DE32335C - Zuflufsregulirungsvorrichtung für Destillationsapparate - Google Patents

Zuflufsregulirungsvorrichtung für Destillationsapparate

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DE32335C
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Germany
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E. TRIBBENSEE in Berlin, Louisen-Ufer 3 a
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/02Treatment of water, waste water, or sewage by heating
    • C02F1/04Treatment of water, waste water, or sewage by heating by distillation or evaporation
    • C02F1/043Details

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  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 12: * Chemische Apparate und Processe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. December 1884 ab.
Die Blase α des Apparates, Fig. 1, hat eine sehr geringe Höhe und im Verhältnifs zu ihrem Rauminhalt eine sehr grofse Heizfläche, infolge dessen die in der Blase befindliche Flüssigkeit sehr schnell zum Verdampfen kommt. Die Dämpfe werden in dem Kühlapparat b condensirt, aus welchem unten das Destillat abfliefst.
Der continuirliche Betrieb entsteht nun dadurch, dafs das zur Kühlung verbrauchte Wasser, welches oberhalb des Kühlapparates fortwährend abfliefst, zur continuirlichen Speisung der Blase verwendet wird. Das Kühlwasser wird durch das Rohr c in einen auf der Blase angeordneten Trichter / geleitet, welcher mit einem Ventil d versehen ist, das unter Vermittelung der Hebel g und h von einem in der Blase befindlichen Schwimmer i geöffnet und geschlossen wird.
Sobald die Blase bis zur gewünschten normalen Höhe gefüllt ist, schliefst der Schwimmer das Ventil im Trichter f. Der Apparat regulirt sich auf diese Weise von selbst und läfst nur so viel Wasser in die Blase eintreten, als verdampft bezw. unten aus dem Kühlapparat als Destillat abfliefst. Das überflüssige Wasser, welches nicht in die Blase gelangen kann, läuft durch das Abflufsrohr k des Trichters ab.
Die Vortheile dieses Apparates, besonders beim Destilliren von Wasser, liegen darin, dafs das ganze Destillat als Rohmaterial im verbrauchten Kühlwasser vorhanden ist, dafs das Kühlwässer von selbst in die Blase fliefst und daher Maschinen- oder Handarbeit überflüssig macht, und dafs schliefslich das Wasser mit 40 bis 500 R. in die Blase eintritt. Es wird hierdurch α/3 bis Y2 des Brennmaterials gespart. Infolge der grofseii Heizfläche liefert der Apparat ■ das doppelte Quantum Destillat als die früheren Apparate.
In Fig. 2 ist eine Modification der Wasserzuflufsregulirung dargestellt. Das Ventil d des Trichters f steht durch die Stangen dl und d2 mit einem ringförmigen Schwimmer i in Verbindung. Ist das Wasser in der Blase α bis auf die beabsichtigte Höhe gestiegen, so schliefst der Schwimmer das Ventil d, welches nur in dem Mafse Wasser aus f nach α übertreten läfst, als es in α verdampft.
Um schliefslich die Wasserzuflufsregulirung durch Schwimmer und Hebelwerk gänzlich zu vermeiden, ist die in Fig. 3 dargestellte Anordnung getroffen. Das vom Kühler kommende Rohr ist hier heberartig gebogen und reicht bis auf den Boden des Raumes hinab, in welchem der Apparat aufgestellt ist. Es geht dann wieder aufwärts und tritt in der Höhe des normalen Wasserstandes in die Blase α ein, in derselben bis nahe über den Boden hinabgehend.
Aus der Mitte des Hebers geht dann ein Rohr c1 vertical nach oben und endigt in einen Windkessel m, der mit einem Ausflufsrohr η versehen ist. Das vom Kühler kommende vorgewärmte Wasser tritt nun durch Rohr c in die Blase α und den Windkessel m ein und füllt die Blase bis zur Höhe des Eintritts des Rohres c in a; der Wasserstand in m ist dann niedriger als in a. Alles mehr hinzutretende Wasser fliefst durch das Rohr η ab.

Claims (2)

  1. Pa tent-Anspruche:
    f. An einem Destillirapparat die in Fig. ι dargestellte Anordnung des Trichters f mit Ventil d, der Hebel g h, des Schwimmers i und des Rohres c, welches das verbrauchte Kühlwasser aus dem Kühler nach dem Trichter/ führt, zum Zwecke, den Betrieb continuirlich zu machen.
  2. 2. An einem Destillirapparat die in Fig. 2 dargestellte Anordnung des Trichters f mit Ventil d und Ventilstange d1 in Verbindung mit der U-förmigen Stange d2, dem ringförmigen Schwimmer i und dem vom Kühler kommenden Rohr c, zu dem unter 1.. genannten Zwecke.
    An einem Destillirapparat die in Fig. 3 dargestellte Anordnung des vom Kühler kömmenden Rohres c, welches heberartig gebogen ist, in der Höhe des normalen Wasserstandes in α eintritt und in der Mitte der Heberkrümmung mit dem Rohr c1, Windkessel m und Abflufsrohr η versehen ■ist, zu dem unter 1. genannten Zwecke.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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