DE319232C - Spinnkopf fuer Bandumwickelmaschinen - Google Patents
Spinnkopf fuer BandumwickelmaschinenInfo
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- DE319232C DE319232C DE1917319232D DE319232DD DE319232C DE 319232 C DE319232 C DE 319232C DE 1917319232 D DE1917319232 D DE 1917319232D DE 319232D D DE319232D D DE 319232DD DE 319232 C DE319232 C DE 319232C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B13/00—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
- H01B13/06—Insulating conductors or cables
- H01B13/08—Insulating conductors or cables by winding
- H01B13/0825—Apparatus having a planetary rotation of the supply reels around the conductor or cable
- H01B13/0841—Apparatus having a planetary rotation of the supply reels around the conductor or cable the supply reel axis being arranged perpendicular to the conductor or cable axis
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Description
AUSGEGEBEN
AM 2. MÄRZ 1920
KLASSE 25 c GRUPPE
Die Erfindung betrifft einen Spinnkopf für Bandumwickelmaschinen und beruht im wesentlichen
auf der besonderen Anordnung der Bandspülen, die einzeln oder in symmetrischer
Anordnung zueinander paarweise in einem kapselartigen, zweckmäßig die Form eines
Tellers besitzenden Spulenhalter lose untergebracht sind und das Wickelmaterial innerhalb
dieses .Spulenhalters an den zu bewickelnden Kern abgeben. Hierbei dreht sich
der Spulenhalter um seinen Durchmesser als Achse, welche ihrerseits eine Verlängerung der
Spinnkopfachse bildet bei symmetrischer Verteilung des kapselartigen Spulenhalters zu
seiner Drehachse.
Zweck der Erfindung ist, ein Verspinnen verhältnismäßig schmäler und dünner Streifen
aus Papier oder ähnlichem leicht brüchigen Material zu ermöglichen und das Spinnmaterial
selbst bei großer Umdrehungsgeschwindigkeit des Spinnkopfes tunlichst zu schonen bei
einer möglichst gedrängten Bauart des gegenüber bekannten Einrichtungen einfach gehaltenen
Spinnkopfes.
Diese Vorteile werden erreicht, indem das Spinnmaterial auf kürzestem Wege an den zu
umspinnenden Kern herangeführt und die Spinnspule, ohne die den Spinnfaden stark
beanspruchenden Hemmungen, wie z. B. Brems-Vorrichtungen, lose von dem kapselartigen
Spulenhalter getragen wird. Die beschriebene Anordnung der Spinnspulen gewährt die Möglichkeit
einer Verringerung der Fliehkiaft, die beim Ingang- bzw. Stillsetzen des Spinnkopfes
auftritt, sobald der Spinnfaden auf dem Wege vom Spulenkörper zum Spinnobjekt eine verhältnismäßig weite Strecke zurückzulegen hat.
Im letzteren Falle sind dann besondere Führungseinrichtungen für den Spinnfaden,
wie Laufrollen, notwendig, die aber durch ihre eigene Fliehkraft die des Spinnfadens
noch begünstigen.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung in Fig. 1 in Seitenansicht
im teilweisen Schnitt und in Fig. iä senkrecht·
geschnitten im verkleinerten Maßstabe dargestellt.
Fig. 2 ist eine Draufsicht des Spinnkopfes mit geöffnetem Spinnteller. Fig. 3 zeigt einen
Teil des Spinntellers mit aufgesetztem Deckel in größerem Maßstabe gleichfalls in Draufsicht,
und Fig. 4 ist eine Seitenansicht der an dem Spinnkopf angebrachten Glättvorrichtung.
Die mit α bezeichnete Spinnkopf achse, durch
welche der zu bewickelnde Drahtkern hindurchgeführt wird, trägt ah ihrem oberen
Ende vermittels des Befestigungsbleches b den parallel zur Achse α am Wirtel c angeordneten
Spinnteller d. Dieser besteht aus zwei gleichen Teilen dlt d2, von denen der eine, dv mit dem
Befestigungsblech b verbunden ist, während der andere, d2, als Verschlußdeckel ausgebildet
ist, der mittels Haltestifte f sowie einer Verschraubung g unter Zuhilfenahme eines am
Deckel angeordneten Bügels h mit dem anderen Teil äx leicht befestigt oder gelöst werden
kann. An der Spinnstelle ist der Deckel d2 mit einer Aussparung für den Glätter versehen.
Ein in dem Teil dx des Spinntellers
angeordneter kreuzförmiger Halter i dient als Auflage und zur Führung der Papierrolle e,
die in dem Teil d2 lose um einen Kern m
herumgelegt ist. Der Papierstreifen wird dem Drahtkern k über zwei Führungsstifte m und η
zugeführt. Aus der Spinnkopfachse α kommend dringt der unbesponnene Draht k durch
eine öffnung ο am Rande des Tellers d in diesen ein und durchquert ihn in der Richtung
des Durchmessers, so daß die Papierrolle β an der einen Seite des Drahtes k in
ίο dem Teil dz zu liegen kommt.
Soll der Draht k mit einer doppelten Bespinnung
versehen werden, so wird an Stelle des Halters V zur anderen Seite des Drahtes k
eine" zweite Papierrolle aufgesetzt, deren abwickelndes
Ende sich mittels besonderer auf der Zeichnung nicht gezeigter Führungsstifte
auf den Draht von der entgegengesetzten Seite in gleicher Richtung auflegt.
Da die Spinnstelle zum Auflegen des Bandes e auf den Draht k im Teller d selbst
angeordnet ist, so ist die Länge des von der Rolle abgezogenen Bandes nur kurz bemessen.
Das Bespinnen des Drahtkernes k verläuft gewissermaßen im Teller d selbst bzw. unter
dem Schutz des Teiles d2 des Tellers d gegen
Zugwind geschützt, so daß eine Beanspruchung des nur dünnen Wickelmaterials bei schneller
Umdrehung des Spinnkopfes nicht stattfinden kann.
Unmittelbar hinter der Wickelstelle ist am Teller der Glätter angeordnet. Er ist an sich
bekannt. und besteht in der Hauptsache aus zwei Walzen p, zwischen denen der bewickelte
Draht k hindurchgezogen wird. Die Walzen φ
sind an einem Blechstreifen q gelagert, der ■'mit einer Blattfeder r fest verbunden ist. '
Letztere ist beweglich auf dem Teil dx des Tellers d befestigt, so daß die Glatt- k'
walzen p von dem Drahtkern k abgehoben * und in die in der Fig. 3 punktiert gezeichnete
Lage gebracht werden können.
In ihrer wirksamen Stellung werden die Glättwalzen durch eine hebelartige federnde
Verlängerung s des Blechstreifens q gehalten, die sich in eine Aussparung des Teiles t des
Tellers d legt und leicht lösbar daraus entfernt werden kann.
Um eine gleichmäßige Spannung des abgezogenen Bandes zu erhalten, ist eine besondere
Bremsung nicht erforderlich, weil ein Vorauseilen oder Nachbleiben des Spinnmaterials
infolge seiner Lage zur Drehachse nicht mehr stattfindet. Hierdurch wird ein
glattes, festes Produkt erzielt, ohne das Material bei der Verarbeitung irgendwie anzustrengen.
Es kann daher auch dünnstes Papier in schmalen Rollen mit bestem Erfolge verarbeitet werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Spinnkopf für Bandumwickelmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandspulen (e) in einem parallel zur Spinnkopfachse (a) angeordneten und um seinen Durchmesser als Achse sich drehenden kapselartigen Spulenhalter (dv <22) ohne besondere Bremsvorrichtung gelagert sind und das Wickelband innerhalb des kapselartigen Halters auf den Drahtkern (k) gewickelt wird. 'Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE319232T | 1917-08-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE319232C true DE319232C (de) | 1920-03-02 |
Family
ID=6151674
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1917319232D Expired DE319232C (de) | 1917-08-11 | 1917-08-11 | Spinnkopf fuer Bandumwickelmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE319232C (de) |
-
1917
- 1917-08-11 DE DE1917319232D patent/DE319232C/de not_active Expired
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