DE3148504C2 - Regalsystem-Ständer - Google Patents
Regalsystem-StänderInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B77/00—Kitchen cabinets
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Abstract
Bei einem aus senkrechten und waagerechten Rahmenholmen bestehenden Ständer für ein Regalsystem ist ein senkrechter Rahmenholm (im allgemeinen der hintere) nach oben verlängert und dient zur Halterung einer Rückwand oder anderer Regalbauteile als der üblichen, auf allen senkrechten Holmen aufliegenden Fachböden. Ein Teil des verlängerten Rahmenholmes kann zu einem weiteren Rahmen gehören, der beispielsweise den Oberschränken einer Regalküche entsprechend ausgebildet ist.
Description
Die Erfindung betrifft einen Regalsystem-Ständer, der einen geschlossenen Rundrahmen aus senkrechten
und waagerechten Rahmenholmen aufweist
Aufgrund ihres einfachen Aufbaus und ihrer flexiblen Anpassungsfähigkeit an geänderte Gegebenheiten erfreuen
sich Regalsysteme anhaltender Beliebtheit Bei dem aus dem DE-GM 77 29 404 bekannten Regalsystem-Ständer
der eingangs geschilderten Art ist auf den Grundrahmen ein weiterer Rahmen von geringerer Tiefe
aufgesetzt. Die benachbarten waagerechten Rahmenholme der beiden Rahmen sind miteinander zugekehrten
Hohlkehlen versehen, so daß mit Hilfe in die Hohlkehlen einzulegender Rundstäbe sine seitliche Arretierung
der Rahmen gegeneinander erfolgen kann. Damit wird erreicht, daß die beiden übereinandergesetzten
Rahmen vertikal miteinander fluchten.
Gegenüber dem aus der AT-PS 2 10 089 bekannten, in der Höhe durchgehenden Regalständer hat jener aus
zwei übereinandergesetzten Rahmen bestehende Ständer den Vorteil, daß man damit wahlweise Regale von
geringer oder größerer Höhe aufbauen kann. Probleme ergeben sich mit den aus dem DE-GM 77 29 404 bekannten
Ständern aber dann, wenn man ein (Grund-) Regal von nur niedriger Höhe aufbauen und oberhalb
dieses Regals mit dessen Elementen (Schrankgehäusen, Schubladenelementen etc.) Dinge verbinden will, die
nicht zum Regalsystem mit den vorstehend erwähnten Elementen gehören. Diese müssen bislang unmittelbar
an einer hinter dem Regal befindlichen Wand oder an einer daran befestigten Hilfskonstruktion angebracht
werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Regalsystem-Ständer
der eingangs genannten Art so weiterzubilden, daß ohne eine in der Höhe durchgehende
Rahmenkonstruktion (aus einem oder mehreren übereinander angeordneten Rahmen) eine Befestigung von
Bauteilen o. dgl. oberhalb des Grundrahmens möglich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß einer der senkrechten, den Grundrahmen begrenzenden
Rahmenholme über den obersten waagerechten Rahmenholm des Grundrahmens um einen integralen
Fortsatz nach oben verlängert ist. Dieser Fortsatz kann zur Halterung anderer Regalbauteile als derjenigen dienen,
die vom Ständerrahmen gehalten werden. So ist es möglich, ein niedriges Regal mit einer dieses überragenden
Rückwand o. dgl. auszustatten, ohne in diesem Bereich entsprechend hohe Ständer vorsehen zu müssen,
welche oberhalb des Grundregals störend in Erscheinung treten würden. Die notwendige Stabilität der vom
senkrechten Rahmenholm-Fortsatz gehaltenen Bauteile ist dadurch gewährleistet, daß der Fortsatz integraler
Bestandteil des Rahmenholms ist, mit diesem also aus
einem Stück besteht
Zwar ist aus der DE-OS 29 52 381 ein plattenförmiger
Zwar ist aus der DE-OS 29 52 381 ein plattenförmiger
ίο Regalständer bekannt welcher zur Bildung eines über
die Höhe unterschiedlich tiefen Regals aus zwei unterschiedlich hohen Teilen besteht (Fig.3). Jedoch tritt
auch in diesem Falle — nicht anders als bei dem aus zwei Rahmen zusammengesetzten Ständer gemäß dem DE-GM
77 29 404 — das hohe plattenförmige Ständerelement dort störend in Erscheinung, wo keine seitliche
Begrenzung des Raumes zwischen den Ständern erwünscht ist
In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Fortsatz des Rahmenholms teilweise Bestandteil
mindestens eines weiteren Rahmens ist. Dann kann beispielsweise der Grundrahmen zur Halterung der Unterschränke
und der weitere Rahmen — mit Höhenabstand — zur Halterung der Oberschränke einer Regalküche
angepaßt ausgebildet sein. Dann sind gewissermaßen zwei Regale, nämlich ein stehendes und ein scheinbar
hängendes miteinander durch den beiden Rahmen gemeinsamen und auch den Abstand zwischen ihnen rahmenlos
überbrückenden Rahmenholm miteinander verbunden, und es besteht die Möglichkeit, eine Arbeitsplatte
über das untere Regal durchlaufen zu lassen, ohne daß die Rahmenständer unterbrechend in Erscheinung
treten.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an Ausführungsbeispielen, darin zeigt
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an Ausführungsbeispielen, darin zeigt
F i g. 1 in Seitenansicht den Ständer einfachster Ausführungsform;
F i g. 2 eine gleichartige Ansicht desselben Ständers mit angedeuteten Regal- und anderen Bauelementen;
F i g. 3 eine wiederum gleichartige Ansicht eines Ständers mit einen weiteren Rahmen;
F i g. 4 einen Querschnitt durch den Rahmenteil der Ständer gemäß den F i g. 1 bis 3, und zwar nach der Linie
IV-IV in F ig. 1;
F i g. 5 einen der F i g. 4 gleichartigen Querschnitt, jedoch mit eingesetzten Ausfachungen;
F i g. 6 in vergrößertem Maßstab einen Querschnitt durch einen senkrechten Rahmenholm mit einem Ausschnitt
eines anschließenden Fachbodens o. dgl.; und
F i g. 7 eine der F i g. 6 ähnliche Darstellung durch eine entsprechende Anordnung mit Ausfachung.
Der in F i g. 1 dargestellte Ständer hat einen Grundrahmen 1 aus drei — im Grundsatz gleichlangen —
vertikalen Rahmenholmen 2,3 und 4, deren Querschnitt aus Fig.4 zu ersehen ist Bohrungen 5 können Stifte
aufnehmen, welche zur Halterung der Regalbauteile dienen (vgl. F i g. 6 und 7 sowie zugehörige Beschreibung);
da der vertikale Rahmenholm 3 zwei Reihen Bohrungen 5 besitzt, um wahlweise Regalbauelemente
größerer und kleinerer Tiefe befestigen zu können, hat er eine etwas größere Breite als die Rahmenholme 2 und
4. Waagerechte Rahmenholme 6 verbinden die vertikalen Rahmenholme 2,3 und 4 untereinander; sie greifen,
wie F i g. 6 zeigt, mittels einer Nut-Feder-Verbindung in diese ein. Stramme Passung und Verleimung gewährleisten
die Festigkeit des Rahmens.
In Abkehr vom bislang üblichen ist der senkrechte Rahmenholm 4 um den integralen Fortsatz 7 nach oben
verlängert Auch die Bohrungen 5 setzen sich im Bereich des Fortsatzes 7 fort Beispielsweise mit Hilfe dieser
Bohrungen 5 können an den Fortsätzen 1 mehrerer in üblicher Weise auf Abstand nebeneinander angeordneter
Grundrahmen 1 Paneele, Lochplaiten, Haltestangen etc. angebracht werden. Auch isl es möglich, gemäß
F i g. 2 frei auskragende Fachboden 8 anzubringen, während im Bereich des Rahmens 1 die Fachboden 9 in
üblicher Weise von den Rahmenholmen 2, 3 unG 4 gehalten werden; Fig.6 zeigt, daß die Fachboden 9 an
ihren seitlichen Stirnkanten ausgeklinkt und mit einer Winkelschiene 10 versehen sind, welche mi« einem
ebenfalls durch Ausklinken entstandenen Vorsprung 11 in die Nut 12 d^s Rahmenholmens (hier 2, 4) eingreift
und den Fachboden 9 dadurch gegen Verschiebung in der Fachboden^bene sichert Ein in einer Bohrung 5
gehaltener MetiMlMift 13, welcher die Nut 12 durchsetzt
dient dem Vorsprung 11 der Winkelschiene 10 als Auflage
und trägt vertikale Lasten ab.
Gemäß der in F i g. 3 dargestellten Weiterbildung bildet
der obere Teil <Jes Fortsatzes 7 (des Rahmenholmes
4) den vertikalen Rahmenholm 14 eines weiteren Rahmens 15, welchef in1 übrigen aus einem zweiten vertikalen
Rahmenholm iß und den horizontalen Rahmenholmen
17 besteht. Die Querholme 17 sind gleich den Querholmen 6, und der vertikale Rahmenholm 16 entspricht
im Querschnitt dem vertikalen Rahmenholm 2. Die Festigkeit und Steifigkeit des weiteren (oberen) Rahmens
15 wird wiederum durch eine stramme Nut-Feder-Verbindung zwischen den Rahmenholmen 14, 16 und 17
sowie deren Verklebung gewährleistet; gegebenenfalls können weitere Aussteifungsmittel, Eckverbinder u. dgl.
angeordnet werden.
Der Ständer gemäß F i g. 3 eignet sich besonders zur
Herstellung einer Regalküche. Im Bereich des Grundrahmens 1 können Unterschränke bzw. die Funktion
solcher Unterschränke ausübende Fachboden angeordnet werden, wehrend der Rahmen 15 zur Halterung von
Oberschränken bzw. entsprechender Fachboden o. dgl. dient. Auf die Oberseite des (unteren) Grundrahmens 1
kann — auf den oberen Querholmen 6 und/oder den Stirnflächen der vertikalen Rahmenholme 2, 3 abgestützt
— eine Arbeitsplatte aufgelegt werden, die auch über mehrere Regalfelder, d. h. über mehrere Ständer
der vorliegenden Art durchzulaufen vermag. In gleicher Weise können Rückwandteile im Bereich des nicht vom
Rahmen 15 beanspruchten Teils des Fortsatzes 7 über mehrere Ständer hinweg an den Fortsätzen 7 befestigt
werden.
Der Vollständigkeit wegen veranschaulichen die F i g. 5 und 7, wie die von den horizontalen und vertikalen
Rahmenholmen gebildeten Rahmenfelder mittels Platten 18 ausgefacht werden können. Die Platten 18
werden von der Seite her etwas schräg in die Nut 12 eines vertikalen Rahmenholms gesteckt, bevor Stifte 13
in die zugehörigen Bohrungen 5 eingesteckt worden sind. Dann kann die Platte 18 in die Ausfachungsebene
geschwenkt und mit ihrem gegenüberliegenden Rand in die gegenüberliegende Nut 12 des dortigen vertikalen
Rahmenholms eingeführt werden. Alsdann werden auf beiden Seiten einige Stifte 13 zur Arretierung der seitlichen
Ausrichtung eingesteckt; in erster Linie solche, die gleichzeitig zur Halterung eines Fachbodens o. dgl. dienen
(F i g. 7).
65
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Regalsystem-Ständer, der einen geschlossenen Grundrahmen aus senkrechten und waagerechten
Rahmenholmen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß einer der senkrechten, den Grundrahmen
(1) begrenzenden Rahmenholme (4) über den obersten waagerechten Rahmenholm (6) des
Grundrahmens (1) um einen integralen Fortsatz (7) nach oben verlängert ist.
2. Ständer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fortsatz (7) des Rahmenholms (4)
teilweise Bestandteil mindestens eines weiteren Rahmens (15) ist.
3. Ständer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundrahmen (1) zui Halterung
der Unterschränke und der weitere Rahmen (i5) zur Halterung der Oberschränke einer Regalküche angepaßt
ausgebildet ist
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813148504 DE3148504C2 (de) | 1981-12-08 | 1981-12-08 | Regalsystem-Ständer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813148504 DE3148504C2 (de) | 1981-12-08 | 1981-12-08 | Regalsystem-Ständer |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3148504A1 DE3148504A1 (de) | 1983-07-21 |
| DE3148504C2 true DE3148504C2 (de) | 1984-08-30 |
Family
ID=6148158
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813148504 Expired DE3148504C2 (de) | 1981-12-08 | 1981-12-08 | Regalsystem-Ständer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3148504C2 (de) |
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1981
- 1981-12-08 DE DE19813148504 patent/DE3148504C2/de not_active Expired
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| US6220186B1 (en) | 1996-05-29 | 2001-04-24 | Usm U. Scharer Sohne Ag | Modular interior furnishing system |
Also Published As
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| DE3148504A1 (de) | 1983-07-21 |
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Legal Events
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Owner name: OTTO SCHLUETER GMBH & CO KG MOEBELDESIGN + PRODUKT |
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| 8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) | ||
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