DE3213C - Wasserkraft-Maschine - Google Patents
Wasserkraft-MaschineInfo
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- Germany
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- piston
- rack
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F03—MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F03C—POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINES DRIVEN BY LIQUIDS
- F03C1/00—Reciprocating-piston liquid engines
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- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
1877.
Klasse 88.
LILIE & WERNER in STUTTGART. Wasserkraftmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. Juli 1877 ab.
Längste Dauer: 27. Juni 1892.
Die durch beiliegende Zeichnung erläuterte Maschine ist eine Wassersäulenmaschine, welche
in folgender Weise arbeitet. Durch den Druck des auf dem Kolben ruhenden Wassers, welches
durch die Oeffnung a, einströmt, bewegt sich derselbe abwärts und setzt hiermit die Schwungradwelle
in Bewegung. Während dieser Zeit ist der Schieber b, Fig. 1, geöffnet, er schliefst
sich erst, wenn der Kolben seine tiefste Stellung fast erreicht hat. Sobald dies geschehen, wird
das Cylinderstück A1 , Fig. 1, am Boden des
hohlen Kolbens durch den im Maschinencylinder A angebrachten Fufspunkt /i in die
Höhe gestofsen. Da nun aber das Cylinderstück Zz1 durch angebrachte Hebel mit dem Verschlufs
des Kolbens, einem Ringe von Metall- und Kautschukliderung, in Verbindung steht,
so wird durch das Aufwärtsbewegen des ersteren der Verschlufsring vom Kolben entfernt und
abwärts gedrückt, und infolge dessen fliefst das über dem Kolben befindliche Wasser durch die
entstandene Oeffnung, oder was dasselbe: es tritt in Verbindung mit dem unteren todten
Wasser.
Der Kolben ist nun derart construirt, dafs er im Wasser schwimmt, so dafs er, sobald der
Verschlufsring die Communication des oberen mit dem unteren Wasser zuläfst, das Bestreben
. äufsert, sich aufwärts zu bewegen. Im vorliegenden Falle ist nun die Verbindung zwischen
dem Kolben und der Schwungradwelle durch eine mit ersterem verschraubte Zahnstange hergestellt,
welche in den Zahnkranz e eingreift. Dieser Zahnkranz sitzt über einem Sperrrad,
welches denselben mittelst Sperrklinke beim Abwärtsgehen des Kolbens festhält, während
der Zahnkranz sich beim Aufwärtsgehen des Kolbens lose um das Sperrrad drehen kann,
also aufser Verbindung mit der Schwungradwelle gesetzt ist.
Die Regulirung des Schiebers b geschieht durch zeitweise Bewegung einer Kurbelwelle.
Diese trägt ein lose aufgestecktes Zahnrad o, welches in das auf der Schwungradwelle sitzende
Zahnrad / eingreift. Das Zahnrad ο wird zur bestimmten Zeit, sobald der Kolben seine
höchste Stellung erreicht hat, durch die auf der vorgenannten Kurbelwelle in einer Keilnuth
leicht verschiebbare Klauenkupplung η festgestellt, und der Schieber öffnet sich durch
Drehung der Kurbel; er ist mittelst einer Pleuelstange q mit der Schieberstange ^1 verbunden.
Die Verschiebung der Klauenkupplung, welche sonst durch ein Gewicht u ausgelöst gehalten
wird, wird durch eine Gabel r bewirkt, die am Ende einer auf der Lagerplatte ruhenden Axe rx
festgekeilt ist. An dem anderen Ende der Axe r, ist ein Hebel rn festgekeilt; dieser Hebel ist
durch ein Gelenk mit einem doppelarmigen Hebel s verbunden.
An der betreffenden Seite der Zahnstange ist nun ein Ansatz so angebracht, dafs beim höchsten
Stande des Kolbens bezw. der Zahnstange der Hebel ί gedreht und infolge dessen die
Klauenkupplung eingerückt, das Zahnrad 0 durch das Zahnrad p bewegt und der Schieber b geöffnet
wird. Das beim Aufwärtsgehen des Kolbens unter denselben getretene Wasser wird nunmehr durch die Ausflufsöffhungen a a, Fig. 2,
ausströmen. Hierbei mufs bemerkt werden, dafs der Verschlufsring am unteren Ende des
Kolbens durch die Steuerung k beim höchsten Stande desselben wieder geschlossen wurde,
und dafs ferner der Kolben durch einen doppelarmigen Hebel t, welcher durch eine Feder an
die Zahnstange gedrückt wird, mittelst eines ebenfalls an letzterer angebrachten Ansatzes fast
auf so lange Zeit festgehalten wird, bis das Wasser abgeflossen und der Schieber durch die
oben erwähnte Kurbel wieder geschlossen ist. Das Wiederausrücken des Hebels t geschieht
durch den auf der Nabe d drehbaren Winkelhebel d\ und dieser wird durch ein im Hebelauge
leicht drehbare Stange ^1 bewegt, welche im Führungslager e verschiebbar ist.
Die Stange ex wird durch ein unterhalb des
Führungslagers e an derselben befestigtes Gewicht an die Schieberstange bezw. an ein an
derselben befindliches Cylinderstück mit vorspringender Nase gedrückt. Sobald der Schieber
beinahe geschlossen ist, wird der an der Schieberstange angebrachte Ansatz mit Nase in Verbindung
mit der am unteren Ende der Ausrückstange et vortretenden hakenförmigen Verstärkung
treten, deshalb die Stange abwärts ziehen, den Winkelhebel d1 drehen und so den Hebel t
unter dem Ansatz der Zahnstange hmwegziehen, so dafs der Kolben nunmehr fallen kann. Durch
das Schwungrad wird die Maschine stets im Gange gehalten, so dafs eine gleichförmig rotirende
Bewegung erzielt wird.
Zu erwähnen bleibt noch das Ventil/, Fig. 3, welches unter dem Drucke der Luft sich öffnet
und den Abfiufs des Wassers aus dem Cylinder gestattet.
Claims (6)
1. Die Anwendung des schwimmenden Kolbens, der in beschriebener Weise mit der Wandung des Maschinencylinders in Beziehung
steht.
2. Die Regulirung der Communication zwischen dem zuströmenden und todten Wasser vermittelst
des beschriebenen Kolbenbodens, des Fufses Z1 und der Steuerung k.
3. Die vereinfachte Umwandlung der geradlinigen Kolbenbewegung in die rotirende
Bewegung der Schwungradwelle vermittelst des beschriebenen Mechanismus (Zahnstange,
Zahnkranz und Sperrrad) bei Maschinen dieser Art.
4. Die Steuerung des Schiebers b und deren Zusammenhang mit der Zahnstange des Kolbens,
wie beschrieben.
5. Die Steuerung des Kolbens, wie sie durch die unter 4 bezeichneten Theile, sowie durch
den Winkelhebel dl und die damit zusammenhängenden
Theile bewirkt wird.
6. Die Verbindung der unter 1 bis 5 angedeuteten Mechanismen zu einem Ganzen,
wodurch die Thätigkeit der Maschine in beschriebener Weise erzielt wird.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3213C true DE3213C (de) |
Family
ID=282277
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT3213D Active DE3213C (de) | Wasserkraft-Maschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3213C (de) |
-
0
- DE DENDAT3213D patent/DE3213C/de active Active
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