DE3244601C2 - Mühle zum Zerkleinern von körnigen Stoffen, insbesondere von Mais, mit einer waagerechten Antriebswelle - Google Patents

Mühle zum Zerkleinern von körnigen Stoffen, insbesondere von Mais, mit einer waagerechten Antriebswelle

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Mühle zum Zerkleinern von körnigen Stoffen mit einer im wesentlichen waagerechten Antriebswelle mit einem Einfülltrichter, einem Zerkleinerungswerkzeug und einem feststehenden Sieb, dem eine Auswerfervorrichtung nachgeordnet ist. Der Erfindung liegt im wesentlichen die Aufgabe zugrunde, eine Mühle dieser Art zu schaffen, die trotz kurzer Transportwege des Mahlgutes innerhalb der Mühle eine feine Schrotung bei großem Durchsatz und relativ geringer Antriebsleitung ohne Verstopfung der Durchgangsöffnungen gewährleistet. Diese Aufgabe wird im wesentlichen dadurch gelöst, daß auf der anderen Seite des feststehenden Siebes (6) vor der Auswerfervorrichtung (14) ein zweites Zerkleinerungswerkzeug (10) auf der Antriebswelle (4) vorgesehen ist, das von einer bekannten, zylindrischen Siebtrommel (11) umgeben ist, wobei das erste (5) und das zweite (10) Zerkleinerungswerkzeug Passiermesser (15, 20) aufweisen, die unmittelbar an den Sieböffnungen (7) des feststehenden Siebes (6) einerseits und an denen (12) der Siebtrommel (11) andererseits vorbeigeführt sind. (Figur 1)

Description

Die Erfindung betrifft eine Mühle zum Zerkleinern von körnigen Stoffen, insbesondere von Mais, mit einer waagerechten oder einer zur Waagerechten geneigten Antriebswelle, auf der sich in der Nähe des Endes eines Einfülltrichters ein Zerkleinerungswerkzeug mit einem ebenen, zweiarmigen Passiermesser und dahinter am Mühlengehäuse eine feststehende, ebene Siebscheibe befindet, vor deren Sieböffnungen das Passiermesser unmittelbar vorbeigeführt ist und der ein Auswerferlüfter nachgeordnet ist
Eine bekannte Mühle dieser Art nach der AT-PS 1 92 734 weist vor der Siebscheibe ein Zerkleinerungswerkzeug auf, welches aus einem Zentrumsräumer, einem Reguiiermesser, einem Vorzerkleinerungsmesser und einem dort als Hackmesser bezeichneten Passiermesser besteht Diese Mühle ist bei großen Sieböffnungen mit dem Nachteil eines relativ groben Zerkleinerungseffektes und bei einer Siebscheibe mit kleinen Sieböffnungen mit dem Nachteil eines nur geringen Durchsatzes behaftet Aber selbst bei kleinen Sieböffnungen ist keineswegs die erwünschte feine Schrotung sichergestellt, da das Vorzerkleinerungsmesser in relativ weitem Abstand von der Siebscheibe angeordnet ist und das zwischen diesem Vorzerkleinerungsmesser und der Siebscheibe befindliche Mahlgut nur noch von dem Passiermesser zerkleinert werden kann.
Auf dem hier in Rede stehenden Fachgebiet ist der Durchschnittsfachmann bestrebt, Mais und andere Getreidearten mit einer bestimmten Motorleistung (z. B. zwischen 250 PS und 300 PS) bei großer Durchsatzmenge zu schroten. Das gemahlene Gut soll dabei zu 80% eine Korngröße unter 2 mm aufweisen, um es zu einer günstigen Viehverfütterung optimal aufschließen zu können. Dabei darf das Mahlgut jedoch innerhalb derartiger Mühlen keine Erhitzung erfahren, da dadurch wiederum der Nährwert des Mahlgutes abnimmt. Insofern stehen die Kriterien eines großen Durchsatzes und eines feinen Mahlgutes im Gegensatz zueinander, da bei allen vorbekannten Mühlen die gewünschte Erzielung der Korngröße eine gewisse Verweilzeit des Mahlgutes innerhalb der Mühle erfordert, was wiederum dessen Erhitzung begünstigen kann.
Außerdem werden die vorgenannten Getreidearten in aller Regel direkt vom Feld abgeerntet, in derartigen Mühlen gemahlen und sodann in einem Silo eingelagert. Frisches Erntegut enthält jedoch einen großen Wassergehalt von bis zu 55%. Dieser Wassergehalt erklärt sich durch den das Mahlgut durchsetzenden Grünwuchs (Unkraut) sowie den Wassergehalt der Kolben bei Mais, beispielsweise bei CCM-Schrotung. Je höher der Wassergehalt des zu schrotenden Gutes ist, je höher ist die Gefahr einer Zusetzung der Sieböffnungen und damit einer Minderung des Durchsatzes. Diese Gegebenheiten sind dem Durchschnittsfachmann auf dem hier in Rede stehenden Fachgebiet bekannt.
Um derartigen Verstopfungen vorzubeugen, hat der Erfinder der vorgenannten AT-PS 1 92 734 vorgeschlagen, vor der Siebscheibe ein Rohr für die Zufuhr von Zusatzluft anzuordnen, welches den nachgeordneten Auswerferlüfter unterstützen soll. Ohne auf die Frage einer derartigen Funktionsfähigkeit einzugehen, werden jedenfalls die Betriebskosten dadurch noch höher., da eine derartige, mittels eines Kompressors erzeugte
Zusatzluft eine der teuersten Energieträger überhaupt ist.
Weiterhin ist aus der AT-PS 3 58 931 eine Mühle anderer Art bekanntgeworden, bei der das Zerkleinerungswerkzeug aus schräg auf Sieböffnungen einer umgebenden Siebtrommel angestellten Messern besteht, denen eine zweite Siebtrommel nachgeordnet ist. Innerhalb der zweiten. Siebtrommel läuft ein Rotor mit zwei Rotorflügeln und jeweils an ihren Enden angeordneten Verbreiterungen um, die mit einem Querschnitt eines Tragflügels eines Flugzeuges versehen sind. An der Außenseite der zweiten Siebtrommel läuft ein Auswerferlüfter um. Diese Mühle ht mit dem Nachteil behaftet, daß die innerhalb der ersten Siebtrommel umlaufenden Zerkieinerungswerkzeuge schräg zur ersten Siebtrommel angestellt sind, wodurch in dem im wesentlichen dreieckförmig profilierten Totraum zwischen Messer, Rotorscheibe und Siebtrommel insbesondere feuchtes Mahlgut sich festsetzen kann und dementsprechend den Durchsirömquerschnitt der ersten Siebtrommel vermindert Die Verbreiterungen des nachgescha.'teten Rotors mit seinen Tragflügel-ProFilquerschnitten quetschen das in den Abstandsringraum zwischen ihnen und der zweiten Siebtrommel gelangende Mahlgut in die Sieböffnungen, wodurch gleichfalls eine Querschnittsverengung auftritt. Je mehr Wassergehalt dabei das Mahlgut aufweist, desto schneller werden die Sieböffnungen verstopft und können dann auch nicht mehr durch die Saugwirkung des nachgeordneten Auswerferlüfters gelöst werden.
Aus dem DE-GM 18 88 037 ist eine gattungsfremde Mühle mit einem Auswerferlüfter offenbart, in deren Gehäuse innerhalb eines Siebeinsatzes auf einem Werkzeugträger befestigte Hämmer und außerhalb des Siebeinsatzes auf einer waagerechten Antriebswelle ein Auswerferlüfter umläuft. Ein Ansaug- und Zuführungsstutzen wird von der für grobstückiges Gut vorgesehenen und entsprechend dimensionierten Zufuhrleitung beschickt, d"ren Füllöffnung mittels einer Klappe luftdicht verschließbar ist. Für feinkörniges Gut ist weiterhin die ebenfalls in den vorgenannten Stutzen mündende Zufuhrleitung angeordnet, die aus einem zusätzlichen Behälter über eine Zwischenleitung gespeist wird, deren Querschnitt zur Mengen- und Luftregulierung veränderbar ist. Diese Mühle ist mi.; dem Nachteil behaftet, daß bei grobem Gut eine Vorzerkleinerung infolge eines fehlenden Siebes dem Zufall überlassen bleibt, wohingegen feinkörniges Gut eine mehrfache Umlenkung um 180° erfährt, was wiederum Verstopfungen begünstigt, die Durchsatzleistung vermindert und die Antriebsleistung nachteilig erhöht.
Von diesem Stand der Technik ausgehend, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Mühle der eingangs genannten Gattung zu schaffen, die unter Beibehaltung der Vorteile eines kurzen Durchsatzweges und einer relativ geringen Umlenkung des Mahlgutes, insbesondere auch bei feuchtem Mahlgut, eine feine Schrotung bei großem Durchsatz und relativ geringer Antriebsleistung gewährleistet, sowie Verstopfungen von Durchgangsöffnungen ausschließt.
Diese Aufgabe wird in Verbindung mit den Merkmalen des eingangs genannten Gattungsbegriffes erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß hinter dieser Siebscheibe, jedoch vor dem Auswerferlüfter auf der Antriebswelle ein von einer feststehenden, zylindrischen Siebtrommel umgebenes zweites Zerkleinerungswerkzeug vorgesehen ist, welches gleichfalls unmittelbar am Innenumfang der Siebtrommel an den Sieböffnungen vorbeigeführte Passiermesser aufweist. Durch diese Ausbildung wird eine zweistufige Mühle geschaffen, in deren erster Stufe das Mahlgut eine Vorzerkleinerung erfährt und in deren zweiter Stufe die erforderliche Endzerkleinerung folgt. In beiden Stufen werden die Sieböffnungen vor der ebenen Siebscheibe einerseits und der Siebtrommel andererseits durch entsprechend ausgebildete Passiermesser freigehalten. Diese schneiden mit ihren unmittelbar an den Sieböffnungen vorbeigeführten Schneidkanten nicht ohne weiteres hindurchgehendes Mahlgut, so daß der in der Sieböffnung befindliche Teil vom Auswerferlüfter angesaugt und die vor den Sieböffnungen verbleibenden Teile durch die beim Umlauf an der Rückseite der Passiermesser entstehenden Turbulenzen verwirbelt werden. Durch diesen Mitreiß- und Schneideffekt der Passiermesser werden die Sieböffnungen stets von Verstopfungen sauber gehalten, wodurch bei hohem Durchsatz pro Zeiteinheit die gewünschte Größe der Schrotung sichergestellt werden kann. Trotz der zweistufigrπ Ausbildung der Mühle wird das Mahlgut vom Einfüllti xrhter bis zum Ausgang auf sehr kurzem und energiesparendem Weg durch die Mühle geführt, wobei das Mahlgut wie bei der gattungsgemäßen Mühle lediglich eine Richtungsänderung vcn der ursprünglich axialen Transportrichtung im Einfülltrichter in eine radiale Richtung in der Hauptkammer erfährt.
Das erste Zerkleinerungswerkzeug weist vorteilhaft außer dem Passiermesser ein davor befindliches Schlagkreuz auf, welches aus zwei in axialer Richtung der Antriebswelle mit Abstand hintereinander angeordneten und um 90° zueinander versetzten Messerleisten besteht. Das Passiermesser ist zu der dem Einfülltrichter zugewandten Messerleiste parallel angeordnet, deren Enden in Richtung auf den Einfülltrichter vorteilhaft unter einem Winkel von etwa 3<r abgekröpft sind. Das auf diese Weise gestaltete, erste Zerkieinerungswerkzeug wirkt als »Axiallüfter«, da eine erhebliche Saugwirkung auf die in den Einfülltrichter gefüllten körnigen Stoffe mit anschließender Druckwirkung in Richtung auf die Siebscheibe ausgeübt wird. Dadurch werden die körnigen Stoffe einer echten Vorzerkleinerung unterworfen, da sie erst dann die Siebscheibe aufgrund einer Schneid-, Schlag- und Druckwirkung passieren können, wenn ihre Korngröße geringer oder höchstens gleich der Größe der Sieböffnungen ist.
Nach dem Passieren der Siebscheibe gelangt das in der vorbeschriebenen Weise vorzerkleinerte körnige Gut in die Hauptmahlkammer, in der es von dem zweiten Zerkleinerungsverkzeug auf Endkorngröße zerkleinert wird. Dieses zweite Zerkleinerungswerkzeug bpsteht vorteilhaft aus einer ein Stirnende der Siebtrommel verschließenden, mit der Antriebswelle drehfest verbundenen Rotorplatte, an deren Außenumfang roehrere sich axial erstreckende Passiermesser mid ein sich radial erstreckendes Schlagwerkzeug angeordnet sind. Die an der Siebtrommel vorbeilaufenden Passiermesser weisen im weseriti;chen die Form eines rechtwinkligen Dreiecks auf und sind zur leichten Austauschbarkeit mit ihrer kürzeren Kathete an die Rotorplatte geschraubt. Das Schlagwerkzeug ist an mit der Rotorplaite verschweißte Distanzstege geschraubt, die zur Antriebswelle parallel verlaufen. Dabei ist das Schlagwerkzeug vorteilhaft als zweia-miges Messer ausgebildet. Es kann jedoch auch als Scheibe oder Ring mit daran schwenkbeweglich befestigten Hämmern ausgebildet sein.
In umfangreichen Versuchen hat sich herausgestellt, daß der Wirkungsgrad der Mühle in Verbindung mit
den vorstehend beschriebenen Merkmalen einem Optimum angenähert ist, wenn das Größenverhältnis der Sieböffnungen der Siebscheibe zu den Sieböffnungen der Siebtrommel etwa 3 : I beträgt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt. Dabei zeigt
Fig. I die Ansicht des Längsschnittes durch die neue Mühle,
F i g. 2 die Ansicht in Richtung II von F i g. I auf die Mühle bei abgenommenem Einfülltrichter, und to
F i g. 3 die Schnittansicht entlang der Linie Ill/Ill von Fig. 1.
Gemäß Fig. 1 weist die neue Mühle 1 einen Einfülltrichter 2 sowie eine waagerechte oder eine zur Waagerechten 3 geneigte Antriebswelle 4 auf. In der Nähe des Endes 2' des Einfülltrichters 2 ist ein erstes Zerkleinerungswerkzeug angeordnet, das summarisch mit der Bezugsziffer 5 bezeichnet ist. Hinter diesem ersten Zerkleinerungswerkzeug 5 ist eine plane, feststehende Siebscheibe 6 mit Sieböffnungen 7 am Mühlengehäuse 8 befestigt. Hinter der Siebscheibe 6 schließt sich die Hauptmahlkammer 9 mit einem zweiten Zerkleinerungswerkzeug IO an. Der Außenumfang der Hauptmahlkammer 9 wird von einer zylindrischen Siebtrommel 11 mit Sieböffnungen 12 begrenzt. Die Siebtrommel 11 ist von einem Ringraum 13 und einem darin umlaufenden Auswerferlüfter 14 umgeben.
Wie aus F i g. 1 in Verbindung mit F i g. 2 hervorgeht, besteht das erste Zerkleinerungswerkzeug 5 aus einem unmittelbar an der Siebscheibe 6 in einer dazu parallelen. planen Ebene vorbeilaufenden, mit zwei Armen 15'. 15" versehenen Passiermesser 15 und einem davor befindlichen Schlagkreuz 16. Das Schlagkreuz 16 wiederum wird von zwei in axialer Richtung der Antriebswelle 4 um 15 mm bis 20 mm voneinander getrennten, anson-
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311-11 in Z.OTVI z.ut-iiiaiiut-1 paiaitviv.il uuvut.ii aiigvui vjuvten und um 90c zueinander versetzten Messerleisten 17, 18 gebildet. Das Passiermesser 15 ist zu der dem Einfülltrichter 2 zugewandten Messerleiste 17 parallel angeordnet, deren Enden 17', 17" in Richtung auf den Einfülltrichter 2 abgekröpft sind. Der Winkel λ der abgekröpften Enden 17', 17" zur Vertikalen beträgt etwa 30°.
Wie insbesondere aus Fig. 3 in Verbindung mit Fi g. 1 zu entnehmen ist, besteht das zweite Zerkleinerungswerkzeug 10 aus einer ein Stirnende 11' der Siebtrommel 11 verschließenden, mit der Antriebswelle 4 drehfest verbundenen Rotorplatte 19. an deren Außenumfang mehrere sich axial erstreckende, unmittelbar am Innenumfang 11" der Siebtrommel 11 vorbeilaufende Passiermesser 20 und ein sich radial erstreckendes Schlagwerkzeug 21 angeordnet sind. Die unmittelbar am Innenumfang 11" der Siebtrommel 11 vorbeilaufenden Passiermesser 20 weisen im wesentlichen die Form eines rechtwinkligen Dreiecks auf und sind mit ihrer kürzeren Kathete 20' an die Rotorplatte 19 geschraubt. Diese lösbare Befestigung ist zur Messerschärfung bzw. zum Auswechseln der Passiermesser 20 unbedingt erforderlich.
Das sich radial erstreckende Schlagwerkzeug 21, das im vorliegenden Fall als zweiarmiges Messer ausgebü- eo det ist wird mit dem einen Ende von Distanzstegen 22 verschraubt, die mit ihrem anderen Ende an die Rotorplatte 19 geschweißt sind. An die Stege 22 können jedoch außer dem Messer 21 auch noch schwenkbewegliche Hammer angeordnet werden.
Der Auswerferlüfter i4 für das Mahlgut wird im vorliegenden Fall von L-förmigen Radialschaufeln 23 gebildet, die mit ihrem einen Schenkel 24 an der von der Siebtrommel 11 abgewandten Seite der Rotorplatte 19 befestigt sind, während ihr anderer Schenkel 25 die Siebtrommel Il axial übergreift und die eigentliche Radialschaufel bildet. Dieser Schenkel 25 der Radialschaufel 23 ist zur Symmetrieachse 3 der Antriebswelle 4 geneigt und/oder in ihrer radialen Längsrichtung verwunden. Dadurch bildet die Auswerfervorrichtung 14 letztlich einen »Radial-Lüfter«, der in Verbindung mit dem infolge der angeschliffenen Messerleisten 17, 18 und der abgekröpften Enden 17', 17" als »Axial-Lüfter« wirkenden Schlagkreuz 16 eine wirksame Transportvorrichtung für das Mahlgut aus dem Ende 2' des Einfülltrichters 2 durch die Siebscheibe 6 und die Siebtrommel 11 bildet. Diese Transportrichtung des Mahlgutes ist mit dem Pfeil 26 in F i g. 1 verdeutlicht. Bis zu den Schenkeln 25 der Radialschaufeln 23 des Auswerferlüfters 14 erfährt das körnige Mahlgut somit nur eine Umlenkung aus einer axialen in eine radiale Richtung.
Ein Größenverhältnis der Sieböffnungen 7 der Siebscheibe 6 zu den Sieböffnungen 12 der zylindrischen Siebtrommel 11 von etwa 3 : I hat sich als äußerst günstigherausgestellt.
Die neue Mühle arbeitet folgendermaßen:
Der in den Einfülltrichter 2 geschüttete körnige Stoff, z. B. Mais, gelangt unter seiner Schwerkraft in die Nähe des Endes 2' und damit in den Einwirkungsbereich des Schlagkreuzes 16. Dabei sorgt die Messerleiste 17 mit ihren in Richtung auf den Einfülltrichter 2 abgekröpften Enden 17', 17" für einen ventilatorartigen Ansaugeffekt des Mahlgutes, welches nach Passieren der Messerleiste 17 in den Einwirkungsbereich der Messerleiste 18 und des Passiermessers 15 gelangt.
Dieser Saug-Druckstrom der Messerleisten 17. 18 wird durch die Radialschaufeln 23 des Auswerferlüfters 14 unterstützt. Dadurch passiert das auf diese Weise vorzcrk'cincrtc Mahlgut die Siebscheibe 6 und gelangt in den Hauptmahlraum 9. Hierbei erfährt das Mahlgut auf seinem radialen Weg in Richtung der Pfeile 26 eine weitere Zerkleinerung durch das Schlagmesser 21. Aufgrund der dem Mahlgut von der Rotorplatte 19, den Stegen 22 und dem Schlagmesser 21 erteilten Zentrifugalkräften wird es gegen die feststehende, zylindrische Siebtrommel 11 geschleudert. Unmittelbar an der Innenumfangsfläche 11" dieser Siebtrommel 11 laufen die gleichfalls an der Rotorplatte 19 befestigten Passiermesser 20 entlang, die mit ihrer Schneide 20" das Mahlgut weiterhin zerschneiden bzw. zerschlagen und damit weiter zerkleinern. Erst wenn die Korngröße des Mahlgutes kleiner oder höchstens gleich der Größe der Sieb^'fnungen 12 in der Siebtrommel 11 ist, kann das Mahlgut den Mahlraum 9 durch die Sieböffnungen 12 verlassen. Das Verlassen des Mahlraumes 9 wird durch die Saugwirkung der Radialschaufeln 23 des Auswerferlüfters 14 unterstützt bzw. beschleunigt.
Sodann wird das auf die gewünschte Korngröße gemahlene Gut von den Radialschaufeln 23 des Auswerferlüfters 14 erfaßt und durch einen Auswerferkanal 27 geschleudert Diese neue Maismühle 1 zeichnet sich nicht nur durch eine kompakte Bauweise, sondern auch durch einen relativ kurzen und damit reibungsarmen Weg des Mahlgutes bei geringer Umlenkung aus. In Versuchen hat sich die neue Mühle, insbesondere bei Feuchtmais, hervorragend durch einen erheblichen Durchsatz an Mahlgut von feiner Schroikorngröße bei relativ geringer Antriebsleistung an der Welle 4 bewährt Auch Verstopfungen der Sieböffnungen 7 der Siebscheibe 6 und der Sieböffnungen 12 der Siebtrommel 11 konnten nicht festgestellt werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Mühle zum Zerkleinern von körnigen Stoffen, insbesondere von Mais mit einer waagerechten oder einer zur Waagerechten geneigten Antriebswelle, auf der sich in der Nähe des Endes eines Einfülltrichters ein Zerkleinerungswerkzeug mit einem ebenen, zweiarmigen Passiermesser und dahinter am Mühlengehäuse eine feststehende, ebene Siebscheibe befindet, vor deren Sieböffnungen das Passiermesser unmittelbar vorbeigeführt ist und der ein Auswerferlüfter nachgeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß hinter dieser Siebscheibe (6), jedoch vor dem Auswerferlüfter (14) auf der Antriebswelle (4) ein von einer feststehenden, zylindrischen Siebtrommel (11) umgebenes zweites Zerkleinerungswerkzeug (10) vorgesehen ist, welches gleichfalls unmittelbar am Innenumfang (H") der Siebtrommel (11$ an den Sieböffnungen (12) vorbeigeführte Passiermesser (20) aufweist
2. Mühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Zerkleinerungswerkzeug (5) außer dem Passiermesser (15) ein davor befindliches Schlagkreuz (16) aufweist
3. Mühle nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, daß das Schlagkreuz (16) aus zwei in axialer Richtung der Antriebswelle (4) mit Abstand hintereinander angeordneten und um 90° zueinander versetzten Messerleisten (17,18) besteht.
4. Mühle naeii einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, da3 das P- jsiermesser(15) zu der dem Einfülltrichter (2) zugewandten Messerleiste (17) parallel angeordnet ist, f'iren Enden (17', 17") in Richtung auf den Einfülltrichter (2) abgekröpft sind.
5. Mühle nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel (a) der abgekröpften Enden (17', 17") zur Vertikalen etwa 30" beträgt.
6. Mühle nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Zerkleinerungswerkzeug (10) aus einer ein Stirnende (1Γ) der Siebtrommel (11) verschließenden, mit der Antriebswelle (4) drehfest verbundenen Rotorplatte (19) besteht, an deren Außenumfang mehrere sich axial erstreckende Passiermesser (20) und ein sich radial erstreckendes Schlagwerkzeug (21) angeordnet sind.
7. Mühle nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Siebtrommel (11) vorbeilaufenden Passiermesser (20) im wesentlichen die Form eines rechtwinkligen Dreiecks aufweisen und mit ihrer kürzeren Kathete (20') an die Rotorplatte (19) geschraubt sind.
8. Mühle nach den Ansprüchen 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Schlagwerkzeug (21) an mit der Rotorplatte (19) verschweißte Distanzstege (22) geschraubt ist, die zur Antriebswelle (4) parallel verlaufen.
9. Mühle nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Schlagwerkzeug (21) als zweiarmiges eo Messer ausgebildet ist.
10. Mühle nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Schlagwerkzeug (21) als Scheibe oder Ring mit daran schwenkbeweglich befestigten Hämmern ausgebildet ist.
11. Mühle nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Größenverhältnis der Sieböffnungen (7) der Siebscheibe (6) zu den Sieböffnungen (12) der Siebtrommel (11) etwa 3 :1 beträgt
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