DE323977C - Motorpflug - Google Patents
MotorpflugInfo
- Publication number
- DE323977C DE323977C DE1919323977D DE323977DD DE323977C DE 323977 C DE323977 C DE 323977C DE 1919323977 D DE1919323977 D DE 1919323977D DE 323977D D DE323977D D DE 323977DD DE 323977 C DE323977 C DE 323977C
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- spade
- wheel
- motor plow
- field
- circular saw
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- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B17/00—Ploughs with special additional arrangements, e.g. means for putting manure under the soil, clod-crushers
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
Description
Gegenstand der Erfindung ist ein Motorpflug derjenigen Art, bei welcher die Pflugwerkzeuge,
mechanisch angetrieben, dazu verwendet werden, sowohl den Acker zweckmäßig
zu bearbeiten als auch zur Fortbewegung der Maschine mitzuwirken.
Wie bekannt, ist die Mehrzahl der Motorpflüge
mit starren, den Acker lockernden Werkzeugen ausgerüstet, wobei dieselben
ίο tief in den Erdboden eingreifend, den Antriebsrädern
starken Widerstand entgegensetzen. Hierdurch wird ein stetiger, ruhiger Gang verhindert und auf nassem, glitschigen
Boden eine Fortbewegung unmöglich gemacht.
Um ein Gleiten der Antriebsräder zu vermeiden, war die Anordnung von besonderen Greifern
notwendig.
Beim Gegenstand der Erfindung wird diesem Übelstand dadurch abgeholfen, daß wichtige
Bestandteile des Pfluges, die im Sinne der Fahrräder umlaufen, gleichzeitig neben
ihrer . eigentlichen Arbeitsverrichtung am Fortbewegen des Pfluges mitwirken.
Das Neuartige des vorliegenden Motorpfluges gegenüber bereits bekannten Motorpflügen
liegt in der Ausbildung der umlaufenden Werkzeuge. '
In der Zeichnung zeigt Fig. 1 einen Motorpflug in der Ansicht, Fig. 2 einen solchen in
der Draufsicht; Fig. 3 und 4 zeigen die Kreissäge mit dem Spatenrad in größerer Einzeldarstellung.
Nach der Erfindung ist an Stelle des bekannten Scheibenkolters eine Kreissäge a angeordnet,
bestehend aus einem Stahlblechkörper, welcher am Rande mit großen, greiferartigen Zähnen besetzt ist. Diese Kreissäge a,
welche auf der Welle b drehbar gelagert ist, wird vom Motor aus mittels eines besonderen
Antriebes c in eine derartige rotierende Bewegung gebracht, daß dieselbe einige Umdrehungen
mehr macht, als die Antriebsräder d zur Fortbewegung gebrauchen.
Die Kreissäge wirkt dabei derart, daß sie ' zunächst ihre eigentliche Arbeit, einen Erdstreifen
vom Acker abzutrennen, verrichtet und dabei bestrebt ist, vermöge ihrer schnelleren
Umdrehung, mittels der, wie Greifer in den Boden einhakenden großen Zähne, an der
Fortbewegung des Pfluges mitzuwirken.
Ferner ist nach der Erfindung an Stelle des bekannten Vorschälers ein Spatenrad e angeordnet.
Dasselbe besteht aus einem Stahlkörper mit zwei eckigen Seitenscheiben /,
welche am Umfang mit beweglichen spatenartigen Werkzeugen g ausgerüstet sind.
Das Spatenrad e ist neben der Kreissäge a
auf der gemeinschaftlichen Welle b drehbar gelagert und wird mittels besonderen Antriebes
h in eine rotierende, den Antriebsrädern d gleich schnelle Bewegung gebracht.
Hierbei stoßen die Spaten g in den von der Kreissäge α abgetrennten Erdstreifen und zerlegen
denselben in kleine Teile.
Um bei der Umdrehung des Rades e ein Mitnehmen der Erdmassen durch die Spaten g
zu verhindern, sind die Spaten gelenkig zwischen den Scheiben f des Rades g angeschlossen.
Die Form des Spaten g ist so gewählt, daß sie selbsttätig dauernd in einer senkrechten
Lage hängen. Dieser Vorgang wird da-
durch erreicht, daß das untere Ende des Spatens g voller und schwerer ist und einseitig
zu der durch die Aufhängeachse gedachten senkrechten hängt. Das obere Ende liegt
nach der entgegengesetzten Seite, es ist leichter und mit einer Gleitrolle i versehen.
In dem Zeitpunkt des Einstoßens des Spatens g in den Erdboden lehnt sich derselbe
mit seinem oberen Ende und der Rolle i an ein
ίο Exzenter k und wird dadurch zwangläufig in
senkrechter Stellung gehalten. Bei einer weiteren Drehung des Rades e verläßt die Gleitrolle
i das Exzenter k. Dadurch wird der Spaten wieder frei beweglieh und der abgestochene
Erdklumpen bleibt liegen.
Auch das Spatenrad e mit seinen Werkzeugen / wirkt wie ein Antriebsrad mit Greifern
und fördert ein stetiges Fahren des Motorwagens.
ao Das nachfolgende Pflugschar ι von bekannter Bauart hat nach diesen Vorgängen nur
noch die gelockerte Erde zu bewältigen und den Erdbalken wagrecht abzuschneiden, so
daß der Widerstand bei der Fortbewegung des Motorpfluges verringert wird.
Claims (4)
- P atent-Ansprüche :i. Motorpflug, dadurch gekennzeichnet, daß mitten vor dem Pflugschar ein auf fester Welle gelagertes, vom Motor des Fahrzeuges angetriebenes Spatenrad angeordnet ist, das, aus zwei eckigen Scheiben bestehend, zwischen den 'Scheiben * schwenkbare, spatenartige Werkzeuge enthält, die während der Umdrehung des Spatenrades senkrecht in den Erdboden stoßen, zu dem Zwecke, einen mittels Kreissäge abgetrennten Längsstreifen des Ackers quer aufzuteilen, ohne ihn zu wenden.
- 2. Motorpflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die schwenkbaren Spaten am unteren Ende schwerer, am oberen Ende dagegen leichter sind, und beide Enden entgegengesezt einseitig zu der durch die Aufhängeachse gedachten Senkrechten liegen, zu dem Zwecke, die Spaten außerhalb ihrer Tätigkeit dauernd in eine senkrechte Stellung zu halten.
- 3. Motorpflug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die schwenkbaren Spaten während des Einstoßens in den Acker mittels einer zwischen den Scheiben auf gemeinschaftlicher Welle gelagerten, festen Exzenterscheibe, in eine senkrechte Stellung gezwungen werden, daraus sich selbsttätig lösend, sobald die Spaten den Erdstreifen durchstoßen haben.
- 4. Motorpflug nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in Verbindung mit dem Spatenrad eine Kreissäge bekannter Art. auf gemeinschaftlicher Welle angeordnet ist und vom Motor des Fahrzeuges schneller angetrieben wird als das Spatenrad, zu- dem Zwecke, einen Streifen vom Acker abzutrennen und dabei sich fortgesetzt freizuarbeiten, ohne einen senkrechten Druck gegen den Boden auszuüben.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE323977T | 1919-08-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE323977C true DE323977C (de) | 1920-08-14 |
Family
ID=6176711
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919323977D Expired DE323977C (de) | 1919-08-08 | 1919-08-08 | Motorpflug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE323977C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3402933A1 (de) * | 1984-01-28 | 1985-08-08 | Thomas Dipl.-Ing. 7500 Karlsruhe Föllinger | Messsystem zur erfassung der relativen und absoluten bewegungen zwischen schnell rotierenden wellen |
-
1919
- 1919-08-08 DE DE1919323977D patent/DE323977C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3402933A1 (de) * | 1984-01-28 | 1985-08-08 | Thomas Dipl.-Ing. 7500 Karlsruhe Föllinger | Messsystem zur erfassung der relativen und absoluten bewegungen zwischen schnell rotierenden wellen |
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