DE373262C - Sicherheitsschloss - Google Patents
SicherheitsschlossInfo
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- DE373262C DE373262C DES54954D DES0054954D DE373262C DE 373262 C DE373262 C DE 373262C DE S54954 D DES54954 D DE S54954D DE S0054954 D DES0054954 D DE S0054954D DE 373262 C DE373262 C DE 373262C
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- DE
- Germany
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- lock
- safety lock
- locking bolt
- steel
- lock body
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- Expired
Links
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B45/00—Alarm locks
- E05B45/04—Alarm locks with detonating alarm devices
Landscapes
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
Sicherheitsschloß. Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Dezember 1920 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Sicherheitsschloß.
Es sind Schlösser bekannt, bei welchen in einem massiven Bügel ein Sperrbolzen längsbeweglich
angeordnet ist.
Zweck der Erfindung ist, ein solches Sicherheitsvorhängeschloß noch weiter derart zu
verbessern, daß nicht nur seine Herstellung eine bessere und billigere wird, sondern daß
to auch das Schloß selbst gegen gewaltsame Öffnungsversuche
in höherem Maße gesichert wird.
Zu diesem Zwecke \vird die U-förmige Gestaltung
des Schloßkörpers, wie sie üblich ist, verlassen und der Schloßkörper selbst aus
einem einzigen massiven ringförmigen Stahlstück hergestellt, durch welches der Sperrbolzen
quer hindurchgesteckt wird.
Eine Ausführungsform des neuen Schlosses ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
Es zeigt
Abb. ι das Schloß im senkrechten Schnitt, Abb. 2 dasselbe in der Ansicht von unten.
Der Schloßkörper α besteht, wie die Zeicha5
nung darstellt, aus einem einzigen ringförmigen massiven Stahlstück. Die Herstellung
eines solchen Stückes ist sehr einfach, da es aus einem flachen Stück Stahl, im Gesenk geschmiedet
und die innere öffnung b durch Eintreiben eines Spreizdornes gebildet werden
kann. In dieser Formgebung liegt der Vorteil erheblicher Materialersparnisse begründet,
da infolge der Aufspreizung der inneren öffnung b kein Material verlorengehen kann. In
dem Körper α sind die Bohrungen c und d zur Aufnahme des Sperrbolzens und die Bohrung e
zur Aufnahme des Riegelbolzens angeordnet. Wird der Körper, nachdem er sauber gefräst
ist, auch noch auf der Oberfläche gehärtet, so ist der Sperrbolzen, wie insbesondere
aus Abb. 2 ersichtlich ist, jedem Eingriff durch Schneidwerkzeuge entzogen, denn der
Sperrbolzen / liegt, wie die Abb. 2 zeigt, unterhalb der Überfläche a' des Schloßkörpers a,
kann daher mit einer Feile nicht angegriffen werden. Ist die Oberfläche a' genügend hoch,
so ist auch die Kramme g dem Eingriff durch ein Schneidwerkzeug entzogen.
Gegen Zerstörung des Schlosses durch Schneidbrenner wird es in folgender Weise
gesichert. In dem Schloßkörper α sind eine oder mehrere Bohrungen h eingebracht. Diese
Averden mit einer Sprengstoffüllung i aus Schießpulver zum Teil gefüllt und dann durch
einen Stahlpfropfen k verschlossen. Dieser Pfropfen k kann so genau eingepaßt werden,
daß die Trennfuge, besonders wenn sie verfeilt wird, außen am Schloßkörper gar nicht
sichtbar wird.
Geht der Einbrecher etwa mit einem Schneidbrenner an das Schloß heran, so wird
die Sprengladung entzündet, schießt den Pfropfen k aus. Dadurch entsteht ein scharfer
Knall, der das Wartepersonal aufmerksam macht.
Die Richtung der Bohrungen Λ kann jedoch auch so_ gewählt werden, daß ein oder mehrere
Schießpfropfen direkt nach vorn auf den Einbrecher zugehen und ihn entweder erschießen
oder das Schneidwerkzeug ulibrauchbar machen.
Die Form des Schlosses hat überdies noch den Vorteil, daß es sich flach gegen den gesicherten
Verschluß legt und infolgedessen nicht von außen abgedreht oder zur Bearbeitung von anderer Stelle her hochgedreht werden
kann. Er schützt also gleichzeitig die Kramme und den Riegel.
Claims (2)
1. Sicherheitsschloß mit einem in einem Bügel längsbeweglich gelagerten Sperrbolzen,
dadurch gekennzeichnet, daß der den Sperrbolzen (/) enthaltende Schloßkörper (a) aus einem massiven ringförmigen,
zweckmäßig auf der Oberfläche im Einsatz gehärteten Stahlstück besteht, durch welches der Sperrbolzen quer hindurchgesteckt
!St. go
2. Sicherheitsschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem massiven
Ringkörper (α) ein oder mehrere mit Sprengladung (i) gefüllte, durch Metallpfropfen
(k) verschlossene Hohlräume angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES54954D DE373262C (de) | Sicherheitsschloss |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES54954D DE373262C (de) | Sicherheitsschloss |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE373262C true DE373262C (de) | 1924-06-19 |
Family
ID=7490144
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES54954D Expired DE373262C (de) | Sicherheitsschloss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE373262C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE925336C (de) * | 1949-10-23 | 1955-03-17 | Walter Lahde | Aufsteckschloss |
-
0
- DE DES54954D patent/DE373262C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE925336C (de) * | 1949-10-23 | 1955-03-17 | Walter Lahde | Aufsteckschloss |
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