DE323969C - Vorrichtung zum Umspinnen von Klavier- u. dgl. Saiten - Google Patents

Vorrichtung zum Umspinnen von Klavier- u. dgl. Saiten

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DE323969C
DE323969C DE1919323969D DE323969DD DE323969C DE 323969 C DE323969 C DE 323969C DE 1919323969 D DE1919323969 D DE 1919323969D DE 323969D D DE323969D D DE 323969DD DE 323969 C DE323969 C DE 323969C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
    • H01B13/06Insulating conductors or cables
    • H01B13/08Insulating conductors or cables by winding
    • H01B13/0825Apparatus having a planetary rotation of the supply reels around the conductor or cable
    • H01B13/0833Apparatus having a planetary rotation of the supply reels around the conductor or cable the supply reel axis being arranged parallel to the conductor or cable axis

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Description

Es sind bereits Vorrichtungen zum Umspinnen von Drähten bekannt, bei welchen der zum Umspinnen des Drahtes dienende Faden auf einer Spule um den Draht rotiert, welche lose auf einer, mit einer regelbaren Bremsvorrichtung für die Spule versehenen Kurbel gelagert ist, durch deren hohle Achse der zu umspinnende Draht hindurchgeführt wird. Gegenstand der Erfindung ist eine derartige
ίο Vorrichtung zum Umspinnen von Klavieru. dgl. Saiten, die sich von den bekannten Vorrichtungen hauptsächlich dadurch unterscheidet, daß sie so eingerichtet ist, daß die zu umspinnende Saite ohne besondere Transportvorrichtung durch die sich fest aneinanderreihenden Windungen des um die Saite gewickelten Drahtes fortbewegt wird, während bei den bekannten Vorrichtungen zum Umspinnen von Drähten besondere Einrichtungen
ao zum Tranport des zu umspinnenden Drahtes Anwendung finden müssen. Dadurch wird die Vorrichtung wesentlich einfacher und, was die Hauptsache ist, auch erreicht, daß sich der Transport der zu umspinnenden Saite ohne
as weiteres der Dicke des zum Umspinnen der Saite verwendeten Drahtes immer so anpaßt, daß dessen Windungen fest aneinander zu liegen kommen. Dieses ist unbedingt erforderlich, um eine gut und rein klingende Klaviersaite zu erhalten, läßt sich aber bei Anwendung einer besonderen Transportvorrichtung nicht erreichen, da die Dicke des zum Umspinnen der Saiten verwendeten Drahtes sehr verschieden ist.
Gemäß der Erfindung ist die durchbohrte, zur Führung der Saite dienende Achse der die Spule tragenden Kurbel aus zwei Teilen hergestellt, die so weit voneinander abgerückt sind, daß zwischen ihnen die Saite freiliegt und umsponnen werden kann. Zweckmäßig sind die zur Führung der Saite dienenden Teile auswechselbar, um sie gegen enger oder weiter gebohrte Ersatzstücke austauschen zu können.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. In einem Lagerstuhl α ist eine Achse δ mit einer Kurbel c ■ drehbar gelagert. Die Kurbel c trägt die auswechselbare Spule d mit dem zum Umspinnen der Saite dienenden Draht und wird durch ein Kegelräderpaar f-g mittels einer Handkurbel A in Umdrehung versetzt. Die ihrer Länge nach durchbohrte Kurbelachse besteht aus zwei Teilen δ und δ1, durch welche die beispielsweise aus einem Stahldraht bestehende Saite i hindurchgeführt wird. Die beiden Teile δ und δ1, wovon der letztere zur Durchführung der umsponnenen Saite i1 etwas weiter gebohrt ist, sind bei k so" weit voneinander abgerückt, daß zwischen ihnen die Saite freiliegt und umsponnen werden kann. Während sich der Teil δ mit der Kurbel c drehen kann, ist der Teil δ1 in dem Lagerstuhl α mittels einer Flügelschraube festgestellt. Der zum Umspinnen der Saite dienende Draht der Spule d wird noch durch einen besonderen Steg m der Kurbel hindurchgeführt. Seine Spannung läßt sich dadurch regem, daß eine Lederscheibe 0 mittels einer auf dieSpulenachse aufgeschraubten
Mutter« mehr oder weniger fest gegen die Spule d angepreßt wird. I ist eine Stütze für die Kurbel c, die sich um die Achse b1 dreht. φ ist ein an dem Lagerstuhl α angebrachter Haken, an welchem bei Beginn des Spinnens das Ende des Spulendrahtes befestigt wird. Der Lagerstuhl α ist mit zwei Schraubzwingen q versehen, um ihn an einer Tischplatte o. dgl. mittels der Schrauben r festmachen zu können.
ίο Der Transport der zu umspinnenden Saite geht selbsttätig dadurch vor sich, daß sich die Windungen des um die Saite gewickelten Drahtes fest aneinanderreihen und eine seitliche Verschiebung der Saite bewirken.
Mit der Vorrichtung läßt sich natürlich eine Saite auch zwei- oder mehrfach umspinnen. Alsdann wird die Saite zweimal durch den Apparat geführt, oder aber, es werden zwei oder mehr Kurbeln hintereinander angeordnet, so daß die Saite gleich bei einem Durchgang mehrfach umsponnen werden kann. Die beiden Teile b und δ1 der Achse sind auswechselbar, um sie nach Bedarf gegen enger oder weiter gebohrte Ersatzstücke austauschen zu können.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum Umspinnen von Klavier- u. dgl. Saiten, bei welcher der zum Umspinnen der Saite dienende Draht auf einer Spule um die Saite rotiert, welche lose auf einer mit einer regelbaren Bremsvorrichtung für die Spule versehenen Kurbel gelagert ist, durch deren hohle Achse die Saite hindurchgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Transport der zu umspinnenden Saite selbsttätig durch die sich fest aneinanderreihenden Windungen des um die Saite gewickelten Drahtes erfolgt, wozu die durchbohrte, zur Führung der Saite dienende Achse aus zwei Teilen besteht, die so weit voneinander abgerückt sind, daß zwischen ihnen die Saite freiliegt und umsponnen werden kann.
  2. 2. Vorrichtung zum Umspinnen von Klavier- u. dgl. Saiten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Führung der Saite dienenden Teile auswechselbar sind, um sie gegen enger oder weiter gebohrte Ersatzstücke austauschen zu können.
    Hierzu ι Blatr Zeichnungen.
DE1919323969D 1919-10-01 1919-10-01 Vorrichtung zum Umspinnen von Klavier- u. dgl. Saiten Expired DE323969C (de)

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