DE320365C - Luftradreifen mit Reserveschlaeuchen - Google Patents

Luftradreifen mit Reserveschlaeuchen

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DE320365C
DE320365C DE1916320365D DE320365DD DE320365C DE 320365 C DE320365 C DE 320365C DE 1916320365 D DE1916320365 D DE 1916320365D DE 320365D D DE320365D D DE 320365DD DE 320365 C DE320365 C DE 320365C
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hose
reserve
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pneumatic tires
protective cover
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C19/00Tyre parts or constructions not otherwise provided for

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

  • Luftradreifen mit Reserveschläuchen. Die Erfindung betrifft" einen Luftradreifen mit zwei ineinanderliegenden Reserveschläuchen und einer zwischen der Innenfläche des äußeren Luftschlauches und der Außenfläche des inneren Reserveschlauches eingelegten Schutzhülle aus widerstandsfähigem Stoff. Gemäß der Erfindung ist bei einem derartigen Luftradreifen die Schutzhülle so ausgebildet, daß sie sich mit dem inneren Luftschlauch ausdehnen und zusammenziehen kann und ihre Länge in der Umfangsrichtung in demselben Sinne und Maß ändert wie der Luftschlauch. Außerdem läßt sich jeder der beiden Schläuche ohne die dazwischenliegende Schutzhülle erneuern. Erreicht ist dies dadurch, daß die Schutzhülle aus einer Außenhülle von zusammenziehbarem Kautschuk oder Kautschuk und Leinwand, aus Band-oder schlauchförmigen, den inneren Reserveluftschlauch umgebenden Teilen aus elastischem .Gewebe und aus einander überlappenden, zwischen die beiden anderen Teile eingelegten und übereinanderschiebbaren Streifen aus Leder oder einem anderen zähen oder nachgiebigen Stoff zusammengesetzt ist.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i einen Querschnitt durch einen nach der Erfindung konstruierten Reifen mit aufgeblasenem inneren Reserveschlauch.
  • Fig. 2 stellt schaubildlich einen Abschnitt des Innenschlauches mit seinem zugehörigen Schutzmantel dar.
  • In Fig. i ist a die Radfelge, b ein den ganzen Radreifen umhüllender Außenmantel, c ein Luftschlauch und d der äußere noch vorhandlene, innenliegende Reserveluftschlauch, der mit einem Schutzmantel umgeben ist.
  • Dieser Schutzmantel besteht zunächst aus einer äußeren Hülle e, die aus zusammenziehbarem Kautschuk von geeigneter Stärke oder aus einer oder mehreren Lagen vom braunem, in Kautschuk eingebettetem Segeltuch zu-' sammengesetzt und auf einer Unterlage von ähnlichem Tuch angebracht ist. Die Außenhülle e kann sich um den ganzen Reserveschlauch oder um einen Teil :davon erstrecken. Sie umhüllt eine Anzahl von Bändern oder strumpfartigen Teilen f, die ebenso; wie nötigenfalls die Außenhülle e, mit längs verlaufenden Öffnungen g0 (Fig. 2) auf der nach :dem Radkranz liegenden- Seite versehen sein können. Diese Öffnungen oder Durchbrechungen .dienen zur Verbindung der Teile. Die Bänder oder strumpfartigen Teile können aus festen Kautschukgeweben oder aus anderem nachgiebigen oder elastischen Stoff hergestellt sein. Auf ihnen liegen mehrere Streifen g und e aus Leder oder einem anderen zähen aber nachgiebigen Stoff. -Diese Streifen überlappen einander mehr oder weniger. Die Seitenstreifen g1 können 0 von den nach der Lauffläche hin liegenden Streifen g ganz getrennt sein. Beide Streifen g, g1 können entweder lose auf die strumpfartigen Teile f aufgelegt oder an einem oder mehreren Punkten, z. B. bei g und ä4, daran befestigt sein. Diese Befestigungsstellen sind so verteilt, daß beim Aufblasen des Reserveschlauches die strumpfartige Hülle zusammen mit der Außenhülle und den Streifen allmählich eine glatte und richtige Lage zwischen dem Reserveschlauch und der Innenfläche des Hauptluftschlauches einnehmen. -Die Streifen g, g1 sind zweckmäßig mit Nuten g=, g5 versehen, in die sich beim Aufblasen des Reserveschlauches der- Stoff der äußeren Hülle e eindrückt, so daß die Streifen sich nicht verschieben können und in ihrer Lage zur Außenhülle gehalten werden.
  • Infolge der gegenseitigen Überlappung der Streifen g, ä1 in der Längsrichtung und mit Rücksicht auf die Art ihrer Anbringung auf dem strumpfartigen Teil f läßt der Reserveschlauch, wenn die Luft ganz oder teilweise aus ihm abgelassen wird, ein Zusammensinken des - strumpfartigen Teiles ' f zu, während die Lederstreifen g, g1 übereinanderfallen und dadurch einen Ring von kleinerem Umfang als vorher bilden. Sie verhindern dabei zugleich die Schutzhülle, sich nach außen zu bewegen, während sie` außerdem den Reserveschlauch vor Beschädigungen schützen, wenn der Hauptluftschlauch durch äußere Einwirkung verletzt werden. sollte.
  • .Dadurch,. daß die Schutzhülle sich bei der Entspannung des Reserveschlauches zusammenzieht, wird sie außer Berührung mit dem Umfangsteil des Hauptschlauches gehalten. Die Schutzhülle läßt sich während der Herstellung leicht über den Luftschlauch ziehen, Die Außenhülle e, der strumpfartige Teil f und die Streifen g, ä1 können über das Luftventil des Reserveschlauches gezogen und dadurch an ihrer Stelle gehalten werden.
  • - Die Schutzhülle und der Reserveschlauch sowie auch der Hauptschlauch werden auf der Radfelge durch die beiden Luftventile in -ihrer Lage gehalten. Das Luftventil des. Hauptschlauches kann in irgendeiner beliebigen bekannten Weise an der Radfelge befestigt sein, während das andere Ventil am Reserveschlauch befestigt ist und durch den Strumpfteil f, die Außenhülle e und den Hauptschlauch c luftdicht hindurchgeführt -ist.
  • .: Die.beiden Ventile werden zweckmäßig am Rade um etwa z8o° gegeneinander versetzt, so däß der Radreifen an jedem beliebigen Radkranz angebracht werden kann, sofern lediglich ein zweites Loch für die Ventile angebracht wird.
  • Wenn der Reserveschlauch aufgeblasen wird, so muß sein Eintritt in die öffnung des Ventiles des Hauptschlauches verhütet werden. Die Mittel hierzu können abnehmbar am Ende dieses letzteren Ventiles angeordnet und so ausgebildet sein, daß Luft durch das Ventil in den Hauptschlauch eintreten kann. I--,n Fig. z :sind zu diesem Zwecke die Teile da, hl dargestellt, die indessen nicht zur vorliegenden Erfindung gehören.
  • Solange der Reserveschlauch nicht im Gebrauche ist, ist es zweckmäßig, ihn trotzdem leicht aufgeblasen zu halten.
  • Bei dem Betrieb des Rades wird in der Hauptsache jedoch der Hauptschlauch aufgeblasen. Erfährt dieser eine Verletzung, so wird der Reserveschlauch vollständig aufgeblasen, wobei die Kanten der Lederstreifen derart übereinandergleiten, daß die durch die Streifen gebildete Hülle e wieder einen größeren Durchmesser annimmt und dadurch den Reserveschlauch schützt.
  • Dringt bei aufgeblasenem Reserveschlauch ein Nagel oder ein sonstiger spitzer Körper durch den Außenmantel, den Hauptschlauch und die äußere Hülle e, so daß er den Lederstreifen g erreicht, so gibt der letztere nach, indem er etwas ausweicht. Infolgedessen entsteht nur ein vorübergehender Eindruck. in dem Reserveschlauch, jedoch keine Verletzung, wie es der Fall sein würde, wenn eine nicht ausweichende Leinwandhülle angewendet würde.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH: Luftradreifen mit zwei. ineinanderliegenden Reserveschläuchen und einer zwischen der Innenfläche.. des äußeren Luftschlauches und der Außenfläche des inneren Reserveschlauches eingelegten Schutzhülle aus. widerstandsfähigem Stoff, dadurch .gekennzeichnet; daß die Schutzhülle (e, f, g) aus einer Außenhülle (e) von zusammenziehbärem Kautschuk oder Kautschuk und Leinwand, aus band- oder schlauchförmigen, den inneren Reserve= luftschlauch (d) umgebenden Teilen (f), aus elastischem Gewebe und aus einander überlappenden, zwischen die beiden anderen Teile eingelegten und Übereinanderschiebbaren Streifen (g, g1) aus Leder oder einem anderen zähen oder nachgiebigen Stoff zusammengesetzt, ist:
DE1916320365D 1915-02-04 1916-04-07 Luftradreifen mit Reserveschlaeuchen Expired DE320365C (de)

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