DE32084C - Neuerung an centralen Weichen- und Signalstellapparaten mit mechanischer Kontroivorrichtung - Google Patents
Neuerung an centralen Weichen- und Signalstellapparaten mit mechanischer KontroivorrichtungInfo
- Publication number
- DE32084C DE32084C DENDAT32084D DE32084DA DE32084C DE 32084 C DE32084 C DE 32084C DE NDAT32084 D DENDAT32084 D DE NDAT32084D DE 32084D A DE32084D A DE 32084DA DE 32084 C DE32084 C DE 32084C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- drum
- lever
- turnout
- devices
- axis
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 claims description 3
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 claims 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L19/00—Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
- B61L19/02—Interlocking devices having mechanical or fluid-pressure operation
- B61L19/023—Interlocking devices having mechanical or fluid-pressure operation purely mechanical
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. October 1884 ab.
Die Construction der in der Patentschrift No. 8108 in Fig. ι bis 9 dargestellten Signal-
und Weichenhebel wird hier unverändert beibehalten.
Die Bewegung des Verschlufsregisters erfolgt bei den Weichenhebeln durch die Handfalle H
und den Hebel SRT in der gleichen Weise wie früher.
Die Signalhebel M hängen jedoch nicht mehr direct mit den horizontalen Riegeln JM1 m2 . . .
mittelst eines Winkelhebels zusammen, sondern werden letztere durch besondere Handhebel F
(Fahrstrafsenhebel) nach links und rechts verschoben. Die Abhängigkeit zwischen Weichenhebel
und Fahrstrafsenhebel ist, wie früher, durch Verschlufsschrauben A und B, Fig. 12,
hergestellt, und tragen die verticalen Weichenriegel TU entsprechend der Verschiebung der
Riegel Wi1 m2 . . . nach rechts und links eine
doppelte Reihe solcher Verschlufsschrauben (s. Fig. 2). Durch die Bewegung von F bezw. m
werden die bezüglichen Weichenhebel verriegelt und der zugehörige Signalhebel M entriegelt.
Durch Umlegen des letzteren hält man den Fahrstrafsenriegel in in seiner verschobenen
Lage fest. Diese Einrichtung wird mit Vortheil da angewendet, wo ein Signal für mehrere
Zugswege gilt. Für je zwei solcher Zugswege ist ein Fahrstrafsenhebel F, für je ein Fahrsignal
ist ein Signalhebel M erforderlich.
Der Fahrstrafsenhebel F, Fig. 1, 2, 7, 11
und 12, ist über den Apparathebeln angebracht und auf der Achse α ax befestigt. Er verschiebt
mittelst eines Daumens b einen der horizontalen Riegel m, beispielsweise m6, und ertheilt
hierdurch der Achse T U des zugehörigen Signalhebels M eine Drehung, wie solches aus
den Fig. 8 bis 11 ersichtlich ist. In Fig. 11 ist
der directe Zusammenhang zwischen Fund TU ersichtlich. Auf der Achse T U ist der zweiarmige
Daumen ρ mit der Nase q befestigt, während das Lineal m6 die Verschlufsknaggen c
und d mit den Vorsprängen C1 und Cl1 trägt.
Durch die Verschiebung von me, Fig. 10, in
der Richtung des Pfeiles wird T U durch c gedreht, wobei q vor di kommt, während
durch die entgegengesetzte Bewegung, Fig. 11, sich q hinter ^1 hakt. Wird in diesem Zustande,
Fig. 10 oder 11, die Handfalle H des
Signalhebels M angezogen, so macht die Achse T U eine aufsteigende Bewegung, wodurch
q vor oder hinter dx gelangt (s. Fig. 8)
und den Riegel me arretirt. Um zu verhindern,
dafs die Handfalle H ohne vorhergehende Drehung der Achse T U ausgeklinkt werden
kann, ist auf derselben der Ring f, Fig. 1 und 13, und an dem Lager der Achse T U
die feste Nabe e angebracht, e und f sind diametral so ausgeschnitten, dafs die aufsteigende
Bewegung von T U nur in der gedrehten Lage, Fig. 13, möglich ist.
Anstatt der in Fig. 10 bis 12 der Patentschrift
No. 8108 dargestellten elektrischen Auslösung der Signalhebel ist hier eine mechanisch
wirkende und der Einrichtung der Fahrstrafsenhebel angepafste Auslösung angebracht. Dieselbe
ist in Fig. 1, 3, 4, 5, 6 und 7 dargestellt und hängt mit einem im Fahrdienstbureau
aufgestellten Kurbelapparat mittelst doppelter Drahtzüge zusammen.
Die Auslösevorrichtung besteht einerseits aus einer Trommel D mit der Rolle Z, sowie aus
der Schraube S, welche mittelst der Rolle E die Trommel D auf ihrer Achse hin- und herverschiebt,
andererseits aus den Stiften gx g2 ...,
welche mit den Fahrstrafsenhebeln F verbunden sind. Alle Fahrstrafsen, welche einander
ausschliefsen, können durch die gleiche Trommel ausgelöst werden. Der Fahrstrafsenhebel F
kann aus der mittleren Lage, Fig. 7, seiner Haltstellung nach links oder rechts nur gedreht
werden, wenn einer der Stifte g in ein Loch der vorgelagerten Trommel D eindringen
kann. Diese Löcher befinden sich in der Ruhelage auf der den Stiften g entgegengerichteten
Seite der Trommelwand. Die Trommel wird mittelst der Rolle E und der
Schraube S in ihrer Längsrichtung so verschoben, dafs nach einer Umdrehung von E
ein Loch in der Trommelwand sich gegenüber von g1 befindet, nach der zweiten Umdrehung
ein solches gegenüber von g2 u. s. w. Wird nun die Trommel D mittelst der Rolle L
um ihre eigene Achse so gedreht, dafs das Loch vor den betreifenden Stift zu stehen
kommt, so ist die zugehörige Fahrstrafse deblockirt. Die Anordnung dieser Löcher ist
in Fig. 5 und 6 ersichtlich. In Fig. 6 ist D um zwei Theilungen gegen Fig. 5 verschoben
und g% infolge dessen frei. Durch Einstellen dieser Fahrstrafse dringt g^ so weit in D ein,
dafs der Einschnitt /?2 vor die Trommelwand
zu stehen kommt. Ein Schlitz in derselben, Fig. 4, gestattet in dieser Lage das Zurückdrehen
der Trommel von Seiten des Fahrdienstbeamten, wodurch g2 und somit F und
die entsprechenden Weichenhebel der Fahrstrafse festgehalten werden.
Es ist hierdurch dem Fahrdienstbeamten also möglich, jede Fahrstrafse in der Haltstellung
und in der eingestellten Lage zu blockiren.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Der Fahrstrafsenhebel F im Zusammenhang einerseits mit dem horizontalen Riegel m durch den Mitnehmer, b, sowie mit dem Signalhebel M durch die Achse TU, den Daumen ρ und die Verschlufsstücke c und d zum Zwecke der gegenseitigen Verriegelung des Hebels F und M, andererseits im Zusammenhang mit der mechanischen Blockvorrichtung durch die Stangegig*
- 2. In Combination mit der unter 1. genannten Vorrichtung die Blocktrommel D in Verbindung mit der Rolle L zum Drehen der Trommel und rnit der Rolle E und der Schraube S zum Verschieben der Trommel auf ihrer Achse, zu dem Zweck, nach einander je einen Stift g bezw. eine Fahrstrafse zu deblockiren und mit Hülfe des Einschnittes h und des Schlitzes in der Trommelwand, Fig. 4, den eingedrungenen Stift bezw. die eingestellte Fahrstrafse zu blockiren.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE32084C true DE32084C (de) |
Family
ID=308126
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT32084D Expired - Lifetime DE32084C (de) | Neuerung an centralen Weichen- und Signalstellapparaten mit mechanischer Kontroivorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE32084C (de) |
-
0
- DE DENDAT32084D patent/DE32084C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE32084C (de) | Neuerung an centralen Weichen- und Signalstellapparaten mit mechanischer Kontroivorrichtung | |
| DE102018214187A1 (de) | Schaufelrad mit einer Entriegelungseinrichtung und Verfahren zum Umschwenken von Schaufeln eines Schaufelrades | |
| DE18923C (de) | Vorrichtung zum Verschliefsen der Signalhebel mittelst doppelter Drahtzüge | |
| DE19916223C1 (de) | Entriegelungseinrichtung für eine klappbare Rückenlehne eines Kraftfahrzeug-Rücksitzes | |
| DE97414C (de) | ||
| DE44038C (de) | Automatischer Sicherheitsverschlufs für Thüren | |
| DE287545C (de) | ||
| DE160077C (de) | ||
| DE269187C (de) | ||
| DE105031C (de) | ||
| DE42561C (de) | Blockvorrichtung für Signalstellhebel | |
| DE243827C (de) | ||
| DE433247C (de) | Freigabevorrichtung fuer den Antrieb von Registrierkassen | |
| DE267518C (de) | ||
| DE305373C (de) | ||
| DE97268C (de) | ||
| DE57859C (de) | Verschlufs an Traghaken für Kleidungsstücke u. dergl | |
| DE102401C (de) | ||
| DE141875C (de) | ||
| DE19487C (de) | Sicherheitsvorrichtung gegen die Wirkung des Aufschneidens der Weichen bei centralen Weichen - und Signal - Stellapparaten | |
| DE480119C (de) | Verriegelungsvorrichtung fuer Aufzugsschachttueren | |
| DE104552C (de) | ||
| DE265257C (de) | ||
| DE112288C (de) | ||
| DE253538C (de) |