DE3202C - Neuerungen an einem selbstregulirenden Luftdrucker/euger mit Kühlung der komprimirten Luft zum Heben von Getränken - Google Patents

Neuerungen an einem selbstregulirenden Luftdrucker/euger mit Kühlung der komprimirten Luft zum Heben von Getränken

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DE3202C
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DENDAT3202D
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O. hutzler, Mechaniker, in Tiefenstein in Baden
Publication of DE3202C publication Critical patent/DE3202C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/08Details
    • B67D1/10Pump mechanism

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices That Are Associated With Refrigeration Equipment (AREA)

Description

1878.
Klasse
OTTO HUTZLER in TIEFENSTEIN.(Baden).
Neuerungen an einem selbstreguiirenden Luftdruckerzeuger mit Kühlung der comprimirten Luft
zum Heben von Getränken.
Zusatz-Patent zu No. 742 vom 7. August 1877.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. April 1878 ab. Längste Dauer: 6. August 1892.
Die Construction des selbstreguiirenden Luftdruckerzeugers, Reichspatent No. 742, ist vom Erfinder verbessert worden, indem er:
ι. eine Kühlvorrichtung construirt in . der Weise, dafs das Wasser oberhalb durch sehr feine Brausen in den Kessel gelangt. Der dadurch erzeugte Staubregen und das durch die comprimirte Luft unter hohem Druck eingespritzte Wasser erzeugt· eine sehr niedrige Temperatur, so dafs die Temperatur im Kessel mindestens so niedrig ist, als diejenige des Wassers, besonders, wenn derselbe noch durch einen schlechten Wärmeleiter geschützt wird.
Man kann also mittelst des Apparates Getränke ohne Anwendung von Eis kühlen.
Sollte zum Betriebe der Maschine sehr kaltes Wasser nicht zur Verfügung stehen, so sind Kessel, Luft- und Bierleitungen mit einem schlechten Wärmeleiter (Stroh etc.) zu umgeben. Ist es nothwendig, dafs zur Kühlung der Getränke das Wasser beständig zufliefst, so ist der Wasserzuflufsregulator wegzulassen, oder das Gewicht desselben entsprechend zu stellen.
2. hat Erfinder ein Luftsammeiventil construirt. Sollte man nämlich die überschüssige kalte Luft noch zur Kühlung von Fleisch- und Milchkästen benutzen wollen, so wird der Druck im Kessel durch Belastung des Sammelventils regulirt, das Gewicht des Sicherheitsventils, sowie das des Wasserzuflufsregulators, wenn ein solcher angewendet, aber höher gestellt. Es wird sich nun bei dem so regulirten Druck das Sammelventil öffnen und die überschüssige kalte Luft strömt von da aus in die betreffenden Fleisch- und Milchbehälter. In den betreffenden Kästen wird durch die Expansion der zuströmenden kalten Luft die Kälte noch intensiver als im Pressionskessel selbst, so dafs beim Gebrauche von sehr kaltem Wasser und hohem Luftdruck der Gefrierpunkt erreicht werden kann.
3. ist die Steuerung in der Weise abgeändert, dafs die Führungsstange zum Schwimmer in der Mitte des Kessels in senkrechter Lage fest steht, statt dafs wie früher die Zuführungsstange unten frei ist und eine Seitenbewegung machen kann. Der Schwimmer kann daher so grofs sein, als es der innere Durchmesser des Kessels bezw. Wassercylinders erlaubt. Kommt nun beim Arbeiten der Maschine der Schwimmer nach oben, so füllt er den ganzen Raum aus und wird somit auch die ganze Luft verdrängt, ohne dafs, wie bei dem bereits patentirten Apparate, zu dem angedeuteten Zwecke ein Domaufsatz nöthig wäre, was eine Vereinfachung der Kesselform zur Folge hat.
4. ist die Vorrichtung getroffen, dafs, falls der Apparat in einen Keller zu stehen kommt, in welchem kein Wasserablauf vorhanden ist, beim Entleeren des Kessels das Abfallwasser desselben selbstthätig aus dem Keller befördert wird.
Fig. ι zeigt den selbstreguiirenden Luftdruckerzeuger mit der neuen Kühlvorrichtung und den Brausen. .
Das Wasser geht durch die Röhre α α in den Wasserzuflufsregulator, durch den Wasserhahn b in den Steuermechanismus bis c, von hier aus in die Röhre d durch den Dreiweghahn e nach aufwärts und kommt bei f in die Brausen und von da in den Hohlraum des Apparates.. Die Brausen A A sind mit abnehmbaren Deckeln g g versehen, die entweder durch einzelne Schrauben ρ wie bei Fig. 1 oder durch je vier Schrauben wie bei Fig. 2 und 3 befestigt sind. Letztere Schrauben laufen unterhalb in Scharnieren und lassen sich oberhalb in je zwei entsprechend vorstehende Warzen einlegen und sind betreffende Deckel auf diese Weise leicht zu öffnen und zu schliefsen, um die Brausen von Zeit zu Zeit reinigen zu können. Der Dreiweghahn e wird, im Falle nicht gekühlt werden soll, so gestellt, dafs das Zuflufswasser alsdann nicht mehr durch die Brausen in die Kessel, sondern durch die Röhre m unterhalb in denselben gelangt.
Ist man bezüglich des zu verwendenden Wasserquantums beschränkt, so stellt man den Wasserzuflufsregulator so, dafs, wenn der gewünschte Luftdruck erreicht ist, erster'er den Wasserzuflufs abstellt.

Claims (4)

Die Belastung des Luftablafs- oder Sicherheitsventiles aber wird vergrößert, damit solches dann geschlossen bleibt. Wird aber mehr auf die Kühlung des Getränkes gehalten, als auf Wasserersparnifs, so werden die Belastungen des betreffenden Ventils bezw. Regulators im entgegengesetzten Verhältnifs regulirt. Fig. 2 zeigt die Kühlvorrichtung mit zwei Brausen A A, dem Wassersammeiventil B und dem inneren Steuermechanismus C. Bei demselben ist die Führungsstange unterhalb durch einen Haken, oberhalb durch eine Schraube am Kessel befestigt, um das Abnehmen des Deckels zu erleichtern. Zwischen den Kurbelhebeln h und i ist ein Zwischenstück k eingefügt worden, um die freie Bewegung der Steuerung nicht zu beeinträchtigen, welche letztere sich zwischen M und N in gerader Richtung auf- und abwärts bewegt. Fig. 3 stellt die Vorrichtung dar, welche bei Mangel eines Wasserablaufes im Keller das Abfallwasser nach aufwärts leitet. Das Wasser strömt in den Kessel, indem der Hahn b des Wasserzuflusses geöffnet ist, die Hähne η und ο aber geschlossen sind. Ist der Kessel nun gefüllt, so wird mittelst der Steuerung der Hahn b geschlossen, die Hähne η und ο aber geöffnet. Das Hochdruckwasser fliefst nun durch die Röhre q nach dem Ejector D und in die nach oben führende Röhre v, welche es zum Ausgufs leitet. Das durch die Röhre w aus dem Kessel fliefsende Abfallwasser wird nun durch das aus der Rohrmündung q heftig ausströmende Hoch-' druckwasser mitgezogen, bis der Kessel leer ist, worauf die Steuerung wieder wechselt und den Wasserablauf schliefst, den Zulauf öffnet, damit das AVasser wieder in den Kessel strömt u. s. w. E (Fig. 4) zeigt den gufseisernen Untertheil des Luftsammelventils mit Metal]ventil, dessen Sitz in den Eisengufs eingeschraubt ist. ■ F ist der Querschnitt des Luftsammelventils, und stellt α die Belastung des Ventils dar. Dieses letztere Gewicht bestimmt die Stärke des Luftdrucks. : Das Ventil hat wie gewöhnlich unterhalb eine Führung, ist aber oberhalb mit drei am Gewichtsbehälter angebrachten Röllchen, die an den Wandungen der umgebenden Hülse sich auf- und abbewegen können, zum Zwecke der Führung versehen, wie bei G ersichtlich, wo jene drei Röllchen mit χ χ χ bezeichnet sind. Dieses Luftsammeiventil wird selbstverständlich nur da angewendet, wo die überschüssige, comprimirte Luft noch für Kühlkästen (Milch- und Fleischkästen) zur Verwendung gelangt. Fig. S stellt das Luftausflufs- und das Wasserabschlufsventil dar. Der darin befindliche Korkschwimmer α soll vor der Anwendung mit einer warmen Paraffinlösimg getränkt werden, damit derselbe niemals Feuchtigkeit ansaugen und schwerer werden kann. Fig. 6 zeigt die vordere Ansicht des Supports E mit Längenschnitt des angegossenen Wasserzu- und Ablaufrohres. Fig. 7 ist die Seitenansicht des Supports H. Fig. 8 Wasserhebevorrichtung wie beschrieben. Fig. 9 zeigt die Zusammenstellung einer ganzen Compressionseinrichtung, einschliefslich Luftreservoir und die im Anstich befindlichen Fässer. Patenτ-Ansprüche:
1. Die Anwendung einer Kühlvorrichtung mit Brause, wie in Zeichnung und Beschreibung dargestellt, welche Kühlvorrichtung das Kühlen der Luft beim Erzeugen des Luftdruckes in vorstehendem Apparat zum Zweck hat.
2. Die Construction des Luftsammelventils.
3. Die Verbesserung an der inneren Steuervorrichtung mit senkrechtem, feststehendem Führungsstabe und der Steuerung an der inneren Kurbel.
4. Die ,Zusammensetzung und Anwendung einer Wasserhebevorrichtung zum selbstthätigen Heben und Entfernen des Abfallwassers an den beschriebenen, selbstthätigen Luftdruckerzeugern.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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