DE324457C - Klosettsitz aus gelenkig miteinander verbundenen Teilen - Google Patents

Klosettsitz aus gelenkig miteinander verbundenen Teilen

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DE324457C
DE324457C DE1919324457D DE324457DD DE324457C DE 324457 C DE324457 C DE 324457C DE 1919324457 D DE1919324457 D DE 1919324457D DE 324457D D DE324457D D DE 324457DD DE 324457 C DE324457 C DE 324457C
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toilet seat
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47KSANITARY EQUIPMENT; ACCESSORIES THEREFOR, e.g. TOILET ACCESSORIES
    • A47K13/00Seats or covers for all kinds of closets

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Toilet Supplies (AREA)

Description

  • Klosettsitz aus .gelenkig miteinander verbundenen Teilen. Die Erfindung betrifft einen Klosettsitz, bei, dem der eigentliche Sitz bei Nichtgebrauch aus drem Bereiche der Klesettschüssel vollständig entfernt und in einem ihn gegen Verunreinigung schützenden Kasten untergebracht wird. Die Einrichtung ist dabei so getroffen:, daß der Sirtz nach dem Verlassen desselben selbsttätig, also unter allen Umständen, in den Kasten zurückkehrt, wobei er außerdem, ebenso wie beirr Herausziehen, das von Hand zu geschehen hat, einer Reinigung und D;eis.inflektilon unterzogen wird. Die Einrichtung ist einfach im Aufbau und sicher in der Wirkung.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, ein Lattentuch als Klosefsitz zu verwenden und dieses vor Gebrauch zu desinfizieren. Die Bewegung des über zwei: Walzen geführten Tuches erfolgt dabei. durch den Klosettdeckel, wodurch die ganze, zum großen Teil aus Eisen bestehende Einrichtung kompliziert und teuer wird, so daß sie leicht versagen kann. Außerdem ist sie dadurch dem Verrosten ausgesetzt. Auch außer Gebrauch befindet sich hierbei das Lattentuch über der Klosettschüssel, was nachteilig ist.
  • Demgegenüber stellt die Erfindung eine wesentliche Vereinfachung und Verbesserung dar. Der Gegenstand derselben ist auf der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht.
  • Fig. i zeigt die Sitzeinrichtung in Seitenansi!cht außer Gebrauch, Fig.2 dieselbe in gleicher Ansicht beim Gebrauch, Fig. 3 zeigt dieselbe in Vorderansicht außer Gebrauch, Fig.4 und 5 sind Teilquerschnitte durch die Einrichtung in und außer Gebrauch, Fig. 7 zeigt -den offenen Sitz in Drauf-Sicht.
  • Fig. 6 und 8 bis 14 stellen Einzelheiten dar. Die Einrichtung besteht aus dem Klosettsitz c, einem hinten an der Schüssel befestigten, querliegenden Kasten d mit verschließbarem Deckel a, und einer in diesem-Walze b. Der Kasten a wird mittels Schrauben an den Lappen f der Klosettschüs:siel befestigt. An der Unterseite des Kastens befindet sich eine die Breite des Sitzes einnehmende Öffnung h (Fig. 6) für den Durchlaß des Sitzes.
  • Die Walze b wird zweckmäßig als Hohlzylinder ausgebildet; sie isst in den beiden Seitenwänden des Kastens a drehbar gelagert (Fig. ii). Um jeden Achszapfen m ist eine Schneckenfeder n angeordnet, die mit ihrem inn@eiren Ende am Zapfen, mit dem äußeren Ende aber am Kasten befestigt ist (Fig. 6).
  • Der Sitz c besteht aus mehreren, durch Gelenke miteinander verbundenen Gliedern, die sowohl ein Ausziehen des Sitzes in gestrecktem Zustand als auch ein Aufrollen desselben auf die Walze b ermöglichen. Das Anfangsgliedo des Sitzes dient zur Versteifung des Ganzen und ist mittels beweglicher Bänder t an der Walze b befestigt. Beiderseits des Anfangsgliedes o sind: Zapfen o1 (Fig. 7) vorgesehen, die im herausgezogenen Zustande des Sitzes in Aussparungen q der Kastenvorderwand (Fig.6 und: io) eingreifen und ein Hochgehen des Sitzes beim Gebrauch verhindern.
  • Die Federn n der Walze b sind so eingestellt, daß sie beim Herausziehen des Sitzes gespannt werden und den Sitz nach dem Gebrauch selbsttätig, unter entsprechendem Drehen der Walze b, in den Kasten zurückführend.
  • Das Schlußglied r des Sitzes hat vorn einen Griff s, an dem der Sitz für den Gebrauch aus dem Kasten zu ziehen ist. Der Griff ist beweglich eingerichtet und trägt eine Feststellvorrichtung für den Sitz im herausgezogenen Zustande. Zu diesem Zwecke sitzt der Griff s an einer Stange u, die in eine entsprechende Aussparung des vorderen Sitzgliedes eingreift. Die Stange ist an. diesem mittels einer Schraubenfeder t befestigt, so daß sie herausgezogen werden und selbsttätig wieder zurückkehren kann. An der Stange u ist eine einseitig abgerundete Nase v befestigt und ein Daumen w angel.emkt. Die Nase v bewegt sich auf einer unteren Abschlußplatte x und kann .in ein Loch y derselben eingreifen. Die Platte hat an ihrem vorderen Ende außerdem eine Nase x, Auf die Stange at wiirkt von oben her eine Feder z, die die Stange stets nach unten. zu drücken sucht.
  • Im geschlossenen Zustande, d. b. beim Nichtgebrauch des Sitzes, hält dife Feder t den Griff s mit seiner Stange u in Einwärtsstellung, und die Nase v ruht auf der unteren Abschlußplatte x auf. Der Daumen w liegt dabei in schräger Lage auf der Nase x1 (Fig. i3). Beim Herausziehen des Sitzes am Griff s wird der letztere entgegen der Wirkung der Feder t mit seiner Stange u nach vorn gezogen. Dabei kommt die Nase v über das Loch y der Platter. .Durch die Feder z wird die Stange at in,dieser Lage abwärts gedrückt, @da die Nase v dies nicht mehr verhindern kann: Diese tritt v ielmehr durch die Öffnung y aus - der Platte x hervor. Sie ist so angeordnet, daß sie dann auf dem oberen Rande der Klosettschüssel aufsitzt. Gleichzeitig hat sich der Daumen w an der Nase x, vorbei in senkrechte Lage bewegt, in der er durch die Nase s. gesperrt wird. Er hat sich dabei vor die Klosettschüssel d gelegt, so d'aß er den Sitz sperrt und am Zurückgehen hindert. Dieser Zustand ist in Fig. 1q. dargestellt.
  • Beim Gebrauch des Sitzes wird dieser durch das- Gewicht des Benutzenden ganz auf die Klosettschüssel niedergedrückt. Dabei wird der -vorstehende Zapfen -v zurückgedrängt, so daß die Schraubenfeder t wieder in Witrkung treten und den Griff mit der Stange u in die in Fig. 13 gezeigte Stellung zurückführen kann. Dabei geht auch der Daumen w wieder in die Höhe, verliert seinen Fiait an der Nase x1 und legt sich wieder in schräge Lage. Er gibt also die Klosettschüssel und damit den Sitz wieder frei, so daß dieser nach seinem Verlassen durch die Wirkung der Federn ohne weiteres in den Kasten zurückgezogen wird.
  • Innen an der Vorderseite des Kastens ist eine über die ganze Breie des Sitzes reichende Bürste i (Fig. q., 5, to) vorgesehen, die zur Reinigung und Desinfektion desselben dient. Über der Bürste ist eine Röhre k angebracht, die an der Unterseite mit kleinen Öffnungen versehen ist. An die Röhre k schließt sich eine aufrechtstehende Röhre mit einem Trichter oder Vorratsbehälter l an. In diesen wird eine Desinfektionsflüssigkeit eingebracht, die dem Verteilerrohr k und von diesem durch die kleinen Öffnungen der Bürste i zufließt.
  • Die Bürste übt also sowohl beim Herausziehen wie beim Einschieben eine reinigende und desinfizierende Wirkung auf den Sitz aus.

Claims (1)

  1. PATENT-ANspRTScHE: r. Klosettsitz aus gelenkig miteinander verbundenen Teilen, dadurch gekennzeichnet, d'aß hinter dem- Sitze (c) auf der Klosettschüssel in einem gegen Verunreinigung schützenden Kasten (a) eine Walze (b) angebracht ist, auf die der Sitz (c) beim Nichtgebrauch selbsttätig ' aufgerollt wird. a. Klosettsitz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, diaß der Sitz nach dem Vorziehen durch- einen sich vor die Klosettschüssel legenden Sperrdaumen (w) festgehalten wird, der durch das Gewicht des Daraufsitzendln wieder ausgelöst wird, so d-aß der Sitz nach erfolgter Entlastung wieder selbsttätig auf die unter der Wirkung von Aufwickelfedern (n.) . stehende Walze (b) aufgerollt wird. 3. Klosettsitz nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrdaumen (w) an einer in einem Handgriff (s) endigenden Stange (u) angelenkt ist, de unter der Wirkung einer Rückzugsfeder (t) steht und nach d'em Vorziehen düreh eine Öffnung (y) einer unteren Abschlußplatte (x) mit einer Nase (v) greifen kann: die dann auf der Klolsettschüssel aufsitzt und durch das GewiIch't des sich Daraufsetzenden wiedrer ausgelöst wird, so daß der Daumen, der vorher in Sperrstellung niedergegangen war, wieder ausgelöst wird und den Sitz freigibt. d.. Klosettsitz nach Anspruch z mit Reinigungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, d-aß diese aus einer unterhalb des Kastens über der Eintri.ttsäffnung des Sitzes angebrachten, auf den Sitz wirkenden Bürste (z) o. dgl. besteht, der durch ein Verteilerrohr (k) aus einem Trichter oder Vorratsbehälter (l) desinfizierende Flüssigkeit zugeführt werden kann.
DE1919324457D 1919-07-11 1919-07-11 Klosettsitz aus gelenkig miteinander verbundenen Teilen Expired DE324457C (de)

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