DE32406C - Schallkasten auf der Rückseite von Pianinos - Google Patents

Schallkasten auf der Rückseite von Pianinos

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DE32406C
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DENDAT32406D
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English (en)
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W. ZlELKE in Thorn, Kopernikusstrafse 171
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/06Resonating means, e.g. soundboards or resonant strings; Fastenings thereof

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Handling Of Sheets (AREA)
  • Diaphragms For Electromechanical Transducers (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. December 1884 ab.
Der Schallkasten besteht aus einem hölzernen, etwa handbreit tiefen Kasten von der Breite und Höhe der Hinterwand des betreffenden Pianinos. Dieser Kasten wird gebildet durch einen Boden mit Füllung a, welcher als zweiter Resonanzboden wirkt und gegen die Wand gekehrt ist, durch eine Oberwand mit Klappe b, durch eine Unterwand ohne Klappe und durch die beiden Seitenwände mit Klappen c. Die offene Seite ist dem Pianino zugekehrt. Der Kasten wird durch die Winkelbleche d mit demselben verbunden. Um das letztere leicht bewirken zu können, ist die Rückwand zweitheilig gebildet. Beide Theile sind durch die Scharniere e verbunden, so dafs man nach dem Umklappen des oberen Theiles mit dem Schraubenzieher leicht zu den Winkelblechen gelangen kann.
Die obere Klappe b wird durch die Federn f offen, die Seitenklappen c durch die Federn g, die bedeutend schwächer sind als die Federn f, geschlossen gehalten. Die beiden Seitenklappen c stehen durch die beiden Schnüre h, die durch die Oesen i laufen, mit der Oberklappe b in Verbindung, so dafs sie beim Oeffhen der Oberklappe mitgeöffnet werden. Die obere Klappe b steht durch die Schnur k mit dem Hebelsystem /, an dem der Fufs wirkt, in Verbindung.
Beim Gebrauch des Pianinos hat man sich die Klappen b, also auch die Klappen c, für gewöhnlich offen zu denken. Will man nun den Ton dampfen, so drückt man mit dem Fufs auf Hebel Z1. Dadurch wird die Klappe b geschlossen, die Schnüre h geben nach und die Federn g drücken auch die Klappen c zu. Eine Dämpfung dieser Art ist eine natürlichere als die der schon bestehenden Dämpfungen und geht vor sich, ohne dafs der Ton etwas von seiner Qualität einbüfst.
Will man, um Störung zu vermeiden, etwa beim Ueben, stets einen leisen Ton haben, so schiebt man den Riegel m über die Klappe b.
Der Zweck des oben beschriebenen Kastens ist ein vierfacher:
1. Er schützt das Pianino, besonders den Resonanzboden desselben, vor Feuchtigkeit der Wand und hält das Pianino in handbreiter, erfahrungsgemäfs richtiger Entfernung von derselben ab.
2. Der Ton des Pianinos erhält eine angenehme, von den bisher bekannten verschiedene Dämpfung.
3. Der Ton des Pianinos wird abgerundeter, voller und weicher.
4. Der Ton kann andauernd gedämpft werden, so dafs die Störung beim schülerhaften Ueben verringert wird.
Patenτ-Anspruch:
Anordnung eines Schallkastens mit Klappen, welche durch ein Pedal mehr oder weniger geschlossen werden können, auf der Rückseite eines Pianinos.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDRÜCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    PATENTSCHRIFT
    KLASSE Bl: Musikalische Instrumente.
    WILHELM ZIELKE in THORN. Schallkasten auf der Rückseite von Pianinos.
DENDAT32406D Schallkasten auf der Rückseite von Pianinos Expired - Lifetime DE32406C (de)

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DENDAT32406D Expired - Lifetime DE32406C (de) Schallkasten auf der Rückseite von Pianinos

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