DE320105C - Selbstverkaeufer mit Einrichtung zur Nebengebuehrenerhebung - Google Patents

Selbstverkaeufer mit Einrichtung zur Nebengebuehrenerhebung

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DE320105C
DE320105C DE1915320105D DE320105DD DE320105C DE 320105 C DE320105 C DE 320105C DE 1915320105 D DE1915320105 D DE 1915320105D DE 320105D D DE320105D D DE 320105DD DE 320105 C DE320105 C DE 320105C
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    • G07F15/06Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity with means for prepaying basic charges, e.g. rent for meters

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Description

Die Erfindung betrifft einen Selbstverkäufer mit Einrichtung zur Nebengebührenerhebung, bei dem die Einrichtung getroffen ist, daß zur Entrichtung der Grundgebühr (beispielsweise als Miete, Amortisation o. dgl.) ein besonderer Einwurfschlitz vorhanden ist. Bei der neuen Einrichtung nach der Erfindung ist eine Verriegelungsvorrichtung vorhanden, die stets einen von beiden Schlitzen verriegelt
ίο und durch einen Schieber,. eine Kappe o. dgl. gebildet wird. Die Verstellung dieses Riegels kann selbsttätig geschehen, beispielsweise dadurch, daß eine Anzahl in den Grundgebührschlitz eingeworfener Münzen den Riegel verstellen. Durch die Entnahme des in den Selbstverkäufer eingezahlten Münzenvorrats wird der Einwurf für die Grundgebühr wieder geöffnet und der Einwurf für die Verbrauchsgebühr wieder geschlossen,
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der neuen Anordnung, und zwar stellen die Fig. ι und 2 einen Selbstverkäufer im senkrechten Längsschnitt dar.
Der in den Fig. ι und 2 dargestellte Selbst-Verkäufer besitzt zwei Einwurf schlitze a und b; der eine, a, ist für die Münzen bestimmt, für die Strom bezogen werden soll, der andere, b, für die Einnahme der Grundgebühr.
Quer zu den beiden Schlitzen α und b gleitet ein Schieber c, der in der einen Endstellung den einen, in der anderen Endstellung den anderen Schlitz verriegelt. Der Schieber c kann in zweifacher Weise verstellt werden, entweder durch ein kleines Zahnrad d, das unter Vermittlung einer Freilauf kupplung m durch die Winkelzahnräder h und i von dem Drehknopf k gedreht wird, oder durch einen bei g drehbar gelagerten, eine Kupplung/ bedienenden Hebel f, der mit der an seinem unteren Ende sitzenden Klinke η in die Bahn eines an der Münzenlade e angeordneten Vorsprunges 0 ragt und beim Herausziehen der Lade verschwenkt wird, derart, daß der Schieber c nach links verschoben, die Kupplung / nach rechts bewegt wird.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist die folgende:
Zu Beginn der Inbetriebnahme des Selbstverkäufers steht der Schieber wie in Fig. 1 angegeben. Er verschließt also den Schlitz α und läßt den Schlitz b offen. Die Kupplung j kuppelt rechts. Der Schaltknebel k steht also mit dem eigentlichen Selbstverkäufermechanismus nicht in Verbindung. Es ist also nicht möglich, den Selbstverkäufermechanismus zu betätigen, solange nicht die entsprechende Anzahl von Gebührenmünzen eingeworfen ist. Wird nun in den Schlitz b eine der Grundgebühr entsprechende Münze eingezahlt, so kann der Schaltknebel k gedreht werden. Hierbei nimmt derselbe über die Zahnräder h und i und die Kupplung m das Zahnrad d und somit auch den Riegel c mit, derart, daß nun der Riegel c den Schlitz b verschließt, den Schlitz α hingegen freigibt. Bei dieser Bewegung nimmt der Riegel c den Hebel f beispielsweise durch den Ansatz ζ mit und kuppelt dadurch die Knebelachse mit dem Selbstverkäufermechanismus (Fig". 2). Wird jetzt in den offenen Schlitz α ein Geldstück eingeworfen, so wird in bekannter Weise der

Claims (6)

Schalter des Selbstverkäufers betätigt. Der Apparat kann natürlich auch so eingerichtet werden, daß zum Freigeben bzw. Verschließen der Einwurfschlitze nicht ein, sondern mehrere Geldstücke erforderlich sind. Wird nun nach Ablauf einer bestimmten Zeit, beispielsweise einmal monatlich, von dem Kontrollbeamten die Münzenlade herausgezogen, so wird der Hebel/, der an seinem unteren ίο Ende die nur nach einer Seite ausweichende Klinke η trägt, von dem Anschlag ο der Münzenlade mitgenommen, der Hebel f um den Punkt g verschwenkt und der Riegel c nach links gedrückt, so daß er aus der Stellung nach Fig. 2 in die Stellung nach Fig. ι gelangt; gleichzeitig wird die Kupplung/ nach rechts eingerückt. Es ist nicht erforderlich, daß die Wiedereinrückung der Sperre für den Verbrauchseinwurf durch Herausziehen der Schublade erfolgt; die Ausklinkung kann auch durch Betätigung eines Schlosses, durch Öffnen einer Tür ο. dgl. erfolgen. S5 Patent-Ansprüche:
1. Selbstverkäufer mit Einrichtung zur Nebengebührenerhebung, bei dem zwei sich wechselweise durch einen Schieber
(c) zwangläufig verriegelnde Einwurfschlitze (b, a) für Nebengebühren (Miete, Amortisation o. dgl.) und für Verbrauchsgebühren vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehknopf (k) des Selbstverkäufers durch Vermittlung einer Kupplung (/) stets nur mit der zu einem der beiden Einwurfschlitze gehörigen Münzenförderscheibe gekuppelt ist.
2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung (/) mit einem Hebel (/) in Verbindung steht, der mit einer an seinem unteren Ende sitzenden Klinke (n) in die Bahn eines mit der Münzenlade (e) bewegten Teiles (Vorsprung 0) ragt, so daß beim Herausbewegen der Münzenlade (e) die Kupplung (/) verschoben und die Münzenförderscheibe des Einwurfschlitzes (V) für die Nebengebühren mit dem Drehknopf (k) gekuppelt wird.
3. Ausführungsform nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei der durch die Herausbewegung der Münzenlade (e) herbeigeführten Verschwenkung des· um Punkt (g) drehbaren Hebels (/) mittels des Vorsprunges (s) der Schieber (c) verschoben wird.
4. Ausführungsform nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die am Ende des Hebels (f) sitzende Klinke (n) nach der einen Richtung ausweicht, so daß beim Einschieben der Münzenlade (e) der Hebel (/) in seiner Lage stehen bleibt, in welcher (gemäß Anspruch 2) die Münzenförderscheibe desi Einwurf Schlitzes (b) für die Nebengebühren mit dem Drehknopf (k) gekuppelt ist.
5. Ausführungsform nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (c) bei Einzahlung der Münzen für die Nebengebühren auf die Kupplung (/) derart wirkt, daß er die Verbindung zwischen Drehknopf (k) und Münzenförderscheibe für die Nebengebühren aufhebt und die Verbindung zwischen Drehknopf (k) und Münzenförderscheibe für die Verbrauchsgebühren herstellt.
6. Ausführungsform nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (c) beim Einführen der Münzen für die Nebengebühren durch den mit der zugehörigen Münzenförderscheibe über die Kupplung (J) verbundenen Drehknopf (k) unter Vermittlung von Rädern (h, i, d) und einer Freilaufkupplung (m) bewegt wird und mittels eines Ansatzes (s) einen die Kupplung (J) steuernden Hebel (f) bewegt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1915320105D 1915-08-06 1915-08-06 Selbstverkaeufer mit Einrichtung zur Nebengebuehrenerhebung Expired DE320105C (de)

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