DE324112C - Zigarren- und Zigarettenspitze - Google Patents
Zigarren- und ZigarettenspitzeInfo
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- DE324112C DE324112C DE1919324112D DE324112DD DE324112C DE 324112 C DE324112 C DE 324112C DE 1919324112 D DE1919324112 D DE 1919324112D DE 324112D D DE324112D D DE 324112DD DE 324112 C DE324112 C DE 324112C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24F—SMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES; SIMULATED SMOKING DEVICES
- A24F13/00—Appliances for smoking cigars or cigarettes
- A24F13/02—Cigar or cigarette holders
- A24F13/08—Cigar or cigarette holders with special devices, e.g. spikes or grippers, for holding the cigars or cigarettes
Landscapes
- Lighters Containing Fuel (AREA)
Description
Um Zigarren- oder Zigarettenspitzen für verschieden dicke Zigarren oder Zigaretten
benutzen zu können, ist bereits vorgeschlagen worden, die Spitze mit einem elastischen Brennerkopf
zu versehen, der aus einem geschlitzten, von einem Gummirohr umgebenen Einsatz besteht und als besonderes Stück in die Mündung der Spitze hineingesteckt wird. Ferner
ist vorgeschlagen worden, die Spitze an dem
ίο zur Aufnahme der Zigarre' oder Zigarette dienenden
Ende aufklappbar zu machen, wobei der aufklappbare Teil mittels Scharniers an
der Spitze befestigt ist und der Schluß dieses aufklappbaren Teiles durch einen überschiebbaren
Metallring bewirkt wird. ·
Beide Einrichtungen sind jedoch mit mancherlei Nachteilen verbunden. Bei der ersterwähnten
Einrichtung bietet das bloße Einklemmen des Einsatzes in die Spitzenmündung
nur eine unsichere Verbindung der in den Einsatz eingesteckten Zigarre oder Zigarette
mit dem eigentlichen Mundstück der Spitze, besonders wenn der Brennerkopf beim Einstecken
nicht genau achsial in die Spitze zu sitzen kommt.
Ein weiterer Übelstand besteht darin, daß das Einstecken der Zigarre oder Zigarette in
den elastischen Brennerkopf nur unter Überwindung der dem Gummirohr eigenen Spannung
durchführbar ist, was bei etwas dickeren Zigarren oder Zigaretten leicht zu einer Beschädigung
führen kann, da die Zigarre oder Zigarette doch immerhin bis zu einer gewissen
Tiefe eingeschoben werden muß und ihre AußenhuUe hierbei einer verhältnismäßig starken
Reibung an der Innenwandung des geschlitzten Einsatzes unterliegt. Außerdem ist
die gesamte Handhabung dieser mit einem besonderen Einsatz versehenen Spitze für den
Raucher eine umständliche.
Bei der an zweiter Stelle genannten Einrichtung besteht der Übelstand, daß die Anbringung
eines einigermaßen haltbaren Scharniers eine Verdickung des Spitzenkopfes bedingt.
Ferner würde der zur Vermeidung von Nebenluft mittels eines Metalkinges herbeigeführte
Verschluß der Klappe in den meisten Fällen eine so starke Zusammenpressung des
in der Spitze steckenden Zigarren- oder Zigarettenendes zur Folge haben, daß der leichte
Zug beim Rauchen leidet und außerdem Beschädigungen des Deckblattes der Zigarre oder
der Zigarettenhülse eintreten.
Die Erfindung vermeidet alle diese Übelstände,
und zwar durch eine Vorrichtung, die ein Festklemmen der Zigarre oder Zigarette in der Spitze in ganz ähnlicher Weise bewirkt,
wie dies bei unmittelbarem Festhalten mit den Lippen des Rauchers geschieht, wobei der
Eintritt von Nebenluft vermieden wird und die Handhabung eine einfache ist.
Die Einrichtung ist dadurch gekennzeichnet,
daß das zur Aufnahme der Zigarre oder Zigarette bestimmte Ende der Spitze, das in der
oben angegebenen bekannten Weise eine aufklappbare Hälfte besitzt, von einem Gummirohr
umspannt ist. Dieses über die feststehende und die aufklappbare Mündungshälfte
übergezogene Gummiröhrchen reicht nach rückwärts bis über das Ende der klappbaren Hälfte
hinaus, so daß auch bei mehr oder minder aufgeklappter Hälfte der Eintritt von Nebenluft
vermieden wird. Die aufklappbare Hälfte der Spitzenmündung ist nun entweder mit einem zweischenkligen Hebel verbunden, der
beim Niederdrücken des einen Schenkels ein Hochklappen der beweglichen Mündungshälfte
bewirkt, oder letztere ist selbst derart ausgebildet und gelagert, daß sie nach Art eines
zweischenkligen Hebels um eine Achse gekippt und hierdurch das vordere Ende der beweglichen
Mündungshälfte so angehoben werden kann, daß die Spitzenmündung sich ähnlich wie die Lippen eines Mundes öffnet und das
1S Einführen einer beliebig dicken Zigarre oder
Zigarette gestattet. Bei Freigabe der Klapp-• hälfte wird die Zigarre oder Zigarette unter
dem Einfluß des die Klapphälfte an" die feststehende
Hälfte heranziehenden Gummiröhrchens zwischen beiden Hälften der Spitzenmündung,
ähnlich wie zwischen den Lippen eines Mundes, festgehalten.
Es genügt bei Zigaretten eine Einklemmung der Zigarette auf eine Länge von 1 bis 2 mm,
bei Zigarren auf eine Länge von etwa 4 bis 5 mm Länge, so daß die Zigarre oder Zigarette
bis auf diesen überaus kleinen Rest aufgeraucht werden Tcann.
Die Zeichnung veranschaulicht mehrere Ausführungsbeispiele einer nach der Erfindung
eingerichteten Zigarettenspitze.
Fig. ι zeigt ein Ausführungsbeispiel der Spitze in Seitenansicht im Ruhezustande.
Fig. 2 zeigt den gleichen Zustand im Längsschnitt.
Fig. 3 zeigt die Spitze im Längsschnitt bei aufgespreizter Mündung.
Die Fig. 4 bzw. 4 a zeigen die Spitzenmündung bei geschlossener und bei geöffneter Klappe
im Querschnitt nach den Fig. 2 und 3.
Die Fig. 5 und 6 veranschaulichen ein zweites, die Fig. 7, 8 und 9 ein drittes und
die Fig 10 und 11 ein viertes Ausiührungsbeispiel
im teilweisen Längsschnitt. Die mit konischer Bohrung versehene Mündung der Spitze besteht bei allen Ausführungsbeispielen aus zwei Hälften, von denen die
eine.α mit der Spitze ein einheitliches Ganzes ; bildet, während die zweite Hälfte δ aus einem j
zu der Hälfte α beweglichen Sonderstück be- ! steht. Beide Hälften sind von einem Gummi- j
rohr c umschlossen, das einige Millimeter bis j hinter die Wurzel der beweglichen Hälfte j
reicht, wodurch bei jeder Stellung der Klappe j der Eintritt von Nebenluft beim Rauchen ver- ;
. mieden wird. I
Bei der Ausführung nach Fig. 1 bis 3 ist '
auf der Spitze der zweiarmige Hebel d drehbar gelagert, dessen vorderer Schenkel durch
das Gummirohr hindurch mit dem vorderen Ende der hochklappbaren Mündungshälfte a
' mittels eines nietartigen Stiftes verbunden ist, 1 während der hintere Schenkel etwas nach oben
abgebogen ist.
, Wird letzterer herabgedrückt, so hebt der ! vordere Schenkel unter Spannung des Gummi-'
rohres die hochklappbare Mündungshälfte δ ' an, so daß eine starke Erweiterung der Spitzenmündung
entsteht (Fig. 4a) und eine beliebig dicke Zigarre oder Zigarette in die Spitzenmündung
eingeführt werden kann. Wird darauf der Hebel d freigegeben, so wird die Zigarre oder Zigarette an dem eingeführten
Ende unter dem Einfluß des gespannten Gummij rohres durch die beiden Mündungshälften elastisch
festgeklemmt und die Zigarre oder Zigarette kann nun bis auf das kurze einge-•pannte
Ende aufgeraucht werden. Ist dies ! geschehen, so genügt ein neuer Druck auf den
Hebel d um die Spitzenmündung zu öffnen, worauf der letzte Rest der Zigarre oder Zigarette
ohne weiteres aus der Spitze herausfällt. j Bei der Ausführung nach Fig. 5 und 6 sitzt
der Hebel e etwas frei beweglich auf einem im Spitzenkopf befestigten, mit Kopf versehenen
Stift f und stützt sich mit kurzen seitlichen Füßen einfach auf den Spitzenkopf.
j Durch Niederdrücken des hinteren aufgebogenen Hebelschenkels wird wie bei dem erstbeschriebenen
Beispiel die Spitzenmündung unter ! Spanriusg des Gummirohres geöffnet.
Bei der Ausführung nach Fig. 7 bis 9 ist die Klapphälfte b am hinteren Ende schmal
gehalten, so daß eine Zunge g entsteht, die in einen entsprechenden Ausschnitt in dem
feststehenden Mündungsteil α der Spitze reicht. Die Klapphälfte δ «ist an beiden Seiten der
Zunge derart abgestützt, daß an der Wurzel der Zunge eine Kippkante entsteht, um die
die Klapphälfte b durch Druck auf die knopfartige Verstärkung der Zunge gekippt werden
kann. Hierbei tritt, wie Fig. 9 zeigt, die zum ; bequemen Einführen einer beliebig dicken
Zigarre oder Zigarette erforderliche Erweiterung der Spitzenmündung ein. Im Ruhezu- i°5
stände ruft die knopfartige Verstärkung der Zunge eine entsprechende Erhöhung am Gummiröhrchen
hervor, wodurch die Stelle kenntlich wird, an der zwecks Einklemmens einer Zigarre
bzw. Zigarette gedrückt werden muß, um die Erweiterung der Spitzenmündung zu erzielen.
Bei der durch Fig. 10 und 11 veranschaulichten
Ausführungsform sind beide Hälften a und b der Spitzenmündung von einer Stelle
aus nach hinten zu derart abgeschrägt, daß die Klapphälfte um diese Stelle gekippt werden
kann. Zur Sicherung der Kippkante kann in der feststehenden Mündungshälfte ein Stift i
befestigt sein, an dem die Klapphälfte b mittels eines Schlitzes sich führt. Der beim öffnen
der Spitzenmündung niederzudrückende Schenkel h der Klapphalfte δ ist in gleicher Weise
wie bei dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel mit einer knopfartigen Verstärkung I
versehen.
Die Ausfühiung nach Fig. io und ii eignet I
sich besonders für Zigarettenspitzen.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Zigarren- und Zigarettenspitze, deren Einsteckmündung für die Zigarren o. dgl. zur Veränderung ihrer Weite mit einer aufklappbaren Hälfte versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Mündung der Spitze von einem bis über das Ende der klappbaren Hälfte (δ) reichenden, gleichzeitig als Scharnier dienenden, elastischen Gummirohr (c) umspannt und die aufklappbare Hälfte mit einem kippbar an der Spitze befestigten Hebel (d) verbunden ist, so daß durch Druck auf den hinteren aufgebogenen Teil des Hebels die Spitzen mündung erweitert werden kann.
- 2. Zigarren- oder Zigarettenspitze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die klappbare Hälfte (5) an einem Ende mit einer Zunge (g) in einen entsprechenden Ausschnitt der Spitze ragt oder die unteren Ränder an einem Ende der klappbaren Hälfte abgeschrägt sind, derart, daß die klappbare Hälfte nach Art eines zweiarmigen Hebels durch Druck angehoben werden kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE324112T | 1919-10-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE324112C true DE324112C (de) | 1920-08-13 |
Family
ID=6177524
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919324112D Expired DE324112C (de) | 1919-10-30 | 1919-10-30 | Zigarren- und Zigarettenspitze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE324112C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE960041C (de) * | 1954-12-19 | 1957-03-14 | Walter Arnal | Zigaretten-Sparspitze |
-
1919
- 1919-10-30 DE DE1919324112D patent/DE324112C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE960041C (de) * | 1954-12-19 | 1957-03-14 | Walter Arnal | Zigaretten-Sparspitze |
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