DE3246764C2 - Vorrichtung zum Befestigen einer Leiter o.dgl. auf einem mit Dacheindeckungsplatten eingedeckten Dach - Google Patents

Vorrichtung zum Befestigen einer Leiter o.dgl. auf einem mit Dacheindeckungsplatten eingedeckten Dach

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DE3246764C2
DE3246764C2 DE19823246764 DE3246764A DE3246764C2 DE 3246764 C2 DE3246764 C2 DE 3246764C2 DE 19823246764 DE19823246764 DE 19823246764 DE 3246764 A DE3246764 A DE 3246764A DE 3246764 C2 DE3246764 C2 DE 3246764C2
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Hans 4000 Düsseldorf Gielissen
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    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/12Devices or arrangements allowing walking on the roof or in the gutter

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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Befestigen einer Leiter od. dgl. auf einem Steildach. Die Vorrichtung besteht aus einem als Haken ausgebildeten Halteteil und einem über eine Abkröpfung sich daran anschließenden Haltearm, der unter Verwendung einer Unterlegplatte mittels Nägel am Sparren befestigbar ist. Nur wenig oberhalb der Abkröpfung ist dieser Haltearm durch einen ihn übergreifenden Niederhalter zusätzlich gegen Verbiegen bei seitlich einwirkender Kraft gesichert. Der Niederhalter wird von einer aufrecht stehenden Falte der Unterlegplatte gebildet, in der eine Aussparung vorgesehen ist, durch die der Haltearm hindurchgesteckt ist.

Description

3 4
senden Kette bestehen. Die Überdeckungsfuge bietet im oberen Bereich eine weitere als Öse dienende Durchzur Durchführung eines solchen Zugglieds genügend brechung 19,20 auf, in der ein aus flachen, O-förmigen Raum. Kettengliedern 18 bestehendes Zugglied 22 befestigt ist
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung bestehen Das Zugglied 22 ist durch dft: Oberdeckungsfuge gedarin, daß die Unterlegplatte mit ihrem traufseitigen 5 führt und reicht bis zu einer am Halteteil 7 ausgebilde-Ende an der betreffenden Dachlatte befestigbar ist, daß ten Öse 23, so daß ein Karabinerhaken 24 eines Fangseidie Unterlegplatte in ihrem traufseitigen Bereich breiter les sowohl in der Öse 23 als auch am Zugglied 22 befeals der Sparren ist und daß die Unterlageplatte an ihrem stigt werden kann.
traufseitigen Ende Vorsprünge zum Untergreifen der Die Montage der Vorrichtung erfolgt auf folgende
betreffenden Dachlatte aufweist Diese Ausgestaltun- io Art und Weise:
gen der Erfindung tragen dazu bei, die bei seitlicher Die Unterlegplatte 16 wird auf den Sparren 1 gelegt,
Belastung wirksamen Momente gut aufzunehmen. so daß sie mit ihrem Fuß 17 an der unteren Dachlatte 4
Für die Praxis als günstig und für die Fertigung als anstößt und mit ihren Vorsprüngen 11 die Dachlatte 4 vorteilhaft hat es sich herausgestellt, wenn die Unterleg- untergreift Dann wird sie mittels Nägel am Dachsparplatte trapezförmig ausgebildet ist Solche Unterleg- 15 sen 1 und an der Dachlatte 4 befestigt Sofern der Halteplatten lassen sich vom Band ohne Abfall abschneiden. arm 8 schon vorher durch die Aussparung 14, 15 ge-
Die Befestigung des traufseitigen Endes der Unter- steckt ist können alle Nägel, einschließlich der den HaI-legplatte an der benachbarten Dachlatte kann auf ver- tearm 8 und die Unterlegplatte 16 durchgreifenden Näschiedene Art und Weise erfolgen. Vorzugsweise kann gel, eingeschlagen werden. Sofern das Einstecken des der traufseitige Rand ausgeklinkt sein, wodurch Füße 20 Haltearms 8 aber erst später erfolgt, werden zunächst zum Abstützen entstehen und Nasen zum Untergreifen nur die außerhalb des Haltearms 8 liegenden Nägel einder Dachlatte. geschlagen.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer Da der Haltearm 8 in der Nähe der Abkröpfung 9 von
Zeichnung näher erläutert Im einzelnen zeigt der Falte 12,13 formschlüssig übergriffen wird, kann bei
F i g. 1 eine als Dachhaken ausgebildete und an einem 25 einer quer zur Sparrenlängsachse an dem Halteteil 7 Dachsparren befestigte Vorrichtung zum Befestigen ei- angreifenden Seitenkraft nur der traufseitige Bereich ner Leiter in einer Seitenansicht und bis zur Falte 12, 13 verbogen werden. Im genagelten,
F i g. 2 einen vergrößert dargestellten Teil der Vor- darüberliegenden Bereich bleibt der Haltearm 8 flach richtung gemäß F i g. 1 in der Seitenansicht. auf der Unterlegplatte 16 aufliegen, so daß nicht die
Auf den Dachsparren 1 eines Steildaches sinr1 in von 30 Gefahr besteht, daß die ihn haltenden Nägel auf Zug den Dacheindeckungsplatten 2, 3 bestimmten Abstän- beansprucht und damit leicht herausgerissen werden, den Dachlatten 4,5, gegebenenfalls unter Zwischenlage Die wesentlich breitere über den Sparren 1 seitlich
einer nicht dargestellten Unterspannbahn, querverlau- hinausreichende Unterlegplatte 16 dagegen kann wefend aufgenagelt Eine zum Befestigen einer Leiter die- gen ihrer größeren Auflagefläche und ihrer größeren, nende Vorrichtung, die aus einem Halteteil 7 in Form 35 bis über die Sparren 1 reichenden Hebelarme bei einer eines Hakens und aus einem geraden Haltearm 8 be- Seitenkraft nicht gelöst werden.
steht, ist am Dachsparren 1 in noch zu beschreibender ;
Weise befestigt. Die Vorrichtung durchgreift die beiden Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
übereinanderliegenden Dacheindeckungsplatten 2, 3 in
deren parallel zur Traufe verlaufender Überdeckungs- 40
fuge. Das als Haken ausgebildete Halteteil 7 und der
Haltearm 8 sind über eine zweifache Abkröpfung 9 miteinander verbunden und bestehen insgesamt aus einem
einstückigen Flacheisen. Der ebene Haltearm 8 weist
mehrere im Abstand voneinander angeordnete Nagel- 45
-löcher 10 auf.
Zwischen dem Haltearm 8 und der Oberseite des
Dachsparrens 1 ist eine trapezförmige Unterlegplatte
16 aus Stahl angeordnet, die am traufseitigen Rand auf
beiden Seiten den Sparren 1 überragt. An diesem trauf- 50
seitigen Rand ist die Unterlegplatte 16 geschlitzt. Im
mittleren Bereich ist sie nach oben abgewinkelt und
bildet einen Fuß 17, mit dem sie sich an der Dachlatte 4
abstützt Außerdem ist sie mit diesem Fuß 17 vor allem
in einem außerhalb des Sparrens 1 liegenden Bereich an 55
der Dachlatte 4 festgenagelt Die beiden äußeren Enden
sind zur Bildung von Vorsprüngen 11 leicht nach unten
abgekröpft und untergreifen die Dachlatte 4. In der Unterlegplatte 16 sind mit den Nagellöchern 10 korrespondierende Nagellöcher 21 und seitlich außerhalb des Hai- 60
tearms 8 weitere Nagellöcher vorgesehen.
Unmittelbar neben der Abkröpfung 9 ist die Unterlegplatte 16 zu einer hochstehenden Falte 12, 13 verformt Im Fußbereich weist diese Falte 12,13 eine Aussparung 14,15 auf, die in ihren Abmessungen im wesent- 65
liehen dem Querschnitt des Haltearms 8 entspricht, der
durch diese Aussparung 14, 15 hindurchgesteckt ist.
Seitlich von der Aussparung 14,15 weist die Falte 12,13

Claims (7)

1 2 ehe des aus einem Flacheisen bestehenden Haltearmes Patentansprüche: die volle Ausnutzung der zum Nageln zur Verfügung stehenden Oberseite des Sparrens. Durch die Verteilung
1. Vorrichtung zum Befestigen einer Leiter od. dgL der Nagelstellen auf die gesamte Sparrenoberseite werauf einem mit Dacheindeckungsplatten eingedeck- 5 Jen die Sicherheitsvorschriften für die Belastbarkeit in ten Dach, bestehend aus einem auf einer Dachein- Längsrichtung der Sparren erfüllt Die Belastbarkeit der deckungsplatte aufliegenden Halteteil, insbesondere Verbindung zwischen Haltearm und Unterlegplatte in in Form eines Hakens, an den sich ein Haltearm Sparrenlängsrichtung ist absolut unkritisch,
anschließt, der sich durch die nächsthöherliegende Zur Erhöhung der Belastbarkeit in Sparrenlängsrich-Überdeckungsfuge zwischen den Dacheindeckungs- jo tung greifen nämlich in zwei diagonal gegenüberliegenplatten in den Dachinnenraum erstreckt und dort an de Aussparungen in den seitlichen Rändern des Halteareinem Sparren mittels Nägel und mittels einer we- mes aufrechtstehende Krampen der Unterlegplatte sentlich breiteren auf der Oberseite des Sparrens formschlüssig ein. Mit abgewinkelten Enden übergreiaufgenagelten, die Längsränder des Haltearmes fen diese Krampen außerden den Haltearm, so daß der formschlüssig umgreifenden Unterlegplatte befe- 15 Haltearm in einer Richtung auch gegen seitliche Belastigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die stung Fixiert ist Da der Haltearm nur durch seitliches Unterlegplatte (16) den Haltearm (8) im Bere'chdes Einschwenken montierbar ist, ist er jedoch in der Getraufseitigen Endes seines auf der Unterlegplatte genrichtung nicht gesichert
(16) aufliegenden Teils vollständig umgreift Da die Befestigung der Vorrichtung nur durch Nageln
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- 20 erfolgt, ist auch die Gewähr gegeben, daß die Handwerzeichnet, daß die Unterlegplatte (16) zum Umgreifen ker diese einfache Arbeit mit ihrem ohnehin vorhandedes Haltearmes (8) eine senkrecht zu dessen Längs- nen Werkzeug (Hammer) ausführen können. Die Belastachse sich erstreckende, hochstehende Falte (12,13) barkeit in Sparrenlängsrichtung kann bei der bekannten aufweist, in der eine Aussparung (14,15) zum Durch- Vorrichtung weiter noch dadurch verbessert werden, stecken des Haltearms (8) vorgesehen ist 25 daß die Unterlegplatte an ihrem traufseitigen Ende ei-
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn- nen Fuß aufweist, mit dem sie sich gegen die firstseitige zeichnet, daß in der Falte (12, 13) eine Durchbre- Seitenfläche der betreffenden Dachlatte abstützt In diechung (19,20) zum Einhängen des einen Endes eines sem Fall wird die Dachlatte zur Lastaufnahme herange-Zuggliedes (22) vorgesehen ist, das sich durch die zogen. Der Fuß kann durch eine Aufkantung am trauf-Überdeckungsfuge bis zum Halteteil erstreckt 30 seitigen Ende der Unterlegplatte gebildet sein.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine bedadurch gekennzeichnet, daß die Unterlegplatte (16) sonders einfach ausgebildete und leicht zu befestigende mit ihrem traufseitigen Ende an der betreffenden Vorrichtung der eingangs genannten Art so zu gestal-Dachlatte (4) befestigbar ist. ten, daß ihr Halteteil nach beiden Sparrenquerrichtun-
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekenn- 35 gen hin belastbar ist ohne daß die Gefahr eines Lösens zeichnet, daß die Unterlegplatte (16) in ihrem trauf- des Haltearmes vom Sparren besteht Solche BeIaseitigen Bereich breiter ist als der Sparren (1). stungsfälle entstehen z. B. in der Nähe des Giebels,
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekenn- wenn ein Fangseil zur Seite über die Giebelkante läuft
zeichnet, daß die Unterlegplatte (16) an ihrem trauf- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, seitigen Ende Vorsprünge (11) zum Untergreifen der 40 daß die Unterlegplatte den Haltearm im Bereich des betreffenden Dachlatte (4) aufweist. traufseitigen Endes seines auf der Unterlegplatte auflie-
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch genden Teils vollständig umgreift.
gekennzeichnet, daß die Unterlegplatte (16) in der Die sicher auf dem Sparren aufgenagelte Unterleg-
Draufsicht trapezförmig ausgebildet ist. platte verhindert mit ihrem Niederhalter, daß bei seitli-
45 eher Krafteinwirkung auf den Halteteil sich dessen HaI-
tearm von der Unterlegplatte abhebt. Der Niederhalter
läßt allenfalls ein die Sicherheit nicht beeinträchtigendes Verwinden des traufseitig des Niederhalters liegenden
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Befesti- Teils des Haltearmes zu. Die zusätzliche Sicherung des gen einer Leiter od. dgl. auf einem mit Dacheindek- 50 Halteteils erfordert nur den geringen Aufwand des kungsplatten eingedeckten Dach, bestehend aus einem Niederhalters. Die Montage bleibt einfach, da der Haiauf einer Dacheindeckungsplatte aufliegenden Halte- tearm beim Befestigen nur unter den Niederhalter geteil, insbesondere in Form eines Hakens, an den sich ein steckt zu werden braucht.
Haltearm anschließt, der sich durch die nächsthöherlie- Vorzugsweise weist die Unterlegplatte zum Umgrei-
gende Überdeckungsfuge zwischen den Dacheindek- 55 fen des Haltearmes eine senkrecht zu dessen Längsach-
kungsplatten in den Dachinnenraum erstreckt und dort se sich erstreckende, hochstehende Falte auf, in der eine
an einem Sparren mittels Nägel und mittels einer we- Aussparung zum Durchstecken des Haltearmes vorge-
sentlich breiteren auf der Oberseite des Sparrens aufge- sehen ist. Die derart ausgestaltete Vorrichtung zeichnet
nagelten, die Längsränder des Haltearmes formschlüs- sich dadurch aus, daß sie einfach herzustellen und sehr
sig umgreifenden Unterlegplatte befestigt ist. 60 robust ist.
Eine solche Vorrichtung ist bekannt (DE-OS Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung
43 843). Sie hat den Vorteil, daß ihre Befestigung aus- kann in der Falte eine Durchbrechung zum Einhängen
schließlich auf der Oberseite des Sparrens erfolgt Sie des einen Endes eines Zugglieds vorgesehen sein, das
läßt sich deshalb auch bei solchen Dächern anbringen, sich durch die Überdeckungsfuge bis zum Halteteil er-
bei denen zwischen Dachlatten und Dachsparren ein 65 streckt. Ein an dem Zugglied befestigendes Fangseil, das
Unterdach vorgesehen und/oder der Raum zwischen am Halteteil oder in einer öse des Halteteils eingehängt
den Sparren mit einer Wärmedämmschicht ausgefüllt ist, kann durch dieses Zugglied zusätzlich gesichert wer-
ist. Die Unterlegplatte ermöglicht trotz der kleinen Flä- den. Das Zugglied kann aus einer ebene Glieder aufwei-
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