DE320299C - Verbindungsart fuer Buendelelektroden elektrischer OEfen - Google Patents

Verbindungsart fuer Buendelelektroden elektrischer OEfen

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DE320299C
DE320299C DE1919320299D DE320299DD DE320299C DE 320299 C DE320299 C DE 320299C DE 1919320299 D DE1919320299 D DE 1919320299D DE 320299D D DE320299D D DE 320299DD DE 320299 C DE320299 C DE 320299C
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    • H05B7/00Heating by electric discharge
    • H05B7/02Details
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Description

Die Erfindung betrifft eine Verbindungsart für die Elektroden elektrischer Öfen für die Elektrometallurgie oder für die Elektrochemie und ist insbesondere in den Fällen anwendbar, in denen jede Elektrode aus einem Bündel leitender Stücke besteht.
Die neue Verbindungsart bezweckt, den Strom durch einen Mittelteil zuzuführen, der zur Handhabe dient, ferner den mechanischen Zusammenhang des Bündels und die Verteilung des elektrischen Stromes auf die verschiedenen, die Elektroden bildenden Teile sichert, und schließlich gestattet, die größtmögliche Elektrodenlänge auszunutzen.
Diese verschiedenen Ziele werden dadurch erreicht, daß der Mittelteil der Stromzuführung in Abzweigungen endet, die der Stückzahl der· Elektroden entsprechen und je in einer Aussparung dieser Stücke untergebracht sind, mit denen sie bis zu den von der Elektrodenmitte entferntesten Punkten in Berührung stehen und durch eine geeignete Leitmasse leitend verbunden sind.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele einer vierstückigen Elektrode dargestellt. Fig. χ ist ein senkrechter Diagonalschnitt, Fig. 2 eine teilweis geschnittene Aufsicht des ersten Ausführungsbsispieles, die Fig. 3 und 4 stellen die zweite Ausführungsform dar; Fig. 5 zeigt die Zusammenfügung mehrerer Elektroden.
In den Fig. 1 und 2 sind.« die Köpfe der die Elektrode bildenden Kohlen. Jeder ist mit einer diagonalen Ausnehmung b versehen. Der Strom wird durch die Platte c zugeführt, die mit den Kohlen α durch die Kreuzstange d verbunden ist und mit nachgiebigen Leitern in Berührung steht, so daß das Ganze gehoben und gesenkt werden kann. Das Kreuzstück d endet unten in vier Abzweigungen e, die in die Ausnehmungen der vier Kohlen eingreifen. Die Weite dieser Ausnehmungen ist merklich größer als die Dicke der Abzweigungen. Die innige Berührung zwischen den Teilen wird durch ein Gußmetallstück f und eine leitfähige Verkittung g gesichert. Schließlich wird das Ganze noch durch eine Umhüllung h aus Silikaterde geschützt.
Das Zuführungsstück trägt des weiteren Löcher i für den Anschluß der Stromführungskabel und ein Gewindeloch j für die Befestigung des Elektrodenaufhängehakens. Des weiteren ist eine Kühlwasserumlaufeinrichtung vorgesehen. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiele tritt das Wasser in die Platte c bei ι ein, fließt auf dem linken Flügel durch die Leitung 2 nach unten, durchströmt die entsprechende Abzweigung und tritt durch 3
in die hintere Abzweigung, steigt bei 4 hoch, tritt bei 5 nach rechts, fließt nach unten, wird durch 6 in die vordere Abzweigung geführt, steigt nach oben und fließt schließlich ; bei 7 ab.
Bei der Abänderung nach der teilweise geschnittenen Aufrißdarstellung (Fig. 3) und dem Schnitt nach der Linie XY Z (Fig. 4) sind die Abzweigungen, die mit k bezeichnet sind, zylindrisch und endigen in Gewinde. Der obere Teil jeder Kohle hat seitlich ein Loch I, dessen Durchmesser größer als der Teil k ist. Der nach der Mitte zu liegende Teil wird zweckmäßig eingezogen, um die leichte Einfügung einer verbindenden Kohlenstoffpaste q zu ermöglichen. Die Kohlen werden getrennt in ihre Abzweigungen eingeführt.
Die Berührung zwischen den zylindrischen Abzweigungen und den Kohlen wird durch Preßstopfen gebildet, die aus einer Ringscheibe m, einer körnigen, leitenden Masse p und einer Schraubenmutter η bestehen. Diese Muttern und die Ringscheiben m sind in die Löcher der Kohlen eingepaßt. Der außen freibleibende Raum wird bei r durch eine Kohlenpaste ausgefüllt. Wie beim ersten Ausführungsbeispiel wird ein Überzug h1 aus Silikaterde vorgesehen. Eine Kühlwasserumlaufeinrichtung von der Art des ersten Beispieles vervollständigt das Ganze, ·
Es sei bemerkt, daß das die Verbindungsart für runde oder eckige, einblöckige Elektroden ebenso gut wie für vierteilige Bündel paßt. Da die Verteilung durch dieses Stück nach den Diagonalen der einblöckigen Elektrode erfolgt, so wird die Stromdichte so gleichmäßig, wie möglich. Wenn Längsrisse auftreten, die den Stromdurchgang örtlich beeinflussen können, so hat man nicht mehr in gewissen Teilen der Elektrode übermäßige Stromdichter, die bei durchaus achsialen Verbindungen häufig zur Zerstörung der Elektrode führen.
Es sei des weiteren zu bemerken, daß das eine oder das andere dieser Verbindungsstücke auf das Zweckmäßigste die Lösung der Aufgabe erlauben, für große Stromstärken die Elektroden nebeneinander anzuordnen. Eine solche Vereinigung mehrerer Elektrodenbündel ist in Fig. 5 dargestellt. Die Stromzuführungsstücke liegen mit ihrer Platte alle in gleicher Höhe, und die Platten c1, c2, c3, c4 sind auf einem Stromzuführungsbalken ν vereinigt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Verbindungsart für Bündelelektroden elektrischer Öfen, dadurch gekennzeichnet, daß vom Ende des Stromzuführungsstückes ausgehende zweckmäßig mit Kühlung versehene Ausläufer in Diagonalen in den Köpfen der Eihzelkohlen verlaufende Ausnehmungen eingreifen und in diesen mittels einer leitenden Masse festgekittet sind.
2. Abänderung der Verbindungsart nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrisch ausgebildeten und in zylindrische Aussparungen der Elektrodenköpfe eingreifenden Ausläufer des Stromzuführungistückes in innige Berührung mit den Kohlenenden durch eine körnige Leitmasse gebracht werden, die mittels auf die Ausläuferenden geschraubter Muttern zusammengepreßt werden kann.
3. Anwendung der Verbindungsart nach den Ansprüchen χ und 2 auf Mehrfach- 75" bündel, indem ein Balken die verschiedenen Zuführungsstücke der aneinandergelegten Einzelbündel vereinigt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1919320299D 1917-12-03 1919-01-07 Verbindungsart fuer Buendelelektroden elektrischer OEfen Expired DE320299C (de)

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