DE3227232C2 - Fersenhalterung für eine Langlaufskibindung - Google Patents
Fersenhalterung für eine LanglaufskibindungInfo
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Abstract
Zu dem Zweck, einen einfachen, in der Auslösehärte leicht einstellbaren, Sicherheits-Fersenhalter für einen Langlaufski zu entwickeln, der ohne aktive Betätigung durch den Skifahrer eine freie vertikale Bewegbarkeit des Skischuh-Absatzes beim Langlauf und eine seitliche Querhalterung beim Abfahrtslauf in der Weise gewährleistet, daß bei Erreichen einer gefährlichen Querbelastung zur Laufrichtung im Sicherheitsfall der Absatz freigegeben wird, ist ein bekannter Sicherheits-Fersenhalter für einen Langlaufski weiterentwickelt worden. Die Verbesserung besteht darin, daß der Absatzhalter die Bewegung des Skifahrers ausschließlich seitlich begrenzt, daß zwischen dem Absatzhalter und der Halteplatte eine Raste vorgesehen ist und daß der Kraftschluß der Raste mit der Vorspannung der Feder einstellbar ist. Zur Durchführung des Langlaufs mit einem solchen Sicherheits-Fersenhalter als Teil der Skibindung ist es allein erforderlich, eine seitliche Bewegungsbegrenzung ohne "Verriegelung" des Schuhabsatzes mit dem Ski bereitzustellen und diese seitliche Halterung durch Vorsehen einer Raste zwischen dem Absatzhalter und der Halteplatte mittels einer in der Auslösehärte einstellbaren Feder derart auszubilden, daß ein seitliches Verdrehen des Absatzhalters auf der Halteplatte bei gefährlicher Querbelastung ermöglicht ist.
Description
bindung nicht möglich ist Bei Abfahrtskibindungen ist es erforderlich, daß der Skischuh allseitig fest auf dem
Ski gehalten wird. Die Langlaufskibindung dagegen soll
eine gute Beweglichkeit des Skischuhs um eine quer zur Skilängsachse verlaufende Achse ermöglichen.
Weiterhin nachteilig ist bei den bekannten Sicherheitsvorrichtungen
die große Zahl von Einzelteilen, der teilweise aufwendige und komplizierte Auf- und Zusammenbau,
die Störanfälligkeit, z. B. durch Witterungseinflüsse,
und die Tatsache, daß diese Vorrichtungen nur sehr kostenintensiv herstellbar sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße
Langlaufskibindung so weiterzuentwikkeln, daß die Betriebssicherheit für den Skiläufer erhöht
wird, insbesondere unter Meidung genannter Nachteile
des Standes der Technik einen einfachen, in der Auslösehärte leicht einstellbaren, Sicherheits-Fersenhalterung
für einen Langlaufski zu entwickeln, der ohne aktive Betätigung durch den Skifahrer die freii vertikale
Bewegbarkeit des Skischuh-Absatzes beim Langlauf und eine seitliche Querhalterung beim Abfahrtslauf in
der Weise gewährleistet, daß bei Erreichen einer gefährlichen Querbelastung zur Laufrichtung im Sicherheitsfall
der Absatz freigegeben wird.
Die Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Der
Absatzhalter begrenzt demnach die Bewegung des Skifahrers ausschließlich seitlich. Zwischen dem Absatzhalter
und der Halteplatte ist eine Raste vorgesehen. Der Kraftschluß der Raste ist mit der Vorspannung der Feder
einstellbar. Der Erfindung liegt die überraschende Erkenntnis zugrunde, daß es zur Durchführung des
Langlaufs mit einem Sicherheits-Fersenhalter als Teil der Skibindung allein erforderlich ist, eine seitliche Bewegungsbegrenzung
ohne »Verriegelung« des Schuhabsatzes mit dem Ski bereitzustellen und diese seitliche
Halterung durch Vorsehen einer Raste zwischen Absatzhalter und Halteplatte mittels einer in der Auslösehärte
einstellbaren Feder derart auszubilden, daß ein seitliches Verdrehen des Absatzhalters auf der Halteplatte
bei gefährlicher Querbelastung ermöglicht ist.
Die Raste ist durch eine in Längsrichtung sich erstrekkende mittige Ausnehmung im Absatzhalter und eine
damit korrespondierende Erhebung auf der Halteplatte gebildet und damit einfach und kostengünstig herstellbar.
Der Kraftschluß der so gebildeten Raste ist mit der Vorspannung der Feder einstellbar, wobei zweckmäßigerweise
die Schraubverbindung als Feder-Bolzenverbindung ausgebildet ist, bei der die Federlänge durch
eine Mutter bzw. hutförmige Schraubabdeckung frei von oben verstellbar ist, so daß eine gute Zugänglichkeit
bei der Einstellung der Auslösehärte durch den Skifahrer in einfacher Weise gewährleistet ist. Bei Anwendung
einer hutförmigen Schraubabdeckung, die aus Kunststoff oder Metall bestehen kann, werden auch Witterungseinflüsse,
die die Funktionsfähigkeit beeinträchtigen könnten, ausgeschlossen. Sowohl Beschädigungen
der Vorrichtung, wie auch Verletzungen des Skifahrers beim Stürzen und auch das Eindringen von Schnee/
Schneewasser und damit ein Einrosten der Schraubverbindung werden verhindert. Zur Anpassung an verschiedene
Schuhgrößen ist in zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, die Schraubverbindung
zwischen Halteplatte und Absatzhalter axial verstellbar, vorzugsweise durch ein mittiges Langloch in
bevorzugt der Erhebung der Halteplatte, auszubilden, wobei die Haltefunkti<on in Längsrichtung durch eine
gezahnte Unterlegscheibe oder sonstige Verzahnung gegen selbsttätige Verstellung gesichert sein kann.
Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung weist der Absatzhalter zur allein seitlichen Begrenzung
der Bewegung des Skischuhs eine dem Absatz entsprechend ausgebildete, diesen umgreifende V-förmige
Skischuh-Absatzaufnahme auf; diese seitlich umgreifende Fläche der Absatzaufnahme ist senkrecht angeordnet
und erweitert sich darüber nach oben hin konisch, so daß mit dem Absatz nicht auf eine hohe Kante
to getreten werden kann, sondern dieser in die richtige Position hineingeführt wird.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiel einer
Sicherheits-Fersenhalterung näher erläutert In den
is Zeichnungen zeigt
F i g. 1 einen Sicherheits-Fersenhalter im Schnitt;
F i g. 2 einen Absatzhalter in Perspektive;
F i g. 3 eine Halteplatte in Perspektive;
Fig.4 den Sicherheits-Fersenhalter von oben in
Funktionsstellung;
F i g. 5 den Sicherheits-Fersenhalter von oben in Freigabestellung;
F i g. 6 eine Langlaufskibindung mit dem Sicherheits-Fersenhalter der Fig. 1, montiert auf dem Ski in perspektivischer
Seitenansicht, in der die Stellung des Skischuhs die Abfahrtsposition einnimmt und
F i g. 7 die Skibindung der F i g. 6 in gleicher Ansicht,
in der der Skischuh die Laufstellung zur Durchführung des Skilanglaufs einnimmt.
Aus F i g. 1 ist eine Halteplatte 2, ein Absatzhalter (Haltebacken) 3 und eine Schraubverbindung 4, bestehend
aus einem Schraubbolzen Aa, einer Druckfeder Ab, einer Mutter 4ci (normal) oder Mutter 4c* (Mutter mit
hutförmiger Abdeckung) und ein Sicherungssplint Ad, ersichtlich, die Halteplatte 2 und Absatzhalter 3 kraftschlüssig
verbindet. Der dargestellte Sicherheits-Fersenhalter 1 weist in der Halteplatte 2 Löcher 5 auf,
durch die der Fersenhalter vermittels Schrauben 6 oder auch Nieten mit einem Skioberteil 7 in bekannter Art
befestigbar ist (F i g. 6 und 7).
Der Absatzhalter 3 ist über die Schraubverbindung 4 derart mit der Halteplatte 2 verbunden, daß eine seitliche
Verdrehung des Absatzhalters ermöglicht ist. Um zu bewirken, daß die seitliche Beweglichkeit nur bei
Erreichung einer zur Laufrichtung gefährlichen Querbelastung wirksam wird und um die Auslösehärte in
Abhängigkeit von der Größe und dem Gewicht des Skifahrers individuell einstellen zu können, ist zwischen
dem Absatzhalter 3 und der Halteplatte 2 eine Raste vorgesehen und ist der Kraftschluß der Raste mit der
Vorspannung der auf dem Schraubbolzen 4a angeordneten Druckfeder Ab unter Minimierung der Verletzungsgefahr
für den Skifahrer individuell einstellbar. Die Druckfeder Ab ist zum einen in einer Ausnehmung 8
im Absatzhalter 3 und zum anderen in einer Ausnehmung 9 der Hutmutter 4C2 fixiert.
Die erwähnte Raste ist gebildet durch eine in Längsrichtung sich erstreckende mittig angeordnete flache
Ausnehmung 14 im Absatzhalter 3 (Fig.2) und eine
ω damit korrespondierende Erhebung 15 auf der Halteplatte
2. Bei entsprechend eingestellter Vorspannung der Feder-Bolzenverbindung, die frei von oben durchgeführt
werden kann, bewirkt eine übermäßige Querbelastung des in der Skischuhabsatzaufnahme 10 befindlichen
Skischuhs ein Ausschwenken des Absatzhalters 3 aus der in Fig.4 der Zeichnung dargestellten Stellung
in die Position der F i g. 5 oder eine entsprechende linke Position, die nicht dargestellt ist. Der Skischuh ist dann
erkennbar im Absatzhalter 3 nicht mehr gehalten und kann seitlich aus der Absatzaufnahme IO ohne Widerstand und damit ohne Verletzungsgefahr herausgleiten.
Die Sicherheit ist durch die Formgebung des Fersenhalters gemäß Ausfuhrungsbeispiel erhöht, da der Absatz-
halter 3 zur allein seitlichen Begrenzung der Bewegung des Skischuhs eine dem Absatz entsprechend ausgebildete, diesen umgreifende V-förmige Absatzaufnahme
10 aufweist. Die seitlich umgreifende Fläche der Absatzaufnahme 10 ist senkrecht angeordnet und erweitert
sich darüber hinaus konisch, wie am besten F i g. 1 der Zeichnung entnehmbar ist Dadurch kann bei der normalen Langlaufbewegung die Ferse des Skischuhs frei
in senkrechter Richtung bewegt werden, ist aber andererseits in der Abfahrtsstellung der Skischuh hinten im
Sicherheits-Fersenhaiier seitlich iesi umfaßt. Die damit
verbundene Fixierung ist begrenzt auf den zulässigen Querbelastungsbereich und wird darüber hinaus durch
die beschriebene Sicherheitsausschwenkbewegung des Absatzhalters 3 gefahrenfrei.
Die F i g. 6 und 7 der Zeichnung zeigen eine vollständige Skibindung auf einem Skioberteil 7 mit eingezeichnetem Skischuh, so daß die Formgebung und Funktion
der Skischuhabsatzaufnahme 10 des Absatzhalters ersichtlich ist. Die vordere Bindung ist an sich bekannt.
Um eine Anpassung an die jeweilige Größe des Skischuhs 12 zu ermöglichen, ist die Halteplatte 2 gemäß
F i g. 3 der Zeichnung mit einer Längsöffnung 13 versehen, in der die Schraubverbindung 4 je nach Erfordernis
in Längsrichtung A 1 oder A 2 verstellbar ist, wobei die Verstellmöglichkeit in Richtung A 1 durch die Anschlagfläche Fl und in Richtung Al durch die Anschlagfläche Fl der öffnung 13 in der Halteplatte 2
begrenzt ist. Die jeweilige Einstellposition ist gesichert durch eine gezahnte Unterlegscheibe 16, die zwischen
dem Kopf des Schraubbolzens 4a und der Bodenfläche der Halteplatte 2 unter Wirkung der Feder 4b eingespannt ist.
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Claims (4)
1. Fersenhalterung für eine Langlaufskibindung Eingriff mit der Queraussparung am Schuh kommt Der
mit seitlichen, den Skischuh im shinahen Bereich s Vorsprung befindet sich dann in einer Entriegelungsformschlüssig haltenden und die vertikale Bewegung stellung, die es dem Skifahrer erlaubt, die Ferse ungedes Skischuhs nicht behindernden Haltebacken, der hindert vom Ski abheben zu können. Der Fersenhalter
auf dem Ski befestigt ist, dadurch gekenn- ist insgesamt kompliziert aufgebaut und erfordert eine
zeichnet, daß der Haltebacken (3) auf einer am aktive Bedienung durch den Skifahrer. Im Falle eines
Ski befestigten Grundplatte (2) seitlich verschwenk- ι ο Sturzes hält der Fersenhalter den Skischuh fest und bebar gelagert ist und in seiner der Grundplatte be- gründet damit eine Verletzungsgefahr für den Skifahrer,
nachbarten Fläche eine sich in Längsrichtung er- Der Fersenhaller stellt keine Sicherheitsbindung dar,
streckende mittige Ausnehmung (14) aufweist, mit wie sie an sich vom Abfahrtslauf her an Skiern bekannt
der eine Erhebung (15) auf der Grundplatte als Rast- ist (FR-PS 13 71 727).
einrichtung korrespondiert, die durch eine Feder 15 Ferner ist aus der DE-PS 15 78 850 eine Absatzhalte-
.(4OJ in Rasteingriff gehalten ist vorrichtung für Sicherheits-Skibindungen bekannt, die
2. Fersenhalterung nach Anspruch 1, dadurch ge- beim Einsteigen in die öindung durch den Skischuhabkennzeichnet, daß der Haltebacken (3) eine dem Ab- satz in Verriegelungsstellung gebracht wird und die sich
satz des Skischuhs entsprechend ausgebildete, die- dann durch Druck auf einen Auslöser oder beim Auf tresen umgreifende V-förmige Skischuh-Absatzauf- 20 ten einer übermäßigen Beanspruchung öffnet Sie weist
nähme (10) aufweist, wobei die seitlich umgreifende ein um eine hinter dem Absatz liegende Querachse
Fläche der Absatzaufnahme (10) senkrecht angeord- schwenkbares Tragstück mit angelenktem höhenvernet ist und sich darüber nach oben hin konisch erwei- stellbaren Sohlenhalter mit Schließpedal auf, das gegen
tert den elastischen zunehmenden Widerstand eines Feder-
3. Fersenhalterung nach Anspruch 1 oder 2, ge- 25 elementes um die Querachse nach oben schwenkbar ist,
kennzeichnet durch eine als Feder-Bolzenverbin- wobei sich das Federelement einmal gegen das Tragdung ausgebildete, zwischen Halteplatte (2) und Hai- stück und zum anderen gegen einen Schwenkhebel abtebacken (3) axial verstellbare, Schraubverbindung stützt, der ebenfalls um eine hinter dem Absatz liegende
(4), bei der die Federlänge durch eine Mutter (4ci) Querachse schwenkbar ist und wobei für den Schwenkbzw, eine hutförmige Schraubabdeckung (4cj) frei 30 hebel eine aus Kipphebeln bestehende Verriegelungsvon oben verstellbar ist einrichtung vorgesehen ist, die ihn nach einer bestimm-
4. Fersenhalterung nach Anspruch 3, dadurch ge- ten Tragstück-Aufwärtsbewegung freigibt Nachteilikennzeichnet, daß ein mittig« Langloch (13) in der gerweise ist dieser Absatzhaltevorrichtung nicht als
Halteplatte (2) zur axialen Verstellbarkeit vorgese- Fersenhalter für einen Langlaufski geeignet.
hen ist 35 Bekannt ist ferner aus der DE-PS 21 01 931 ein Fer
senhalter für Skibindungen, bestehend aus einer Grund-
piatte, einem gegenüber der Grundplatte auf- und abwärts beweglich angeordneten Absatzhalter sowie einer Ausläsevorrichtung, welche den Absatzhalter über
Die Erfindung betrifft eine Fersenhalterung für eine 40 eine an der Grundplatte gehaltene vom Absatzhalter
Langlaufskibindung mit seitlichen, den Skischuh im ski- nach hinten weisend angeordnete Blattfeder gegen die
nahen Bereich formschlüssig haltenden und die vertika- Grundplatte gedruckt hält und den Absatzhalter bei Erle Bewegung des Skischuhs nicht behindernden Halte- reichen einer vorbestimmten, den Absatz von der
backen, der auf dem Ski befestigt ist. Grundplatte abhebenden Kraft freigibt
Aus der DE-OS 29 03 525 ist ein Sicherheits-Fersen- 45 Aus der DE-OS 18 ti 898 ist bekannt einen Fersenhalter der eingangs genannten Art als Teil einer Skibin- halter so auszubilden, daß die Auslösefeder beim Überdung für Langlauf- oder Tourenski bekannt, bei der der führen des Absatzhalters in die Offenstellung nach
vordere Teil des Schuhs mit dem Ski verbunden wird. Überwindung einer Totpunktlage den Absatzhalter in
Der Schuhabsatz hingegen soll bei der Bewegung des die Offenstellung drückt.
den Langlauf durchführenden Skifahrers vom Ski abge- 50 Aus der FR-PS 13 98 862 ist eine Vorrichtung behoben werden können. Bei Abfahrten und insbesondere kannt, bei der die Blattfeder stets nur eine Kraft in Richbeim Fahren von engen Bögen oder dann, wenn der tung zur Grundplatte hin ausübt. Dabei ist die zwischen
Skifahrer in Schneepflughaltung fährt, ist eine Halte- dem Absatzhalter und dem Skischuhabsatz übertragenrung der Ferse des Skischuhs auf dem Langlaufski de Kraft von den Reibungsverhältnissen zwischen Teizweckmäßig. Der bekannte Fersenhalter besteht aus ei- 55 len des Fersenhalters abhängig.
ner auf dem Langlaufski befestigten Halteplatte und Schließlich ist aus der deutschen Gebrauchsmustereiner haubenartigen Abdeckung als Absatzhalter, die schrift 78 15 740 eine Fersenhalterung für eine Langüber eine federbelastete, einstellbare Schraubverbin- laufskibindung der eingangs genannten Art bekannt.dedung mit der Halteplatte verbunden ist. Nachteilig ist ren Haltebacken aus einem einfachen U-Bügel als Ferdabei, daß der Absatzhalter mittels eines Griffteils vom 60 senhalterung besteht, welcher ein seitliches Freikom-Skifahrer so verdreht werden muß, daß ein Vorsprung men bei einem Sturz verhindert, so daß eine erhebliche
in eine entsprechende Queraussparung des Schuhs ein- Verletzungsgefahr besteht; außerdem ist eine Längsvergreift und auf diese Weise den Schuh in vertikaler Rieh- stellung des Haltebackens zur individuellen Schuhgrötung am Ski festhält. Gleichzeitig wird ein seitlicher Halt ßenanpassung nicht möglich.
aufgrund eines Eingriffes einer Längsrippe der Halte- hi Andererseits sind die Zwecke von Abfahrt-und Langplatte mit dem Skischuh bewirkt. Wenn der Skifahrer laufskibindung grundsätzlich so verschieden, daß eine
den Schuhabsatz vom Ski lösen möchte, um die mögli- Übertragung der für Abfahrtskibindungen bekannten
ehe Langlauf-Vorwärtsbewegung durchführen zu kön- Merkmale auf hersenhalterungen für eine Langlaufski-
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| DE19823227232 DE3227232C2 (de) | 1981-07-25 | 1982-07-21 | Fersenhalterung für eine Langlaufskibindung |
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Publications (2)
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| DE3227232A1 DE3227232A1 (de) | 1983-02-10 |
| DE3227232C2 true DE3227232C2 (de) | 1984-11-08 |
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