DE3203293C2 - - Google Patents

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DE3203293C2
DE3203293C2 DE19823203293 DE3203293A DE3203293C2 DE 3203293 C2 DE3203293 C2 DE 3203293C2 DE 19823203293 DE19823203293 DE 19823203293 DE 3203293 A DE3203293 A DE 3203293A DE 3203293 C2 DE3203293 C2 DE 3203293C2
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DE19823203293
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Franco 3300 Braunschweig De Berg
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Pelikan International Corp Bhd
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Pelikan GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44DPAINTING OR ARTISTIC DRAWING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PRESERVING PAINTINGS; SURFACE TREATMENT TO OBTAIN SPECIAL ARTISTIC SURFACE EFFECTS OR FINISHES
    • B44D3/00Accessories or implements for use in connection with painting or artistic drawing, not otherwise provided for; Methods or devices for colour determination, selection, or synthesis, e.g. use of colour tables
    • B44D3/04Paint boxes

Landscapes

  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Farbkasten-Staffelei-Koffer, insbesondere für Hobbymaler und Schüler, vorzugsweise solche, die mit Ölbilder-Tubenfarbe arbeiten wollen, d. h. ölfarbenähnlichen wasserlöslichen Farben, die direkt aus der Tube mittels einer Palette oder wahlweise mit Wasser verdünnt in Aquarelltechnik verarbeitet werden können. Wird nach der Natur oder nach Modell gearbeitet, wird eine Staffelei benötigt, mit deren Hilfe die Leinwand senkrecht aufgestellt werden kann, während bei anderen Techniken die horizontale Lage der Zeichen- oder Malfläche bevorzugt wird.
Die bisher bekannten Farbkästen berücksichtigen die Unterbringung zahlreicher Einzelteile, wie Farbentuben, Pinsel, Mischmulden und zahlreicher Mischgefäße in einem gemeinsamen, durch einen Deckel verschließbaren Kasten. Dabei gelang es durch entsprechende Gestaltung und Anpassung der Mischgefäße, etwa als Einprägungen in Platten, das Gesamtvolumen der Farbkästen in Grenzen zu halten. Gleichwohl mußte ein Teil des Malgerätes, wie Staffelei, Leinwand, Rahmen bzw. Zeichenplatte, Palette, Reservefarben usw. separat mitgeführt werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine vollständige Malerausrüstung mit Farbkasten, Palette, Leinwandrahmen bzw. Bildplatte und Staffelei in einem einzigen kompakten Koffer bereitzustellen, so daß die Ausrüstung leicht zu transportieren ist und sozusagen mit einem Griff in Arbeitsbereitschaft gebracht werden kann, und zwar wahlweise als senkrechte Staffelei oder für eine waagerechte Malfläche. Erfindungsgemäß sind an einem Farbkasten-Staffelei-Koffer der Einschubkasten für den schubladenförmigen, das Malerwerkzeug aufnehmenden Farbkasten und der Leinwandträger mit einer Steckverbindung ausgestattet, die sich an der der Einschuböffnung entgegengesetzten Rückwand des Einschubkastens befindet, wobei die Rückwand zur Senkrechten auf die Kastenoberfläche in einem solchen Winkel, vorzugsweise in einem Winkel von 45°, geneigt ist, daß der Leinwandträger in einer ersten Einsteckposition parallel zur Kastenoberfläche liegt und in einer zweiten Einsteckposition von der Kastenoberfläche hochsteht. Auf diese Weise ist der Leinwandträger mit dem Einschubkasten wahlweise in aufrechter oder in waagerecht liegender Position verbindbar, wobei die Leinwandfläche jeweils dem Maler zugewandt ist. Vorzugsweise trägt die der Einschuböffnung entgegengesetzte Rückwand des Einschubkastens die eine Hälfte der Steckverbindung und ist um 45° gegen die Kastenoberfläche abgewinkelt und die am Leinwandträger befindlichen Steckverbindeelemente sind gegen die Leinwandträgerebene ebenfalls um 45° abgewinkelt. Vorzugsweise besteht die Steckverbindung aus Kopfstiften an der Kastenrückwand und aus abgewinkelten Gabelschlitzführungen am Leinwandträger. Vorzugsweise sind die Gabelschlitze am Leinwandträger in einem abgewinkelten Streifen angeordnet, dessen Breite derjenigen der vollen abgewinkelten Rückwand entspricht. Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist die Tiefe des schubladenförmigen Farbkastens größer als die Kastentiefe und der vorstehende Teil als Traggriff ausgebildet. Durch eine Aussparung im Kastenboden, die mit einer Nocke des Farbkastenbodens als Rast zusammenwirkt, kann ein versehentliches Herausziehen oder Herausgleiten des Farbkastens aus dem Gehäuse verhindert werden. In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung können die Farbkastengefache in der Höhe zur Festlegung der eingelegten Palette gemäß deren Außenmaßen abgesetzt sein. Die Palette selbst kann mit zwischen Palette und Kastendeckel wirksamen Abstandnoppen oder Verstärkungen ausgestattet sein, um einerseits die Reibung beim Herausziehen des Malerwerkzeugkastens zu erleichtern und zum anderen ein Verschmieren des Kastendeckels durch auf der Palette befindliche Farben zu verhindern. Ferner können den Gefachen des Farbkastens herausnehmbare Gefacheinsätze mit Halterungen für die eingelegten Farbtuben angeordnet sein, wobei die Halterungen so ausgebildet sind, daß die mittleren Teile der Einsätze frei bleiben. Die Erfindung ist auf den Zeichnungen in mehreren Ausführungsformen dargestellt. Im einzelnen zeigt
Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung des Koffers in der Arbeitsbereitschaftsstellung,
Fig. 2 eine Teildarstellung des Leinwandträgers mit der zugehörigen Steckverbindung,
Fig. 3 einen Teilschnitt durch die Bildplatte mit der Steckvorrichtung in der Stellung gemäß Fig. 1,
Fig. 4 desgleichen in der Stellung der Bildplatte parallel zur Kastenoberfläche,
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Steckverbindung,
Fig. 6 einen Schnitt durch die Steckverbindung mit Ebene VI-VI der Fig. 3,
Fig. 7 eine schaubildliche Darstellung der Farbkastenschublade allein mit Gefachen und den Führungen für die Palette,
Fig. 8 eine Darstellung der zugehörigen Palette,
Fig. 9 einen Schnitt in der Ebene IX-IX der Fig. 8 durch die Palette, und
Fig. 10 einen Malkastengefacheinsatz mit Farbtubenhalterung.
Das Grundgehäuse ist ein allseitig geschlossener Einschubkasten 1 für den schubladenartigen Farbenkasten 2. Die Einschuböffnung 3 ist abgeschrägt, um eine möglichst lange Führung des herausgezogenen Schubladenbodens 4 zu erhalten. Die Auflagekanten 5 des Farbkastens 2 sind soweit nach unten gezogen, daß eine gleichmäßige Auflage von Kasten 1 und Farbkasten 2 auf einer ebenen Unterlage sichergestellt ist, wenn der Farbkasten teilweise oder ganz herausgezogen ist. Wenn der Kastenboden 6 zusätzliche Aufstellfüße erhält, muß die Auflagekante 5 entsprechend heruntergezogen werden oder der Farbkastenboden 4 muß vorn ebenfalls Füße erhalten. Da der Einschubkasten 1 und der Farbkasten 2 aus Kunststoff bestehen, kann im Boden 6 des Kastens 1 eine Durchbrechung angeordnet sein, die mit einer Rippe des Farbkastenbodens 4 oder umgekehrt eine federnde Rast bildet, die bei eingeschobenem Farbkasten 2 in Eingriff gerät und wirksam wird. Die Breite des Farbkastens 2 in Einschubrichtung ist größer als die Tiefe des Einschubkastens 1, so daß die Gefache 7 für die Farbentuben und das Gefach 8 für Pinsel und dergleichen beim Einschieben abgedeckt werden, ein Teil 9 jedoch übersteht. In diesem überstehenden Teil 9 wird die Transportgrifföffnung 10 angebracht. Die der Einschuböffnung 3 gegenüberliegende Rückwand 11 ist unter 45° abgewinkelt und trägt die Verbindungselemente für eine Steckverbindung mit dem Leinwandträger 12, im vorliegenden Falle Vierkantstifte 13 mit Köpfen 14, auf welche die gabelartigen Gegenelemente 15 (Fig. 3 bis 6) oder Schlitze 16 einer Leiste 17 (Fig. 2) aufgeschoben werden können. Gemäß Fig. 2 ist beispielsweise ein Streifen 17 unter 45° abgewinkelt an dem Leinwandträger 12 angebracht und mit Schlitzen 16 ausgestattet, deren Abmessungen und Abstand mit denjenigen der Vierkantstifte übereinstimmen. Vermöge dieser Anordnung kann der Leinwandträger 12 in zwei zueinander senkrechten Stellungen mit dem Kasten 1 verbunden werden (vgl. Fig. 3 und 4). Bei der Darstellung in Fig. 5 und 6 sind anstelle einer durchgehenden Leistung 17 zwei gabelartige Schlitzführungen 15 einzeln an dem Leinwandträger 12 angebracht.
Der Leinwandträger 12 hat im Beispiel die Form eines hohlen Deckels. In den Fig. 3, 4 und 5 ist noch der Spannrahmen 18 angedeutet, mit dem die Leinwand auf dem Träger 12 befestigt werden kann.
Der Leinwandträger 12 ist in den Fig. 1 und 2 als Platte mit gleichen Abmessungen wie der Deckel des Kastens 1 dargestellt. Er kann jedoch, wie in Fig. 1 angedeutet, höher sein. In diesem Falle kann die Oberfläche des Griffteils 9 nach unten versetzt werden, so daß der Griff 10 auch dann noch benutzt werden kann, wenn der Leinwandträger 12 in der umgesteckten Stellung den Griff 10 überdecken würde oder überdeckt. Die Abmessungen des Leinwandträgers sind also in beiden Richtungen nicht auf die Abmessungen des Kastens 1 beschränkt.
Wie ersichtlich, ist die Transportstellung diejenige Stellung, bei welcher der Leinwandträger 12 parallel zur Oberfläche des Kastens 1 liegt, dabei liegt die Leinwandoberfläche nach oben bzw. nach außen. Durch eine zusätzliche entgegengesetzt der Leiste 17 abgewinkelte Leiste an der gegenüberliegenden Kante des Leinwandträgers 12 ergibt sich die Möglichkeit, bei Bedarf den Leinwandträger 12 mit der Leinwandfläche nach unten oder nach hinten mit dem Kasten 1 zu verbinden, also z. B. die Leinwand beim Transport geschützt unterzubringen oder aber auch den Leinwandträger beidseitig zu benutzen.
Die zugehörige Palette 19 (vgl. Fig. 7, 8 und 9) ist in ihren Abmessungen so gestaltet, daß sie der Breite nach zwischen die Längskanten 20 und 21 des Farbkastens paßt und in der anderen Richtung in die abgesetzten Teile 22, 23 und 24 der Gefachwände. Die Absätze entsprechen der Dicke der Palette 19 einschließlich ihrer umlaufenden Noppen 25 bzw. der Verstärkung 26 um das Griffloch 27. Damit wird erreicht, daß die eingelegte Palette das Ausziehen und Einschieben des Farbkastens 2 nicht stört und zum anderen ergibt sich die Möglichkeit, die Palette 19 in den Farbkasten 2 einzulegen, ohne daß sie zuvor gereinigt zu werden braucht. Die Farbtuben werden zweckmäßig nicht direkt in den Gefachen 7 untergebracht, sondern in Einsätzen 28, die in die Gefache eingesetzt werden, und die mit Halterungen 29, 30 für die Farbtuben ausgestattet sind, die vorzugsweise den mittleren Teil der Einsätze freilassen.
Anstelle der senkrechten Stellung der Zeichenfläche 12 in der Arbeitsstellung kann auch eine geneigte Stellung der Zeichenfläche 12 vorgesehen werden. In diesem Falle muß die Rückwand 11 des Kastens 1 unter den halben Komplementärwinkel des Neigungswinkels der Zeichenfläche 12 abgeschrägt werden.
Bei einem Neigungswinkel der Zeichenfläche 12 von β = 120° gegenüber der horizontalen Fläche des Einschubkastens 1 beträgt die Neigung α der Rückwand 11 gegenüber der Senkrechten als Spezialfall genau 30°.
Praktisch kann jedoch der Neigungswinkel der Zeichenfläche 12 zwischen β = 90° und β = 150° gewählt werden, d. h., die Neigung der Rückwand 11 kann zwischen 45° und
liegen. Die theoretischen Grenzen liegen daher für β zwischen 0° und 180° und für α zwischen 90° und 0°.

Claims (8)

1. Farbkasten-Staffelei-Koffer, gekennzeichnet durch einen Einschubkasten (1) für einen schubladenförmigen, das Malerwerkzeug aufnehmenden Farbkasten (2) und einen Leinwandträger (12), der an der der Einschuböffnung (3) entgegengesetzten Rückwand (11) des Einschubkastens (1) mittels einer Steckverbindung (13, 14, 15, 16) befestigbar ist, wobei die Rückwand (11) zur Senkrechten auf die Kastenoberfläche in einem solchen Winkel, vorzugsweise in einem Winkel von 45°, geneigt ist, daß der Leinwandträger (12) in einer ersten Einsteckposition parallel zur Kastenoberfläche liegt und in einer zweiten Einsteckposition von der Kastenoberfläche hochsteht.
2. Farbkasten-Staffelei-Koffer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckverbindung aus Kopfstiften (13, 14) an der Kastenrückwand (11) und abgewinkelten Gabelschlitzführungen (15) am Leinwandträger (12) bestehen.
3. Farbkasten-Staffelei-Koffer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gabelschlitze (16) am Leinwandträger in einem abgewinkelten Streifen (17) angeordnet sind, dessen Breite derjenigen der vollen abgewinkelten Rückwand (11) entspricht.
4. Farbkasten-Staffelei-Koffer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbkastentiefe größer als die Kastentiefe des Kastens (1) ist, und daß der vorstehende Teil (9) als Traggriff (10) ausgebildet ist.
5. Farbkasten-Staffelei-Koffer nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Aussparung im Kastenboden, die mit einer Nocke am Farbkastenboden als Rast zusammenwirkt.
6. Farbkasten-Staffelei-Koffer nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbkastengefache (7) in der Höhe zur Festlegung der eingelegten Palette (19) gemäß deren Außenabmessungen abgesetzt sind.
7. Farbkasten-Staffelei-Koffer nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Palette (19) mit zwischen Palette und Kastendeckel wirksamen Oberflächenabstandnoppen (25) oder Verstärkungen (26) ausgestattet ist.
8. Farbkasten-Staffelei-Koffer nach einem der Ansprüche 4 bis 7, gekennzeichnet durch herausnehmbare Gefacheinsätze (28) mit Halterungen (29, 30) für die eingelegten Farbtuben, die den mittleren Teil der Einsätze freilassen.
DE19823203293 1982-02-01 1982-02-01 Farbkasten-staffelei-koffer Granted DE3203293A1 (de)

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DE3203293C2 true DE3203293C2 (de) 1988-04-07

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4018559C1 (en) * 1990-06-09 1992-01-23 Stahl, Werner, 6143 Lorsch, De Tinting of colourless paint medium in wood colours - by using different standard syringes contg. concentrate
DE4334445A1 (de) * 1993-10-09 1995-04-13 Traute Nierth Malkoffer
DE102010006683A1 (de) * 2010-02-03 2011-08-04 Ravensburger Spieleverlag GmbH, 88214 Zeichengerät

Cited By (3)

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DE102010006683A1 (de) * 2010-02-03 2011-08-04 Ravensburger Spieleverlag GmbH, 88214 Zeichengerät

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