DE322229C - Vierkantschluessel mit Schloss - Google Patents

Vierkantschluessel mit Schloss

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DE322229C
DE322229C DE1919322229D DE322229DD DE322229C DE 322229 C DE322229 C DE 322229C DE 1919322229 D DE1919322229 D DE 1919322229D DE 322229D D DE322229D D DE 322229DD DE 322229 C DE322229 C DE 322229C
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DE1919322229D
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RUDOLF OTTOW
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B35/00Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor
    • E05B35/003Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor for keys with movable bits

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Vierkantschlüssel für Sicherheitsschlösser, dessen Wesen darin besteht, daß der noch besonders in dem Vierkantschlüssel in der Mitte vorgesehene Dorn beim Einstecken des Schlüssels erst durch eine besondere Transportvorrichtung aus dem Schlüssel herausgeschoben wird und daß dieser Dorn zum Zurückdrücken einer Sperreinrichtung dient, welche
ίο das Einstecken des Schlüssels in daß Schloß für gewöhnlich verhindert.
Aus der beiliegenden Zeichnung geht das Wesen der besagten Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform hervor, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Vertikalschnitt durch den Schlüssel beim Einstecken in das noch gesperrte Schlüsselloch, d. h. bei noch in dem Schlüssel zurückgezogenem Dorn,
Fig. 2 einen Horizontalschnitt durch den Schlüssel, gemäß Schnittlinie A-A von Fig. 1, Fig. 3 einen Horizontalschnitt durch das
Schlüsselloch des Schlosses gemäß Linie B-B von Fig. i, d. h. gerade oberhalb der Sperren, Fig. 4 einen Vertikalschnitt durch, den Schlüssel mit Schlüsselloch, nach Zurückdrücken, der Sperrhebel, d. h. nach Einstecken des Schlüssels in das Schlüsselloch, so daß geschlossen werden kann.
ι ist die Tür ο. dgl., in der das Schloß eingelassen ist. Das Einsteckloch des Schlosses hat nun diametral gegenüber zwei oder mehrere Ausnehmungen 2, in welche nach innen in das Schlüsselloch eingebogene Federn 2a eingesetzt sind. Ferner ist in die Mitte des Schlüsselloches ein Dorn eingesetzt, der auch zum Drehen der Schloßnuß dient, und an seinem oberen Ende bei 3 rund, sowie im Durchmesser kleiner, an seinem Grund jedoch bei 4 und außen, wie auch in seiner inneren 4.0' Höhlung vierkantig geformt ibt. Entsprechend den oben erwähnten Ausnehmungen 2 hat der Dorn ebenfalls Ausnehmungen, in welche um Bolzen 5 bzw. 6 drehbare Sperrhebel 7 bzw. 8 eingesetzt sind, welche durch untergesetzte Federn 9 bzw. 10 stets so gedrückt werden, daß sie mit dem einen Hebelende außerhalb des Domes in das Schlüsselloch und mit dem anderen Hebelende in die innere Ausnehmung des Domes hineinragen. Außerdem sind noch in diese Ausnehmung des Domes bei 3 bestimmt geformte Sperrstücke 11 eingesetzt, deren Bedeutung später erläutert wird. 12 ist der Vierkantschlüssel, welcher außen rund und in seiner inneren Aushöhlung vierkantig ist. 13 und 14 sind zwei in Nuten der inneren Aushöhlung geführte zahnstangenartige Stücke, welche mit Zahnrädern 15 und 16 in Eingriff stehen, die ebenfalls in die Aushöhlung des Schlüssels eingesetzt sind, und durch die Schleiffedern 17 und 18 in jeder Lage festgehalten werden. Die Zahnräder stehen wiederum mit dem besonders in den Schlüssel eingesetzten und seitlich gezahnten Dorn 19 im Eingriff. Dieser Dorn 19 hat unten bei 20 Ausnehmungen, welche den Sperrstücken 11 entsprechen, d. h. ein Einschieben des Domes 19 trotz dieser Sperrstücke ermöglichen. Die Sperrstücke sind deshalb vorgesehen, um das Einstecken eines gewöhnlichen Domes in die Aushöhlung des Domes 4 (3) zu verhindern.
iDie Wirkungsweise des beschriebenen Schlüssels mit Schloß ist nun folgende:
Beim Einstecken des Schlüssels in das Schlüsselloch werden die zahnstangenartigen Stücke 13 und 14 zurückgehalten, so daß die Zahnräder 15 und 16 gedreht werden und der Dorn 19 aus dem Schlüssel 12 herausgedrückt wird. Sobald das untere Ende dieses Domes auf die inneren Enden der Hebel 7 und 8 stößt, werden diese herunter-, d. h. die äußeren Hebelenden hochgedrückt, so daß der Schlüssel 12 in das Schloß so weit eingeführt werden kann, bis dessen Vierkantausnehmung auf dem unteren, vierkantigen Teil 4 des Domes aufsitzt und somit dieser Schlüssellochdorn durch den Schlüssel gedreht werden kann. Auch werden gleichzeitig die Sperrfedern 2a von dem Schlüssel herunter-, d. h. in die Ausnehmungen 2 eingedrückt, so daß der Dorn 4 (3) gedreht werden kann, was sonst durch die Federn 2rt im Verein mit .den Sperrhebeln 7,8 verhindert wird. Der vorbeschriebene Schlüssel mit Schloßeinrichtung bietet also die denkbar größte Sicherheit gegen Benutzung eines falschen , Schlüssels. '

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vierkantschlüssel mit Schloß, dadurch gekennzeichnet, daß der hohle Schlüssel .(12) innen einen Vierkantdorn (19) hat, welcher zahnstangenartig ausgebildet ist und mit in den Schlüssel (12) eingesetzten Zahnrädern (15, 16) in- Verbindung steht, die beim Einstecken des Schlüssels in das Schlüsselloch durch zwei *[ ebenfalls mit ihnen im Eingriff stehende Zahnstangenartige und in dem Schlüssel geführte Stücke (13, 14), welche beim Einstecken zurückgehalten werden, so gedreht werden, daß der Dorn (19) aus der Höhlung des Schlüssels (12) heraustritt und dem Schlüssei beim Eindringen in das Schloß voraneilt, um Sperrhebel (7, 8) bei Seite zu drücken, welche sonst das Eindringen des Schlüssels in das Schloß bis zum Aufsitzen auf den Vierkant (4) des Schloßdornes verhindern,, und daß der Schlüssel dabei gleichzeitig Sperrfederh (2a) herunterdrückt, welche sich gewöhnlich vor die Sperrhebel (7,8) legen, d. h. das Drehen des Schloßdoms verhindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1919322229D 1919-06-03 1919-06-03 Vierkantschluessel mit Schloss Expired DE322229C (de)

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