DE320720C - Federndes Wagengestell mit zwei gegeneinander abgefederten Teilen - Google Patents

Federndes Wagengestell mit zwei gegeneinander abgefederten Teilen

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DE320720C
DE320720C DE1913320720D DE320720DD DE320720C DE 320720 C DE320720 C DE 320720C DE 1913320720 D DE1913320720 D DE 1913320720D DE 320720D D DE320720D D DE 320720DD DE 320720 C DE320720 C DE 320720C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G11/00Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs
    • B60G11/26Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having fluid springs only, e.g. hydropneumatic springs
    • B60G11/27Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having fluid springs only, e.g. hydropneumatic springs wherein the fluid is a gas

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)
  • Axle Suspensions And Sidecars For Cycles (AREA)

Description

  • Federndes Wagengestell mit zwei gegeneinander abgefederten Teilen. Die Erfindung bezieht sich auf ein federndes Wagengestell der bekannten Art, das aus zwei Teilen zusammengesetzt ist, und der Zweck der Erfindung ist, eine günstige Abfederung des Wagenkastens gegenüber den Achsen zu erzielen.
  • Das zweiteilige Untergestell ist derart in sich geschlossen gestaltet und aus Längs-und Querstangen zusammengesetzt, daß die unteren Querstangen sich auf die Achsen unter Zwischenschaltung von Luftpolstern stützen, die gleichzeitig zur Trennung von den oberen Querstangen dienen. Hierbei sind die Polster als ovale Kissen mit einem festen mittleren Kernstück ausgebildet für den Durchtritt der Querstangen, wobei die Öffnung zweckmäßig etwas größer als - der Durchmesser des Polsterringes ist. Außerdem besteht die Vorderachse aus zwei in der Mitte zusammengelenkten Teilen, wobei der Verbindungszapfen an die Mitte der vorderen Querstange des unteren Teiles angelenkt ist, die sich mit ihren Enden in die Kernstücke der Luftkissen erstreckt und so entsprechende Drehpunkte zum Ausschwingen der Achsteile schafft. Ferner ist die Hinterachse durch angelenkte Stangen mit, dem Rahmen verbunden.
  • Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar zeigt Fig.' i die Vorderansicht des Gestelles, und Fig. 2 die Rückansicht, während Fig.3 eine zugehörige Seitenansicht darstellt. Fig. q, zeigt eine Seitenansicht eines Luftpolsters, Fig. 5 einen zugehörigen Querschnitt, Fig.6 eine Seitenansicht des zugehörigen Lagerstückes, und Fig. 7 eine zugehörige Stirnansicht, und Fig. $ die Oberansicht der Gelenkverbindung der Vorderachse. -Der obere Rahmenteil des Wagenuntergestellesentspricht dem Träger einer gewöhnlichen Wagenkonstruktion und ist aus den beiden seitlichen Längsträgern :2 und 3 gebildet, die aus U-Eisen, Winkeleisen oder aus Rohren bestehen können und sich von der Vorderseite bis zur Rückseite des Fahrzeuges parallel zueinander erstrecken. An den vorderen Enden besitzen sie aufwärts gerichtete Abbiegungen q., welche auf der Querstange 6 ruhen. Diese weist in ihrem mittleren Teile einen nach abwärts gekröpften Teil 7 auf.
  • Mit 9 ist eine durch den Wagenkasten io sich erstreckende Stange bezeichnet, welche an die Seitenträger 2 und 3 mittels Hängeeisen i i angeschlossen ist und der vorderen Querstange 6 entspricht, um gleichzeitig den Rahmenteil i mit abstützen zu können. An den Enden der beiden Stangen 6 und 9 sind Lagerkörper 1.2 vorgesehen, die seitlich über die Längsträger 2 und 3 vorspringen.
  • Der untere Rahmenteil 13 des Gestelles ist aus den Längsträgern 1q. und 15, die an den vorderen Enden 16 etwas nach unten geneigt und hinten nach oben zu Knickungen 17 abgebogen sind, sowie aus der vorderen Querstange 18 gebildet, die auf den genannten Längsträgern 14 und 15 mittels Bügel i9 befestigt ist. An den hinteren Enden sind die Längsträger durch eine geteilte Querstange 20 verbunden, deren äußere Enden mittels Kugelgelenke 2i an den Längsträgern angeschlossen sind.
  • An den äußeren Enden der Querstangen 18 und 2o sind Lagerkörper 22 vorgesehen, welche Umfangsrillen zur Aufnahme der Luftpolster 23 aufweisen. Dieselben bestehen aus luftdichten Ringkörpern mit j e einem Luftein- und auslaßventile, die aus geeignetem Material, wie Gummi oder mit Gummi imprägnierten Stoff, bestehen, und ihrerseits wiederum in eine Lederhülse 24 eingeschlossen sind (Fig.4 und 5). In aufgeblasenem Zustande legen sich die Polster vollkommen dicht um die Lagerkörper 22 sowie gegen die Unterseite der Lagerkörper 12" - so daß sie Teile des Wagengestelles werden.
  • Die sich verstellenden Federn 25 verbinden die Rahmenteile i und 3 an den vorderen Enden und bedingen auf den Rahmenteil 13 einen aufwärts gerichteten Zug, wodurch ein Teil des zugehörigen Gewichtes vom Rahmen i getragen wird. Um eine seitliche Verschiebung der Rahmenteile gegeneinander zu verhindern, sind sie durch vordere, sich kreuzende Querstreben 26 sowie hintere Streben 27 miteinander verbunden.
  • Die Vorderachse 28 ist aus zwei Teilen gebildet, die in der Mitte durch einen Gelenkbolzen 29 miteinander verbunden sind und an den äußeren Enden in Gabeln 30 nebst . Lagerzapfen 31 enden. Die Hinterachse 32 ist mit dem mittleren Getriebegehäuse 33 in üblicher Weise aus einem Stück gebildet, wobei das Gehäuse auf seiner Oberseite einen Ansatz oder ein Ohr 34 trägt.
  • Die Lager 35, welche ähnlich den Lagerkörpern 12 ausgebildet sind, sitzen fest auf den Achsen 28 und 32, und zwar nahe ihren Enden, so daß sie die Unterseiten der Luftpolster 23 aufnehmen können, während die inneren Enden der Stange 2o gelenkig an das Ohr 34 angeschlossen sind.
  • Die Streben 36 sichern die Verbindung der vorderen Enden der Längsträger 14 und 15 mit der Vorderachse 28 und die Streben 37 diejenige der aufwärts. gebogenen Enden i7 mit der Hinterachse 32. Die Stange 38 verbindet endlich den Gelenkzapfen 29 der Vorderachse mit der Querstange 18 und stellt 1 somit eine Vereinigung des Rahmens mit den Polstern oder Puffern am vorderen Ende der Achse her, wie dies in analoger Weise durch die Gelenkzapfen der Stange 2o mit der Hinterachse geschieht.
  • Auf diese Weise ist der Wagenkörper auf dem Gestellrahmen - nachgiebig abgestützt, so daß irgendwelche Stöße- und Vibrationen, welche die Achsen treffen oder durch sie veranlaßt werden, nicht auf den Wagenkörper übertragen werden bzw. nur eine leichte Bewegung verursachen, die keinesfalls auf die Fahrgäste oder das im Wagenkasten aufgestapelte Frachtgut 'störend einwirkt, da die Polster oder Puffer sich jeder Bewegung des Getriebes anpassen und selbst ein noch so scharfer Stoß nur durch eine ganz leichte Bewegung übertragen wird. Die Lagerkörper und Kernstücke 22 - besitzen geringeren Durchmesser als die Ringöffnungen der Luftkissen oder Polster, so daß genügend' Raum für die Ausdehnung verbleibt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Federndes Wagengestell mit zwei gegeneinander abgefederten Teilen, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Querstangen (i8, 2o) auf den Achsen durch Luftpolster abgestützt sind, die gleichzeitig als Trennorgane der unteren .Querstangen von den oberen (6, 9) dienen. '
  2. 2. Federndes Wagengestell nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftpolster zwecks Aufnahme der Querstangen ovale Ringform aufweisen mit einem mittleren, festen Kernstück, das kleiner ist. als der Durchmesser des Polsterringes..
  3. 3. Federndes Wagengestell nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderachse aus zwei gleichen, zusammengelenkten Teilen (28, 28) besteht, deren Verbindungszapfen (29) an die Mitte der unteren Querstange (i8) angeschlossen ist.
  4. 4. Federndes Wagengestell nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die untere, hintere Querstange aus zwei Teilen (20, 20) besteht, die gelenkig an das Rädergehäuse (33) der Hinterachse angeschlossen und durch Universalgelenke mit den Seitenstangen verbunden sind.
DE1913320720D 1913-12-06 1913-12-14 Federndes Wagengestell mit zwei gegeneinander abgefederten Teilen Expired DE320720C (de)

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DE320720C true DE320720C (de) 1920-05-05

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ID=32373092

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DE (1) DE320720C (de)
FR (1) FR466339A (de)
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NL (1) NL2265C (de)

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NL2265C (de)
GB191328166A (en) 1914-07-09
FR466339A (fr) 1914-05-09

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