DE315768C - - Google Patents

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DE315768C
DE315768C DENDAT315768D DE315768DA DE315768C DE 315768 C DE315768 C DE 315768C DE NDAT315768 D DENDAT315768 D DE NDAT315768D DE 315768D A DE315768D A DE 315768DA DE 315768 C DE315768 C DE 315768C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63JAUXILIARIES ON VESSELS
    • B63J4/00Arrangements of installations for treating ballast water, waste water, sewage, sludge, or refuse, or for preventing environmental pollution not otherwise provided for

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Toxicology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung
zum. Bewässern und Entwässern von Schiffen mittels Druckluft, bei der Luftregelventile verwendet werden, die durch einen Schwim-
mer gesteuert, werden. '; .
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß mit den die Zuführung und Abführung der Druckluft in bzw. aus dem Abwasserkessel steuernden Ventilen noch andere Ventile zusammenarbeiten, welche die Zuführung bzw. Abführung der Druckluft in die Steuerteile von Abflußventilen regeln, die in der Zuleitung und Ableitung des Abwassers angeordnet sind. Zum Steuern der Luftregel- *5 ventile werden gemäß der Erfindung Nocken einer Steuerwelle benutzt, die durch einen vom Abwasser im Abwasserkessel beeinflußten Schwimmer entsprechend gedreht werden. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht, und zwar stellen dar:
Fig. ι die Gesamtanlage,
Fig. 2 eine Einzelheit in größerem Maßstabe, und
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 2.
Die Vorrichtung besteht aus einem Druck-' luftkes'sel i, einem Frischwasserkessel 2 und einem Abwasserkessel 3. Der Frischwasserkessel 2 wird von der Förderpumpe 4 gespeist, • die das Wasser durch die Rohrleitung 5 in den Kessel 2 hineindrückt. Die durch den Luftkompressor 6 erzeugte, in den Kessel 1 überführte Druckluft setzt gleichzeitig durch das Rohr 7 den Frischwasserkessel 2 unter Druckluft, um in ihm den notwendigen Betriebsdruck zu erzeugen. Der Abwasserkessel 3 steht durch die Stutzen 8 und 9 mit einem Schwimmergefäß 10 in Verbindung. In ihm bewegt sich ein mittels Rollen 11 an Schienen 1.2 geführter Schwimmer 13, der in seinen Bewegungen nach oben und unten hin begrenzt ist. · Zu diesem Zwecke ist der Schwimmer 13 mittels eines Stiftes 16 o. dgl. in einem Schlitz 14 der Stange 15 geführt. Der Stiftio, der natürlich durch andere Mittel ersetzt werden kann, soll zugleich unter Vermittlung von Übersetzungen in der oberen Lage des Schwimmers 13 eine Gruppe von Ventilen öffnen oder schließen, während er sie in der unteren Schwimmerlage in umgekehrter Folge wieder schließt oder öffnet. Zu diesem Zwecke ist die Stange 15 unter Vermittlung der Hebelarme 17 (Fig. 2 und 3) und des damit verbundenen Hebelarmes 18 an eine mit Nocken 19, 20, 21 und 22 versehene Steuerwelle 23 angelenkt. Die Nocken sind entsprechend an der Welle 23 verteilt und sollen unter Vermittlung von Rollen 24 und 25, 26 und 27, 28 und 29 bzw. 30 und 31 einen Ventilkegel 32, der sich in jedem der Ventile 33, 34, 35 und 36 befindet, von seinem Sitz abheben. Das Abheben des Ventilkegels 32 geschieht mittels Stangen 37, 38, 39 bzw. 40, an denen die Rollen 24 bis 31 gelagert sind; die Stangenenden legen sich gegen einen Zapfen 41 . des Ventilkegels 32 und heben diesen an. . Damit die Ventil-
kegel 32 bei der Zurückbevvegung der Stangen 37, 38, 39 bzw. 40 wieder auf ihren Sitz zurückgehen, stehen sie unter dem Einfluß einer Feder 42 oder sonstiger geeigneter Mittel. Der Ventilkegel 32 ist an seinem : Umfange mit Schlitzen 43 versehen, die den Eintritt der Druckluft beim Öffnen der Ven- ; tile wirksam regeln, und ihn beim Schließen ! der Ventile ebenso wirksam wieder abstellen.
Der Druckluftkessel 1 ist durch eine Drucklüftleitung 44 mit dem Ventil 33 und durch j eine Abzweigleitung 45 auch mit dem Ventil 36 verbunden. Von diesem aus führt eine Druckluftleitung 46 in den Äbwasserkessei 3, ! während das Ventil 33 durch eine Druckluft- i leitung 47, 48 mit einem Selbstrückschluß- j ventil 49 verbunden ist, dessen Differentialkolben 50 den Zufluß des Abwassers durch das'Rohr Λ! regelt. Zu diesem Zwecke wird der Kolben 50 entweder von einem unter Wirkung einer Feder 51 stehenden Hebel 52 beeinflußt, oder dieser ist, wie mit gestrichelten Linien dargestellt ist, durch ein Gewicht 53 belastet. Das Ventil 33 steht andererseits durch die Druckluftleitung· 47, 54 mit dem an das Steigrohr B des Abwasserkessels 3 ange- i schlossenen Selbst-Rückschlußventil 55 in ; Verbindung, das ebenso wie das Ventil 49 mit Hilfe eines Differentialkolbens 56 gesteuert und von dem unter Wirkung einer .i Feder 57 stehenden Hebel 58 beeinflußt wird. Auch hier kann an Stelle der Feder ein Ge- : wicht 59 treten. Von der Druckluftleitung 54 j zweigt eine Leitung 60 nach dem Auspuff- j ventil 34 ab, während von dem Abwasserkessel, 3 durch eine Druckluftleitung" 61 Verbindung mit dem Auspuffventil 35 geschaffen ist.
An dem Frischwasserkessel 2 oder an dem Druckluftkessel 1 ist ein Druckschalter 62 vorgesehen, der zum Ingangsetzen des Kompressors 6 und der Förderpumpe 4 dient. Von i der Rohrleitung 5 für die Speisung des Frischwasserkessels 2 zweigt eine Rohr- j leitung 63 nach den verschiedenen Zapfstellen j ab. Hier kann auch ein Wärmeaustauschbehälter 64 eingeschaltet werden, in den das Frischwasser zum Zwecke der Erwärmung zuvor gelangt. Das Kaltwasser, geht dann 'entweder-durch das Rohr 63 weiter, oder aber durch die Rohre 65 und 6j unter gleichzeitigem Durchströmen eines Gasabscheiders 66 in die Umlaufleitung, oder aber es streicht an dem Rohrsystem 68 des Wärmeaustauschbehälters 64 entlang und von da aus durch das Rohr 69 und die untere Abteilung des Gasabscheiders 66 -in die Rohrleitung 70 zur Weiterleitung an die Zapfstellen. Zur Entleerung des Wärmeaustauschbehälters 64 * dient das Rohr 71. Zu erwähnen ist noch die Anordnung je eines Sicherheitsventiles 72 bzw., 73 an dem Frischwasserkessel 2 und an dem Druckluftkessel 1.
Die Förderung des Frischwassers aus dem Kessel 2 wird dadurch selbsttätig bewirkt, daß das AVasser unter Wirkung des Luftdruckes im Kessel 1 durch die Rohre 5 und 63 den Zapfstellen zugeführt wird. Dabei kann es auch den Gasabscheider 66 und den Wärmeaustauschbehälter 64 durchströmen, ' um alsdann in erwärmtem Zustande durch die Rohrleitung 69, 70 den Zapfstellen zugeführt zu werden.
Zum Zwecke der Förderung des Abwassers aus dem Abwasserkessel 3 geht die Druckluft selbsttätig von dem durch den Schwimmer 13 mittels der beschriebenen Übersetzungen geöffneten Ventil 33 durch die Druckluftleitungen 47, 48 und 54 nach den Rückschlagventilen 49 und 55. Hierdurch wird der Durchgang des Steigrohres freigegeben (Fig. 1), während die Zuflußleitung A, durch den Differentialkolben 50 selbsttätig abgeschlossen wird. Bei \veiterer, durch den aufwärts gestiegenen Schwimmer bewirkten Drehung der Welle 23 wird auch das Ventil 36 unter Vermittlung des Nockens 22 der Steuerwelle 23 durch die Ventilstange 40 geöffnet; es strömt nunmehr Druckluft durch die Leitungen 44, 45 und 46 in den. Ab- \vasserkessel 3, während die Auspuffventile 34 und 35 geschlossen bleiben. Das hat zur Folge, daß das in dem Kessel 3 befindliche-Abwasser durch das Rohr B über Bord gedrückt wird. Dabei sinkt der Wasserstand: in dem Abwasserkessel 3 und demzufolge auch in dem. Schwimmerbehälter 10. Der Schwimmer 13 bewegt sich ebenfalls nach unten; in seiner untersten Stellung dreht er vermittels des im geschlitzten Rohr 15 gleitenden Anschlagstiftes 16 die Steuerwelle 23 entgegengesetzt, wodurch die Ventile 33. und 36 in umgekehrter Reihenfolge selbsttätig wieder geschlossen werden, während die Ventile 34 und, 35 zum Auspuffen, der Druckluft aus dem Abwasserkessel 3 und aus den oberen bzw- unteren Räumen der Rückschlußyentile 49 und 55 in gleicher Weise, und zwar durch die Nocken 20 und 21 der Steuerwelle 23 geöffnet werden. Dieser Vorgang wiederholt sich selbsttätig in ununterbrochener Folge.
Die durch die Erfindung erzielten Vorteile lassen sich wie folgt zusammenfassen:
Die Wasserbehälter an Deck, die viel Raum wegnehmen, die Fahrt des Schiffes ungünstig beeinflussen und ein großes Ziel bei etwaiger Beschießung des Schiffes bilden, kommen in Wegfall. Da die vorliegende Be- und Entwässerungseinrichtung auf dem Schiffsboden angebracht ist, wird eine.erheblich günstigere Gleichgewichtslage des Schiffes unter Ver-
meidung schwerer Traggerüste erreicht. Das Frischwasser ist auch im Sommer nicht der Erwärmung und im Winter nicht der Gefriergefahr ausgesetzt.
5

Claims (2)

  1. ,P ATENT-Ansprüche:
    i.' A^orrichtung zum Bewässern und Entwässern von Schiffen mittels Druck-
    ΐυ luft, bei der durch einen Schwimmer gesteuerte Luftregelventile angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß mit den die Zuführung und Abführung der Druckluft in bzw. aus dem Abwasserkessel (3) steuernden Ventilen (35, 36) noch Ventile (33> 34) zusammenarbeiten, die die Zuführung bzw. Abführung der Druckluft in die Steuerteile (49, 55) von Abschlußventilen regeln, die in der Zuleitung (A) und Ableitung (B) des Abwassers angeordnet sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Steuern der an ihrem Umfange geschlitzten Ventilkegel (32) der Luftregelventile (33 bis 36) Nocken (19 bis 22) einer Steuerwelle (23) dienen, die durch einen vom Abwasser im Abwasserkessel (3) beeinflußten Schwimmer (13) entsprechend gedreht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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