DE324388C - Verfahren zur Gewinnung unmittelbar verspinnbarer Fasern aus Vegetabilien - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung unmittelbar verspinnbarer Fasern aus Vegetabilien

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DE324388C
DE324388C DE1919324388D DE324388DD DE324388C DE 324388 C DE324388 C DE 324388C DE 1919324388 D DE1919324388 D DE 1919324388D DE 324388D D DE324388D D DE 324388DD DE 324388 C DE324388 C DE 324388C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01BMECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
    • D01B9/00Other mechanical treatment of natural fibrous or filamentary material to obtain fibres or filaments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Dry Formation Of Fiberboard And The Like (AREA)

Description

  • Verfahren zur Gewinnung unmittelbar verspinnbarer Fasern aus Vegetabilien. In dem Hauptpatent ist ein Verfahren beschrieben, bei dem durch chemische Mittel vorbereitend aufgeweichte Pflanzenmaterialien derart in Zellstränge zerlegt werden, daß sie zwischen Walzen breitgewalzt werden, und zwar dadurch, daß die Pflanzenmaterialien derart durch die Walzen geschickt werden, daß die Faserstränge parallel oder nahezu parallel zu den Walzenachsen liegen.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine weitere Ausbildung und Verbesserung dieses Verfahrens und besteht darin, daß die breit zu walzenden Rohstoffe nicht direkt durch die Walzen hindürchgeschickt werden, sondern daß sie bei dem Breitwalzen von einem mitlaufenden Tuch getragen bzw. zwischen mitlaufenden Tüchern eingeschlossen werden. Hierdurch wird außer" weitgehender Schonung der Faser, die besonders für feines Material sehr notwendig ist, noch der weitere Vorteil erreicht, daß die parallele Lage der einzelnen aufgeweichten Faserstränge besser erhalten bleibt als bei dem direkten Durchschicken durch die Walzen. Daraus ergibt. sich mittelbar die Erhaltung größerer Faserlängen, insbesondere bei der Weiterverarbeitung, indem die Hechel-, Kamm- und Krempelzähne zwischen die parallelen Faserstränge eingreifen, und da diese streng parallel und nicht verwirrt liegen, weniger an Fasermaterial zerreißen oder verfilzen können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Gewinnung unmittelbar verspinnbarer Fasern aus Vegetabilien (Holz, Schilf, Stroh, Binsen, Bambus usw.) durch mechanische Bearbeitung gegebenenfalls nach vorgängiger Erweichung nach Patent 304252, darin bestehend, daß das breit zu walzende Pflanzengut bei dem Durchgang durch die Walzen von Mitläufern getragen bzw. zwischen solchen eingeschlossen ist.
DE1919324388D 1919-06-13 1919-06-13 Verfahren zur Gewinnung unmittelbar verspinnbarer Fasern aus Vegetabilien Expired DE324388C (de)

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