwenden zu können, auszeichnet. Dies wird dadurch erreicht, daß die mit einer gemeinsamen ortsfesten Führung zusammenwirkenden Zuhaltungen frei in der stabilen Gleichgewichtslage hängend angeordnet sind.
In der Zeichnung ist das neue Schloß in einer Ausführungsform dargestellt.
Fig. ι ist eine Vorderansicht und
Fig. 2 einLängsschnitt im Ruhezustand und
*5 Eig. 3 ein solcher nach Einstecken des Schlüssels.
Es ist α der mittels Schlüssels b drehbare Zylinder, der mit einem Ansatz c auf die Schließteile des Schlosses z. B. einen Riegel
ao einwirkt. Durch den Zylinder führt ein Stift d auf dem die Zuhaltungen e (in der Zeichnung 4) nebeneinander lose drehbar sitzen. Diese haben die Form von flachen, annähernd rechtwinklig geschnittenen Plättchen, deren Drehachse d im oberen Teil des senkrechten Schenkels liegt. Infolgedessen stellen sie sich in der Ruhelage wie Fig. 2 zeigt, schräg ein. Seitlich von den Plättchen befindet sich eine feste Leiste /, gegen welche die Plättchen e in der Ruhelage mit der Seitenfläche anliegen. Infolgedessen kann der Zylinder- nicht gedreht, d. h. das Schloß nicht geöffnet werden. Die vorderen Kanten der senkrechten Schenkel der Plättchen e sind verschieden gestaltet, und das Schaftende des Schlüssels b ist entsprechend ausgebildet, so daß nach Einstecken desselben die Zuhaltungsplättchen zurückgedrückt und dadurch die wagerechten Schenkel so eingestellt werden, daß sie an der festen Leiste f vorbeigehen. Dadurch, daß die Drehachse d der Plättchen am oberen Ende der senkrechten Schenkel derselben liegt und hier der Druck des Schlüssels erfolgt, genügt eine ganz geringe Verstellung an diesem Ende, um die wagerechten Schenkel in die richtige Stellung zu bringen.
Die Plättchen e sind an der Hinterkante mit einer Nutjf versehen, die nach Einstecken und Drehen des Schlüssels über die Leiste/ greift (Fig. 3). Diese ist zu einer Platte h erweitert, die die Führung für die Plättchen bei der Drehung des Zylinders α bildet (s. Fig. 1) und eine Nase i besitzt, gegen die sich der Ansatz c des Zylinders α nach erfolgter Rückdrehung des Schlosses legt. Wird dann der Schlüssel herausgezogen, so fallen die Plättchen infolge Eigengewichts wieder in die Schrägstellung (s. Fig. 2) zurück. Um das Schloß von beiden Seiten schließen zu können, sind auch die hinteren Kanten der senkrechten Schenkel der Plättchen verschieden gestaltet.
Die Zahl der Plättchen und damit die Sicherheit kann nach Belieben erhöht werden, es brauchen nur Plättchen geringerer Stärke verwendet zu werden; auch kann natürlich der Schaft des Schlüssels und entsprechend die Zylinderbohrung einen größeren Durchmesser erhalten. Man kann auch zwei übereinanderliegende Plättchensysteme vorsehen, die durch einen Schlüssel verstellt werden.
Dadurch erhält man eine Verdoppelung der Sicherheiten. Beim Einstecken des Schlüssels werden dann die oberen Plättchen vorgedrückt. Das neue Schloß läßt sich natürlich für rechts und links schließende Türen ohne weiteres verwenden.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche :
    i. Schloß mit drehbarem Schlüsselzylinder und Stecherzuhaltungen, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einer gemeinsamen ortsfesten Führung (/, h) zusammenwirkenden Zuhaltungen (e) frei in der stabilen Gleichgewichtslage hängen.
  2. 2. Schloß nach Anspruch i, dadurch ge- ig kennzeichnet, daß die an einem gemeinsamen Zapfen (d) des Schlüsselzylinders (α) hängenden Zuhaltungen (e) mit ihren Sperrenden durch einen Schlitz des Schlüsselzylinders herausragen und hier zwecks Erzielung der stabilen Gleichgewichtslage annähernd rechtwinklig abgebogen sind.
  3. 3. Schloß nach Anspruch 1 und 2 für Schlüssel mit Verzahnung an der Stirnfläche, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragzapfen (d) für die Zuhaltungen im Schlüsselloch angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1919325042D 1919-04-25 1919-04-25 Schloss mit drehbarem Schluesselzylinder Expired DE325042C (de)

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