DE313693C - - Google Patents

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DE313693C
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C25/00—Alighting gear
    • B64C25/32—Alighting gear characterised by elements which contact the ground or similar surface 
    • B64C25/50—Steerable undercarriages; Shimmy-damping

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

Der am Schwanzende der Flugzeuge angebrachte Sporn, der in diesem Teile die Stelle des -Fahrgestelles vertritt, wird vielfach aus Holz gefertigt und hat sich in dieser im allgemeinen üblichen Ausführung gut bewährt, nur läßt sich selbst bei sorgfältigster Auswahl des Holzes nicht ganz vermeiden, daß Brüche eintreten.
Zur tunlichsten Gewichtsverminderung und
ίο auch zur Verminderung des Luftwiderstandes müssen die Abmessungen dieses Holzsporns auf das äußerste beschränkt werden.
Um in dieser Hinsicht bis nahe an die äußerste Grenze gehen zu können, ist bereits vorgeschlagen worden, die Unterseite des Holzsporns durch eine Stahlschiene zu verstärken,. durch welche die Zugbeansprechung aufgenommen werden soll. Hierzu wird die Stahlschiene in ihrer Anwendung am Holzsporn nur dann befähigt sein, wenn sie schon im ersten Teil der Biegebeanspruchung des Holzsporns in stärkste Spannung gebracht wird, denn andernfalls ist damit zu rechnen; daß die volle Beanspruchung der Stahlschiene erst eintritt, wenn sich der durchbiegende Holzsporn seiner Bruchgrenze nähert. Gemäß der Erfindung wird das Stahlband α an den Enden mit Kappen d versehen, in welche der Sporn an beiden Enden einzufügen ist, und es erhält entweder das Stahlband oder der Sporn eine solche Biegung oder Knickung, daß beide etwa in der Mitte einen angemessenen Abstand zueinander einnehmen, so daß nun bei Stoßen der Sporn, währenddem er sich durchbiegt und zu strecken sucht, sich fest gegen die Kappen d stemmt und nun das voll beanspruchte Stahlband das weitere Durchbiegen des Holzsporns nicht zuläßt.
Fig. ι zeigt den Sporn vor der Beanspruchung, von der Seite gesehen, Fig. 2 den Sporn nach der Durchbiegung. Das Stahlband α ist mit den Kappen ä über die Stirnseiten des Sporns b gesteckt.
Durch eine leichte Krümmung oder Knikkung des Sporns b ist zwischen diesem und dem Band α ein Abstand geschaffen (s. Fig. 1). Diese Knickform des Sporns bietet gleichzeitig den Vorteil, daß er im Durchbiegen harte Stöße von seiner Befestigungsstelle fernhält.
Solche Stöße werden infolge Durchbiegens zunächst vom Sporn b selbst aufgefangen, bis er mit seiner Unterfläche an dem Stahlband α anliegt (s. Fig. 2).

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Holzsporn für Flugzeuge mit auf der Unterseite angeordnetem Stahlband, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Stahlband den Sporn an den Enden mit Kappen (d) .umfaßt und der Sporn für gewöhnlich nach der Mitte zu einen gewissen Abstand vom Stahlband besitzt, derart, daß das Stahlband bei der Durchbiegung des Sporns bis zur Berührung mit dem Band nur auf Zug beansprucht, seine Widerstandsfähigkeit also vergrößert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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