DE2932214C2 - Skibremse - Google Patents
SkibremseInfo
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- DE2932214C2 DE2932214C2 DE2932214A DE2932214A DE2932214C2 DE 2932214 C2 DE2932214 C2 DE 2932214C2 DE 2932214 A DE2932214 A DE 2932214A DE 2932214 A DE2932214 A DE 2932214A DE 2932214 C2 DE2932214 C2 DE 2932214C2
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C7/00—Devices preventing skis from slipping back; Ski-stoppers or ski-brakes
- A63C7/10—Hinged stoppage blades attachable to the skis in such manner that these blades can be moved out of the operative position
- A63C7/1006—Ski-stoppers
- A63C7/1046—Ski-stoppers actuated by the ski-binding
- A63C7/1053—Ski-stoppers actuated by the ski-binding laterally retractable above the ski surface
Landscapes
- Braking Arrangements (AREA)
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Skibremse der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art.
Bei einer aus der CH-PS 5 97 880 bekannten Skibremse liegt die die Bremsarme tragende Schwenkachse
genau senkrecht zur Skilängsrichtung und in einer zur Skioberseite parallelen Ebene. Die Verzahnungsanordnung
besteht aus einem die Schwenkachse umgebenden Ritzel und einer auf der Skioberseite aufliegenden
Zahnstange. Bei dieser Ausbildung müssen die Bremsarme immer seitlich außerhalb des Skis liegen,
was eine enge Skiführung unmöglich macht und die Gefahr des Hängenbleibens an Bodenhindernissen mit sich
bringt.
Aus der CH-PS 5 81 478 ist eine Skibremse mit einem Bremsarm bekannt, dessen Schwenkachse im wesentlichen
in Skilängsrichtung, jedoch nach vorne und unten außen geneigt ist. Den Bremsarm belastet eine Torsionsfeder
nach außen. Ein Anschlag am Gehäuse der zugeordneten Skibindung hält den Bremsarm in seiner
eingeschwenkten Stellung, solange das Gehäuse nicht in die Freigabestellung bewegt ist. Der Bremsarm wird nur
freigegeben, wenn der Bindungsteil den Skischuh bei einem Frontalsturz freigibt. Bei einem reinen Drehsturz,
bei dem der Bindungsteil geschlossen bleibt, bewegt sich der Bremsarm nicht in die Bremsstellung.
Schließlich ist aus der AT-PS 1 54 159 eine Rückgleitsicherung für Skier bekannt, bei der als Schwenklager
für auf der Skioberseite verschwenkbare Bremsbügel ein in einer Skilängsebene geneigt angeordneter Zapfen
vorgesehen ist Die Rückgleitsicherung ist von Hand zu betätigen und steht in keiner Beziehung zur Skibindung.
ίο Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Skibremse
der im Gattungsbegriff des Patentanspruchs 1 erläuterten Art baulich zu vereinfachen, ohne auf die
dieser Art innewohnenden Vorteile verzichten zu müssen.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen
Merkmale gelöst.
In der Ruhestellung liegt der Bremsarm vollständig oberhalb der Skioberfläche und innerhalb der Skiseitenkanten,
so daß eine enge Skiführung möglich und ein Verhängen nicht zu befürchten ist. Für diese erstrebenswerte
Wirkung sind nur einfache und preiswert hersteilbare bauliche Mittel erforderlich. Die Skibremse tritt
unabhängig davon in Funktion, ob der Skischuh sich bei einem Frontalsturz vom Fersenhalter oder bei einem
Drehsturz vom Vorderbacken löst, weil der mit der Skibremse zusammenarbeitende SkibifxJungsteil beim
Freikommen des Stdschuhs durch die Federkraft in jedem
Fall verstellt wird. Irgendeine Handbetätigung ist nicht erforderlich.
Zweckmäßige Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend an Hand der Zeichnung beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht eines Skibindungsteils mit integrierter Skibremse,
F i g. 2 den Skibindungsteil und die Skibremse bei entferntem Skischuh, und
F i g. 3 eine Rückansicht von F i g. 1 mit angedeutetem Schwenkweg eines Bremsannes dei Skibremse.
F i g. 3 eine Rückansicht von F i g. 1 mit angedeutetem Schwenkweg eines Bremsannes dei Skibremse.
Ein Skibindungsteil, nämlich ein Fersenbacken 3, ist mit einem Schlitten 6 an einer skifesten Grundplatte 4 in
Skilängsrichtung verschiebbar gelagert. Zwischen der Grundplatte und dem Fersenbacken sind nicht dargestellte
Federn vorgesehen, welche den Fersenbacken zum Skischuh 2 hin vorspannen. Die Vorspannung bewirkt
einen festen Sitz des Skischuhs 2 in der Skibindung und ermöglicht ein Verschieben des Fersenbakkens,
beispielsweise beim Durchfahren einer Mulde. Zu
v> beiden Seiten des Skis 1 sind am Fersenbacken 3 Bremsschenkel
5 angelenkt Eine Schwenkachse U jedes Bremsschenkels 5 (F i g. 1 und 3) ist relativ zur Oberseite
schräg nach außen geneigt. Der Anstellwinkel der Schwenkachse 11 liegt bei etwa 30 bis 40° zur Senkrechten
auf die Oberseite des Skis 1. Dadurch schwenken die Bremsschenkel 5 aus ihrer Bereitschaftsstellung, in welcher
sie innerhalb der Skiseitenkanten und am Fersenbacken 3 seitlich anliegen, in eine Bremsstellung, in der
sie schräg von den Skiseiten abstehend die Skilauffläche überragen. Bei der Schwenkachse 11 ist eine aus einem
Zahnpaar (9,10) (Schließzahn und Öffnungszahn) bestehende Verzahnungsanordnung angeordnet, in welche
ein skifester Betätigungsnocken 8 eingreift. Der Betätigungsnocken 8 ist an einem Winkel 7 ausgebildet, weleher
über eine nicht dargestellte Zahnraste in die skifeste Grundplatte 4 eingreift und so in Längsrichtung des
Skis verstellbar ist.
Befindet sich der Fersenbacken, wie in F i g. 2 darge-
stellt, in einer entspannten Stellung, weil der Skischuh
aus der Skibindung genommen wurde, so wirkt der skifeste Betätigungsnocken 8 mit dem Öffnungszahn des
Zahnpaares 9, 10 zusammen und verschwenkt jeden Bremsschenkel 5 in die Bremsstellung. Wird der Skischuh
2 in die Skibindung eingesetzt, so verschiebt er den Fersenbacken 3 gegen die Federkraft in Skilängsrichtung,
wobei der Betätigungsnocken 8 gegen den Schließzahn der Verzahnungsanordnung 9, 10 drückt
und jeden Bremischenkel 5 in die Bereitschaftsstellung
drückt. Der Schließzahn weist eine etwa dem maximalen Verschiebeweg des Fersenbackens 3 entsprechend
verbreiierte Stirnfläche auf, so daß der Bremsschenkel stets in Bereitschaftsstellung gehalten wird. Beim Auslösen
des Skischuhs aus der Bindung, unabhängig davon. ob der Fersenbacken 2 oder ein Vorderbacken die Auslösung
bewirkt, verschiebt sich der Fersenbacken 3 aufgrund seiner Vorspannung in die entspannte Stellung,
wodurch die Bremsschenkel 5 wieder ausgeschwenkt werden.
Es wäre auch möglich, die Bremsschenkel 5 skifest an der Grundplatte 4 zu lagern und den Betätigungsnokken,
welcher in die Verzahnungsanordnung eingreift, dem verschiebbaren Fersenbacken zuzuordnen. Auch
ist es unter Umständen möglich, die Einschwenk- oder Ausschwenkbewegung der Bremsschenkel durch eine
zusätzliche Feder zu unterstützen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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Claims (6)
1. Skibremse, die mit einem in Skilängsrichtung verschiebbar gelagerten, zum Skischuh hin durch
Federkraft beaufschlagbaren Skibindungsteil zusammenwirkt, mit wenigstens einem an einer im wesentlichen
quer zur Skilängsrichtung verlaufenden Schwenkachse schwenkbar gelagerten Bremsschenkel
und einer Verzahnungsanordnung zwischen diesem und einem beim Längsverschieben des Skibindungsteils
relativ zum Bremsschenkel bewegbaren Bauteil, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schwenkachse (11) zur Ebene der Skioberfläche und zur senkrecht auf der Skilängsachse stehenden
Querebene geneigt angeordnet ist. und daß die Verzahnungsanordnung
aus zwei getrennten und in gegenseitigem Eingriff stehenden Teilen (8; 9, 10) besteht,
von denen der eine Teil (8 oder 9, 10) am Bremsschenkel (5) und der andere Teil (9,10 oder 8)
skifest aagiordnet ist.
2. Skibremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der eine Teil (9,10) der Verzahnungsanordnung ein Zahnpaar und der andere Teil (8) ein
in das Zahnpaar eingreifender Betätigungsnocken ist.
3. Skibremse nach den Arsprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (11)
zur Senkrechten auf der Skilängsachse nach außen und hinten geneigt ist.
4. Skibremse nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis J. dadurch gekennzeichnet, daß die
Schwenkachse (11) ?.ut Ebrne der Skioberfläche
nach außen und oben geneigt ist.
5. Skibremse nach wenigste-s einem der Ansprüche
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigungswinkel der Schwenkachse (11) zur Senkrechten
auf der Skioberfläche ca. 30 bis 40° betragen.
6. Skibremse nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der skifeste
Teil (8 oder 9, 10) der Verzahnungsanordnung in Längsrichtung des Skis verstell- und festsetzbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT639578A AT360401B (de) | 1978-09-05 | 1978-09-05 | Skibindung |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| AT (1) | AT360401B (de) |
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- 1978-09-05 AT AT639578A patent/AT360401B/de not_active IP Right Cessation
-
1979
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1981
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| Date | Code | Title | Description |
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