DE31922C - Rotationspendel mit Verstellvorrichtung zur Veränderung des Trägheitsmomentes - Google Patents

Rotationspendel mit Verstellvorrichtung zur Veränderung des Trägheitsmomentes

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DE31922C
DE31922C DENDAT31922D DE31922DA DE31922C DE 31922 C DE31922 C DE 31922C DE NDAT31922 D DENDAT31922 D DE NDAT31922D DE 31922D A DE31922D A DE 31922DA DE 31922 C DE31922 C DE 31922C
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pendulum
inertia
moment
changing
adjustment device
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Application number
DENDAT31922D
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GEBRÜDER JUNGHANS in Schramberg, Württemberg
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B17/00Mechanisms for stabilising frequency
    • G04B17/04Oscillators acting by spring tension
    • G04B17/10Oscillators with torsion strips or springs acting in the same manner as torsion strips, e.g. weight oscillating in a horizontal plane

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 83: Uhren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. September 1884 ab.
In der beiliegenden Zeichnung ist:
Fig. ι eine Vorderansicht des Werkes und Pendels, theilweise in verticalem Schnitt,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Werkes und ein verticaler Querschnitt durch das Pendel,
Fig. 3 ein Querschnitt durch die Aufhängungsvorrichtung des Pendels.
Der Bau des Werkes selbst ist insofern von den üblichen verschieden, als das Grofsbodenrad A, mit Federhaus und Triebfeder versehen, über die Zeigerwelle B gelegt ist. Die Aufhängung des Rotationspendels in der Mitte des Werkes läfst ein kleineres Gehäuse zu, als bei Aufhängung desselben oberhalb des Werkes und hinter dem Werke.
Das Pendel, aus Stahlband S und Kugel K bestehend, gestattet durch die Construction der letzteren ein leichtes und genaues Reguliren seiner Schwingungen. Die Kugel K besteht aus zwei hohlen, aus Metall gefertigten Halbkugeln. Innerhalb der oberen Hälfte sind zwei sich gegenüberstehende Ansätze α angebracht, an welche ein Querbalken C angeschraubt ist, der in der Mitte verstärkt und mit einer nach unten gehenden Schraube b zur Befestigung der unteren Halbkugel versehen ist. An der mittleren Verstärkung des Querbalkens C sind rechtwinklig zu demselben zwei Zapfen c c angebracht, auf deren stärkeren Theilen C1C1 je eine mit Zahnrad d versehene Scheibe e drehbar befestigt ist. Die Scheiben e sind an ihrem unteren Theil durch je ein Gewicht D beschwert. Auf den vorderen schwächeren Theilen der Zapfen c sind zur Beschwerung des Pendels zwei Bleigewichte E angebracht.
Um die Schwingungen des Pendels zu reguliren, werden durch die mit Kronrad f versehene stehende Welle g, welche mit ihrem unteren Ende in dem Querbalken C, mit ihrem oberen in dem Aufhängebügel F gelagert ist, die Scheiben e mit den Gewichten D gedreht. Behufs Drehung der Welle g ist dieselbe an ihrem oberen, nach aufsen gehenden Ende mit einem Drehknopf k versehen.
Eine Drehung der Welle g wird demnach die Gewichte D gleichmäfsig nach zwei verschiedenen Seiten von der Drehachse des Pendels entfernen bezw. sie derselben nähern. Die Schwingungen des Pendels werden also je nach der Entfernung der Gewichte D von der Drehachse gröfser oder kleiner, wodurch ein langsameres oder schnelleres Gehen der Uhr herbeigeführt wird.
An einer der Scheiben e ist ein Zeiger h angebracht, welcher, durch einen Schlitz der oberen Halbkugel gehend, die Gröfse der Verstellung der Gewichte D auf der auf der oberen Halbkugel angebrachten Scala G erkennbar macht. Die in einen Falz der oberen Halbkugel greifende untere Halbkugel wird durch die Mutter i der Schraube b mit der ersteren zu einem Ganzen verbunden und dadurch das ganze Regulirwerk des Pendels verdeckt.
Das Pendel ist aufgehängt wie folgt:
Das Stahlband S wird von unten in den geschlitzten Einsatz η geschoben und durch die seitlich in der Büchse / angebrachte Schraube m festgeklemmt. Hat die Uhr einen unrichtigen Abfall (hinkt sie), so wird ver-
mittelst eines auf das Vierkam der Büchse / gesetzten Schlüssels der Einsatz η nach rechts oder links gedreht. Die Kugel K ist an einem Haken / aufgehängt.
Das Steigrad und der Anker, sowie die auf dem Stahlband S befestigte Gabel ο stimmen mit den gleichen Theilen der gebräuchlichen Rotationspendeluhren Uberein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Rotationspendel, dessen Trägheitsmoment dadurch verändert werden kann, dafs man von einem Drehknopf k aus zwei um eine Querachse c des Pendelkörpers drehbare und zu dieser Achse excentrisch angeordnete Gewichtsstücke D gleichzeitig in entgegengesetztem Sinne verstellt (dreht).
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT31922D Rotationspendel mit Verstellvorrichtung zur Veränderung des Trägheitsmomentes Expired - Lifetime DE31922C (de)

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