DE321632C - Schubstange fuer Gras- und Getreidemaehmaschinen - Google Patents
Schubstange fuer Gras- und GetreidemaehmaschinenInfo
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- DE321632C DE321632C DE1916321632D DE321632DD DE321632C DE 321632 C DE321632 C DE 321632C DE 1916321632 D DE1916321632 D DE 1916321632D DE 321632D D DE321632D D DE 321632DD DE 321632 C DE321632 C DE 321632C
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- spring
- screw bolt
- push rod
- grass
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D34/00—Mowers; Mowing apparatus of harvesters
- A01D34/01—Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus
- A01D34/02—Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having reciprocating cutters
- A01D34/30—Driving mechanisms for the cutters
- A01D34/32—Connecting-rods for knife-driving mechanisms
- A01D34/33—Devices for connecting the rod to the knife-bar
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Harvester Elements (AREA)
Description
Bei den gewöhnlichen Schubstangen für Gras- und Getreidemähmaschinen werden die
an den Enden der Stangen vorgesehenen Federbänder durch Schraubenbolzen zusammengedrückt,
bis die löffelartigen Enden der Bänder den kugelförmigen Messerkopf umfassen.. Diese Anordnung hat aber den
Nachteil, daß, wenn durch Abnutzung der sich reibenden Teile Zwischenräume entstehen,
Stöße zustande kommen, die unter Umständen zu einem Bruch der Teile führen können. Ein Nachstellen des Schraubenbolzens
entsprechend der Abnutzung, das diesen Übelstand beheben würde, wird aber in der Praxis häufig vergessen. Zur Beseitigung
dieses Mangels hat man auch schon vorgeschlagen, um den quergehenden Schraubenbolzen
eine Schraubenfeder anzuordnen, die von außen gegen eins der Federbänder
andruckt. In diesem Falle wird das Zusammenpressen der Federbänder nach Maßgabe
der durch den Schraubenbolzen beeinflußten Federspannung veranlaßt, und infolgedessen
sind Stellungen möglich, in denen entweder die Federbänder nicht genügend
zusammengedrückt werden und auch die Schraubenfeder keinerlei Wirkung zeigt oder
bei welcher die Schraubenfeder soweit zusammengedrückt ist, daß ihre Federwirkung
überhaupt aufhört.
Die vorliegende Erfindung geht von solchen
Schubstangen aus, bei denen die Federbänder direkt durch einen quergehenden Schraubenbolzen zusammengepreßt werden
können, jedoch wird gemäß der Erfindung innerhalb der Federbänder eine mit einem
der Bänder fest verbundene Blattfeder angeordnet, die mit dem freien Ende an den quergehenden
Schraubenbolzen derart angreift, daß sie beim Einschrauben dieses Schraubenbolzens
gespannt wird, und nachdem die Federbänder bis zur Berührung mit dem Messerkopf durch den Schraubenbolzen zusammengedrückt
worden sind, die dann eintretende Abnutzung aufnehmen und ausgleichen kann. Die gleiche Erfindung kann
auch am anderen Ende der Schubstange Anv» endung finden, d. h. bei denjenigen Federbändern,
ν eiche die Verbindung der Schubstange mit dem Kurbelzapfen des Getriebes
herbeiführen.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht,
und zwar ist
Fig. ι eine Draufsicht auf das Ende der Schubstange und auf den inneren Teil des
Messerbalkens,
Fig. 2 eine Seitenansicht der gleichen Teile und
Fig. 3 eine Seitenansicht auf das obere Ende der Schubstange an der Verbindungsstelle
mit dem Kurbelzapfen des Getriebes.
Bei dem in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist 1 der hölzerne Teil
der Schubstange, an welchem am unteren bzw. äußeren Ende die üblichen Bänder 2
und 3 auf irgendwelche Weise, z. B. durch vernietete Bolzen 4 und 5, befestigt sind.
Die freien Enden 6 und 7 der Bänder 2 und 3 ' sind in der Regel löffelartig oder ähnlich
ausgestaltet und umfassen mit diesen löffelartigen Enden die Kugel 8 am Messerkopf 9. \
In der Nähe der löftelartigen Enden 6 und 7 ist ein Schraubenbolzen 10 angeordnet, der
mit seinem Gewindeteil in das Löffelband 3 eingeschraubt ist, während er frei durch die
etwas größer gehaltene Öffnung 11 des Löffelbandes 2 hindurchgeht. Am Ende ist
dieser Schraubenbolzen in üblicher Weise mit dem Schraubenkopf 12 versehen. An
dem Löffelband 2, und zwar an der Innenseite desselben, ist eine Flachfeder 13 angeordnet,
die mit dem einen Ende an dem Bande 2, z. B. durch Niete 14 befestigt ist,
.während das freie Ende dieser Feder mit einem Schlitz oder Ausschnitt 15 eine in dem
Schraubenbolzen 10 vorgesehene Nut 16 eng umfaßt und dadurch mit dem Schrauben- ,
bolzen in solchem Eingriff steht, daß das Ende der Flachfeder 13 an achsialen Bewegungen
des Schraubenbolzens teilnehmen muß. Die in Fig. 1 gezeichnete Lage des
Schraubenbolzens 10 ist noch nicht die endgültige. Zur richtigen Einstellung der Teile j
ist es vielmehr erforderlich, den Schraubenbolzen 10 so weit in das Band 3 hineinzuschrauben,
bis der Schraubenkopf 12 dicht an der Seitenfläche des Bandes 2 anliegt und die
löffelartigen Teile den Messerkopf dicht umfassen. Bei der durch solches Einschrauben
eintretenden achsialen Verschiebung des ! Schraubenbolzens wird das mit dem Schlitz >
15 die Nut 16 umfassende Ende der Flach- 1
feder 13 gezwungen, an dieser Bewegung j teilzunehmen, wobei zugleich diese Feder 13
gespannt wird.
Bei dieser Ausbildung erfolgt mithin das I Zusammenpressen der beiden Federbänder \
allein durch den Schraubenbolzen, und zwar I so weit, bis die löffelartigen Teile 6, 7 den |
Messerkopf 8 dicht umfassen. Die Blatt- I feder 13 ist an dieser Wirkung zunächst :
ganz unbeteiligt; sie tritt erst dann in Wir- ' ktmg, wenn,- nachdem das dichte Umfassen j
des Messerkopfes durch die löffelartigen Teile herbeigeführt worden ist, Abnutzungen j
eintreten. Dann veranlaßt die gespannte Blattfeder 13 ein Zusammendrücken der
beiden Federbänder soweit, daß wieder eine enge Berührung zwischen diesen Teilen
herbeigeführt ist. Die Vorrichtung ist insofern noch günstiger als- die bekannten ausgebildet,
als keinerlei vorstehende Teile entstehen, weil die Blattfeder 13 innerhalb der
beiden Federbänder liegt. Sie macht schließlich die Anwendung einer besonderen Sieherung
für den Schraubenbolzen entbehrlich, weil infolge der dauernden Spannung dieser Feder eine selbständige Lockerung dieses
Schraubenbolzens unmöglich ist. Auch das Lösen der Verbindung ist mit Leichtigkeit.
zu erreichen, weil lediglich der Schraubenbolzen zurückzuschrauben ist, wodurch selbsttätig
die beiden Bänder soweit gespreizt werden, daß sie vom Messerkopf frei werden.
Die oben beschriebene Ausbildung kann auch am anderen Ende der Schubstange, mit
welchem diese an dem Kurbelzapfen des Getriebes angeordnet wird, Anwendung finden,
wie dies Fig. 3 darstellt. Der Kurbelzapfen 17 ist in üblicher Weise mit der
Kurbelzapfenbüchse 18 versehen, deren Ansatz 19 Aushöhlungen besitzt, in welche die
an den oberen Federbändern 20 und 21 sitzenden Ansätze 22 und 23 eintreten. Auch
hier kann ein Schraubenbolzen 10 zur An-Wendung kommen, der lose durch das Federband
20 hindurchgeführt ist und mit seinem Gewinde nur in das Federband 21 eingeschraubt
wird, bis der Schraubenkopf 12 an der Seitenfläche des Federbandes 20 anliegt.
An letzterem ist die Flachfeder 13 befestigt, die mit einem Schlitz die im Schraubenbolzen
10 vorgesehene Nut 16 umfaßt. Die Wirkung,
welche die. Feder.13 hier ausübt, ist natürlich die gleiche wie oben beschrieben.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche :i. Schubstange für Gras- und Getreidemähmaschinen, deren Federbänder durch einen quergehenden Schraubenbolzen zusammengepreßt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der Federbänder (2,3) eine mit einem der Bänder (z. B. 2) fest verbundene Blattfeder (3) angeordnet ist, die mit dem freien Ende an den quergehenden Schraubenbolzen (10) derart angreift, daß sie beim Einschrauben dieses Schraubenbolzens gespannt wird, und nachdem die Federbänder bis zur Berührung mit dem Messerkopf bzw. dem Ansatz der Kurbelzapfenbüchse durch den Schraubenbolzen zusammengedrückt worden sind, die dann ■eintretende Abnutzung aufnehmen und ausgleichen-kann.
- 2. Schubstange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder am freien Ende mit einem Schlitz (15) oder einem Einschnitt versehen ist, mit welchem sie in eine Nut (16) des Schraubenbolzens (10) eingreift.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE321632X | 1916-04-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE321632C true DE321632C (de) | 1920-06-09 |
Family
ID=20307855
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1916321632D Expired DE321632C (de) | 1916-04-28 | 1916-12-13 | Schubstange fuer Gras- und Getreidemaehmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE321632C (de) |
-
1916
- 1916-12-13 DE DE1916321632D patent/DE321632C/de not_active Expired
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