DE197839C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE197839C DE197839C DENDAT197839D DE197839DA DE197839C DE 197839 C DE197839 C DE 197839C DE NDAT197839 D DENDAT197839 D DE NDAT197839D DE 197839D A DE197839D A DE 197839DA DE 197839 C DE197839 C DE 197839C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- door
- record
- bird
- box
- sound
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 241000287231 Serinus Species 0.000 description 2
- 230000001755 vocal effect Effects 0.000 description 2
- 241000287828 Gallus gallus Species 0.000 description 1
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 239000011084 greaseproof paper Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K31/00—Housing birds
- A01K31/06—Cages, e.g. for singing birds
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Birds (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Zoology (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
- Housing For Livestock And Birds (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
.■■■■-JÄ 197839 KLASSE
45 K GRUPPE
EMIL NICKEL in NEUWIED a. Rh.
Gesangskasten zur Aufnahme der Käfige von Singvögeln.
Für Singvögel, insbesondere Kanarienvögel, hat man bereits Gesangskasten hergestellt, in
welche die eigentlichen Käfige durch eine Tür eingeschoben werden und die mit gewölbten
Wänden und Decken versehen sind, um die Schallwirkung zu erhöhen. Soll der Vogel
singen, so wird bei diesen bekannten Gesangskasten die Tür geöffnet.
Gegenstand der Erfindung ist nun ein Gesangskasten für Kanarienvögel, bei dessen
Benutzung der Gesang des Vogels den Junghähnen bedeutend weicher und voller zu Gehör
kommt als bisher. Die Erfindung besteht darin, daß die Tür des Gesangskastens selber
mit doppelten Schalldecken versehen und oben über den Gesangskasten eine nur an der Rückwand
befestigte, mit einer Lichtöffnung versehene Schallplatte gespannt ist. Diese nimmt
beim Singen des Vogels die Schwingungen auf und wirft sie gegen die mit doppelten
Schalldecken versehene Tür, welche infolgedessen für den Gesang des Vogels einen
kräftigen Resonanzboden bildet. Bei diesem neuen Gesangskasten bleibt also die Tür im
Gegensatz zu den bisher bekannten Einrichtungen während des Gesanges geschlossen und
trotzdem erhält der Vogel genügend Luft und Licht. An den seitlichen Gehäusewänden besitzt
die obere Schallplatte etwas Spiel, so daß die Platte nicht allein frei schwingen
kann, sondern auch der Luft und dem Licht genügenden Zutritt zum Innenraum gewährt.
Zu letzterem Zweck ist die Schallplatte außerdem noch, wie bereits erwähnt, mit einer
mittleren mit Pergament überklebten Lichtöffnung versehen.
Die Erfindung ist in Fig. 1 und 2 der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Der Gesangskasten wird, wie erwähnt, durch ein aus Holzbrettern hergestelltes Gehäuse α gebildet, welches den eigentlichen
Vogelkäfig b aufnimmt. An der Vorderseite wird der Gesangskasten durch die instrumental
ausgebildete Tür ede geschlossen. Die Tür besteht aus einem viereckigen Rahmen
c, welcher auf Gehrung zusammengeleimt ist und an seiner Innenseite den Schallboden
d, an seiner Außenseite den Schallboden e trägt. Jeder dieser beiden Schallböden
ist in der Mitte stärker und nach den Kanten hin verjüngt ausgeführt. Der vordere
Schallboden e trägt in der Mitte eine Schallöffnung/. Der Türrahmen c ist in der Nähe
der Unterkante um die in die Seitenwände des Gesangskastens eingelassenen Schraubenbolzen
g drehbar und kann somit auf- und niedergeklappt werden. Während des Gesanges
des Vogels bleibt die Schalltür geschlossen und lehnt sich hierbei nach innen gegen die an den Seitenwänden des Gehäuses
befestigten Stifte h. Der Griff i dient zum Öffnen und Schließen der Tür.
Die Hinterwand des Gesangskastens ist nicht ganz bis zur Decke des Gehäuses geführt,
sondern es ist ein freier Zwischenraum gelassen, welcher durch die Schallplatte k
abgeschlossen wird. Diese Schallplatte besteht aus einer dünnen Holzplatte, die nur
an der Hinterkante auf der Oberkante der Rückwand befestigt ist, im übrigen jedoch
frei schwingen kann. An den Seitenkanten besitzt die Schallplatte, wie aus Fig. 2 er-
sichtlich, gegenüber den Seitenwänden des Gehäuses α etwas Spiel, um das freie Schwingen
zu erleichtern und Luft und Licht in genügendem Maße in das Innere des Gehäuses hineinzulassen. In der Mitte weist die Schallplatte
eine größere Öffnung / auf, welche auf beiden Seiten mit Pergamentpapier m überzogen
ist, um noch mehr Licht nach innen gelangen zu lassen. Am vorderen Ende lehnt
ίο sich die Schallplatte auf die seitlich am Gehäuse
befestigten Stifte n, derart,, daß zwischen der ersteren und der Oberkante des
Türrahmens noch ein gewisser Abstand verbleibt. Zur Erreichung dieses Abstandes kann
man die Schallplatte k nach vorn hin gegebenenfalls etwas ansteigen lassen. Da die
Schallplatte nur an der Rückwand dicht abschließt, an allen übrigen Seitenkanten . dagegen
freiliegt, so kann sich keine schlechte Luft innerhalb des Gehäuses ansammeln und
der Vogel befindet sich wie in der Freiheit. Die Schallplatte k und die instrumental gebaute
Tür de wirken derart zusammen, daß beim Gesang des Vogels die erstere die Tonschwingungen
aufnimmt und nach der Resonanztür zurückwirft. Die Tür wirkt infolge ihrer instrumentalen Bauart derart als Resonanzboden,
daß der Gesang des Vogels, wie Versuche ergeben haben, ganz besonders
weich und volltönend wird. Infolgedessen ist der Gesangskasten hervorragend dazu geeignet,
einen Vorsänger zu dem Zwecke aufzunehmen, um den Junghähnen die Gesangstouren bedeutend klangvoller als bisher beizubringen.
Die als Resonanz- und Schallboden ausgebildete Tür dient nicht allein zum Hinein-
und Herausbringen des Käfigs, sondern auch zum Füttern des Vogels und gegebenenfalls
zum Reinigen des Gesangskastens.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Gesangskasten zur Aufnähme der Käfige von Singvögeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Tür mit · doppelten Schalldecken (de) versehen und oben über den Kasten eine nur an der Rückwand befestigte, mit einer Lichtöffnung (m) versehene Schallplatte (k) gespannt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE197839C true DE197839C (de) |
Family
ID=460692
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT197839D Active DE197839C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE197839C (de) |
-
0
- DE DENDAT197839D patent/DE197839C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE60218745T2 (de) | Schwingklappe für das herein- und herauslassen von kleinen haustieren mit anzeige für die letzte durchgangsrichtung | |
| DE197839C (de) | ||
| DE2701601A1 (de) | Tafel | |
| DE2558627A1 (de) | Holzblasinstrument in basslage | |
| DE102010005572A1 (de) | Scharnier für ein elektrisches Einbau-Haushaltsgerät | |
| DE115491C (de) | ||
| DE2340955C3 (de) | Harmonikaartiges Tasteninstrument | |
| AT151452B (de) | Kleinpiano mit hochliegendem Notenpult. | |
| DE209137C (de) | ||
| DE642135C (de) | Gelenkbandkiste | |
| DE409519C (de) | Mandoline oder aehnliches Zupfinstrument | |
| DE707484C (de) | Tasteninstrument, wie Piano, Klavier, Fluegel o. dgl. | |
| DE275785C (de) | ||
| CH567314A5 (en) | Learning aid in book or pamphlet form - with at least one hinged page allowing detachment of a section | |
| DE200307C (de) | ||
| DE122539C (de) | ||
| DE10137509A1 (de) | Vorrichtung zur Beeinflussung des Klangs eines aufrecht stehendes Klaviers | |
| DE2715727A1 (de) | Verkleidung fuer eine klimaanlage | |
| DE107353C (de) | ||
| DE88004C (de) | ||
| DE2546747C2 (de) | Orgel mit gedackten Pfeifen | |
| DE46433C (de) | Combinirtes Pianino und Harmonium | |
| DE439573C (de) | Schokoladenhohlfigur | |
| DE956116C (de) | Durch Blasebaelge zu einer mindestens zweistimmigen, etwa einen Kuckucksruf nachahmenden Tonabgabe gebrachte Organe als Meldevorrichtung an Tueren | |
| DE17849C (de) | Pneumatische Windlade für Orgeln, Orchestrions, Harmoniums und Drehorgeln |