DE31503C - Kratzenbeschlag - Google Patents
KratzenbeschlagInfo
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- DE31503C DE31503C DENDAT31503D DE31503DA DE31503C DE 31503 C DE31503 C DE 31503C DE NDAT31503 D DENDAT31503 D DE NDAT31503D DE 31503D A DE31503D A DE 31503DA DE 31503 C DE31503 C DE 31503C
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Links
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
- D01G15/00—Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
- D01G15/84—Card clothing; Manufacture thereof not otherwise provided for
- D01G15/86—Card clothing; Manufacture thereof not otherwise provided for with flexible non-metallic backing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Laminated Bodies (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft die Anbringung eines widerstandsfähigen, auf beiden
Seiten mit Kautschuk bedeckten Leinwandbezuges auf der Kehrseite der auf gewöhnliche
Weise hergestellten Metallkratzen.
Zu diesem Zweck breite ich auf der Kehrseite des mit den Drähten versehenen Kratzenbandes
eine Schicht Kautschuk aus, bestreiche die eine Seite der aufzulegenden, mit Kautschuk
überzogenen Leinwand mit Benzin und lege dann die Leinwand mit der mit Benzin angefeuchteten
Seite auf die mit Kautschuk bedeckte Kehrseite des Kratzenbandes oder Kratzentuches. Die Leinwand haftet sofort fest
am Kratzenband, so dafs dieses mit der Leinwand zusammen nunmehr ein Stück bildet.
Die Erfindung bezieht sich ferner auf das Einlegen eines Leinwand-, Filz- oder anderen
Stoffstreifens oder Bandes von einer Dicke von 0,5 bis 3 mm und einer Breite von 5 bis 10 mm
zwischen die mit Kautschuk überzogene Leinwand und die Unter- oder Kehrseite des
Kratzenbandes. Dieses eingelegte Band hat den Zweck, das Kratzenband in der Mitte
etwas bauchig oder gewölbt zu machen, wenn es auf den Cylinder aufgelegt ist.
Die Vortheile der Gummileinwand - Unterlage auf der Kehrseite des Kratzenbandes sind
folgende:
1. Das Längerwerden des Kratzenbandes, welches bei dem gewöhnlichen Kratzenbeschlag
immer eintritt und ein öfteres Nachspannen erforderlich macht, gänzlich zu beseitigen.
2. Der Kratzenbeschlag erhält eine gröfsere
Dauerhaftigkeit und liefert eine regelmäfsigere Arbeit.
Diese Resultate können mit dem gewöhnlichen Kratzenbeschlag, wie er bislang hergestellt
wurde, nicht erreicht werden. Der aus Leinwand und Kautschuk bestehende Grund der Kratzenbänder, auf welchen die Messingoder
Eisendrahthäkchen aufgesteckt sind, soll so dünn wie möglich sein, um genügende Elasticität zu besitzen. Er bietet also wenig
Festigkeit und infolge der durch das Einstecken der Häkchen entstehenden Durchlöcherung
dehnt, und verlängert er sich und reifst auch öfters. Wollte man aber einen härteren Stoff
als Grund für das Kratzenband benutzen, so würden die Drahthäkchen, nachdem der Beschlag
auf den Cylinder aufgeklebt ist, sehr bald an ihrem Fufs abbrechen.
Bei den nach dem vorliegenden Verfahren hergestellten Kratzenbändern aber sitzen die
Drahthäkchen mit ihrem Fufs zwischen zwei mit Kautschuk bedeckten Leinwandlagen, sie
behalten also ihre volle Elasticität und der Grund seine volle Festigkeit; auch kann man das
Kratzenband ohne Unbequemlichkeit auf einen eisernen oder hölzernen Cylinder mit Hülfe
einer Kautschukauflösung oder eines anderen Klebstoffes aufkleben.
Längere Dauer, regelmäfsigere Arbeit und Verhinderung des Längerwerdens sind die Vortheile
dieses Kratzenbeschlages.
Das vorliegende Verfahren kann für alle Metallkratzen angewendet werden, die zum
Aufkratzen und Rauhen Verwendung finden, ferner für solche, welche bei anderen Opera-
tioiien angewendet werden, bei denen grofse
Elasticität der Kratzenzä'hne erforderlich ist, sowie für alle Metallkratzen, die in der Spinnerei
Verwendung finden.
Was das Einlegen eines 5 bis ι ο mm breiten Leinwand- oder Filzstreifens zwischen die
Gummileinwand und die Unterseite des Kratzenbandes zum Zweck des Bauchigmachens betrifft,
so ist der Vortheil der, dafs diese Kratzen tiefer und mit gröfserer Energie arbeiten; sie
drücken sich mehr in das zu behandelnde Gewebe ein und ziehen die Falten mehr aus.
Die Arbeit ist infolge dessen regelmäßiger und
zugleich schneller.
Claims (2)
1. Ein Kratzenbeschlag, sofern dessen Rückseite mit einem beiderseitig mit Kautschuk
überzogenen Gewebe bekleidet ist.
2. Ein Kratzenbeschlag der unter 1. festgei
setzten Art, sofern eine flache Wölbung desselben durch Einlagen erzielt ist, welche
zwischen Beschlagstreifen und Deckgewebe Platz finden.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE31503C true DE31503C (de) |
Family
ID=307578
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT31503D Expired - Lifetime DE31503C (de) | Kratzenbeschlag |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE31503C (de) |
-
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- DE DENDAT31503D patent/DE31503C/de not_active Expired - Lifetime
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