DE320C - Dreitheilige Ackerwalze mit Fahrgestell - Google Patents

Dreitheilige Ackerwalze mit Fahrgestell

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DE320C
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    • A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B29/00—Rollers
    • A01B29/06—Rollers with special additional arrangements

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

1877.
Klasse 45.
W. PAUL in NICKERN bei DRESDEN. Dreitheilige Ackerwalze mit Fahrgestell.
Tatentirt im Deutschen Reiche vom io. August 1877 ab.
Diese dreitheilige Ackerwalze mit Fahrgestell hat den Zweck, den Transport von Maschinen von und nach dem Felde so viel als möglich zu erleichtern.
Das ca. 2,90 m lange und 1,10 m breite HoIzgestell, welches die drei Walzen trägt, wird durch eingezapfte Querriegel festgehalten und ruht auf zwei ca. 0,63 im Durchmesser grofsen, eisernen Hinterrädern und auf einem kleineren, seitlich beweglichen Vorderrade, mittelst dessen die Walze beliebig gelenkt werden kann. — Wird nun in den an den Querseiten angebrachten Oesen eine Deichsel befestigt, so kann der Transport mittelst zweier Pferde der Länge nach erfolgen und zwar vermöge der Construction auf jedem nur einigermafsen breiten Feldwege, bequem und leicht.
Sollen die Walzen in Betrieb kommen, so hat man nur mittelst einer Hebelvorrichtung, welche an der beweglichen Axe der Hinterräder angegebracht ist, dieselben in die Höhe zu klappen und dann das kleinere gufseiserne Vorderrad ebenfalls durch eine Hebelvorrichtung abzunehmen und die Ackerwalze ist fertig, sobald man die auf der Querseite befindlich gewesene Deichsel in die Oesen der Langseite gebracht hat, da die Fortbewegung der Walze als solche der Breite nach geschieht. ■—■ Die Walzen, ^von welchen sich zwei an der rechten und linken Vorderseite, eine dagegen in der Mitte des hinteren Theiles befinden, sind von kräftigem Holze hergestellt und werden durch Eisenringe an den Enden zusammengehalten, und kann die Druckkraft derselben durch die Benutzung des auf der Walze angebrachten Kutschersitzes, sowie auch durch Auflegen von beliebig viel Steinen so viel als wünschenswerth erhöht werden.
Das Benutzen der Deichsel ist zwar bei bergigem Terrain sehr zu empfehlen, jedoch können auf ebenem Boden die auf der Langseite angebrachten Ketten dieselben vertreten und ist es sogar empfehlenswerth sich bei weniger steilem Terrain derselben zu bedienen.
Nicht minder hat die Walze beim Einwenden, vermöge ihrer Construction, verschiedene Vorzüge, welche ein Zusammenschleppen des Bodens verhindern.
Die an den Langriegeln angebrachten, auf der Zeichnung unter 2 ersichtlichen Streicheisen dienen dazu, allen anballenden Boden abzustreichen und kann man deshalb die Walze auch auf einen weniger trocknen Acker benutzen.
Die auf der Zeichnung mit h bezeichneten Schmierlöcher sind überdeckt und bestimmt, den Axen das nöthige OeI zuzuführen.
Der Betrieb der Walze selbst ist auf zwei Pferde eingerichtet, jedoch ist bei Anfertigung einer weit leichter gebauten, derselbe mit einem Pferde nicht ausgeschlossen.
Die Walze hat sich sowohl bei angestellten Versuchen als auch bei längerem Betriebe sehr gut bewährt.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DE320DA 1877-08-10 1877-08-10 Dreitheilige Ackerwalze mit Fahrgestell Expired - Lifetime DE320C (de)

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DE (1) DE320C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1281732B (de) * 1965-11-04 1968-10-31 Bayerische Pflugfabrik Gmbh Geraetetragrahmen
FR2417243A1 (fr) * 1978-02-20 1979-09-14 Trouve Jacques Dispositif agraire porte rouleaux plombeurs et similaires

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1281732B (de) * 1965-11-04 1968-10-31 Bayerische Pflugfabrik Gmbh Geraetetragrahmen
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