DE320000C - Notenschreibmaschine - Google Patents

Notenschreibmaschine

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Publication number
DE320000C
DE320000C DE1916320000D DE320000DD DE320000C DE 320000 C DE320000 C DE 320000C DE 1916320000 D DE1916320000 D DE 1916320000D DE 320000D D DE320000D D DE 320000DD DE 320000 C DE320000 C DE 320000C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
typewriter
keys
note
lever
carriage
Prior art date
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Expired
Application number
DE1916320000D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Charles Noerther & Cie
Original Assignee
Charles Noerther & Cie
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Publication date
Application filed by Charles Noerther & Cie filed Critical Charles Noerther & Cie
Application granted granted Critical
Publication of DE320000C publication Critical patent/DE320000C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J3/00Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed
    • B41J3/34Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed for printing musical scores

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description

  • Notenschreibmaschine. Es ist bei Notenschreibmaschinen mit zwei Tastensätzen, einem für die Zeichentasten, einem für die Wagenverschiebung bekannt, den Wagen mit dem Papierblatt senkrecht zur Notenlinienrichtung durch Tastenhebel mit Winkelausschnitt zu verschieben. Es sind ferner sowohl Notenschreibmaschinen mit in wagerechter als auch mit in senkrechter Ebene verschiebbarem Wagen bekannt. Bei der bekannten seitlichen Anordnung der mit Winkelausschnitt versehenen Tasten ergeben sich indessen infolge der ungünstigen Stelle cles Hebeanschlages durch Reibung bzw. Federung veranlaßte Jl:ängel und damit Ungenauigkeiten in der Wagenverschiebung bei schwerem Tastenanschlag. Demgegenüber sind bei der die Erfindung bildenden Notenschreibmaschine die Verschiebetasten in zwei Reihen vor den Schreibtasten angeordnet und bewirken die Wagenverschiebung dadurch, daß sie mit Rollen gegen die winkelförmige Decke eines am Maschinenrahmen schwingbar angeordneten Bügelhebels schlagen, von dem aus die Wagenverschiebung in leichter Anpassung an die Typenhebe1anordnung in senkrechter oder wagerechter Richtung übertragen werden kann. Der Anschlag erfolgt hier stets zwischen den Lagern des Schwingbügels unter geringer Reibung und mit gärastigem mittleren Angriffspunkt am Schieberahmen. Um ferner trotz der sehr kleinen Abstände der Verschiebestellungen des Wagens diese genau zu sichern und nach dem Anschlag beide Hände für die Schreibtasten frei zu machen, erfolgt die Sicherung durch ein mit dem schwingenden Bügelhebel verbundenes Zahnsegment von gegenüber der Wagenverschiebung vielfachem Schwingungsausschlag.
  • Die Zeichnung zeigt _ ein Ausführungsbeispiel der die Erfindung bildenden Notenschreibmaschine.
  • In der Hauptsache gleicht die Maschine einer gewöhnlichen Schreibmaschine. Sie unterscheidet sich von dieser dadurch, daß das zu beschreibende Papier durch Führung der Rollen r über eine flache Ebene a gespannt ist, statt wie bei einer gewöhnlichen Schreibmaschine über eine Zylinderfläche. Der so geformte Tisch a ist .unter Zwischenschaltung von Kugeln c in die beiden Führungen b eingebaut, so daß derselbe sich geradlinig vor-und zurückbewegen kann. Die Möglichkeit, den Tisch a und mit ihm das zu beschreibende Papier hin und her bewegen zu können, erlaubt, die gleiche Note oder das gleiche musikalische Zeichen in den verschiedenen, der Tonleiter entsprechenden Stellungen schreiben zu können, sei es auf die verschiedenen Linien oder in die Zwischenräume des Notenliniensystems.
  • Die nötigen Verschiebungen des Tisches a werden erhalten, indem man auf die verschiedenen Tasten t schlägt, die ihrerseits ebenso vielen Hebeln c1 entsprechen. Die Anzahl der Hebel ist gleich der Anzahl der verschiedenen Stellungen, die das Papier erhalten muß, um die verschiedenen Tonhöhen zu bezeichnen. Wenn man nun auf eine der Tasten t schlägt, so dreht sich der entsprechende Hebel d um seinen Drehpunkt m und das andere Ende des Hebels, das mit einer kleinen Rolle versehen ist, schlägt gegen eine /,-förmige Decke p, die aus zwei schrägen Platten besteht. Diese schrägen Deckplatten werden von zwei Armen q getragen, die sich um den Punkt e drehen, so daß die Bewegung der Hebel d in eine Winkelbewegung übersetzt wird, deren Ausschlag sich mit der Länge der Rebei d verändert. Über der /'., -förmigen Decke p befindet sich eine in den Armen q befestigte Stange f, an welche eine Pleuelstange- angeschlossen ist, deren anderes Ende mit dem Tisch a. verbunden ist. Durch diese Pleuelstange wird @lie kreisförmige Bewegung der Deckep in eine geradlinige Bewegung des Tisches tungewandelt. Je nach der Länge des bewegten Hebels d wird man also eine mehr oder weniger große Z'erschiebung d-1,-s Tisches aerhalten. Dieser TTisch--wird jeweils durch ein Zahnsegment l: in der gewünschten Stellung festgehalten, in dessen Zähne sich eine durch eine Feder i. angedrückte Rolle einlegt, und zwar so lange, bis das oder die gewünschten Noten oder musikalischen Zeichen geschrieben sind.
  • Statt daß das Papier seine Hin- und Herbewegung in einer horizontalen Ebene ausführt, kann diese Bewegung auch in einer vertikalen Ebene stattfinden, indem man die Arme, welche die Decke p tragen, mit wagerechten Armen 1 versieht, an deren Enden Stan-en angreifen, welche die zur Führung des Tisches ez dienende Stange tragen (Fig.4). Man wird in diesem Falle das Eigengewicht .a es Tisches durch einfache Zugfedern s ausgleichen.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRÜCHE i . N \otenschreibmaschine mit zwei Tastensätzen-für das Schreiben der Zeichen und für das Verschieben des Papierwagens, dadurch gekennzeichnet, claß die Verschiebungstasten (t) -in zwei Reihen vor den Schreibtasten angeordnet sind und die Wagenverschiebung dadurch bewirken, cläß sie mit Rollen gegen die winkelförmige Decke (p) eines am Maschinenrahmen schwingbar gelagerten Bügelhebels (q, p, q) schlagen, von dein aus die Wagenverschiebung entsprechend der Tvpenhebelanordnung in senkrechter oder wagerechter Richtung übertragen «erden kann.
  2. 2. Notenschreibmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Feststellung des schwingbaren Bügelhebels (q, p, q) in der durch den Tastenanschlag eingestellten Lage mittels eines mitschwingenden Zahnsegmentes (h) erfolgt, dessen Ausschlag zur Erzielung möglichster Genauigkeit ein 'Vielfaches der Papierverschiebung beträgt.
DE1916320000D 1915-05-22 1916-05-04 Notenschreibmaschine Expired DE320000C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT320000X 1915-05-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE320000C true DE320000C (de) 1920-04-15

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ID=11234582

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1916320000D Expired DE320000C (de) 1915-05-22 1916-05-04 Notenschreibmaschine

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