DE3201596C2 - Mit einer Kamera gekuppeltes Elektronenblitzgerät - Google Patents

Mit einer Kamera gekuppeltes Elektronenblitzgerät

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Abstract

Eine photographische Einrichtung weist eine Brennweiten-Fühleinrichtung zum Fühlen der Brennweite eines an einem Kameragehäuse angebrachten Photoobjektivs und zum Erzeugen eines elektrischen Ausgangssignals, das die gefühlte Brennweite darstellt, und eine Strahlungswinkel-Steuereinrichtung auf, die auf das Ausgangssignal von der Brennweiten-Fühleinrichtung anspricht, um entsprechend der festgestellten Brennweite den Strahlungswinkel einer an dem Kameragehäuse angebrachten Elektronenblitzeinheit zu ändern.

Description

gekennzeichnet durch
e) einen Fühler (3, 4) für die Feststellung der Brennweite des verwendeten Objektivs und für die Erzeugung eines entsprechenden, elektrischen Ausgangssignals, durch
f) einen Elektromotor (33) für die Verschiebung der Kappe (30), und durch
g) eine auf das elektrische Ausgangssignal des Fühlers (3, 4) ansprechende Steuereinrichtung (44) für den Elektromotor (33).
2. Mit einer Kamera gekuppeltes Elektronenblitzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler (3,4) für die Feststellung der Brennweite des verwendeten Objektivs ein an dem Objektiv ausgebildetes Leitermuster aus mehreren Leiterstreifen (3i bis 33), einen über das Leitermuster (3) bewegbaren Schieber (4) und eine Leitung (7) aufweist, die eine elektrische Verbindung zwischen dem Leitermuster (3) und dem Schieber (4) einerseits und dem Elektronenblitzgerät (5) andererseits herstellt.
3. Mit einer Kamera gekuppeltes Elektronenblitzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler (3,4) für die Feststellung der Brennweite des verwendeten Objektivs einen Widerstand mit einem an dem Objektiv (2) angebrachten Widerstandselement (27), eine das Widers-candselement (27) berührende Kontakteinrichtung (28) und eine Leitung (7) aufweist, die eine elektrische Verbindung zwischen dem Widerstand (27,28) und dem Elektronenblitzgerät (5) herstellt.
4. Mit einer Kamera gekuppeltes Elektronenblitzgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Verwendung eines Varioobjektivs der Widerstand entsprechend VIl/Ma der eingestellten Brennweite veränderbar ist.
5. Mit einer Kamera gekuppeltes Elektronenblitzgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines Wechselobjektivs mit fester Brennweite der Widerstand einen festen, der Brennweite entsprechenden Widerstandswert hat.
6. Mit einer Kamera gekuppeltes Elektronenblitzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler (3,4) für die Feststellung der Brennweite des verwendeten Objektivs eine an dem Elektronenblitzgerät angebrachte Betätigungseinrichtung (31 bis 33a) und eine im Elektronenblitzgerät (5) vorgesehene elektrische Schaltungsanordnung (44) aufweist, die zur Erzeugung verschiedener elektrischer Signale mit der Betätigungseinrichtung (31 bis 33a) zusammenwirkt.
7. Mit einer Kamera gekuppeltes F.lckironenblitz- w geiiii nach einem der Ansprüche I bis 6, dadurch gekennzeichnet, dall der Fühler (3, 4) für die Feststellung der Brennweite des verwendeten Objektivs abnehmbar an dem Objektiv, insbesondere einem Varioobjektiv, angebracht ist.
Die Erfindung betrifft ein mit einer Kamera gekuppeltes Elektronenblitzgerät der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Gattung.
Ein solches Elektronenblitzgerät ist aus der DE-AS 27 48 270 bekannt und weist eine Blitzlichtquelle, eine in Richtung der optischen Achse bewegliche Kappe vor der Blitzlichtquelle, eine Projektionslinse an der Kappe sowie ein Verstellorgan für die Kappe auf.
Ein ähnliches Elektronenblitzgerät geht aus der DE-OS 27 57 846 hervor, wobei statt der Kappe zwei relativ zueinander verschiebbare und/oder verdrehbar angeordnete Streuscheiben vorgesehen sind, deren Lage zueinander den Ausleuchtwinkel festlegt. Durch Verstellung der Streuscheiben kann also der Ausleuchtwinkel reproduzierbar eingestellt und damit reproduzierbar geändert werden.
Bei beiden Elektronenblitzgeräten ist also eine stufenlos veränderliche Anpassung des Abstrahlwinkels des Elektronenblitzgerätes an die Brennweite des Objektivs, beispielsweise eines Vario-Objektivs möglich.
Nachteilig ist bei den bekannten Elektronenblitzgeräten, daß die jeweilige Einstellung und damit auch Anpassung an die vorhandene Brennweite manuell erfolgen muß, nämiich durch einen entsprechenden Handgriff der Bedienungsperson.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Elektronenblitzgerät der angegebenen Gattung zu schaffen, das selbsttätig an die eingestellte Brennweite des aufnehmenden Objektivs angepaßt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs I angegebenen Merkmale gelöst.
Zweckmäßige Ausführungsformen sind in den Umcransprüchen zusammengestellt.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile beruhen insbesondere auf der Kupplung zwischen der Brennweite des verwendeten Objektivs, die mittels eines Fühlers festgestellt wird, einerseits und einem Elektromotor für die Verschiebung der Kappe andererseits, so daß in Abhängigkeit von der ermittelten Brennweite des verwendeten Objektivs der Elektromotor die Kappe so verschiebt, daß sich eine automatische Anpassung des Ausleuchtwi.ikels an die verwendete Brennweite ergibt.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beiliegenden, schematischen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 das Grundprinzip eines Fühlers zur Feststellung der Brennweite des verwendeten Objektivs,
F i g. 2 eine Seitenansicht einer Ausführungsform eines mit einer Kamera gekuppelten Elektronenblitzgerätes, wobei einige Teile weggebrochen dargestellt sind,
Fig. 3 den Schaltungsaufbau dieses Elektronenblitzgerätes,
Fig.4A bis 4D Darstellungen zur Erläuterung der Funktionsweise dieses Elektronenblitzgerätes, und
Fig. 5 eine Abwandlung der Schaltungsanordnung nach Fi g. 3.
Die Ausführungsform nach F i g. 2 weist ein Kameragehäuse I, ein Vario-Objekliv 2, einen Fühler ? für die Brennweite des Vario-Objektivs, nämlich ein l.eiierinustcr aus mehreren, parallelen l.eitersircifen, einen
32 Ol
Schieber 4 zur Bewegung des Fühlers 3 bzw. des Leitermusters 3, der mit dem entsprechenden Fühlelement des Vario-Objeklivs 2 zusammenarbeitet und die gewünschic elektrische Verbindung zwischen den Lederstreifen herstellt, wie noch beschrieben werden soll, ein r> Eleklronenblitzgcrät 5 und eine Leiung 7 auf, die das elektrische Ausgangssignal des Brennweiten-Fühlers zu dem Elektronenblitzgerät 5 überträgt.
Der Fühler 3, nämlich das Leitermusier und der Schieber 4 arbeiten zusammen, um eine etwaige Änderung der Brennweite des Vario-Objektivs 2 festzustellen und ein dieser Brennweite zugeordnetes elektrisches Ausgangssignal zu erzeugen, das über die Leitung 7 auf das Elektronenb!itzgerät 5 gegeben wird. Das Elektronenblitzgerät 5 weist eine elektrische Steuereinrichtung auf, die auf das Ausgangssignal des Fühlers 3 anspricht und den Ausleuchtwinkel des Elektronenblitzgerätes entsprechend einstellt.
Bei einem Typ von Vario-Objektiven muß zur Änderung der Brennweite mindestens eine Linsengruppe bzw. der zugehörige Linsengruppen-Tubus in axialer Richtung verschoben werden; die dadurch erreichte Lage stellt ein Maß für die zugehörige Brennweite dar, so daß aus diesem Positions-Signal das gewünschte Ausgangssignal des Fühlers 3 gewonnen werden kann.
Bei dem andc'-en Typ von Vario-Objektiven muß zur Änderung der ttrennweite ein Objektivtubus gedreht werden. Hier ki'nn das Ausgangssignal des Fühlers aus der Winkellage <les Schiebers 4 gewonnen werden.
Fig. 1 zeigt eine entsprechende Ausführungsform des zugehörigen, mechanischen Teils des Fühlers, bei dem ein Ring ^6 gedreht wird, um die gewünschte Brennweite des Vario-Objektiv einzustellen. Bei jeder Drehung des Teils 26 ändert sich die Lage eines Schiebers oder Koniaktarms 28 in Bezug auf ein Wider-Standselement 27, so daß sich der Widerstandswert zwischen dem Kontaktarm 28 und einem Ende des Widerstandselementes 27 und damit auch die Größe des erfolgten elektrischen Signals variiert. Aus Fig. 1 kann man auch erkennen, daß den jeweiligen Lagen des Teils 26 die Brennweiten 35 mm, 50 mm bzw. 85 mm zugeordnet sind.
Bei Bedarf können die Brennweiten des Vario-Objeklivs einerseits auf dem drehbaren Teil 26 und andererseits auf der Außenfläche des Elektronenblitzgerätes 5 gekennzeichnet und markiert werden.
Das Elektronenblitzgerät 5 nach Fig. 2 weist einen Projeklions- oder Kondensorlinse 29, eine verschiebbare Kappe 30, eine Zahnstange 31, die von der Außenseite der verschiebbaren Kappe 30 vorsteht und mit den Zähnen 31,7 versehen ist, ein Ritzel 32, das mit der Zahnstange 31 kämmt, sowie einen Elektromotor 33 auf.
Eine Änderung der Brennweite des Vario-Objektivs 2 wird durch das Zusammenwirken zwischen dem Fühler 3 und dem Schieber 4 festgestellt. Das entsprechende, die vorliegende Brennweite darstellende elektrische Signal des Fühlers 3, 4 wird über die Leitung 7 auf das Elektronenblitzgerät 5 übertragen und steuert den Elektromotor 33. Ein Antriebszahnrad 33a, das an einem Ende der Welle des Elektromotors 33 angebracht ist, kämmt mit dem Ritzel 32, das seinerseits wiederum mit den Zähnen 31a in Eingriff steht. Dadurch wird die Drehbewegung des Elektromotors 33 in die lineare Bewegung der Zahnstange 31 umgesetzt, so daß die verschiebbare Kappe 30 nach vorne oder nach hinten verschoben wird. Folglich wird die Projektions- oder Kondensorlinsc 29 an der verschiebbaren Kappe 30 nach vorne oder nach hinten bewegt, so daß der Abstand zwischen der Linse 29 und einer (nicht dargestellten) Blitzlampe geändert wird; folglich variiert der Strahlungswinkel in Abhängigkeit von der festgestellten Brennweite des Vario-Objektivs 2.
In !·* i g. 3 ist eine elektrische Schaltung für diese Auv führungsform dargestellt. Hierbei .sind angedeutet das Vario-Objekliv 2, der Brennweiten-Fühler 3, der Schieber oder Kontaktarm 4, eine Energiequelle 34, ein Ein/ Aus-Schalter 35, ein Positionsfühler 36 zum Feststellen der Lage der verschiebbaren Kappe 30, ein Schieber 37, der über den Positionsfühler 36 gleitet. Widerstände 38 bis 43, ein Größenvergleicher 44, um das Signal von Brennweiten-Fühler 3 mit dem Ausg2ngssignal von dem Positionsfühler 36 zu vergleichen, einen Strom in umgekehrter Richtung sperrende Dioden 45 bis 50, Strombegrenzungswiderstände 51 bis 54, Transistoren 55,56,65, und 66, welche den Elektromotor 33 steuern, Widerstände 57 bis 62, Transistoren 63 und 64, eine gegenelektromotorische Kraft sperrende Dioden 67 und 68, Widerstände 69 und 70 sowie Transistoren 71 und 72.
Die Arbeitsweise der in Fig. 3 dargestellten Schaltung wird nunmehr anhand der F i g. 4A bis 4D beschrieben. Wenn der Ein/Aus-Schalter 35 geschlossen wird, werden das Brennweitensignal und das Positionssignal so, wie in Fig.4C bzw. 4D dargestellt ist, in Abhängigkeit von den Lagen der Schieber 4 und 37 über dem Brennweiten-Fühler 3 bzw. dem Positionsfühler 36 erhalten. Die Fühler 3 und 36 enthalten Leiterstreifer.muster, wie sie in Fig.4A bzw. 4B dargestellt sind, so daß sich die Pegel der Ausgangssignale, die an den Anschlüssen Aq bis Ai und Bo bis B2 anliegen, in Abhängigkeit von den Lagen der Schieber 4 und 37 ändern.
Jedem der Signale L mit niedrigem Pegel wird »0« zugewiesen, während jedem der Signale H mit hohem Pegel eine »2« zugewiesen wird. Das Ausgangssignal Ao (B2)WWd auf den Pegel 0, das Ausgangssignal A\ (B\) auf den Pegel 1 und das Ausgangssignal A2 (B2) wird auf den Pegel 2 angehoben. Diese Ausgangssignale -4o bis A2 werden zu dem Signal /lauf folgende Weise zusammengefaßt:
A = (A0)0 +
+ (A2)2
Wenn sich beispielsweise der Schieber 4 in der Lage c befindet, ist das Signal Aq L, uas Signal A1 L und das Signal A2 H; d. h. A0 = 0, A\ = 0 und A2 = 2, so daß sichergibt:
A = (O)0 + (O)1 + (2)2 = 4
In ähnlicher Weise können die Ausgangssignale Bo bis B2 in dem Positionssignal B zusammengefaßt werden, das dann mit dem Brennweitensignal A verglichen wird. Der Vergleicher führt die vorbeschriebene digitale Verarbeitung durch und gibt ein Signal mit hohem Pegel an den Anschluß C, wenn A > B ist, an den Anschluß D, wenn A < B ist, oder an den Anschluß E ab, wenn A = ßist.
Der Schieber 4 soll sich nunmehr in der Lage a auf dem Brennweitenfühler 3 und der Schieber 37 in der Lage C1, auf dem Positionsfühler 36 befinden. Dann ist das Brennweitensignal A
A = (A0 = O)0 + (A, = 0)! + (A2 = O)- = 0
und das Positionssignal ßist
B = (B0 = O)0 + (B, = 0)' + (B2 = 2)2 = 4
Da A < B ist, erscheint ein Signal H mit hohem Pegel an dem Anschluß D des Vergleichers 44 und wird an den Kollektor des Transistors 64 angelegt. Dann wird der Transistor 64 angeschaltet, so daß der Transistor 66 und gleichzeitig der Transistor 71 angeschaltet werden. Folglich wird der Transistor 55 angeschaltet, so daß der Strom über die Transistoren 55 und 56 in den Motor 33 fließt und dieser (33) angetrieben wird. Die verschiebbare Kappe 30 wird somit nach hinten bewegt, so daß der Schieber 37 die Lage e erreicht, in der das Positionssignal B = 3 und A < B ist. Folglich wird durch die Drehung des Motors 33 die verschiebbare Kappe 30 ständig weiter zurückgezogen, so daß der Schieber 37 die Lagen ba und d durchläuft, an denen das Positionssignal ß = 2 ist und noch A < R ist. Der Motor 33 wird fortwährend angesteuert, um die Kappe 30 weiter zurückzuziehen. Wenn der Schieber 37 die Lage a,, erreicht, ist das Positionssignal B = 0: folglich wird A = S, so daß ein Signal mit hohem Pegel an dem Ausgang £des Vergleichers 44 anliegt. Dann wird der Transistor 63 angeschaltet, wodurch der Transistor 65 angeschaltet wird. Die Transistoren 64 und 66 bleiben angeschaltet; da aber das Ausgangssignal am Anschluß D auf einen niedrigen Pegel abfällt, werden die Transistoren 71 und 55 abgeschaltet, so daß kein Strom durch den Motor 33 fließt und dieser folglich stillgesetzt wird. Somit sind die verschiebbare Kappe 30 und folglich die an dieser angebrachte Projektions- oder Kondensorlinse 29 in die Lage zurückbewegt worden, in welcher der Strahlungswinkel auf die festgestellte Brennweite optimal abgestellt ist.
Als nächstes soll die Brennweite des Vario-Objektivs 2 so geändert werden, daß der Schieber 4 in die Lage b gebracht wird. Dann wird das Brennweitensignal A:
A =
= O)0 + (Ai = 2)1 + (A2 = O)2 = 2
35
Da der Schieber 37 in der Lage aa verbleibt, ist das Positionssignal S = O. Somit wird A > B, so daß das Signal mit hohem Pegel am Ausgang Cdes Vergleichers 44 anliegt. Dann werden die Transistoren 72, 56,63 und 65 angeschaltet, während die Transistoren 64 und 66 abgeschaltet werden. Der Strom fließt dann über den Transistor 56 in den Motor 33 und über den Transistor 65 aus ihm heraus, so daß der Motor in einer Richtung gedreht wird, die der Richtung entgegengesetzt ist. wenn A < B ist: folglich wird der Schieber 37 nach vorne, d. h., in Fig. 6B nach links bewegt. Wenn der Schieber 37 die Lage bu erreicht, wird das Positionssignal B=I; folglich ist A = B, so daß ein Signal mit hohem Pegel an dem Ausgang E anliegt, während das Ausgangssignal am Anschluß Cabfällt und folglich der Motor 33 stillgesetzt wird. Somit werden der Schieber 37 und damit die verschiebbare Kappe 30 zusammen mit der Projektions- oder Kondensorlinse 29 um eine Strekke bewegt, welche gleich dem Abstand zwischen den Lagen aa und b3 ist
Nunmehr soll die Brennweite des Vario-Objektivs 2 so geändert werden, daß der Schreiber 4 in die Lage c gebracht wird. Dann wird das Brennweitensignal /4=4 (A0 = 0, A\ =0 und A2 = 2) während das Positionssignal B=I bleibt. Da A > B ist, vird das Ausgangssignal C hoch, während das Signal an dem Ausgang E niedrig wird, so daß die Drehrichtung des Motors 33 umgekehrt und folglich der Schieber 37 nach vorne bewegt wird. Wenn er die Lage C2 erreicht, ist das Positionssignal B = A (B0 = 0, S, = 0 und B2 = 2) und A = B. Dann wird der Motor 33 stillgesetzt, so daß die verschiebbare Kappe 30 um eine Strecke verschoben wird, die gleich dem Abstand zwischen den Lagen £>., und C1 ist.
Es wird nun folgendes angenommen:
(a) die Brennweite des Vario-Objeklivs 2 ist zwischen 35 mm und 70 mm veränderlich,
(b) die Brennweite ist 50 mm bzw. 60 mm, wenn der Schieber 4 sich in der Lage I, d. h. in der Gren/.lage zwischen den Lagen a und b, und in der Stellung Il befindet, d.h.. in der Grenzlage zwischen den Lagen bund c, und
(c) der Strahlungswinkel ist breit, mittel b/w. schmal, wenn sich der Schieber 37 in den Lagen i\,„ b., und t1., befindet.
Wenn nun die Brennweite des Vario-Objektivs 2 zwischen 35 mm und 49 mm liegt, ist der Strahlungswinkel breit: wenn sie zwischen 50 mm und 59 mm liegt, ist der Winkel mittel oder normal; und wenn sie zwischen 60 mm und 70 mm liegt, ist der Winkel schmal, entspricht also dem eines Teleobjektivs. Folglich ändert sich der Strahlungswinkel des Blitzlichtgeräles 5 in Abhängigkeit von der Brennweite des Vario-Objektivs 2.
Bis jetzt ist die veränderliche Brennweite des Objektivs 2 in drei Abschnitte unterteilt worden, nämlich zwischen 35 mm und 49 mm, zwischen 50 mm und 59 mm und zwischen 60 mm und 70 mm, während der Strahlungswinkel entsprechend zwischen breiten, mittleren und schmalen Winkeln umgeschaltet wird; selbstverständlich kann der Strahlungswinkel auch in mehr Stufen geändert werden, wenn die veränderliche Brennweite in mehr als drei Abschnitte unterteilt ist. Die verschiebbare Kappe 30 ist an dem Blitzlichtgerät 5 angebracht; selbstverständlich kann die verschiebbare Kappe 30 mit der Projektions- oder Kondensorlinse 29. dem Arm 31, dem Zahnrad 32, den Zähnen 31,,, dem Motor 33 und einer Energiequelle für den Motor 33 auch als geschlossene Einheit oder »Adapter« ausgebildet sein, welcher abnehmbar an dem Blitzlichtgerät 5 angebracht ist.
In Fig. 5 ist eine Abwandlung der in Fig. 3 dargestellten Schaltung wiedergegeben. Hierbei sind vorgesehen ein Vario-Objektiv 2a, ein Brennweiten-Fühler 3a mit einem Widerstandsdraht oder einer Widerstandsschicht, ein Schleifarm 4a, ein die Lage der verschiebbaren Kappe feststellender Fühler 36f, mit einem Widerstands-Draht oder einer Schicht, ein Schleifarm 37,·, und ein Vergleicher 44ä, um das Spannungs-Ausgangssignal von dem Fühler 3;, mit dem von dem Fühler 36,, zu vergleichen.
Wenn der Ein/Aus-Schalter 35 geschlossen wird, wird das Brennweitensignal A, dessen Größe von der Lage des Schleifarms 4a abhängt, an den Vergleicher 44a angelegt. In ähnlicher Weise wird das Positionssignal B, dessen Größe von der Lage des Schleifarms 37;( abhängt, an den Vergleicher 44, angelegt. Wie bei der ersten Ausführungsform wird das Signal am Ausgang C. D oder E des Vergleichers 44a in Abhängigkeit davon hoch, ob A > B,A < BoderA = SiEt. Wenn A < Bist, wird der Motor 33 in einer Richtung angetrieben, bis A = B ist; wenn aber A > B ist, wird der Motor 33 in der entgegengesetzten Richtung angetrieben, bis A = B ist. Somit wird wie bei der ersten Ausführungsform die verschiebbare Kappe 30 entsprechend einer Brennweitenänderung des Vario-Objektivs 2;, nach vorne oder nach hinten geschoben, wodurch der Strahlungswinkcl entsprechend geändert wird.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

32 Ol Patentansprüche:
1. Mit einer Kamera gekuppeltes Elektronenblitzgerät
a) mit einer Blitzlichtquelle,
b) mit einer in Richtung der optischen Achse beweglichen Kappe vor der Blitzlichtquelle,
c) mit einer Projektionslinse an der Kappe, und
d) mit einem Verstellorgan für die Kappe,
DE3201596A 1981-01-20 1982-01-20 Mit einer Kamera gekuppeltes Elektronenblitzgerät Expired DE3201596C2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP56007676A JPS57120922A (en) 1981-01-20 1981-01-20 Photographic device
JP56007675A JPS57120921A (en) 1981-01-20 1981-01-20 Photographic device

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DE3201596A1 DE3201596A1 (de) 1982-08-26
DE3201596C2 true DE3201596C2 (de) 1985-10-03

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